

Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast
Claudia Linzel
Kunstpodcast aus Ausstellungen, Ateliers und Sammlungen – über Prozesse, Entscheidungen, Kunstgeschichte und Gegenwart. Verständliche Gespräche, die die Relevanz von Kunst im Alltag greifbar machen.
Episodes
Mentioned books

Oct 8, 2024 • 1h 18min
Munich HIGHLIGHTS Podcast: Rachel Ruysch – Natur, Malerei und Sichtbarkeit | Dr. Bernd Ebert & Dr. Alexander Kunkel
Der Munich HIGHLIGHTS Podcast nutzt den Rahmen der Boutiquemesse, um Verbindungen sichtbar zu machen: zwischen Antiquitäten, bildender Kunst, Fotografie, Kunstmarkt, Kunsthandwerk, Sammlungen und Schmuck. Dieser Kunst-Podcast führt mitten hinein in Gespräche, die sich Zeit nehmen: für historische Linien, für Beobachtungen aus der Praxis und für Erfahrungen aus Museum, Forschung und Markt.
Im Mittelpunkt dieser Folge steht Rachel Ruysch – ihre Malerei, ihre Arbeitsweise und ihre Stellung innerhalb der europäischen Kunstgeschichte. Das Gespräch richtet den Blick auf Naturdarstellung als künstlerische Praxis, auf Wissen als Grundlage von Malerei und auf institutionelle Verantwortung im Umgang mit historischer Sichtbarkeit.
Gäste
Dr. Bernd EbertSammlungsleiter für niederländische und deutsche Barockmalerei an der Alte Pinakothek. Befasst sich mit Sammlungsgeschichte, Zuschreibungen und der Kontextualisierung historischer Positionen.
Dr. Alexander KunkelKunsthistoriker und Kunsthändler. Beschäftigt sich mit europäischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts sowie mit Fragen von Markt, Provenienz und Sichtbarkeit.
Bernd Ebert und Alexander Kunkel sprechen gemeinsam mit Claudia Linzel über die Malerei von Rachel Ruysch, über institutionelle Perspektiven auf ihr Werk und darüber, wie Kunstgeschichte heute erzählt und vermittelt wird.
Blicke, Wege, Prägungen
Das Gespräch setzt nicht mit Thesen ein, sondern mit Annäherungen. Dr. Bernd Ebert beschreibt den Blick aus der Museumspraxis: den Umgang mit Werken, mit Zuschreibungen und mit historischen Kontexten innerhalb einer großen Sammlung. Dr. Alexander Kunkel ergänzt diese Perspektive aus kunsthistorischer Forschung und Marktbeobachtung.
Rachel Ruysch erscheint dabei als Künstlerin, deren Ausbildung und Arbeitsweise eng mit naturwissenschaftlichem Wissen verbunden sind. Ihr Umfeld, ihre familiären Prägungen und ihr Zugang zur Botanik bilden einen Hintergrund, vor dem ihre Malerei lesbar wird. Biografie dient hier nicht der Erklärung, sondern der Verortung.
Naturdarstellung als Zeitdokument
Im weiteren Verlauf rückt das Werk selbst in den Mittelpunkt. Ruyschs Blumenstillleben werden als präzise komponierte Bilder beschrieben, in denen botanische Kenntnis und malerische Technik ineinandergreifen. Pflanzen erscheinen nicht als dekoratives Beiwerk, sondern als bewusst gesetzte Elemente, deren Zustand, Reife und Vergänglichkeit eine Rolle spielen.
Die Malerei wird in einen größeren zeitgeschichtlichen Zusammenhang eingeordnet. Naturdarstellung, Forschung und Sammlung waren im 17. und 18. Jahrhundert eng miteinander verbunden. Malerei fungierte dabei als Mittel der Beobachtung und Ordnung – ruhig, konzentriert und genau.
Brüche, Reibungen, neue Perspektiven
Besonders greifbar wird das Gespräch dort, wo es um kunsthistorische Einordnung geht. Um die Frage, warum Rachel Ruysch lange weniger präsent war als männliche Zeitgenossen. Und wie sich Perspektiven verändern, wenn Forschung, Ausstellungspraxis und Sammlungspolitik neu aufeinander reagieren.
