Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast

Claudia Linzel
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Jun 27, 2025 • 51min

Schlager als Spiegel der Gesellschaft – Musik, Erinnerung und Identität mit Dr. Ingo Grabowsky

Dr. Ingo Grabowsky | Kloster Dalheim und die Leichtigkeit der Kunst x Genau! Westfalen! Schlager als Spiegel der Gesellschaft? Musik begleitet Lebensphasen, Übergänge und Erinnerungen. Sie klingt in Küchen, auf Festen, in Kirchen, im Radio – oft beiläufig, manchmal prägend. Lieder bleiben im Körper, lange nachdem ihr Kontext verschwunden ist. Sie tragen Stimmungen, Haltungen und Erfahrungen weiter. Schlager gehört zu diesen Klangräumen, die viele kennen und wenige ernst nehmen. Gerade darin liegt seine gesellschaftliche Kraft. Als populäre Musikform speichert er Emotionen, Zugehörigkeit und Zeitgefühl. Diese Folge nähert sich Schlager nicht wertend, sondern beobachtend – als kulturelles Archiv des Alltags. Dr. Ingo Grabowsky Direktor des LWL – Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim Historiker, Ausstellungsmacher, Kurator für Musik- und Popkulturthemen Musik als kulturelles Gedächtnis Im Gespräch mit Dr. Ingo Grabowsky, Direktor des Kloster Dalheim – LWL- Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim, wird deutlich: Schlager ist kein musikalischer Fachbegriff, sondern eine Zuschreibung von Wirkung. Ein Lied wird zum Schlager, wenn es viele erreicht, sich einprägt, weitergetragen wird. Stil, Herkunft oder Epoche spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Musik fungiert hier als Gedächtnisraum. Sie speichert kollektive Erfahrungen, ohne sie erklären zu müssen. Schlager erzählt von Nähe, Aufbruch, Verlust, Hoffnung. Von Alltag und Ausnahmezustand. Von dem, was Menschen verbindet, auch wenn sie sehr unterschiedliche Biografien haben. LWL – Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim Klang zwischen Kloster und Pop Das LWL – Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim bietet einen besonderen Raum für diese Fragen. Als Ort religiöser Praxis, historischer Sammlung und zeitgenössischer Ausstellung verbindet es Stille und Klang, Gregorianik und Popkultur, Rückzug und Öffentlichkeit. Im Gespräch mit Dr. Ingo Grabowski geht es um die Frage, wie Musik im Museum erfahrbar wird. Wie lassen sich Klänge ausstellen? Wie werden Erinnerungen hörbar, ohne nostalgisch zu werden? Und wie kann Popkultur in einem historischen Kontext gezeigt werden, ohne sie zu trivialisieren? Museen werden hier als Orte verstanden, die Alltagskultur ernst nehmen – nicht als Gegenpol zur Hochkultur, sondern als Teil gesellschaftlicher Wirklichkeit. Westfälischer Sound Westfalen erscheint in dieser Folge nicht als fest umrissene Klanglandschaft, sondern als Erfahrungsraum. Dialekte, regionale Prägungen, Arbeitswelten und soziale Milieus formen Hörgewohnheiten. Musik wird Teil von Zugehörigkeit – manchmal bewusst, oft unbemerkt. Ein Lied wie „Bochum“ steht exemplarisch für diese Verbindung von Ort, Gefühl und kollektiver Erinnerung. Musik wird zur emotionalen Landkarte, die über Generationen hinweg lesbar bleibt. Popkultur im Museum Dr. Ingo Grabowsky spricht über Ausstellungen zu Schlager, Pop und Musikgeschichte – und über die Verantwortung, populäre Kultur nicht herablassend zu behandeln. Popkultur prägt Selbstbilder, Sprache und Erinnerung. Sie ist Teil gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Museale Arbeit bedeutet hier, diese Prozesse sichtbar zu machen: ohne Ironisierung, ohne Distanz. Es geht um Fragen von Wertigkeit, von Auswahl, von Perspektive. Und um die Bereitschaft, auch scheinbar leichte Formen ernst zu nehmen. Schlager als gesellschaftliche Praxis Schlager wirkt, weil er einfach erscheint. Und genau darin liegt seine Komplexität. Er transportiert Gefühle, Rollenbilder und Sehnsüchte. Er wird gehört, gesungen, erinnert. Er begleitet Menschen durch Lebensphasen und bleibt oft dort, wo Worte fehlen. Musik erscheint in dieser Folge mit Dr. Ingo Grabowsky als soziale Praxis. Als etwas, das verbindet, über Generationen hinweg wirkt und Identität formt – leise, zugänglich, nachhaltig. Themen dieser Folge Schlager · Musik & Erinnerung · Popkultur · Identität · Museumspraxis · Klangräume · Westfalen · Gesellschaft · Ausstellungskonzeption Weiterhören Weitere Folgen der Reihe Genau! Westfalen Gespräche aus der Kategorie LWL x Die Leichtigkeit der Kunst Neu hier? – Einstieg in den Kunstpodcast Weitere Gespräche zum Thema Musik Weitere Episoden zum Thema sakrale Kunst Links & Credits LWL – Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim1250 Jahre WestfalenLWL-Kulturstiftung Hören Website · Spotify · Apple Podcasts · YouTube Die Episode mit Dr. Ingo Grabowski ist als persönliches Gespräch im Sommer 2025 vor Ort im LWL – Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung der Shownotes: Januar 2026. 
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Jun 20, 2025 • 57min

