

Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast
Claudia Linzel
Kunstpodcast aus Ausstellungen, Ateliers und Sammlungen – über Prozesse, Entscheidungen, Kunstgeschichte und Gegenwart. Verständliche Gespräche, die die Relevanz von Kunst im Alltag greifbar machen.
Episodes
Mentioned books

Aug 30, 2024 • 55min
Anna Zepp: Metropolitan Museum
Philippe de Montebello, der langjährige Direktor des Metropolitan Museums in New York, führt uns durch die beeindruckende Kunstgeschichte des Museums. Er spricht über die Rolle des Museums als Ort der Erleuchtung und den Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Anna Zepp, Senior Project Manager, erzählt von ihrer Reise ins MET und den faszinierenden Ausstellungen, insbesondere zur Mode. Die Bedeutung der MET Gala für Fundraising und die Einführung des neuen Tang Wings für zeitgenössische Künstlerinnen sind ebenfalls spannende Themen.

Aug 27, 2024 • 25min
Lui Wienerroither: x Munich HIGHLIGHTS 16: Wiener Moderne
Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ in Kollaboration mit der Munich HIGHLIGHTS, der internationalen Kunstmesse auf höchstem Niveau, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiert.
In unserer Reihe der Selected Insights werfen wir mit dieser Folge einen besonderen Blick auf die Wiener Moderne. Und wir haben das große Vergnügen, Lui Wienerroither, Mit-Inhaber von Wienerroither und Kohlbacher, bei uns begrüßen zu dürfen. Als Experte für die Wiener Moderne wird er uns durch seine beeindruckende Biografie führen, sowie die Geschichte seiner Galerie in Wien und die Bedeutung der Wiener Moderne mit dem Fokus auf Klimt und Schiele erläutern.
GOOD TO KNOW!
TERMINE: Vom 17. – 20. Oktober 2024 präsentieren die Aussteller der Boutiquemesse Munich HIGHLIGHTS wieder wahre Meisterwerke von der Antike bis zur Gegenwart in der unvergleichbaren Residenz München.
GAST: Lui Wienerroither
LISTEN TO:
Den Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ kannst du kostenfrei über alle gängigen Podcastplattformen hören.
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Und auch über die Website www.dieleichtigkeitderkunst.de
AUFTRAGGEBER / KOLLABORATION: Herzlichen Dank an die Munich HIGHLIGHTS für diese tolle Zusammenarbeit.
LOB, KRITIK UND VORSCHLÄGE?
Schreib mir gerne an claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
DANKE: Über dein Like, dein Teilen, deinen Kommentar, deine Bewertung und dein Abonnieren meines #podcast freue ich mich sehr.
Wenn dir dieser Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlass doch gerne 5 Sterne sowie eine wohlgesonnene Bewertung bei deiner Podcast-App.
Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartner:innen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine Email an folgende Adresse schreiben: info@dieleichtigkeitderkunst.de.

Aug 23, 2024 • 1h 24min
Kunstmuseen Krefeld – Die Bar
Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst
Kunstmuseen Krefeld – Die Bar | Katia Baudin, Magdalena Holzhey, Sylvia Martin & Liora Epstein
Hinweis: Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
Eine Bar ist ein sozialer Ort. Ein Ort für beiläufige Gespräche, für Beobachtungen, für das, was zwischen zwei Sätzen hängen bleibt. Sie ist Bühne und Rückzugsraum zugleich. Und sie ist ein Raum, in dem Rollen sich verschieben können: Wer zuhört, wird Teil der Situation. Wer spricht, erzählt oft mehr als geplant. Genau diese Idee steht im Zentrum dieser Folge – und führt ins Kaiser Wilhelm Museum der Kunstmuseen Krefeld.
Unter dem Titel „Die Bar“ wird dort ein künstlerisches Format vorgestellt, das Kunstwerk und sozialen Raum miteinander verbindet. Es geht um Begegnung, um Atmosphäre und um die Frage, wie sich ein Museum anfühlen kann, wenn es nicht nur betrachtet wird, sondern wenn man sich in ihm bewegt, verweilt, spricht, zuhört.
