Systemfragen

Deutschlandfunk
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Mar 26, 2026 • 52min

Sozialer Schmerz - Wann wir besonders einsam sind

Maike Luhmann, Psychologin und Professorin mit Schwerpunkt Einsamkeit, erklärt zentrale Unterscheidungen und Formen des sozialen Schmerzes. Kurze, klare Sätze über Risiken wie Zeit, Mobilität und Geld. Diskussionen zu Stadt vs. Land, Bildung, Alter und Führungskräfte. Praktische Ideen reichen von Nachbarschaftspflege über Natur bis zu passenden Hilfsangeboten.
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Feb 26, 2026 • 28min

Veränderung meistern (4/4) - Offen für Neues bleiben

Julia Linke, Professorin für klinische Psychologie und Resilienzforschung an der Universität Mainz, liefert wissenschaftliche Einordnungen zu Resilienz und Selbstwirksamkeit. Es geht um Lebensphasen, wie Menschen auf wiederkehrende Veränderungen reagieren. Themen sind Unterstützung, Anerkennung, Anpassung und praktische Strategien, offen für Neues zu bleiben.
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Feb 26, 2026 • 25min

Veränderung meistern (3/4) - Wo ist Heimat?

Zubayda, Migrantin aus Afghanistan, beschreibt kurz ihr Ankommen in Berlin und den Weg zur Einbürgerung. Sie spricht über Sprache als Schlüssel, Ehrenamt als Brücke und die Rolle von Vertrauen und Netzwerken. Mehrere Stimmen beleuchten zudem, wie Erinnerung, Geruch und Werte Zugehörigkeit formen.
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Feb 26, 2026 • 22min

Veränderung meistern (2/4) - Neue Freiheit und Zukunftsängste

Mit Eva‑Maria Götz, Journalistin, die Hintergründe recherchiert; Subeyda, Migrantin aus Afghanistan, die von Studienhürden und Behördenproblemen erzählt; und Ludmilla, ehemalige Stadtplanerin, nun selbstständige Landschaftsarchitektin. Sie sprechen über Neuanfänge nach Umbruch, den Weg in die Selbstständigkeit, Bildungshürden, bürokratische Hürden und die Rolle von Netzwerken und Familienbeistand.
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Feb 26, 2026 • 24min

Veränderung meistern (1/4) - Ankommen in einem neuen Land

Julia Linke, Psychologin und Neurowissenschaftlerin am Leibniz‑Institut für Resilienzforschung Mainz, erklärt Forschung zu Resilienz, sozialer Unterstützung und Trainings. Gespräche über Migration, Wendeerfahrungen und die Rucksack‑Metapher. Es geht um familiären Rückhalt, Trainings zum Neuordnen und konkrete Wege, Wandel zu planen.
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Feb 19, 2026 • 23min

Vermüllung - Wie wir mit dem Wegwerfen umgehen

Katrin Kühn, Redakteurin und Rechercheurin, liefert Kontext zur Vermüllung. Magdalena Nowitzka, Soziologin, erklärt Normen, Zugehörigkeit und Stigmatisierung. Ursula Storost, Journalistin, berichtet von Straßenbildern und Initiativen in Hamburg. Es geht um Empörung über weggeworfenen Müll, wie Ordnung Verhalten prägt, lokale Sammelaktionen, Patenschaften und soziale Ungleichheit als Ursachen und Folge.
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Feb 12, 2026 • 27min

Fakten und Meinungen - Darum sind wir Menschen nicht objektiv

Aileen Oeberst, Professorin für Sozialpsychologie an der Universität Potsdam, forscht zu Verzerrungen in der Informationsverarbeitung. Sie erklärt den Confirmation Bias und wie Vorannahmen Suche, Bewertung und Erinnerung lenken. Diskussion über eine Many‑analyst‑Studie zur Migration, methodische Fallen in der Forschung und Wege, persönlich objektiver zu werden.
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Feb 5, 2026 • 22min

Konflikte lösen - Worauf es beim Verzeihen ankommt

Joachim Küchenhoff, Psychoanalytiker und Autor, erklärt den Begriff des Verzichts beim Verzeihen und spricht über kollektive Versöhnungsprozesse. Es geht um Perspektivwechsel, Empathie und die Gefahr von Zwangsverzeihung. Außerdem diskutiert er, wie Erinnerung, Wahrheit und Zeit für gesellschaftliches Verzeihen gestaltet werden können.
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Jan 29, 2026 • 22min

Konsum - Warum Produkte für uns ständig neu inszeniert werden

Miriam Hauser, Professorin für Wirtschaftspsychologie, beleuchtet die Kunst der Produktinszenierung. Sie erklärt, wie Werbung alltägliche Güter zu Statussymbolen verwandelt. Dabei wird die Evolution der Kaffeepräsentation seit den 70ern analysiert. Hauser thematisiert die Psychologie des Konsumverhaltens und wie Trends durch soziale Medien geprägt werden. Auch die Entstehung von Gegenbewegungen zu modernen Marketingstrategien wird diskutiert, die traditionelle Werte neu interpretieren.
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Jan 22, 2026 • 23min

Hunderttausende Tote - Die humanitären Folgen von Sanktionen

Francisco Rodriguez, Ökonom und Lead-Autor einer wegweisenden Lancet-Studie, beleuchtet die verheerenden humanitären Folgen von Sanktionen. Seine Forschung zeigt, dass Sanktionen ähnlich viele Leben kosten können wie Kriege. Er diskutiert die unterschiedlichen Arten von Sanktionen und ihre gezielten Auswirkungen, auch auf Kinder, die am meisten leiden. Außerdem wird die kritische Rolle der USA bei der zunehmenden Verbreitung von Sanktionen thematisiert. Ein eindringlicher Blick auf die versteckten Kosten von politischen Maßnahmen.

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