In Touch – Hilti Art Foundation mit Dr. Karin Schick

In Touch – Begegnungen in der Sammlung der Hilti Art Foundation mit Dr. Karin Schick  Was bedeutet es, in Verbindung zu sein?Mit Kunst. Mit Geschichte. Mit uns selbst – und miteinander. Die Ausstellung In Touch. Begegnungen in der Sammlung in der Hilti Art Foundation in Vaduz setzt genau hier an. Sie erzählt keine lineare Kunstgeschichte. Sie stellt Werke nebeneinander – und lässt die Unterschiede sichtbar bleiben. Nicht als Bruch. Eher als Einladung, genauer hinzuschauen. Diese Podcastfolge ist vor Ort in Liechtenstein entstanden. Im Gespräch mit Dr. Karin Schick, Direktorin der Hilti Art Foundation, geht es um das Kuratieren als Haltung: um Nähe, Reibung und Resonanz. Um Entscheidungen, die nicht laut wirken – und dennoch den Blick verändern können. In Touch entfaltet sich in drei Kapiteln: Connected, Same Same But Different und Across Time. Über hundert Jahre künstlerischer Arbeit treten in Beziehung – in Konstellationen, die nicht auf Eindeutigkeit zielen. Kandinsky trifft auf Sophie Taeuber-Arp, Corinth auf Graubner. Und plötzlich wirkt ein Werk nicht mehr wie ein einzelner Solitär, sondern wie Teil eines Gesprächs, das weitergeht. Hilti Art Foundation  Im Zentrum steht eine Sammlung, die sich nicht als abgeschlossenes Archiv versteht, sondern als lebendiger Raum. Dr. Karin Schick spricht über Verantwortung, Sichtbarkeit und die Frage, wie man mit einem Kanon umgeht, der sich historisch oft sehr einseitig gebildet hat. Dabei wird deutlich: Eine Ausstellung wie In Touch ist auch eine Entscheidung darüber, wie Kunstgeschichte heute erzählt werden kann, in einer Zeit, in der Fragen nach Zugehörigkeit, Differenz und kultureller Erinnerung längst über den Kunstbetrieb hinausreichen. Dr. Karin Schick Dr. Karin Schick ist Direktorin der Hilti Art Foundation. Sie studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Tübingen und war als DAAD-Stipendiatin in Boston. Berufliche Stationen führten sie unter anderem an das Kunstmuseum Stuttgart, das Kirchner Museum Davos sowie an die Hamburger Kunsthalle, wo sie von 2012 bis 2023 die Abteilung Klassische Moderne leitete. Dr. Karin Schick realisierte zahlreiche Ausstellungen, Publikationen und interdisziplinäre Forschungsprojekte zur Klassischen Moderne – unter anderem zu Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner, Sophie Taeuber-Arp, Emil Nolde oder Andy Warhol. Connected  Das erste Kapitel, Connected, setzt auf Verbindungen. Nicht als Harmonie. Eher als fein gespannte Linie zwischen Werken, Zeiten und Haltungen. Es geht um das Gefühl, dass Kunst nicht isoliert existiert. Dass sie auf Vorbilder reagiert, auf gesellschaftliche Umbrüche, auf neue Bildsprachen. Und dass auch eine Sammlung eine Form von Netzwerk sein kann: sichtbar gemacht durch Nachbarschaften im Raum. Same Same But Different  Im zweiten Kapitel, Same Same But Different, zeigt sich besonders deutlich, wie kuratorische Entscheidungen wirken können. Ein Moment aus dem Gespräch bleibt hängen: Picasso hängt neben Verena Loewensberg. Für viele ist Picasso ein Name, der sofort „Moderne“ signalisiert. Loewensberg hingegen ist außerhalb der Schweiz deutlich weniger bekannt – und genau diese Konstellation wird zum Statement. Dr. Karin Schick beschreibt diese Hängung als Spiel mit dem kunsthistorischen Kanon: Wer wird sofort erkannt? Wer muss erst entdeckt werden? Und was passiert, wenn Bekanntes und Übersehenes denselben Raum teilen? Diese Passage macht die Folge besonders stark: weil sie nicht theoretisch bleibt, sondern konkret zeigt, wie Sichtbarkeit entsteht – oder ausbleibt. Across Time  Das dritte Kapitel, Across Time, führt durch Zeitlinien, die nicht streng chronologisch sind. Eher wie Spuren, die sich kreuzen: Formen, die wieder auftauchen. Gesten, die sich verschieben. Gedanken, die nachwirken. Hier wird deutlich, wie sehr sich Kunst über Jahrzehnte hinweg gegenseitig berührt – auch ohne direkte Verbindung. Namen wie Mondrian, Paul Klee, Max Ernst oder Max Beckmann tauchen im Gespräch auf, ebenso Hinweise auf Expressionismus und die Brüche des 20. Jahrhunderts. Zur Folge Gast: Dr. Karin Schick, Direktorin Hilti Art FoundationOrt: Hilti Art Foundation, Vaduz, LiechtensteinAusstellung: In Touch. Begegnungen in der SammlungLaufzeit: 16. Mai 2025 bis 12. April 2026 Themen dieser Folge Sammlung und Verantwortung · Connected / Same Same But Different / Across Time · Sichtbarkeit und Kanon · Kuratorische Entscheidungen · Künstlerische Netzwerke · Moderne und 20. Jahrhundert · Resonanz, Nähe, Reibung · Kunstgeschichte als Gegenwartsfrage Weiterhören – Klassische Moderne, Expressionismus und Sammlung Wer dieses Gespräch über Ausstellung, Sammlung und kuratorische Entscheidungen weiterdenken möchte, findet in diesen Folgen Anschluss – mit einem Schwerpunkt auf Klassischer Moderne und Expressionismus: Kunstmuseum Basel – Die Sammlung Curt Glaser und die Ausstellung Zerrissene Moderne mit Dr. Anita Haldemann  Mit anderen Augen – Franz Marc Museum mit Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy und Jessica Keilholz-Busch Rendez-vous mit Kapoor – Pinakothek der Moderne mit Dr. Oliver Kase Expressionismus und Arbeiten auf Papier – Munich HIGHLIGHTS Podcast mit Thole Rotermund und Oliver Jahn Eine Frage der Herkunft – LWL-Museum für Kunst und Kultur zum Thema Provenienzforschung mit Eline van Dijk Links & Credits Hilti Art FoundationAusstellung: In Touch. Begegnungen in der Sammlung Hören „Die Leichtigkeit der Kunst“ ist kostenlos verfügbar auf allen Plattformen: Website · Spotify · Apple Podcasts · YouTube Tipp: Abonnieren & in touch bleiben. Letzte redaktionelle Überarbeitung: Februar 2026.    
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Jun 13, 2025 • 1h 2min