Zu Gast ist Katia Baudin, Direktorin der Kunstmuseen Krefeld. Gemeinsam mit den Kuratorinnen Dr. Magdalena Holzhey und Dr. Sylvia Martin spricht sie über die Ausstellung, über kuratorische Entscheidungen und über das Potenzial, einen scheinbar alltäglichen Ort wie eine Bar als künstlerische Struktur ernst zu nehmen. Ergänzt wird das Gespräch durch die Perspektive der Künstlerin Liora Epstein, die Einblick in ihre Arbeit und ihre Denkweise gibt.
Kunstmuseen Krefeld: Ein Museum als sozialer Raum
Im Gespräch wird deutlich, wie sehr sich die Rolle von Museen verändert hat. Das Museum ist längst nicht mehr nur ein Ort, an dem Kunst „aufbewahrt“ wird. Es ist ein Ort, an dem Öffentlichkeit entsteht – und an dem sich entscheidet, wer sich angesprochen fühlt und wer nicht.
Die Kunstmuseen Krefeld verhandeln diese Frage in der Folge nicht abstrakt, sondern ganz konkret: über Räume, über Formate, über Situationen. „Die Bar“ wird dabei als künstlerischer Ansatz beschrieben, der Nähe ermöglicht, ohne Inhalte zu vereinfachen.
Die Bar: Kunstwerk, Situation, Begegnung
Was passiert, wenn eine Bar im Museum nicht Dekoration ist, sondern Teil eines künstlerischen Konzepts? Wenn Gespräche, Blickwechsel und das Verweilen selbst zur Form werden? „Die Bar“ wird in dieser Episode als Ort beschrieben, der fiktive und reale Ebenen miteinander verschränkt: eine Situation, die sich wie Alltag anfühlt und zugleich als künstlerische Setzung funktioniert.
Die Folge zeigt, wie stark Kunst über Situationen wirken kann – und wie sehr es dabei auf Details ankommt: Licht, Rhythmus, Sprache, die Art, wie Menschen sich zueinander verhalten. Die Bar wird so zu einem Ort, an dem Beobachtung möglich wird. Nicht als Interpretation, sondern als Wahrnehmung.
Kuratorische Perspektiven: Warum dieses Format jetzt?
Dr. Magdalena Holzhey und Dr. Sylvia Martin sprechen über die kuratorische Seite des Projekts. Es geht um Entscheidungen: Wie wird ein solches Format im Museum verankert? Welche Rolle spielt Vermittlung? Und wie gelingt es, einen Raum zu schaffen, der offen ist – ohne beliebig zu werden?
Dabei wird sichtbar, dass „Die Bar“ auch ein Kommentar zur Gegenwart ist: In einer Zeit, in der Begegnung oft beschleunigt oder digitalisiert ist, wirkt ein Ort, an dem man bleiben darf, wie eine bewusste Setzung.
Liora Epstein: Künstlerische Praxis und Alltagssprache
Mit Liora Epstein kommt eine künstlerische Perspektive hinzu, die den Blick auf die Bar als Arbeitsfeld erweitert. Im Gespräch geht es um künstlerische Entscheidungen, um Materialität und um die Frage, wie sich ein Werk im Raum verhält – und wie sehr es davon abhängt, wie Menschen sich darin bewegen.
Die Folge zeigt damit auch: Dreidimensionale Kunst ist heute häufig nicht nur Form. Sie ist Situation. Sie ist eine Einladung, anders zu schauen – und manchmal auch anders miteinander zu sprechen.
Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West
Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Die Stiftung unterstützt Kulturprojekte in Nordrhein-Westfalen mit einem Fokus auf Teilhabe, Bildung und langfristige Sichtbarkeit. Gefördert werden Vorhaben, die Türen öffnen – in Museen, Institutionen und im öffentlichen Raum. „Die Bar“ in den Kunstmuseen Krefeld ist ein Beispiel für diese Form von Unterstützung: ein Projekt, das Kunst als soziale Erfahrung ernst nimmt und neue Zugänge ermöglicht.