Sichtbarkeit wird nicht als nachträgliche Korrektur verhandelt, sondern als Ergebnis institutioneller Entscheidungen. Welche Werke werden gezeigt? Welche Kontexte hergestellt? Und welche Erzählungen setzen sich fort?
Sammlung, Institution, Verantwortung
Aus der Museumspraxis heraus beschreibt Bernd Ebert, wie Werke von Rachel Ruysch innerhalb der Alten Pinakothek eingebunden sind. Es geht um Hängungen, um Nachbarschaften und um kunsthistorische Linien. Malerei erscheint hier nicht isoliert, sondern als Teil eines größeren Gefüges.
Alexander Kunkel ergänzt diese Perspektive um Fragen von Provenienz, Markt und Zuschreibung. Sammlung, Markt und Forschung greifen ineinander – nicht widersprüchlich, sondern strukturell verbunden.
Alte Meisterinnen heute
Zum Ende hin öffnet das Gespräch den Blick auf die Gegenwart. Rachel Ruysch wird als Künstlerin gelesen, deren Werk heutige Fragen berührt: nach Wissen, nach Sichtbarkeit und nach institutioneller Verantwortung. Ihre Malerei verlangt Aufmerksamkeit, Zeit und genaue Betrachtung.
Die Alte Pinakothek erscheint dabei als Denkraum – als Ort, an dem historische Werke neu sichtbar werden können, ohne sie zu aktualisieren oder zu vereinfachen.
Themen dieser Folge
Rachel Ruysch · Barockmalerei · Naturdarstellung · Sammlung · Institutionelle Verantwortung · Sichtbarkeit · Kunstgeschichte
Weiterhören
Weitere Gespräche innerhalb des Munich HIGHLIGHTS Podcast
Links & Credits
Munich HIGHLIGHTS · Kunkel Fine Art · Alte Pinakothek
Hören
Website · Spotify · Apple Podcasts · YouTube
Hinweis
Diese Episode des Munich HIGHLIGHTS Podcast entstand in Kooperation mit Munich HIGHLIGHTS im Sommer 2024.
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026.

Oct 4, 2024 • 40min
Jorinde Voigt: Betrachtung
„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar.'“ Paul Klee
Was seht ihr, wenn ihr Kunst betrachtet?
Und wie verändert sich euer Blick, wenn ihr nicht nur das Sichtbare sucht, sondern das Unsichtbare entdeckt?
Wie würde für euch der Klang von Musik aussehen, wenn ihr ihn in einer Linie zeichnen würdet? Kann eine Zeichnung Gefühle und Gedanken so strukturieren wie ein Musikstück oder ein philosophischer Gedanke? Und was passiert, wenn die Grenzen zwischen Kunst, Musik, Wissenschaft und Philosophie verschwimmen?
Heute darf ich eine Künstlerin begrüßen, die genau diese Fragen in ihren Arbeiten erforscht. Jorinde Voigt lädt uns dazu ein, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Ihre Werke bewegen sich an dieser feinen Grenze – poetische Kartografien des Unsichtbaren, die Musik, Philosophie und Malerei miteinander verweben. Ihre Zeichnungen fordern uns dazu auf, die Welt nicht nur zu sehen, sondern zu erkennen, um uns das Unausgesprochene, das Verborgene sowie die unsichtbaren Kräfte des Lebens vor Augen zu führen.
Doch bevor wir uns Jorindes Werk widmen, bin ich ganz gespannt mehr über ihren persönlichen Weg zur Kunst erfahren…
GOOD TO KNOW!
GAST:Jorinde Voigt
LISTEN TO:
Den Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ kannst du kostenfrei über alle gängigen Podcastplattformen hören.
Wenn du den Podcast abonnierst, erhältst du automatisch jeden Freitag die neueste Folge.
Folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner Podcast App, z.B.:
Apple Podcast
Spotify
YouTube
Und auch über die Website www.dieleichtigkeitderkunst.de
LOB, KRITIK UND VORSCHLÄGE?
Schreib mir gerne an claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
DANKE: Über dein Like, dein Teilen, deinen Kommentar, deine Bewertung und dein Abonnieren meines #podcast freue ich mich sehr.
Wenn dir dieser Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlass doch gerne 5 Sterne sowie eine wohlgesonnene Bewertung bei deiner Podcast-App.
Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartner:innen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine Email an folgende Adresse schreiben: info@dieleichtigkeitderkunst.de.

Oct 1, 2024 • 1h 12min
Dr. Tanja Pirsig-Marshall x POWR 09: Expressionismus und Kolonialismus, Otto Müller
Kantige Formen, starke Farben, blaue Pferde.
Anonymität, Individualisierung, schreiende Wesen.
Parodie, Rebellion, skatspielende Veteranen…
Der Expressionismus… Wahrnehmung, Gefühl und Ausdruck…
An welche Künstler:innen denkt ihr?
Marc, Munch, Dix? Vielleicht auch an Heckel, Kirchner und Mueller?
Denkt ihr auch an Emotion, Erotik und Exotik?
Stellen wir uns vor, wir würden uns in den Anfängen des 20. Jahrhunderts befinden und hochkarätige Meisterwerke würden uns eine Weltreise ermöglichen…
Sie würden uns Einblicke schenken in Kulturen, die wir nicht kennen und in einer Zeit, die durch Monarchie, Kolonialismus und der Sehnsucht nach exotischen Abenteuern geprägt war.
Was würden wir beispielsweise über die schlafende Milli von Ernst Ludwig Kirchner denken… oder über das Werk mit den beiden Frauen und einer Katze von Otto Mueller?
Welche Welten öffneten diese Werke den Menschen damals? In einer Zeit, in der Reisen in ferne Länder nur wenigen möglich waren? Bot die Kunst eine scheinbare Nähe zu fernen Kulturen? Welche Vorstellungen über fremde Kulturen vermittelten sie und trugen sich leise über Generationen weiter?
Kommen wir zurück ins Heute und stellen uns neue Fragen, vielleicht ein wenig einfühlsamer…z.B.: Wie fühlten sich die dargestellten Frauen? Hätten sie die Darstellung ihrer teils nackten Körpers gemocht? Wer wären sie heute, welche Geschichte hätte sie heute zu erzählen?
Welche Bilder und Stereotype wurden und werden durch die Kunst vermittelt? Inwieweit prägen Vorstellungen, Erlebnisse, Empfindungen und Darstellungen der Künstler des Expressionismus unser heutiges Kunst- bzw. Kulturverständnis? Und wie können wir uns heute für das kreative und handwerklich meisterhafte Schaffen begeistern bei gleichzeitiger kritischer Auseinandersetzung mit Fragen nach Rassismus und Sexismus…
Finden wir es gemeinsam heraus, und zwar mit meiner wunderbaren Gesprächspartnerin Dr. Tanja Pirsig-Marshall, stellvertretende Direktorin des LWL-Museum für Kunst und Kultur sowie Expertin für Otto Mueller.
Dieses Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert im Rahmen von „POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe„.
GOOD TO KNOW!
TERMINE: Die Ausstellung „Otto Müller“ findet statt vom 20. 09.24 bis 02.02. 2025 im LWL-Museum für Kunst und Kultur.
GAST: Dr. Tanja Pirsig-Marshall
LINKS: LWL-Museum für Kunst und Kultur und LWL-Kulturstiftung
LISTEN TO: Den Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ kannst du kostenfrei über alle gängigen Podcastplattformen hören.
Wenn du den Podcast abonnierst, erhältst du automatisch jeden Freitag die neueste Folge.
Folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner Podcast App, z.B.:
Apple Podcast
Spotify
YouTube
Und auch über die Website www.dieleichtigkeitderkunst.de
KOLLABORATION: Herzlichen Dank auch an die LWL-Kulturstiftung für diese tolle Zusammenarbeit.
LOB, KRITIK UND VORSCHLÄGE? Schreib mir gerne an claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
DANKE: Über dein Like, dein Teilen, deinen Kommentar, deine Bewertung und dein Abonnieren meines #podcast freue ich mich sehr.
Wenn dir dieser Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlass doch gerne 5 Sterne sowie eine wohlgesonnene Bewertung bei deiner Podcast-App.
Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartner:innen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine Email an folgende Adresse schreiben: info@dieleichtigkeitderkunst.de.

Sep 27, 2024 • 1h 5min
Karen und Christian Boros
Karen und Christian Boros im Kunstpodcast die Leichtigkeit der Kunst x Art Cologne
Hinweis: Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der ART COLOGNE.