Josef Albers mit Dr. Linda Walther

Josef Albers mit Dr. Linda Walther Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst To open eyes – ein Quadrat als Anfang „Da wir grundsätzlich mit der Farbe beginnen, analysieren wir zuerst uns selbst.“ Josef Albers schreibt diesen Satz 1963 in Interaction of Color. Und plötzlich wirkt Farbe nicht mehr wie ein Thema der Kunstgeschichte, sondern wie eine Frage an den Alltag: Wie schauen wir? Wie schnell legen wir Bedeutungen fest? Und was verändert sich, wenn ein Werk nicht erzählt, sondern unsere Wahrnehmung prüft? Diese Folge führt in eine konzentrierte Begegnung mit Josef Albers – Bauhauslehrer, Farbforscher, Künstler und präziser Denker. Im Mittelpunkt steht das Museumszentrum Quadrat in Bottrop, ein Haus, das weltweit eine zentrale Rolle für das Werk von Josef Albers spielt. Zu Gast ist Dr. Linda Walther, Direktorin des Josef Albers Museum Quadrat Bottrop. Dr. Linda Walther Dr. Linda Walther hat Kunstgeschichte und Romanische Philologie in Bochum und Düsseldorf studiert. Anschließend arbeitete sie wissenschaftlich an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie 2018 im Bereich der zeitgenössischen Kunst promovierte. Nach einem wissenschaftlichen Volontariat an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf) folgten Stationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt sowie als Kuratorin für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts an der Kunsthalle Bielefeld. Seit Oktober 2022 leitet sie das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop. Im Gespräch wird spürbar, was dieser Werdegang ermöglicht: ein Blick, der Forschung, kuratorische Praxis und institutionelle Verantwortung zusammenführt – ohne das Werk zu glätten oder in fertige Sätze zu pressen. Museumszentrum Quadrat Das Museumszentrum Quadrat ist kein klassisches monografisches Museum. Es besteht aus zwei Häusern: dem Josef Albers Museum und dem Museum für Ur- und Ortsgeschichte. Gemeinsam bilden sie eine ungewöhnliche Konstellation: Moderne und Gegenwartskunst treffen auf geowissenschaftliche und historische Sammlungen – darunter eine in Deutschland einzigartige Eiszeitsammlung mit Präparaten aus Flora und Fauna. 2022 kam der Wandel mit großer Wucht: Der neue, von Annette Gigon geplante und mehrfach ausgezeichnete Erweiterungsbau für Wechselausstellungen wurde eröffnet. 700 Quadratmeter neue Ausstellungsfläche, neue Räume für Bildung und Vermittlung, ein teilweise neues Team und Tausende neue Besucher:innen veränderten den Alltag des Hauses grundlegend. Linda Walther beschreibt diesen Moment als Neustart. Und genau hier wird die institutionelle Dimension dieser Folge interessant: Wie führt man ein Museum, das auf Kontinuität gebaut ist, in eine Gegenwart, die Veränderung verlangt? Josef Albers – Bauhaus, Amerika, Lehre als Lebensform Josef Albers wird oft über ein Motiv erzählt: das Quadrat. Doch das Gespräch zeigt schnell, dass dieser Blick zu klein ist. Albers ist eine Figur der Bewegung: vom Bauhaus nach Amerika, vom europäischen Modernismus in eine neue Welt, vom Kunstsystem in eine konsequente pädagogische Praxis. Im Gespräch tauchen zentrale Stationen auf: das Bauhaus, das Black Mountain College und Yale. Und immer wieder die Frage, wie Albers gelehrt hat: nicht über Stil, sondern über Wahrnehmung. Nicht über Geschmack, sondern über Genauigkeit. „Sehen lernen“ wird in dieser Folge zu einem Schlüsselbegriff – nicht als romantische Idee, sondern als konkrete Übung. Homage to the Square – kein Symbol, sondern eine Haltung Das Quadrat ist bei Albers kein Zeichen, keine Metapher, keine Abkürzung. Es ist eine Form, die etwas ermöglicht: Konzentration. Vergleich. Unterschied. Nähe. Distanz. Farbe wird dabei nicht als Dekoration verstanden, sondern als Situation. Eine Farbe existiert nie allein. Sie verändert sich durch Nachbarschaft. Durch Licht. Durch Raum. Durch unser eigenes Sehen. Diese Folge nähert sich Albers deshalb nicht über „Erklärungen“, sondern über seine Grundidee: dass Wahrnehmung nie stabil ist – und dass Kunst genau dort beginnt. Anni Albers – eigenständige Künstlerin, gemeinsame Haltung Ein wichtiger Teil des Gesprächs gilt auch Anni Albers. Nicht als „Frau von“, sondern als eigenständige Künstlerin, als zentrale Figur der Textilkunst, als Denkerin von Struktur, Rhythmus und Material. Im Gespräch wird sichtbar, wie eng Kunst und Leben bei den Albers verbunden waren – und wie sehr beide in einem gemeinsamen Denken arbeiteten: präzise, wach, offen. Varianten wagen – Sammlung, Gegenwart, gesellschaftliche Fragen In einem Text über ihre Arbeit im Museumszentrum Quadrat formuliert Linda Walther einen Satz, der wie ein Echo zu Albers wirkt: „Die Augen öffnen und Varianten wagen.“ Gemeint ist damit eine Museumspraxis, die sich an der Sammlung orientiert und zugleich neue Gegenwartsbezüge zulässt. Das Haus hat in den letzten Jahren gezielt mit den eigenen Beständen gearbeitet: etwa mit der Überblicksausstellung Quadrat Bottrop. Die Sammlung (2023), die Positionen jenseits von Albers sichtbar machte – darunter Günter Fruhtrunk, Aurélie Nemours, Simone Nieweg oder Bridget Riley. 2024 folgte Sammlung² mit Konvoluten von Künstler:innen, die dem Haus lange verbunden sind, u.a. Ulrich Erben, Pia Fries, Sabine Funke und Raimund Girke. Gleichzeitig wird das Museum als öffentlicher Ort verstanden, an dem Raum für aktuelle gesellschaftliche Diskurse entstehen kann. Ein Beispiel ist die Ausstellung Kochen Putzen Sorgen. Care-Arbeit in der Kunst seit 1960 (2023), die in Kooperation mit Forscherinnen der Ruhr-Universität Bochum umgesetzt wurde und Care-Arbeit im Kontext von Kunst, Gesellschaft und Ruhrgebiet thematisierte. Diese Perspektive ist wichtig, weil sie den Kontext für Albers schärft: Farbe wird in dieser Folge nicht als ästhetische Spielerei behandelt, sondern als Denkform – und damit auch als Teil einer kulturellen Öffentlichkeit. Color Everywhere – Farbe als Gegenwartsraum Auch die Wechselausstellung Color Everywhere taucht in der Folge auf. Sie öffnet den Blick in die Gegenwart, in der Farbe längst wieder ein zentrales künstlerisches Feld ist. Mit Positionen wie Polly Apfelbaum, Karla Black, Carlos Cruz-Diez und Christof John entsteht ein Dialog, der zeigt: Farbe ist kein Kapitel der Moderne. Farbe ist ein Gegenwartsraum. Warum diese Folge jetzt Albers wirkt heute aus einem einfachen Grund so aktuell: Weil er nicht schneller werden wollte, sondern genauer. Weil er nicht erklären wollte, sondern beobachten. Und weil er wusste, dass Wahrnehmung nie neutral ist. In einer Zeit, in der Bilder permanent durch unsere Hände laufen, wird sein Ansatz fast unerwartet gesellschaftlich relevant: langsam schauen. Unterschiede zulassen. Wahrnehmung prüfen. Und sich selbst dabei mitdenken. Themen dieser Folge: Was bedeutet „sehen lernen“ bei Josef Albers? Warum das Quadrat kein Symbol, sondern eine Haltung ist · Bauhaus, Black Mountain College und Yale – Albers als Lehrer · Farbe als Sprache, Ethik und Beziehung · Die Sammlung im Quadrat und ihre Architektur · Die Rolle von Anni Albers in Leben und Werk · Gesellschaftliche Relevanz in der Vermittlung von Kunst · 50 Jahre Museumszentrum Quadrat – ein Ausblick Dauerausstellung: Josef Albers. Homage to the SquareJosef Albers Museum Quadrat Bottrop · permanent Links & Credits Museumszentrum Quadrat · Ruhrkunstmuseen · Josef & Anni Albers Foundation Hören Der Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst erscheint seit 2020 kostenfrei auf allen gängigen Plattformen: ︎ Kunstpodcast auf Spotify hören Die Leichtigkeit der Kunst auf Spotify hören ︎ Kunstpodcast bei Apple Podcasts Die Leichtigkeit der Kunst auf Apple Podcasts hören ︎ Kunstpodcast auf YouTube Die Leichtigkeit der Kunst auf YouTube hören Weiterhören Ausstellungen und Museen · Künstler:innen · Pioniere und Visionär:innen Dr. Linda Walther und Claudia Linzel Aus dem Podcast Die Leichtigkeit der Kunst
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Jun 6, 2025 • 0sec