Themen dieser FolgeKunstmuseen Krefeld · Kaiser Wilhelm Museum · Die Bar · kuratorische Praxis · Museum als sozialer Ort · zeitgenössische Kunst · Liora Epstein · kulturelle Teilhabe
GästeKatia Baudin · Direktorin Kunstmuseen KrefeldDr. Magdalena Holzhey · KuratorinDr. Sylvia Martin · KuratorinLiora Epstein · Künstlerin
Links & CreditsKunstmuseen Krefeld ·Liora Epstein · Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda Bank West
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Weitere Gespräche aus der Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West versammeln sich in der Kategorie Sparda-Stiftung x die Leichtigkeit der Kunst.Anknüpfend dazu: Kunstpalast Düsseldorf – Palastrauschen über Museum, Nacht und Öffentlichkeit · Museum Folkwang – Neue Welten über Sammlung und Gegenwart · Lehmbruck Museum – Skulptur, Plastik oder Objekt? über Raum, Material und Wahrnehmung.
TextsignaturDiese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden. Letzte redaktionelle Überarbeitung: Februar 2026.

Aug 16, 2024 • 46min
Saloon Munich: Female Empowerment
„Feet, what do I need you for when I have wings to fly?“ Frida Kahlo…
Was bedeutet dieses Zitat oder auch die Metapher von Flügeln und Füßen für dich, für mich, für uns persönlich… Und wie können wir uns gegenseitig dazu ermutigen unsere „Flügel“ zu entfalten und unser volles Potenzial zu erreichen? Welche Rolle spielt Empowerment bei der Verwirklichung der eigenen Träume, insbesondere für Frauen?
Apropos Frauen… Wie können wir gemeinsam dazu beitragen, Frauen in Kunst und Kultur zu stärken und ihre Stimmen zu unterstützen? Warum ist ein starkes Netzwerk für Frauen in der Kunst- und Kulturszene wichtig? Wie können wir das Vernetzen von Künstlerinnen und Kulturschaffenden fördern? Und welche Rolle spielen männliche Unterstützer und Verbündete beim Thema Female Empowerment?
Diese Fragen sollen selbstverständlich gar nicht polarisieren, sondern vielmehr dazu anregen, aufmerksam zu beobachten und positive Veränderungen anzustoßen.
Lasst uns dazu in den Münchner Standort des Saloon Netzwerkes eintauchen – ein Ort des Austauschs, der Inspiration und des Empowerments in der Kunst- und Kulturszene.
Doch bevor wir tiefer eintauchen, möchte ich euch erst meine wunderbaren Gäste vorstellen. Zwei starke Frauen, die maßgeblich dazu beitragen, Frauen in dieser Branche zu stärken und zu unterstützen. Die Saloon Munich Gründungsmitgliederinnen Eva Lengler, Repräsentantin von Bonhams, und Christiane Gorzalka Expertin für Modern Art bei Phillips.
Ich freue mich so sehr, mehr über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge im Saloon München sowie die Bedeutung von Female Empowerment in der Kunstwelt zu erfahren… Doch vorab bin ich gespannt, mehr über ihre persönlichen Wege in die Kunst zu erfahren.
GOOD TO KNOW!
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GÄSTE: Eva Lengler, Repräsentantin von Bonhams und Christiane Gorzalka Expertin für Modern Art bei Phillips
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Alle Infos zu Werken & Credits findet ihr unter: www.dieleichtigkeitderkunst.de
Zu hören über die Website www.dieleichtigkeitderkunst.de und auch über alle gängigen Podcastplattformen wie z.B. Spotify oder Apple Podcast. —> Link in Bio
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Event „Führung durch das Museum Brandhorst und das angeschlossene Restaurierungsstudio“ durch die Restauratorin Isabel Gebhardt, Member des Saloon Munich

Aug 6, 2024 • 1h 16min
x POWR 07: Denk Mal!
Postkolonialismus ist ein komplexes und vielschichtiges Thema, das oft mit globalen Perspektiven verbunden wird. Aber wie sieht es vor unserer eigenen Haustür aus? Habt ihr euch schon einmal gefragt, welche Geschichten hinter den Denkmälern, Straßennamen und Gebäuden in eurer Stadt stecken? Welche historischen Persönlichkeiten hier verewigt sind und warum? Welche Rolle spielen diese Erinnerungsstücke in unserem heutigen Verständnis von Geschichte und Identität? Wie könnte eine angemessene Erinnerungskultur aussehen und wie ließe sich unser Denken dekolonisieren?
Heute freue ich mich sehr, Dr. Claudia Kemper und Dr. Christoph Lorke vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, begrüßen zu dürfen. Historiker:innen und Mit-Organisator:innen der Veranstaltungsreihe „(Post)kolonial vor Ort.“ Gemeinsam werden wir uns auf die Suche nach den postkolonialen Spuren in Westfalen-Lippe – eben genau vor unserer Haustür – machen.