Christian Boros und Karen Boros sprechen in dieser Folge über Wirkung, Verantwortung und Kunst als Praxis.Aufgenommen im Berliner Boros Bunker, führt das Gespräch an einen Ort, an dem Geschichte, Gegenwart und zeitgenössische Kunst in eine dauerhafte Beziehung treten. Anlass ist der ART COLOGNE Preis 2024 für besondere Leistungen in der Kunstvermittlung.
„Lieber wirken als gelten.“Das Zitat von Bazon Brock steht am Anfang der Folge – nicht als These, sondern als offener Denkraum. Wann entsteht Wirkung? Wann wird Anerkennung relevant? Und wie verhält sich beides zueinander, wenn Kunst irritiert, widerspricht oder sich einfachen Zuschreibungen entzieht?
ART COLOGNE und der Preis 2024
Als älteste internationale Kunstmesse für zeitgenössische Kunst bildet die ART COLOGNE seit Jahrzehnten einen zentralen Knotenpunkt für Markt, Vermittlung und persönliche Begegnung. Der ART COLOGNE Preis würdigt Positionen, die Kunst nicht nur zeigen, sondern Zugänge schaffen, Verantwortung übernehmen und langfristige Strukturen aufbauen.
Im Fall von Christian und Karen Boros richtet sich der Blick auf eine Praxis, die sich über viele Jahre entwickelt hat: Sammeln als Beziehung, Vermittlung als Haltung, Öffentlichkeit als Einladung.
Karen Boros
Karen Boros bringt eine eigene kuratorische Handschrift in die gemeinsame Arbeit ein – geprägt durch Galerietätigkeit, internationale Perspektiven und eine Aufmerksamkeit für Prozesse, die Kunst in Beziehung zur Gegenwart setzen.
Christian Boros
Christian Boros beschreibt seinen Weg aus einer biografischen Perspektive, die eng mit der Kunstszene der 1980er-Jahre in Köln verbunden ist. Nicht Institutionen standen am Anfang, sondern Menschen: Künstlerinnen und Künstler, ihre Lebensentwürfe, ihre Konsequenz. Kunst wurde früh als Ausdruck von Autorenschaft verstanden – als Fähigkeit, Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen.
Karen und Christian Boros
Sammeln erscheint im Gespräch nicht als Status, sondern als Prozess. Der Unterschied zwischen Kaufen und Sammeln wird präzise benannt: Sammeln beginnt dort, wo Werke nicht mehr nur aufgehängt werden können, sondern aus Überzeugung bewahrt werden. Daraus entstehen Werkgruppen, langfristige Beziehungen zu künstlerischen Positionen und ein Profil, das Tiefe zulässt.
Karen Boros ergänzt diese Perspektive um ihre eigenen Wege: über Galerien, internationale Erfahrungen und eine Aufmerksamkeit für Prozesse. Gemeinsam entsteht ein Sammeln, das Unterschiedlichkeit aushält und produktiv macht – nicht als Konsens, sondern als Dialog.
Der Boros Bunker – Ort, Geschichte, Gegenwart
Der zentrale Ort dieser Folge ist der Boros Bunker. Ein ehemaliger Luftschutzbunker, später Lager, Gefängnis, Clubort – heute ein Ort für zeitgenössische Kunst. Die Entscheidung für dieses Gebäude war kein fertiger Plan, sondern das Ergebnis von Neugier und Konsequenz. Der Umbau dauerte Jahre, geprägt von Fragen des Denkmalschutzes, der Statik und der Verantwortung gegenüber der Geschichte des Ortes.
Der Bunker wird nicht neutralisiert. Beton, Spuren, Schichten bleiben sichtbar. Das Gebäude fungiert als Denkraum: Geschichte wird nicht überdeckt, sondern lesbar gehalten. Kunst tritt hier in ein Spannungsverhältnis zum Ort – und behauptet sich gerade dadurch.
Wirkung, Irritation und Vermittlung
Ein zentrales Motiv des Gesprächs ist die Erfahrung von Irritation. Kunst wird als etwas beschrieben, das Grenzen verschiebt, Gewissheiten infrage stellt und Komplexität aushält. Wirkung entsteht hier nicht durch Gefallen, sondern durch Reibung. Vermittlung bedeutet in diesem Kontext nicht Erklärung, sondern Begleitung.