Richard Pousette-Dart – Poesie des Lichts. Mit Dr. Daniel Zamani & Charles Duncan

„Für mich ist Kunst der Himmel, der sich unaufhörlich öffnet, wie ein asymmetrisches, unkalkulierbares, impulsives Kaleidoskop. Kunst ist Magie, sie ist Freude, mit Gärten voller Überraschungen und Wunder. Kunst ist Energie, Impuls. Sie ist Frage und Antwort.“ Ein Zitat, das viel mehr ist als ein Gedanke. Es ist ein Versprechen – an das Staunen, an die Tiefe, an die Möglichkeit, die Welt anders zu sehen. Es stammt von einem Künstler, der nicht laut war, aber kraftvoll. Der sich nicht dem Zeitgeist unterwarf, sondern einen eigenen Kosmos erschuf – leuchtend, meditativ, durchdrungen von Form, Farbe und Licht. Es stammt von: Richard Pousette-Dart. Die Ausstellung „Poesie des Lichts“ im Museum Frieder Burda widmet sich dem Werk von Richard Pousette-Dart – einem der stillsten, zugleich strahlendsten Vertreter des Abstrakten Expressionismus. Oder besser: einem Künstler, der sich jeder Einordnung entzog, um das Eigene, das Unteilbare zu finden. Seine Kunst geht weit über Kategorisierungen hinaus – sie ist spirituell, kontemplativ, radikal eigenständig. Das Gespräch ist auf Deutsch und Englisch geführt – Charles Duncan spricht dabei in wunderbar klar verständlichem Englisch. “To me, art is the sky that keeps opening – like an asymmetrical, unpredictable, impulsive kaleidoscope. Art is magic, it is joy, filled with gardens of surprises and wonders.Art is energy, impulse. It is question and answer.”– Richard Pousette-Dart, 1951 This quote is more than a thought. It’s a promise – to wonder, to depth, and to the power of seeing the world differently. It comes from an artist who was never loud, yet deeply powerful. Who resisted trends and instead created his own cosmos – luminous, meditative, and full of form, color, and light. The exhibition “Poetry of Light” at Museum Frieder Burda celebrates the work of Richard Pousette-Dart – one of the quietest yet most radiant voices in Abstract Expressionism. Or rather: an artist who defied any label to express something truly original, spiritual, and uncompromisingly individual. This podcast episode features a cross-cultural conversation – in both German and English.Our guest from Baden-Baden, Dr. Daniel Zamani, speaks in beautifully clear and accessible German. Themen dieser Folge / Topics in this episode Die künstlerische Entwicklung und Biografie von Richard Pousette-Dart – Vom Elternhaus über New Yorks Kunstszene bis zu seiner eigenständigen Position im 20. Jahrhundert.His artistic journey and biography – from early beginnings to radical independence – From his progressive family background to the New York art scene. Pousette-Darts spirituelle und politische Haltung – Wie Pazifismus, Spiritualität und persönliche Ethik sein künstlerisches Schaffen geprägt haben.Pousette-Dart’s spiritual and political vision – How pacifism, inner ethics, and spirituality shaped his life and art. Seine Einordnung in den Abstrakten Expressionismus – Warum er als Teil der Bewegung gilt – und doch nie Teil des Mainstreams wurde.His unique position within  Abstract Expressionism – Why he was both part of the movement and distinctly apart from it. Die Bedeutung von Licht, Linie und Farbe in seinem Werk– Was seine Werke leuchten lässt – und warum Licht bei ihm mehr ist als nur Helligkeit The role of light, line, and color in his paintings – Why his paintings glow – and what makes light a form of meaning. Kuratorische Entscheidungen, Ausstellungskonzept & Museumsarbeit – Einblicke in die kuratorische Arbeit und den Aufbau der Retrospektive im Museum Frieder Burda.Curatorial thinking, exhibition making & museum practice – Behind the scenes of the exhibition: from concept to realization. Internationale Perspektiven & persönliche Anekdoten – Erinnerungen, Archivarbeit und kulturelle Resonanz – von New York bis Baden-Baden.International perspectives & personal stories – Insights from New York and beyond – memories, archives, resonance. Die erste große Retrospektive in Deutschland– Warum diese Ausstellung ein Meilenstein für das Werk von Pousette-Dart in Europa ist. His first major retrospective in Germany– A milestone moment for presenting Pousette-Dart’s work to European audiences. Ausstellung / Exhibition:Poesie des Lichts / Poetry of LightMuseum Frieder Burda, Baden-BadenLaufzeit: 17. Mai 2025 – 14. September 2025 / May 17 – September 14, 2025→ Jeden ersten Freitag im Monat um 16 Uhr: Direktorenführung mit Dr. Daniel Zamani / Director’s Tour with Dr. Daniel Zamani: Every first Friday of the month at 4 PMMehr Infos / More information: www.museum-frieder-burda.de Gäste / Guests: Dr. Daniel Zamani, künstlerischer Leiter, Museum Frieder Burda, Artistic Director, Museum Frieder Burda Charles Duncan, Direktor der Richard Pousette-Dart Foundation, New York, Director, Richard Pousette-Dart Foundation, New York Podcast hören / Listen on:„Die Leichtigkeit der Kunst“ ist kostenlos verfügbar auf allen gängigen Podcast-Plattformen / Die Leichtigkeit der Kunst is free on all major platforms: Apple Podcasts Spotify YouTube Tipp: Abonniere den Podcast und erhalte automatisch immer die neueste Folge! / Subscribe to never miss a new episode! Verlinkungen:Museum Frieder Burda Richard Pousette-Dart Foundation Buch zur Ausstellung: Poesie des Lichts Und ein großes Dankeschön an Daniela Sistermanns. Begleite den Podcast /Support the podcast: Hinterlasse eine Bewertung auf Apple Podcasts oder Spotify / Leave a rating on Apple Podcasts or Spotify Teile deine Gedanken auf Social Media & markiere mich / Share your thoughts and tag us on social media Empfiehl die Folge an Freund:innen und Kunstbegeisterte / Recommend the episode to your friends & fellow art lovers Kontakt: claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
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May 30, 2025 • 1h 30min