Dieses Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert im Rahmen von „POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe„.
GOOD TO KNOW!
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MEINE GÄSTE:
Dr. Claudia Kemper
Dr. Christoph Lorke
KOLLABORATION: LWL-Kulturstiftung

Aug 2, 2024 • 1h 3min
Claudia Linzel: Bist du glücklich? Jubiläumsfolge
Bist du glücklich? So eine kleine kurze Frage, die doch so viel Auseinandersetzung erwartet.
Wann ist man denn eigentlich glücklich? Ist man nur glücklich, wenn alles im Leben stimmig ist?
Oder genügt es, wenn man ein ganz besonderes Detail, vielleicht eine vermeintliche winzige Kleinigkeit im Leben gefunden hat, die man besonders lieb gewonnen hat?
Wenn man etwas gefunden hat, das für die allermeisten Menschen gar keine Bedeutung hat und für den einen aber das Größte ist.
Wenn man etwas gefunden hat, für das es sich lohnt zu kämpfen, immer wieder neue Wege zu finden und dabei die wunderbarsten Menschen kennenlernt.
Wenn man etwas gefunden hat, das sich Tag für Tag unabsehbar neu mischt, das einen an die Grenzen treibt und das das eigene Puzzle Stück für Stück auf fantastische Art erweitert.
Ihr merkt es schon… meine Antwort auf die Frage lautet… oh jetzt hätte ich ja fast gespoilert… Finden wir die Antwort doch mit dieser Folge zum 4. Geburtstag und 200. Jubiläum einfach heraus.
Ganz besonders freue ich mich, dass in dieser Episode die Rollen vertauscht wurden – und ich in die Rolle der Interviewten schlüpfen darf… als Moderatorin begrüße ich daher ganz herzlich Désirée von Bohlen und Halbach, die sich mit ihrem Verein DESIDERIA e.V. mit Kopf und Herz für die Angehörigen von Menschen mit Demenz einsetzt.

Jun 28, 2024 • 1h 17min
Jean Fautrier – Genie und Rebell im Emil Schumacher Museum
Jean Fautrier – Genie und Rebell im Emil Schumacher Museum
Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst
Ein Werk, über das lange wenig gesprochen wurde
Es gibt künstlerische Positionen, die über Jahrzehnte präsent bleiben, ohne kontinuierlich ausgestellt zu werden.Jean Fautrier gehört dazu.
Diese Folge nimmt die Retrospektive Jean Fautrier – Genie und Rebell im Emil Schumacher Museum zum Anlass, um sich dem Werk erneut zu nähern – nicht erklärend, nicht deutend, sondern im Gespräch.
Der Ort heute
Das Gespräch entsteht in Hagen, im Emil Schumacher Museum.Mit der Ausstellung wird erstmals seit mehreren Jahrzehnten wieder eine umfassende museale Einzelausstellung von Jean Fautrier in Deutschland gezeigt.
Von hier aus öffnet sich der Blick auf historische Kontexte, auf Sammlungsgeschichten und auf die Frage, wie Werke heute sichtbar werden.
Theo Bergenthal und Rouven Lotz
Der Hauptteil des Gesprächs entfaltet sich im Dialog zwischen Theo Bergenthal und Rouven Lotz.
Theo Bergenthal spricht aus der Perspektive eines langjährigen Sammlers, der sich über viele Jahre intensiv mit dem Werk Jean Fautriers auseinandergesetzt hat.Im Mittelpunkt stehen konkrete Arbeiten, Werkgruppen, Materialien und historische Bezüge – ebenso wie die Frage, wie sich der Blick auf Fautrier im Laufe der Zeit verändert hat.
Rouven Lotz bringt die institutionelle Perspektive ein: die Entscheidung für eine Retrospektive, die Einbettung in den musealen Kontext und die Auseinandersetzung mit der Rezeption des Werks heute.
Dialog statt Deutung
Das Gespräch folgt keiner These.Unterschiedliche Perspektiven stehen nebeneinander: die sammlerische, die kuratorische, die historische.