Die Struktur der Führungen im Bunker ist Ausdruck dieser Haltung. Besucher:innen werden als Gäste empfangen. Namen, Gespräche, ein gemeinsamer Weg durch die Räume. Die Guided Tours sind keine Zusatzleistung, sondern Grundlage der Öffnung. Vermittlung wird zur Praxis des Teilens.
Studio Berlin und erweiterte Praxis
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Projekt „Studio Berlin“ im Berghain während der Pandemie. Gemeinsam mit einem großen Netzwerk von Künstler:innen entstand eine Ausstellung, die Vielfalt, Internationalität und Aktualität sichtbar machte. Studio Visits, Empfehlungen, kollektive Entscheidungen – Sichtbarkeit wurde hier als gemeinschaftliche Arbeit verstanden.
Das Projekt zeigt, wie sich Vermittlung über klassische Formate hinausdenken lässt: durch Kooperation, Offenheit und Vertrauen in Prozesse.
Galerien, Markt und Verantwortung
Christian und Karen Boros betonen im Gespräch die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Galerien. Sammeln wird nicht als direkter Zugriff verstanden, sondern als Teil eines Systems, das Künstler:innen unterstützt, Projekte ermöglicht und langfristige Entwicklungen trägt. Markt erscheint hier nicht als Gegenpol zur Vermittlung, sondern als Teil eines komplexen Gefüges.
ART COLOGNE Preis 2024 – Anerkennung einer Haltung
Der ART COLOGNE Preis 2024 würdigt eine Haltung, die sich über Sammlung, Ausstellungen, Publikationen und Vermittlungsarbeit entfaltet. Nicht einzelne Werke stehen im Fokus, sondern Strukturen: das Teilen von Kunst, das Öffnen von Räumen, das Vertrauen in Komplexität.
Themen der Folge
Wirkung und Geltung · Christian Boros und Karen Boros · Sammeln als Praxis · Der Boros Bunker · Geschichte im Raum · Vermittlung als Haltung · Guided Tours · Studio Berlin · Zusammenarbeit mit Galerien · ART COLOGNE Preis 2024
Hören
Der Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar:
︎ Kunstpodcast auf Spotify hören – Die Leichtigkeit der Kunst auf Spotify hören
︎ Kunstpodcast bei Apple Podcasts – Die Leichtigkeit der Kunst auf Apple Podcasts hören
︎ Kunstpodcast auf YouTube – Die Leichtigkeit der Kunst auf YouTube hören
Weiterhören
Wer tiefer in Strukturen, Preise, Archive, Märkte und Verantwortung im Kunstbetrieb einsteigen möchte:
Kunstmarkt
Innerhalb der ART-COLOGNE-Reihe knüpfen u. a. die Folgen mit Daniel Hug & Benjamin Agert, Christian und Karen Boros sowie Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, ZADiK an.
Links & Credits
Boros Bunker · Karen und Christian Boros · ART COLOGNE
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Februar 2026.

Sep 24, 2024 • 29min
Sotheby's Hamburg - Stefanie Busold
Hallo Zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast die Leichtigkeit der Kunst in Kollaboration mit Sotheby’s, der weltweit führenden Adresse für Kunst und Luxus.
Mein Name ist Claudia Linzel und ich freue mich, hier auf spannende Menschen der deutschsprachigen Kunst-und Kulturszene zu treffen.
Mit dieser Sotheby’s Podcast Short Story erhalten wir dank Stefanie Busold Director Head of Sotheby’s Hamburg einen kurzen wie anschaulichen Einblick in den Sotheby’s Kunst- und Kulturstandort Hamburg
Ganz gespannt bin ich nun, mehr über Stefanie und ihre ersten Berührungen mit der Kunst zu erfahren.
Weitere Gespräche aus der Reihe Sotheby’s
GOOD TO KNOW!
TERMINE:
12. November 2024: Modern & Contemporary Art Live-Auktion, Sotheby’s Köln, Palais Oppenheim
11.-13. Oktober 2024: Kunst am Rothenbaum
GAST: Stefanie Busold
LISTEN TO:
Den Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ kannst du kostenfrei über alle gängigen Podcastplattformen hören.
Wenn du den Podcast abonnierst, erhältst du automatisch jeden Freitag die neueste Folge.
Folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner Podcast App, z.B.:
Apple Podcast
Spotify
YouTube
Und auch über die Website www.dieleichtigkeitderkunst.de
AUFTRAGGEBER / KOLLABORATION: Herzlichen Dank auch an Sotheby’s für diese tolle Zusammenarbeit.
LOB, KRITIK UND VORSCHLÄGE?
Schreib mir gerne an claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
DANKE: Über dein Like, dein Teilen, deinen Kommentar, deine Bewertung und dein Abonnieren meines #podcast freue ich mich sehr.
Wenn dir dieser Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlass doch gerne 5 Sterne sowie eine wohlgesonnene Bewertung bei deiner Podcast-App.
Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartner:innen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine Email an folgende Adresse schreiben: info@dieleichtigkeitderkunst.de.

Sep 20, 2024 • 59min
Aneta Kajzer: Klecks & Pinselstrich
Ein Klecks, ein Pinselschwung, eine erste Spur, alle Sinne sind offen… Wie startet ihr bei der Umsetzung eines Gefühls, eines Gedankens, einer Inspiration? Fest geplant oder eher ohne Vorsatz, dafür mit einem verlässlichen Gefühl in die eigene Intuition? Wie beeinflusst Intuition den kreativen Prozess? Wo endet die Inspiration und beginnt die bewusste Gestaltung?
Mit einem liebevollen Blick auf die Themen Intuition und Inspiration möchte ich euch heute eine Künstlerin vorstellen, deren Werke genau diese Dynamik verkörpern, die bekannt ist für ihre kraftvollen, lebendigen Gemälde sowie ihre dynamische Farbpalette. Herzlich willkommen, liebe Aneta Kajzer. Es ist so schön, dass wir Aneta und ihre Wege mit dieser Episode ausgiebig kennenlernen dürfen…
GOOD TO KNOW!
GAST:Aneta Kajzer
LISTEN TO:
Den Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ kannst du kostenfrei über alle gängigen Podcastplattformen hören.
Wenn du den Podcast abonnierst, erhältst du automatisch jeden Freitag die neueste Folge.
Folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner Podcast App, z.B.:
Apple Podcast
Spotify
YouTube
Und auch über die Website www.dieleichtigkeitderkunst.de
LOB, KRITIK UND VORSCHLÄGE?
Schreib mir gerne an claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
DANKE: Über dein Like, dein Teilen, deinen Kommentar, deine Bewertung und dein Abonnieren meines #podcast freue ich mich sehr.
Wenn dir dieser Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlass doch gerne 5 Sterne sowie eine wohlgesonnene Bewertung bei deiner Podcast-App.
Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartner:innen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine Email an folgende Adresse schreiben: info@dieleichtigkeitderkunst.de.

Sep 17, 2024 • 1h 1min
Galerie Thomas Salis x Munich HIGHLIGHTS 17: Collage
Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ in Kollaboration mit der Munich HIGHLIGHTS, der internationalen Kunstmesse auf höchstem Niveau, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiert.
„Beziehungen schaffen, am liebsten zwischen allen Dingen der Welt.“ – Kurt Schwitters.
„Leben und Schönheit in den geringsten Dingen zu sehen.“ – Hans Arp.
„Wenn es die Federn sind, die das Gefieder ausmachen, ist es nicht der Klebstoff, der die Collage ausmacht.“ – Max Ernst.
Diese Zitate dreier bedeutenden Künstler bilden zusammen eine mutmachende und tiefsinnige Collage.
Aber warum übt die Collage auf viele Künstler:innen sowie Sammler:innen eine solche Magie aus? Liegt es vielleicht daran, dass Collagen durch das Zusammenspiel verschiedener Elemente neue Beziehungen und Bedeutungen schaffen können? Oder fungiert die Collage gar als ein kritisches und gesellschaftlich relevantes Medium, sowohl damals als auch heute?
Lasst uns diese Fragen gemeinsam mit Thomas von Salis, Inhaber der gleichnamigen Galerie in Salzburg und seiner wunderbaren Frau Raffaela erforschen sowie mehr über die Künstler, die Geschichte und die Bedeutung der Collage herausfinden.
GOOD TO KNOW!