775 - Westfalen. Archäologie, Macht und Erinnerung

775 – Westfalen. Archäologie, Macht und Erinnerung x die Leichtigkeit der Kunst x Genau! Westfalen! Wie erzählt man eine Region, die nie klar umrissen war – und dennoch voller Geschichten steckt? Ein Datum, ein Ort kann wie eine Kante wirken: 775 – Westfalen. Eine Erwähnung, die sich im Rückblick auflädt – mit Deutung, mit Ordnung, mit Erinnerung. Diese Folge nähert sich Westfalen über genau diesen Moment: als Beginn einer Erzählung, die bis heute fortgeschrieben wird. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „775 – Westfalen. Die Ausstellung“ im LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn. Sie eröffnet das Themenjahr 1250 Jahre Westfalen und stellt zugleich eine größere Frage: Wie lässt sich Geschichte zeigen, ohne sie festzuschreiben? Im Gespräch geht es um Archäologie als Blickschule, um Macht als Struktur, um Erinnerung als etwas, das sich über Generationen verschiebt. Und um Westfalen als kulturellen Raum: geprägt durch Religion, Politik, Alltag, Sprache – und durch die Entscheidung, welche Geschichten sichtbar werden. Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der LWL-Kulturstiftung und der LWL-Kulturabteilung im Rahmen des Themenjahres 1250 Jahre Westfalen Gäste Dr. Martin Kroker Museumsleiter des LWL-Museums in der Kaiserpfalz. Im Gespräch öffnet er den Blick für Geschichte als Schichtung: Dinge, Quellen, Räume – und die Frage, was daraus heute erzählt wird. Anne KarlKuratorin und Vermittlerin am LWL-Museum in der Kaiserpfalz. Sie spricht über Zugänge, die Orientierung geben, ohne einen eindeutigen Schluss zu setzen: Erzählentscheidungen, Zielgruppen, Reibungen – und die Verantwortung gegenüber unterschiedlichen Perspektiven. Dominik KolmSzenograf und Ausstellungsdesigner (u. a. Filamente GmbH). Er beschreibt, wie Material, Licht, Rhythmus und räumliche Dramaturgie Wahrnehmung lenken: Geschichte wird im Raum erfahrbar – über Atmosphäre, nicht über Belehrung. LWL-Museum in der Kaiserpfalz Das LWL-Museum in der Kaiserpfalz Paderborn verbindet Archäologie, Geschichte und Gegenwart an einem zentralen Ort westfälischer Erinnerung. In den Mauern der ehemaligen Kaiserpfalz Karls des Großen wird Geschichte nicht als abgeschlossene Vergangenheit erzählt, sondern als kultureller Prozess, der bis in die Gegenwart hineinwirkt. Das Museum versteht sich als Forschungs-, Ausstellungs- und Denkraum zugleich: Archäologische Funde, historische Narrative und zeitgenössische Vermittlungsformen treten hier in Beziehung. Mit der Ausstellung „775 – Westfalen. Die Ausstellung“ wird das Museum selbst zum Resonanzraum für Fragen nach Macht, Identität und Erinnerung – und danach, wie Regionen entstehen, sich verändern und erzählt werden. Archäologie als Gegenwartsblick Archäologie wirkt in der Folge 775 – Archäologie, Macht und Erinnerung wie ein Gegenmittel gegen schnelle Gewissheiten. Ein Fund steht selten für sich. Bedeutung entsteht im Kontext: im Ort, in der Schicht, in der Frage, wer ihn liest. 775 wird damit zu einer Markierung, die sich möglicherweise weniger für einen Ursprung eignet als für eine Beobachtung: Geschichte wird erzählt, sobald sie dokumentiert, ausgestellt, vermittelt wird. Macht, Religion und Ordnung Die Kaiserpfalz ist ein Ort, an dem Macht historisch sichtbar bleibt: in Strukturen, in Ritualen, in Symbolen. Im Gespräch taucht Religion als ordnende Kraft auf – und als kulturelles Gedächtnis. Objekte wie der Liborischrein verweisen auf eine Erinnerung, die getragen, gezeigt, geschützt wird. Und sie berühren die Frage, wie sehr Identität an Dinge gebunden ist: an Reliquien, an Architektur, an Sammlungen, an Erzählungen. Szenografie, Material, Atmosphäre Ein besonderer Fokus liegt auf der Ausstellungsgestaltung: Wie spricht ein Raum? Welche Materialien erzeugen Nähe, welche Distanz? Welche Übergänge machen Geschichte als Prozess spürbar? Dominik Kolm beschreibt Szenografie als eine Form von Übersetzung: nicht im Sinne einer Erklärung, eher als Einladung zum Sehen, Verweilen, Abgleichen. Pflanzen, Oberflächen, Licht und Wegeführung setzen Akzente, die sich im eigenen Tempo erschließen. Erinnerung Je weiter das Gespräch in die Gegenwart rückt, desto deutlicher wird: Erinnerung ist nie neutral. Sie entsteht aus Entscheidungen – aus dem, was gezeigt wird, und aus dem, was im Depot bleibt. Westfalen erscheint hier als kultureller Raum, der sich aus vielen Prägungen zusammensetzt. Die Ausstellung setzt dafür einen Rahmen: Sie zeigt Geschichte als Bewegung, als Verdichtung, als Erzählung, die weitergeht. Warum diese Folge heute relevant ist „775 – Westfalen. Archäologie, Macht und Erinnerung“ ist mehr als eine historische Rückschau. Die Folge stellt grundlegende Fragen:Wer erzählt Geschichte?Welche Stimmen werden gehört?Und wie prägt Erinnerung unser heutiges Selbstverständnis? Westfalen dient dabei als konkreter Ort – und zugleich als Beispiel für viele Regionen, deren Identität sich nicht aus klaren Grenzen, sondern aus Geschichten formt. Warum Westfalen? Das Jubiläum 1250 Jahre Westfalen ist kein Rückblick im klassischen Sinn. Es ist ein Anlass, genauer hinzusehen: auf die Bedingungen, unter denen regionale Identität entsteht, erinnert wird und sich verändert. Westfalen taucht 775 erstmals in einer schriftlichen Quelle auf – als Randnotiz in einem politischen Machtzusammenhang. Diese frühe Erwähnung markiert keinen Ursprung, sondern einen Moment der Zuschreibung. Genau darin liegt ihre Bedeutung für diese Folge: Westfalen steht exemplarisch für Regionen, deren Identität sich nicht aus klaren Grenzen speist, sondern aus Geschichten, Deutungen und materiellen Spuren. Die Ausstellung „775 – Westfalen. Die Ausstellung“ im LWL-Museum in der Kaiserpfalz nimmt dieses Jubiläum zum Ausgangspunkt, um Geschichte als Prozess sichtbar zu machen: archäologisch, szenografisch und erzählerisch. Nicht als lineare Abfolge von Ereignissen, sondern als Geflecht aus Macht, Erinnerung und Interpretation. In dieser Folge wird Westfalen deshalb nicht als Kulisse behandelt, sondern als historischer Erfahrungsraum. Als konkretes Beispiel dafür, wie Vergangenheit kuratiert, vermittelt und neu befragt wird – im Bewusstsein, dass jede Form von Erinnerung auch eine Entscheidung ist. Themen Erinnerungskultur · Identität · Geschichte und Gegenwart · Archäologie · Macht · Ausstellungspraxis · Szenografie · Westfalen · 1250 Jahre Westfalen Weiterhören Weitere Folgen der Reihe Genau! Westfalen Gespräche aus der Kategorie LWL x Die Leichtigkeit der Kunst Neu hier? – Einstieg in den Kunstpodcast Weitere Gespräche aus Paderborn Weitere Episoden zum Thema Archäologie Weitere Episoden zum Thema Szenografie Links & Credits LWL-Museum in der Kaiserpfalz: www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.deLWL-Kulturstiftung: www.lwl-kulturstiftung.deFilamente GmbH: www.filamente.gmbh Hören Website · Spotify · Apple Podcasts · YouTube Hinweis · Reihe Genau! Westfalen! ist eine Gesprächsreihe über Identität. Ausgangspunkt ist das Jubiläum 1250 Jahre Westfalen – als Anlass für eine größere Frage: Was prägt Menschen, Regionen und Gemeinschaften?Identität entsteht aus vielen Bereichen: aus Geschichte und Alltag, aus Arbeit, Sprache und Humor, aus Kultur, Sport, Ernährung, Musik, Film und Literatur. Die Reihe nähert sich diesen Prägungen über konkrete Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven – ruhig, beobachtend, offen.Die Reihe „Genau! Westfalen!“ im Themenjahr 1250 Jahre Westfalen wurde gefördert von der LWL-Kulturstiftung und der LWL-Kulturabteilung. Die Episode 775 – Westfalen. Archäologie, Macht und Erinnerung ist als persönliches Gespräch vor Ort im LWL Museum in der Kaiserpfalz entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026.
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May 22, 2025 • 56min

