

Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält
Hermwille & Kühl
Wie funktioniert eine Organisation? Wie verhandelt man Konflikte zwischen Abteilungen? Und wie kann der Laden eigentlich laufen, obwohl hier anscheinend niemand weiß, was er eigentlich tut?!
Dieser Podcast entwickelt eine wissenschaftliche Perspektive auf Organisationen und zeichnet nach, was sie zusammenhält.
Ein Projekt von Prof. Stefan Kühl, Organisationssoziologe an der Universität Bielefeld, und Andreas Hermwille, Metaplaner.
Ihr erreicht uns über AndreasHermwille@metaplan.com
Dieser Podcast entwickelt eine wissenschaftliche Perspektive auf Organisationen und zeichnet nach, was sie zusammenhält.
Ein Projekt von Prof. Stefan Kühl, Organisationssoziologe an der Universität Bielefeld, und Andreas Hermwille, Metaplaner.
Ihr erreicht uns über AndreasHermwille@metaplan.com
Episodes
Mentioned books

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Mar 25, 2026 • 37min
#102 Agilität nimmt hinweg die Sünde der Welt - über die Parallelen zwischen Managementmoden und Religion
Stefan Kühl, Organisationssoziologe an der Universität Bielefeld und Autor, erklärt Parallelen zwischen Managementmoden und Religion. Er beschreibt Konferenzen als rituelle Versammlungen. Themen sind Trostfunktion, Gemeinschaftsangebote, Sinnversprechen und wie Managementideen religiöse Lücken füllen. Abschließend plädiert er für bescheidene, realistische Ansätze.

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Mar 17, 2026 • 26min
#101 Bitte nicht mit Begeisterung füttern: Umgang mit Managementmoden in freier Natur
Stefan Kühl, Organisationssoziologe aus Bielefeld, erläutert Management‑Moden mit Vergleichen zur Religionsdynamik. Kurze, prägnante Einblicke in Dramatisierung von Problemen, Hype‑Zyklen wie bei KI und wie Mitarbeitende mit Moden umgehen. Diskussion über junge vs. erfahrene Mitarbeitende und pragmatischen Umgang mit Agilität.

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Mar 10, 2026 • 32min
#100 "Dieses Organigramm fundiert auf der Relativitätstheorie" - über die Wissenschaftsorientierung in Managementmoden
Stefan Kühl, Organisationssoziologe und Professor aus Bielefeld, beleuchtet Wissenschaftsbezüge im Management. Er erklärt, wie Studien als Legitimation und Unsicherheitsreduktion dienen. Es geht um simulierte Wissenschaft, Beraterzahlen als taktisches Werkzeug und warum Management kein standardisiertes Professionenwissen ist.

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Mar 3, 2026 • 30min
#99 Ohne meinen Methodenkoffer gehe ich nicht aus dem Haus: Über Toolifizierung von Managementmoden
Stefan Kühl, Organisationssoziologe und Professor in Bielefeld, erklärt kurz seine Perspektive auf Managementmoden. Er spricht über die Rolle von Tools bei der Prominenz von Managementideen. Es geht um Symbolik, lose Kopplung von Werkzeugen und Moden, Agilisierungsversuche in Ministerien und pragmatische Empfehlungen für echte Verankerung.

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Feb 24, 2026 • 29min
#98 Wieso man eine Organisation schlecht redet, um sie zu ändern
Diskussion über Management‑Moden: wie ästhetisierte Zukunftsbilder und schlechte Darstellungen Organisationen veränderungsbereit machen. Warum romantisierte Versprechen und vereinfachte Lösungen so attraktiv sind. Wie Nachahmungsdruck in Branchen Moden verbreitet. Typische Elemente wie Dramatik, Wissenschaftsverweise und Tools werden beleuchtet.

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Feb 17, 2026 • 21min
#97 Management-Moden zum Selbermachen: Ein Do It Yourself Kurs
Eine Anleitung zum Selberbauen von Management-Moden mit Zutaten wie Hebel, neue Begriffe und Dramatisierung. Es geht um verschiedene Strukturhebel: Hierarchie, Programme und Personal. Beispiele klassischer Moden wie Lean und BPR werden genannt. Diskussion über Zentralisierung versus Dezentralisierung und die Schauseite von Management‑Moden, wie sie nach außen präsentiert und intern verankert werden.

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Feb 10, 2026 • 24min
#96 Neue Staffel: Managementmoden produktiv nutzen
Die neue Staffel beginnt mit einer Diskussion über Managementmoden und deren Merkmale wie Hype, Dringlichkeitsrhetorik und Beraterdynamiken. Es geht um historische Perspektiven wie Fordismus, Forschung zu Moden und wie man Moden produktiv nutzt. Außerdem wird die Gegenposition der Kontingenztheorie und die soziale Funktion des Mode‑Diskurses in Organisationen thematisiert.

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Aug 4, 2025 • 32min
#95 Wieso es keine Chance auf einheitliche Standards in Beratungen gibt
In der letzten Folge wird das Problem fehlender Standards in der Organisationsberatung behandelt. Jeder kann sich Berater:in nennen, was zu Unsicherheit führt. Scharlatanerie-Vorwürfe und kuriose Coaching-Methoden werden diskutiert. Die Suche nach Vertrauen und Reputation spielt eine zentrale Rolle bei der Auswahl von Beratern. Es wird über die Notwendigkeit von verbindlichen Standards und die Rolle von Verbänden nachgedacht. Sind klare Richtlinien nötig oder ist die Offenheit der Branche eine Stärke?

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Jul 29, 2025 • 29min
#94 Wer die Materie nicht versteht, kann auch den Prozess nicht moderieren
Veränderungsprozesse erfordern ein tiefes Verständnis der Materie. Viele Berater übersehen, dass soziale Dynamiken allein nicht ausreichen. Detailverliebtheit ist entscheidend, um Ansatzpunkte zu finden und Veränderung effektiv zu moderieren. Die Wichtigkeit von Fachwissen in der Prozessberatung wird betont, ebenso wie die Kunst, durch gezielte Fragen und strategische Argumente zum Ziel zu kommen. Vorbereitung und Verantwortung sind unerlässlich, um nachhaltige Veränderungen zu unterstützen.

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Jul 21, 2025 • 32min
#93 Zufriedenheit ist kein Maßstab: Warum Change-Prozesse nicht an Kundenfeedback gemessen werden sollten
Veränderungsprozesse in Organisationen sind oft komplex und können nicht einfach an Kundenfeedback gemessen werden. Die Diskussion beleuchtet die Unsicherheiten bei der Erfolgsmessung und stellt fest, dass professionelle Standards und kollegiales Feedback wichtige Kriterien sind. Kritiker argumentieren, dass sofortige Zufriedenheit irreführend ist und die langfristige Qualität von Dienstleistungen berücksichtigt werden sollte. Zudem wird die Realisierbarkeit von Standardisierungen im Change Management hinterfragt, was zu einem tieferen Verständnis für die Herausforderungen in der Organisationsentwicklung führt.