TERMINE: Vom 17. – 20. Oktober 2024 präsentieren die Aussteller der Boutiquemesse Munich HIGHLIGHTS wieder wahre Meisterwerke von der Antike bis zur Gegenwart in der unvergleichbaren Residenz München.
GAST: Raffaela und Thomas von Salis Link zum Buch „Prinzip Collage“
LISTEN TO:
Den Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ kannst du kostenfrei über alle gängigen Podcastplattformen hören.
Wenn du den Podcast abonnierst, erhältst du automatisch jeden Freitag die neueste Folge.
Folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner Podcast App, z.B.:
Apple Podcast
Spotify
YouTube
Und auch über die Website www.dieleichtigkeitderkunst.de
AUFTRAGGEBER / KOLLABORATION: Herzlichen Dank auch an die Munich HIGHLIGHTS für diese tolle Zusammenarbeit.
LOB, KRITIK UND VORSCHLÄGE?
Schreib mir gerne an claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
DANKE: Über dein Like, dein Teilen, deinen Kommentar, deine Bewertung und dein Abonnieren meines #podcast freue ich mich sehr.
Wenn dir dieser Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlass doch gerne 5 Sterne sowie eine wohlgesonnene Bewertung bei deiner Podcast-App.
Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartner:innen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine Email an folgende Adresse schreiben: info@dieleichtigkeitderkunst.de.

Sep 13, 2024 • 1h 9min
Mischa Kuball: Licht und Schatten
„Der Spiegel zeigt uns nicht die Dinge, wie sie sind, sondern wie sie erscheinen.“ – Platon
Hast du dich jemals gefragt, ob das, was du siehst, wirklich die Realität ist? Oder ob es nur eine Reflexion deiner eigenen Wahrnehmung und Erwartungen ist? Wie oft nehmen wir Dinge als selbstverständlich hin, ohne sie wirklich zu hinterfragen? Was, wenn wir die Welt durch ein neues Licht betrachten könnten, buchstäblich und metaphorisch? Und wie beeinflussen Licht und Schatten sowohl dein eigenes Ich als auch die Gesellschaft um dich herum? Welche Rolle spielen Raum und Position in deiner Wahrnehmung und deinem Verständnis der Welt?
Heute habe ich die Ehre, einen Künstler zu begrüßen, der genau diese Fragen mit seinen beeindruckenden Konzepten und Lichtinstallationen erforscht. Er nutzt Licht, um Räume zu transformieren und unsere Wahrnehmung zu hinterfragen. Ihr Lieben, bitte begrüßt mit mir Mischa Kuball!
Doch bevor wir uns seiner Kunst widmen, möchte ich natürlich erstmal den Lichtmensch kennenlernen, der mir hier gegenübersitzt…
GOOD TO KNOW!
GAST: Mischa Kuball
LISTEN TO:
Den Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ kannst du kostenfrei über alle gängigen Podcastplattformen hören.
Wenn du den Podcast abonnierst, erhältst du automatisch jeden Freitag die neueste Folge.
Folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner Podcast App, z.B.:
Apple Podcast
Spotify
YouTube
Und auch über die Website www.dieleichtigkeitderkunst.de
LOB, KRITIK UND VORSCHLÄGE?
Schreib mir gerne an claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
DANKE: Über dein Like, dein Teilen, deinen Kommentar, deine Bewertung und dein Abonnieren meines #podcast freue ich mich sehr.
Wenn dir dieser Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlass doch gerne 5 Sterne sowie eine wohlgesonnene Bewertung bei deiner Podcast-App.
Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartner:innen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine Email an folgende Adresse schreiben: info@dieleichtigkeitderkunst.de.

Sep 6, 2024 • 55min
Dr. Larissa Kikol: An-Erkennung
„Kunst ist die Garantie für geistige Gesundheit. Ich liebe es, wenn die Stadt zum Spielplatz für die Seele wird.“ – Louise Bourgeois
Heute möchte ich mit euch ein wenig über Grenzen und Freiheiten der Kunst nachdenken.
Zum Beispiel über Graffitis … Sind Graffitis lediglich eine unterschätzte Kunstform oder purer Vandalismus? Sind sie nur ein rebellischer Akt oder gar ein tiefsitzender Ruf nach Ausdruck? Nebenbei bemerkt… wer hat dies zu entscheiden und wem gehört eigentlich das Bild der Stadt – den Bürgern, den Künstlern oder womöglich den Gesetzeshütern? Wer entscheidet über die visuelle Identität einer Stadt? Sollten Graffitis nicht eine viel Größere Anerkennung verdienen?