Basel, Jean Tinguely, Klang der Maschinen – mit Roland Wetzel

Maschinen, die rattern, scheppern, kreisen. Werke, die sich selbst zeichnen, selbst zerstören – und dabei stets mehr sind als bloß Mechanik. Diese Folge führt durch das Leben und Werk von Jean Tinguely, einem der poetischsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Roland Wetzel, Direktor des Museum Tinguely in Basel, gibt zum 100. Geburtstages von Jean Tinguely Einblicke in das Denken, das Netzwerk und das Vermächtnis eines rastlosen Künstlers, der Bewegung in die Kunstwelt brachte. Themen dieser Folge: Was Tinguelys Maschinen über das Leben erzählen Der Klang als Konservierungsprinzip Vom Schaufenster zum Weltmuseum Tinguelys Freundschaften, Netzwerke und internationale Projekte Die Bedeutung der „Méta-Matics“, des „Mengele Totentanz“ und der „Klamauk“-Maschine Basel als Heimat und Bühne seiner Kunst Die Ausstellung „Tinguely 100“ und das Geburtstagsfest im Solitude-Park Ausstellung:Tinguely 100Museum Tinguely, Basel22. Mai – 3. November 2025www.tinguely.ch Veranstaltungen in Basel: Geburtstagsfest: 22. Mai 2025, ab 18 Uhr im Solitude-Park „Scream Machines“ – Kunst-Geisterbahn: 22. Mai – 30. August 2025 Neue Publikation: „L’univers Tinguely – 15 Dimensionen im Œuvre von Jean Tinguely“ (Kehrer Verlag) Stadtführungen zu Tinguelys Leben in Basel: www.basel.com Gast:Roland Wetzel, Direktor des Museum Tinguely, Basel Podcast hören:„Die Leichtigkeit der Kunst“ ist kostenlos verfügbar auf allen gängigen Podcast-Plattformen: Apple Podcasts Spotify YouTube Tipp: Abonniere den Podcast und erhalte automatisch immer die neueste Folge! Links zur Folge:museum-tinguely.ch Empfehlung: Ganz besonders möchte ich euch auch den folgenden Beitrag von Claudia Wheeler / Deutschlandfunk Kultur empfehlen: Auf den Spuren von Jean Tinguely – Zum 100. Geburtstag des Künstlers Weitere Veranstaltungen zum 100. Geburtstag von Jean Tinguely: Museum für Kunst und Geschichte MAHF & Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle Fribourg MECHANICS AND HUMANITY: EVA AEPPLI AND JEAN TINGUELY Lehmbruck Museum, Duisburg 23.März – 24. August 2025 NIKI DE SAINT PHALLE Caumont-Centre d’Art, Aix en Provence 30. April – 05. Oktober 2025 NIKI DE SAINT PHALLE & JEAN TINGUELY Hauser & Wirth, Somerset 17. Mai – 01. Februar 2026 Begleite den Podcast:Du schätzt „Die Leichtigkeit der Kunst“ und möchtest dazu beitragen, dass spannende Gespräche rund um Kunst, Kultur und Gesellschaft weitergeführt werden? Dann freue ich mich über deine Unterstützung: Hinterlasse eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts oder Spotify Teile deine Gedanken auf Social Media und markiere mich Empfiehl die Folge an Freund:innen und Kunstbegeisterte Fragen oder Feedback?Schreib mir gerne: claudia@dieleichtigkeitderkunst.deOder teile deine Gedanken auf meinen Social-Media-Kanälen. Danke fürs Zuhören & bis zur nächsten Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“!
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May 22, 2025 • 49min

Jean Tinguely & Niki de Saint Phalle: Zwei Stimmen, ein Raum mit Caroline Schuster Cordone