Es geht um Nähe zum Werk, um langfristige Beschäftigung, um Verantwortung gegenüber künstlerischen Positionen, die sich nicht eindeutig festlegen lassen.
Jean Fautrier und Emil Schumacher
Im Gespräch wird auch die Beziehung zwischen Jean Fautrier und Emil Schumacher thematisiert.Nicht als Einflussgeschichte, sondern als parallele Fragestellungen im Umgang mit Material, Oberfläche und künstlerischer Entscheidung.
Diese Verbindung eröffnet einen weiteren Blick auf die Sammlung und auf das Programm des Hauses.
Warum diese Ausstellung jetzt
Die Retrospektive macht sichtbar, wie sehr Wahrnehmung von Kunst von Zeit, Ort und institutionellen Rahmenbedingungen abhängt.Sie stellt Fragen nach Erinnerung, nach Wiederentdeckung und nach dem Umgang mit historischen Positionen im heutigen Ausstellungsbetrieb.
Das Gespräch bleibt dabei bei den Beobachtungen – und bei den Stimmen der Beteiligten.
Kein abschließendes Urteil
Diese Folge zieht kein Fazit.Sie dokumentiert ein Gespräch, das sich dem Werk Jean Fautriers nähert, ohne es festzuschreiben.
Zur Folge
Gesprächspartner:Theo Bergenthal, Sammler, 1. Vorsitzender Villa WesselRouven Lotz, Direktor Emil Schumacher Museum
Ort:Emil Schumacher Museum, Hagen
Ausstellung:Jean Fautrier – Genie und RebellEmil Schumacher Museum, Hagen, 2024
Themen
Jean Fautrier · Informel · Sammlung · Museumsarbeit · Sichtbarkeit · Erinnerung · Dialog
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Weitere Gespräche aus dem Emil Schumacher Museum
Links & Credits:
Emil Schumacher MuseumVilla Wessel
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Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026.

Jun 25, 2024 • 1h 13min
x POWR 06: Kolonialismus im Klassenzimmer
Wo werden junge Menschen bzw. die nachfolgenden Generationen am meisten geprägt? Natürlich in der Schule. Hoffentlich tragen die meisten Schulen mittlerweile den Titel ‚Schule ohne Rassismus‘, doch wie weit sind wir wirklich gekommen…?
Widmen wir uns daher mit dieser Episode dem besonders wichtigen Thema: Kolonialismus im Klassenzimmer.
Koloniale Geschichte und ihre Auswirkungen sind tief und oft gar nicht so offensichtlich in unsere Gesellschaft und Kultur eingewoben. Doch wie gehen wir damit um? Welche Geschichten liegen verborgen und warten darauf, ans Licht gebracht zu werden? Welche Rolle spielt die Bildung in der Aufarbeitung und im Bewusstsein dieser Vergangenheit? Was bedeuten Schule und Kolonialismus für uns? Ist Bildung bzw. Schule eher ein Spiegelbild oder ein Veränderer unserer kolonialen Vergangenheit?
Und welche Verflechtungen von Bildung und kolonialer Vergangenheit spüren wir noch heute?
Ich freue mich sehr, heute zwei Experten begrüßen zu dürfen, die mit ihrem Fachwissen und ihren Perspektiven diese Folge bereichern. Ganz herzlich begrüße ich Dr. Fabian Fechner und Barbara Schneider wissenschaftliche Mitarbeiter von der Fernuni Hagen.
Dieses Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert im Rahmen von „POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe“.
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MEINE GÄSTE:
Dr. Fabian Fechner
Barbara Schneider
KOLLABORATION: LWL-Kulturstiftung

Jun 21, 2024 • 1h 12min
Dr. Ole Löding: Pop History
Habt ihr euch jemals jemals gefragt, wie der Sound einer Stadt klingt? Ich meine damit nicht, Hupen und Fahrradklingeln. Ich meine auch nicht Glockengeläut, Geplauder aus Cafés oder Straßenmusikant:innen… Wobei Musik trifft es vielleicht schon… denn ich denke an die akustisch-musikalische Identität einer Stadt.