Apropos Anerkennung und (ich spiele mit Klischees) Spielplatz… ein weiteres Thema über das ich nicht müde werde, nachzudenken ist das Muttersein… Muttersein in der Familie, in der Partnerschaft, im Beruf und ganz generell in der Wahrnehmung. Was schaffen emanzipierte Frauen – was schaffen Mütter? Symbiose oder Widerspruch?
Diese spannenden Fragen möchte ich mit dieser Folge „mit kritischem Blick“ aufgreifen, um die feinen Linien zwischen Vandalismus und Kunst, Eigentum und Ausdruck, Mutterschaft und Kreativität zu erkunden.
Und dazu begrüße ich ganz herzlich eine besondere Gesprächspartnerin: Dr. Larissa Kikol. Larissa ist eine renommierte Kunstkritikerin, Autorin und Kulturjournalistin, die sich intensiv mit der zeitgenössischen Kunstszene auseinandersetzt. Mit ihren aktuellen Werken „signed“, in dem sie tief in die Welt der Graffiti-Sprayer eintaucht, und ihrem Beitrag „Mutter-schafft“ im Kunstforum, beleuchtet sie die vielfältigen Facetten und Herausforderungen der Kunst und ihrer Rezeption.
Ich freue mich so sehr, Larissa zu treffen und mit ihr über ihre faszinierenden Einsichten und Erfahrungen zu sprechen. Doch vorab möchte ich natürlich mehr über ihren Weg hin zur Kunst und nach Marseille erfahren…
GOOD TO KNOW!
GAST: Larissa Kikol
LISTEN TO:
Den Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ kannst du kostenfrei über alle gängigen Podcastplattformen hören.
Wenn du den Podcast abonnierst, erhältst du automatisch jeden Freitag die neueste Folge.
Folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner Podcast App, z.B.:
Apple Podcast
Spotify
YouTube
Und auch über die Website www.dieleichtigkeitderkunst.de
LOB, KRITIK UND VORSCHLÄGE?
Schreib mir gerne an claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
DANKE: Über dein Like, dein Teilen, deinen Kommentar, deine Bewertung und dein Abonnieren meines #podcast freue ich mich sehr.
Wenn dir dieser Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlass doch gerne 5 Sterne sowie eine wohlgesonnene Bewertung bei deiner Podcast-App.
Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartner:innen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine Email an folgende Adresse schreiben: info@dieleichtigkeitderkunst.de.

Sep 3, 2024 • 57min
Dr. Noa K. Ha x POWR 08: Wem gehört die Stadt?
‚Wem gehört die Stadt?‘ Diese Frage des Graffitikünstlers Moses, die ich im Buch ‚Signed‘ gelesen habe, lässt mich nicht mehr los.
Abgesehen vom künstlerischen Aspekt… wie können wir alle gemeinsam an der gesellschaftlichen Gestaltung unserer städtischen Räume teilhaben? Welche verborgenen kolonialen Wurzeln beeinflussen noch heute unsere Städte, und wie können wir sie erkennen und überwinden? Inwiefern bieten aktuelle Stadtentwicklungsprozesse die Chance, soziale Ungleichheiten zu reduzieren und für mehr Gerechtigkeit zu sorgen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer heutigen Folge.
Ich freue mich besonders, Dr. Noa K. Ha begrüßen zu dürfen. Noa Ha ist wissenschaftliche Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung, kurz DeZIM, und eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Stadtforschung
Dieses Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert im Rahmen von „POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe„.
GOOD TO KNOW!
MEINE GÄSTE:
Dr. Noa K. Ha
KOLLABORATION: LWL-Kulturstiftung
LOB, KRITIK UND VORSCHLÄGE?
Schreib mir gerne an claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
LISTEN TO:
Den Podcast „die Leichtigkeit der Kunst“ kannst du kostenfrei über alle gängigen Podcastplattformen hören.
Wenn du den Podcast abonnierst, erhältst du jede neue Folge automatisch.
Apple Podcast
Spotify
YouTube