In Fribourg liegt der Ursprung – und vielleicht auch das Herz – von Jean Tinguelys Werk. Gemeinsam mit Caroline Schuster Cordone tauchen wir ein in das Zusammenspiel zwischen Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle. Ein Gespräch über leise Maschinen, gesellschaftspolitische Altäre und über die komplexe, kreative Beziehung zweier Künstler:innen, die sich in ihrer Unterschiedlichkeit gegenseitig ergänzten, herausforderten und inspirierten. Themen dieser Folge:– Wie aus Nähe künstlerische Spannung wird – die Beziehung zwischen Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle– Der verletzte Schwan: eine stille Maschine über Verletzlichkeit und späte Einverständnisse– Altäre aus Bewegung: Tinguelys Umgang mit Liturgie, Ritual und Erinnerung– Remembering: Niki de Saint Phalles Reflexion auf das Gemeinsame im Unterschied– Fribourg als Topografie des Anfangs, der Rückkehr und der künstlerischen Transformation– Die Ausstellung „La bande mécanique“ – ein performativer Blick auf Tinguelys Erbe– Öffentliche Erinnerungsorte: der Jo-Siffert-Brunnen, das Straßenbahndepot, der Espace– Vorschau auf die neue Ausstellung „Émetteur poétique“ über Tinguelys Spätwerk und die Bedeutung seiner späten Kollaborationen Ausstellungen:MAHF und Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle Musée d’Art et d’Histoire (MAHF), FribourgLa bande mécanique bis 7. September 2025 Veranstaltungen in Fribourg: Nacht der Museen: 24. Mai 2025 Stadtfest „100 Jahre Tinguely“: 15. Juni 2025 Neyruz feiert Tinguely: 28. Juni 2025 La Verrerie feiert Tinguely: 6. September 2025 Weitere Informationen: Fribourg – Tinguely 100 Gast:Caroline Schuster CordoneVizedirektorin MAHF und Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle@mahfribourg@espace_tinguely_de_st_phalle Links zur Folge:www.fr.ch/mahfwww.fr.ch/mahf/espace-jean-tinguely-niki-de-saint-phallewww.lecyclop.comwww.ilgiardinodeitarocchi.it Weitere Veranstaltungen zum 100. Geburtstag von Jean Tinguely Tinguely 100 Museum Tinguely, Basel   22. Mai – 3. November 2025 MECHANICS AND HUMANITY: EVA AEPPLI AND JEAN TINGUELY Lehmbruck Museum, Duisburg 23.März – 24. August 2025 NIKI DE SAINT PHALLE Caumont-Centre d’Art, Aix en Provence 30. April – 05. Oktober 2025 NIKI DE SAINT PHALLE & JEAN TINGUELY Hauser & Wirth, Somerset 17. Mai – 01. Februar 2026 Links zur Folge:www.tinguely.ch@museumtinguely Podcast hören:„Die Leichtigkeit der Kunst“ ist kostenlos verfügbar auf allen gängigen Podcast-Plattformen: Apple Podcasts Spotify YouTube Tipp: Abonniere den Podcast und erhalte automatisch immer die neueste Folge. Begleite den Podcast:Du schätzt „Die Leichtigkeit der Kunst“ und möchtest dazu beitragen, dass Gespräche rund um Kunst, Kultur und Gesellschaft weitergeführt werden? Dann freue ich mich über deine Unterstützung:– Hinterlasse eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts oder Spotify– Teile deine Gedanken auf Social Media und markiere mich– Empfiehl die Folge an Freund:innen und Kunstbegeisterte Fragen oder Feedback?Schreib mir gerne: claudia@dieleichtigkeitderkunst.deOder teile deine Gedanken auf meinen Social-Media-Kanälen.
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May 16, 2025 • 1h 11min

Holding Pattern – Wiederholung, Warteschleifen und Kontrolle | HMKV Dortmund

Warteschleifen sind Teil des Alltags. Sie strukturieren Zeit, lenken Aufmerksamkeit und erzeugen das Gefühl von Kontrolle – oder von Kontrollverlust. Die Ausstellung Holding Pattern – Warteschleifen und andere Loops im HMKV Dortmund nimmt diese scheinbar beiläufigen Strukturen ernst. Sie fragt, wie digitale Technologien, algorithmische Prozesse und mediale Systeme soziale Abläufe formen, ohne sich klar zu zeigen. Im Gespräch treffen Dr. Inke Arns, künstlerische Leiterin des HMKV, und der britische Schriftsteller und Künstler Tom McCarthy aufeinander. Gemeinsam sprechen sie über Wiederholung als ästhetisches Prinzip, über Warteschleifen als kulturelle Figur und über das, was sich unserer Wahrnehmung entzieht – akustisch, visuell, strukturell. Die Folge bewegt sich zwischen Medienkunst, Literatur, Philosophie und gesellschaftlicher Gegenwart. Holding Pattern im HMKV Dortmund Die Ausstellung Holding Pattern versammelt künstlerische Arbeiten, die sich mit Schleifen, Mustern und Kontrollmechanismen beschäftigen. Digitale Technologien werden hier nicht als Werkzeuge betrachtet, sondern als Umgebungen, in denen Handlungen, Bewegungen und Entscheidungen vorstrukturiert sind. Flugrouten, Klangschleifen, algorithmische Abläufe und mediale Wiederholungen werden zu Bildern für eine Gegenwart, die in Zyklen organisiert ist. Der HMKV Dortmund – Hartware MedienKunstVerein versteht sich seit vielen Jahren als Ort für Gegenwartskunst an der Schnittstelle von Technologie, Politik und Gesellschaft. In dieser Ausstellung wird dieser Anspruch besonders deutlich: Medienkunst erscheint nicht als Spezialdisziplin, sondern als präzises Instrument zur Beobachtung gesellschaftlicher Strukturen. Wiederholung, Kontrolle und Wahrnehmung Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Frage, wie Wiederholung wirkt. Warteschleifen erscheinen zunächst als funktionale Elemente – in Callcentern, Flughäfen oder digitalen Interfaces. In der Ausstellung werden sie zu ästhetischen Formen, die Zeit dehnen, Aufmerksamkeit binden und Kontrolle suggerieren. Tom McCarthy spricht über Wiederholung als literarische und künstlerische Denkfigur: Reenactments, Loops und Überlagerungen ziehen sich durch sein Werk. Schreiben wird dabei als Prozess verstanden, der nicht linear verläuft, sondern sich in Schleifen organisiert. Dr. Inke Arns ergänzt diese Perspektive aus kuratorischer Sicht: Medienkunst macht sichtbar, wie sehr Wahrnehmung heute von technischen Systemen geprägt ist – oft ohne bewusstes Erkennen. Künstlerische Positionen und unsichtbare Systeme Die Ausstellung im HMKV vereint Arbeiten von Stan Douglas, Harun Farocki, Åke Hodell, Stefan Panhans & Andrea Winkler, Susan Philipsz und Elizabeth Price. Die Werke bewegen sich zwischen Dokumentation, Klang, Film und Installation. Sie thematisieren Arbeitsprozesse, mediale Routinen und algorithmische Ordnungen. Im Gespräch wird deutlich, dass diese Arbeiten keine Antworten liefern, sondern Denkbewegungen auslösen. Unsichtbare Systeme – Datenströme, Kontrollmechanismen, Rhythmen – werden erfahrbar, ohne vollständig erklärbar zu sein. Kunst fungiert hier als Beobachtungsinstrument, nicht als Kommentar. Literatur, Philosophie und Denkfiguren Die Folge öffnet den Blick auch auf literarische und philosophische Bezüge. Tom McCarthy spricht über Denkfiguren zwischen Platon, Hegel, Lacan und Rachmaninow. Diese Referenzen erscheinen nicht als Theorieapparat, sondern als Hintergrundrauschen, das künstlerische Praxis begleitet. Wiederholung wird dabei als kulturelles Prinzip lesbar – zwischen Erinnerung, Kontrolle und Widerstand. Warteschleifen sind nicht nur technische Zustände, sondern auch mentale Räume. Gäste: Dr. Inke Arns Dr. Inke Arns ist Kulturwissenschaftlerin und seit 2005 künstlerische Leiterin des HMKV – Hartware MedienKunstVerein in Dortmund. Mit einem Hintergrund in Slawistik, Osteuropastudien und Medientheorie hat sie sich auf Medienkunst und gesellschaftskritische Ausstellungen spezialisiert. Ihre kuratorischen Arbeiten verbinden Technologie, Politik und Gegenwartskunst auf präzise und diskursive Weise – immer mit Blick auf gesellschaftliche Brüche, digitale Kontrollsysteme und künstlerische Widerständigkeit. Tom McCarthy Tom McCarthy ist britischer Schriftsteller, Essayist und Künstler. Seine vielfach ausgezeichneten Romane wie Remainder, Satin Island und C kreisen um Themen wie Wiederholung, Reenactment, Netzwerke und das Unsichtbare hinter der Oberfläche. McCarthy arbeitet literarisch wie konzeptuell an der Schnittstelle von Philosophie, Technologie und Struktur. Für Holding Pattern agiert er erstmals als Kurator – und verknüpft seine literarischen Denkfiguren mit zeitgenössischer Medienkunst. Sparda-Nacht und öffentlicher Diskurs Ein besonderer Programmpunkt im Rahmen der Ausstellung ist die Sparda-Nacht im HMKV am 23. Mai 2025. Sie öffnet den Ausstellungsraum für Gespräche, Begegnungen und gemeinsames Erkunden. Die Veranstaltung versteht sich als Einladung, den Schleifen der Gegenwart nachzuspüren – und sie zeitweise zu unterbrechen. Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Die Stiftung engagiert sich für kulturelle Teilhabe, Bildung und gesellschaftliche Verantwortung. Sie unterstützt Institutionen und Projekte, die Kunst als Raum für kritische Beobachtung, Reflexion und Austausch stärken – auch dort, wo digitale Technologien und gesellschaftliche Machtstrukturen verhandelt werden. Weitere Gespräche aus der Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West: Alle Folgen der Zusammenarbeit mit der Sparda-Stiftung Themen dieser Folge Holding Pattern · Warteschleifen · Wiederholung · Kontrolle · Medienkunst · HMKV Dortmund · Algorithmische Systeme · Wahrnehmung · Literatur und Kunst AusstellungHolding Pattern – Warteschleifen und andere LoopsHMKV – Hartware MedienKunstVerein, Dortmund15. März – 27. Juli 2025 ProgrammhöhepunktSparda-Nacht im HMKV · 23. Mai 2025 Links & CreditsHMKV Dortmund · Dr. Inke Arns · Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West · Dortmunder U Hören Der Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar: ︎ Kunstpodcast auf Spotify hören – Die Leichtigkeit der Kunst auf Spotify hören ︎ Kunstpodcast bei Apple Podcasts – Die Leichtigkeit der Kunst auf Apple Podcasts hören ︎ Kunstpodcast auf YouTube – Die Leichtigkeit der Kunst auf YouTube hören Weiterhören Von „Holding Pattern“ zu „Das halbe Leben“Anknüpfend daran beleuchtet die Folge Das halbe Leben Arbeit, Zeit und gesellschaftliche Strukturen im Museum unter Tage. Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden. Letzte redaktionelle Überarbeitung: Februar 2026.
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May 9, 2025 • 58min