Ich frage mich, welche Sounds eine Stadt über die Grenzen hinaus wahrnehmbar machen … Sind es Songs, die für eine Stadt geschrieben wurden, wie Bochum von Grönemeyer? Sind es Bands wie Kraftwerk aus Düsseldorf, die aus ihrer Heimatstadt heraus einen kometenhaften Aufstieg in das internationale Musikbusiness hingelegt haben? Oder sind es Clubs, die den musikalischen Mythos einer Stadt ausmachen? Zum Beispiel das Hallmackenreuther in Köln.
Oder sollten wir die Frage umdrehen … ist es gar die Stadt, die Einfluss auf die Musik hat. Gibt es Songs, die eure Stadt repräsentieren?
Bevor ich mich hier weiter auf dünnem Eis bewege, ziehen wir uns doch lieber einen Experten zu Rate, der mit Publikationen wie Sound of the Cities, ganz genau weiß, welche Klangkulisse Synonym für eine Stadt steht.
Heute habe ich die Ehre, Dr. Ole Löding als meinen Gesprächspartner begrüßen zu dürfen. Ole ist ein renommierter Literaturwissenschaftler sowie Kulturhistoriker und wird mit uns über die faszinierende Klangwelt der Städte und ihre Auswirkungen auf Kunst und Kultur sprechen.
Diese Folge habe ich in Kooperation mit DeinNRW und für Hör mal, wer da reist produziert. Und ich finde diesen popmusikalischen Streifzug mit Ole so spannend, dass ich ihn euch auf keinen Fall vorenthalten möchte.
Ganz gespannt bin ich nun, gemeinsam den Sound der Cities mit Ole kennenzulernen.
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Dr. Ole Löding
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Jun 18, 2024 • 51min
Martina Davidson: Der weibliche Blick
„Die Kunst ist die stärkste Form des Individualismus, die die Welt kennt.“ – Oscar Wilde
Gestartet mit dem Zitat eines Mannes, möchte ich mit euch und in dieser Folge über den weiblichen Blick in der Kunst nachdenken. Natürlich stellt sich als erstes die Frage, wie sieht die Welt durch die Augen einer Künstlerin aus? Aber auch: wie fühlt es sich an, porträtiert zu werden? Wie gewinnt man Souveränität – auch nach 40;-) – für das Wirken vor der Kamera? Wer entscheidet über Zensur? Wie sehr verändert die Perspektive und der Einfluss von Frauen in der Kunstszene unsere Wahrnehmung? Welche Geschichten erzählen uns ihre Blicke? Was passiert, wenn Frauen andere Frauen durch ihre künstlerische Linse betrachten?
Und welche Rolle spielt die Feinfühligkeit der Make-up Artistin, die die Portraitierten auf das Foto vorbereitet?
Und damit verrate ich euch, wer mein heutiger wunderbarer Gast sein wird…eine bezaubernde Berlinerin, die getrieben von der Sehnsucht nach dem ersten eigenen roten Nagellack zur Make-up Artistin und Trainerin bei Dior wurde, die mit aller Diskretion Persönlichkeiten für den Auftritt vor der Kamera vorbereitet und seit mittlerweile 5 Jahren mit ihrem weiblichen Blick und Ausdruck nun selbst vor die Linse tritt und Talks mit inspirierenden Charakteren führt um Frauen über 40 das wunderbare Gefühl mitzugeben: Du bist faszinierend – hab den Mut, dich zu zeigen!
Ich freue mich sehr, euch heute Martina Davidson vorstellen zu dürfen, die uns ihre femininen Sichtweisen und Erfahrungen näher bringen wird.
GOOD TO KNOW!
TERMINE
Auf ihrem Instagram Account @Martina Davidson schreibt Martina über innere und äußere Schönheit in all ihren Facetten sowie über entspanntes Älterwerden. Hierzu führt sie regelmäßig Live-Talks mit interessanten Persönlichkeiten und Expert:innen.
GAST
Martina Davidson
FOTOGRAF:INNNEN
Sarah Eick
Noemi Heidel
Sung-Hee Seewald
Claudia Casagrande
Markus C. Hurek
SPECIAL THANKS TO
Thorsten Osterberger, Inhaber Restaurant Osterberger Mitte und Mitbegründer des HEYDAY MAGAZINS.
TIPPS
Liv Strömquist: Im Spiegelsaal (Avant Verlag)
Moshtari Hilal : Hässlichkeit (Hanser)
Michèle Roten: Wie Frau sein
Gabriele von Arnim: Der Trost der Schönheit
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