
Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält #98 Wieso man eine Organisation schlecht redet, um sie zu ändern
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Feb 24, 2026 Diskussion über Management‑Moden: wie ästhetisierte Zukunftsbilder und schlechte Darstellungen Organisationen veränderungsbereit machen. Warum romantisierte Versprechen und vereinfachte Lösungen so attraktiv sind. Wie Nachahmungsdruck in Branchen Moden verbreitet. Typische Elemente wie Dramatik, Wissenschaftsverweise und Tools werden beleuchtet.
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Episode notes
Ästhetisierte Zukunftsvisionen ziehen Veränderung an
- Management-Moden ästhetisieren die Zukunftsorganisation als harmonisches Ideal, um die Diskrepanz zur täglichen Erfahrung attraktiv zu machen.
- Oswald Neuberger beschreibt dieses Idealbild als schlank ineinandergreifende Räder ohne Verwerfungen, das Begehrlichkeit erzeugt.
Diskrepanz zwischen Gegenwart und Ideal macht Moden attraktiv
- Ästhetisierung wirkt, weil sie die Gegenwart als mangelhaft darstellt und alle Wünsche in das Zukunftsbild projiziert werden können.
- Dadurch wird die Mode attraktiv, obwohl Praktikabilitätsbeweise oft fehlen.
Isomorphie treibt Kopieren statt Kundenfokus
- Organisationsentscheidungen folgen stark dem Felddruck und weniger eigenen Kundenbefragungen.
- Soziologische Isomorphie erklärt, warum Firmen Konzepte kopieren, weil Konkurrenten als Maßstab dienen.