Dr. Katharina Henkel: Fotografinnen auf Reisen

Dr. Katharina Henkel, Kunsthistorikerin und Kuratorin, leitet die Internationalen Tage in Ingelheim und hat die Ausstellung über mutige Fotografinnen auf Reisen kuratiert. Sie spricht über die Vielseitigkeit der Reisefotografie aus weiblicher Perspektive und die bedeutenden Geschichten, die diese Frauen mit ihren Bildern erzählen. Einblicke in die Entwicklung der Themen über Generationen hinweg zeigen den Wandel in der Wahrnehmung der Welt. Außerdem erörtert sie die Herausforderungen und Kreativität, die zur Planung der Ausstellung notwendig waren.
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May 2, 2025 • 48min

Tim Berresheim: Gegenwartsarchäologie und digitale Kunstwelten

Wie erschafft Kunst neue Räume im digitalen Zeitalter? Tim Berresheim gestaltet mit seinen Werken an der Schnittstelle von Technologie, Kultur und Wahrnehmung neue Formen des Erinnerns und Denkens. In dieser Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“ öffnen sich Einblicke in seine künstlerische Gegenwartsarchäologie, seine Vision für die Zukunft und seine präzise Beobachtung der sich wandelnden Gesellschaft. Themen dieser Folge: Aufwachsen am Niederrhein: frühe Prägungen und der Weg zur Kunst Vom Drehbuchschreiben zur bildenden Kunst: Übergänge und neue Ausdrucksformen Der Aufbau digitaler Räume: von ersten Rückwänden zu immersiven Welten Die „digitale Höhle“: wie Technologie neue Denk- und Schöpfungsräume ermöglicht Kunst als Beobachtungsraum: was die digitale Transformation sichtbar macht Der Computer als kognitives Werkzeug: Chancen und Herausforderungen Die „fundleere Schicht“: Kunst im Zwischenraum von Analogem und Digitalem Perspektiven für die Zukunft: Reflexionen über Erinnerung, Kultur und Technologie Gast: Tim Berresheim Aktuelle und kommende Ausstellungen: Ort. Zeit. Kontinuum.Suermondt-Ludwig-Museum Aachen, 25. Juni 2025 – 1. Februar 2026 100 Jahre Städtische Sammlung StuttgartKunstmuseum Stuttgart, Jubiläumsausstellung, 08. März 2025 – 12. Oktober 2025 GehirneSenckenberg Naturmuseum Frankfurt, seit 26. März 2025 Podcast hören:„Die Leichtigkeit der Kunst“ ist kostenlos verfügbar auf allen gängigen Podcast-Plattformen: Apple Podcasts Spotify YouTube Tipp:Abonniere den Podcast und erhalte automatisch die neueste Folge. Begleite den Podcast: Wenn dir „Die Leichtigkeit der Kunst“ gefällt und du neugierig auf weitere Gespräche über Kunst, Kultur und Gesellschaft bist, freue ich mich über deine Unterstützung: Hinterlasse eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts oder Spotify Teile deine Gedanken und die Folge auf Social Media Empfiehl die Episode an Freund:innen und kunstinteressierte Menschen Fragen oder Feedback?Schreib an: claudia@dieleichtigkeitderkunst.deOder teile deine Gedanken auf meinen Social-Media-Kanälen. Danke fürs Zuhören & bis zur nächsten Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“!

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