

Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast
Claudia Linzel
Kunstpodcast aus Ausstellungen, Ateliers und Sammlungen – über Prozesse, Entscheidungen, Kunstgeschichte und Gegenwart. Verständliche Gespräche, die die Relevanz von Kunst im Alltag greifbar machen.
Episodes
Mentioned books

Dec 3, 2024 • 39min
x POWR 11: Literatur für Kinder
Kennt ihr noch diese Zeilen?
„So will ich immer reisen,
wenn Sommerwinde weh’n,
wenn alle Blumen blühen
und alle Wiesen grün…“
Vielleicht habt ihr sofort in dieses Sommerlied von Pippi Langstrumpf eingestimmt und seid in Gedanken zurück zu euren eigenen Kindheitstagen auf einer blühenden Wiese gewandert. Vielleicht habt ihr damals in spannender Kinderliteratur geschmökert, die euch auf ferne Abenteuer mitgenommen hat…Tom Sawyer, Huckleberry Finn, Lukas der Lokomotivführer oder eben Pippi Langstrumpf…
Doch welche Botschaften stecken eigentlich in diesen Geschichten, und wie prägen sie unser Bild von anderen Kulturen? Klassiker wie Pippi Langstrumpf oder Tim und Struppi sind bis heute beliebt, werden aber auch zunehmend kritisch betrachtet, weil sie koloniale Stereotype und Weltbilder transportieren.
Ich freue mich, heute Nastassja Ott, Referentin des Eine Welt Netz NRW, bei uns zu haben. Nastassja spricht mit uns darüber, wie Kinderliteratur historische Narrative transportiert und welche Chancen wir haben, neue, vielfältigere Geschichten zu erzählen.
Dieses Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert im Rahmen von „POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe.
GOOD TO KNOW!
GAST: Nastassja Ott
LINKS: Eine Welt Netz NRW
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LOB, KRITIK UND VORSCHLÄGE? Schreib mir gerne an claudia@dieleichtigkeitderkunst.de
DANKE: Über dein Like, dein Teilen, deinen Kommentar, deine Bewertung und dein Abonnieren meines #podcast freue ich mich sehr.
Wenn dir dieser Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlass doch gerne 5 Sterne sowie eine wohlgesonnene Bewertung bei deiner Podcast-App.
Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartner:innen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine Email an folgende Adresse schreiben: info@dieleichtigkeitderkunst.de.

Nov 29, 2024 • 1h 1min
Munich HIGHLIGHTS Podcast: Sammeln und Schützen mit Marie Aigner, Christina Dopplinger und Timo Harke
Sammeln und Schützen
Der Munich HIGHLIGHTS Podcast nutzt den Rahmen der Boutiquemesse, um Verbindungen sichtbar zu machen: zwischen Kunst, Design, Architektur, Kunstmarkt, Sammlung und Verantwortung. Dieser Kunstpodcast führt mitten hinein in Gespräche, die sich Zeit nehmen – für Beobachtungen aus der Praxis, für Erfahrungen aus Sammlung, Versicherung und Beratung sowie für Fragen, die den Kunstbetrieb im Innersten betreffen.
Im Mittelpunkt dieser Folge stehen Sammeln und Schützen. Das Gespräch richtet den Blick auf Kunst als Wertträger, auf Design als Teil von Sammlungskulturen und auf Schutzmechanismen, die weit über Versicherungsfragen hinausgehen. Es geht um Verantwortung, um Entscheidungen – und um das Zusammenspiel von Haltung, Wissen und Struktur.
Gäste
Marie AignerArchitektin, Künstlerin, Produktdesignerin und Sammlerin. Arbeitet interdisziplinär an der Schnittstelle von Raum, Objekt, Gestaltung und Kunst.
Christina DopplingerSenior Underwriter Art & Lifestyle bei HDI. Befasst sich mit Kunstversicherung, Risikoanalyse und Werterhalt.
Timo HarkeBereichsleiter Privat- und VIP-Kunden bei Leue & Nill. Berät Sammler:innen, Institutionen und private Haushalte im Umgang mit Kunstwerken.
Marie Aigner, Christina Dopplinger und Timo Harke sprechen gemeinsam mit Claudia Linzel in München über Sammeln als Praxis, über Schutz als Prozess und über die Schnittstellen von Kunst, Design und Verantwortung.
Blicke, Wege, Prägungen
Das Gespräch setzt nicht mit Definitionen ein, sondern mit Erfahrungen. Marie Aigner beschreibt ihren Zugang zum Sammeln aus der Perspektive von Architektur, Gestaltung und künstlerischer Praxis. Objekte werden nicht isoliert betrachtet, sondern in Beziehung zu Räumen, Materialien und Nutzung gesetzt.
Christina Dopplinger und Timo Harke ergänzen diese Perspektive aus der Praxis der Kunstversicherung und -beratung. Schutz wird hier nicht als reine Absicherung verstanden, sondern als strukturierter Umgang mit Wert, Risiko und Langfristigkeit.
Sammeln und Schützen – Praxis und Verantwortung
Im weiteren Verlauf rückt das Sammeln selbst in den Mittelpunkt. Sammeln erscheint nicht als Anhäufung, sondern als bewusster Prozess: auswählen, einordnen, bewahren. Kunst und Design werden dabei als gleichwertige Bestandteile von Sammlungen sichtbar – mit unterschiedlichen Anforderungen, Materialien und Fragilitäten.
Es geht um Verantwortung gegenüber dem Werk, gegenüber dem Raum und gegenüber zukünftigen Kontexten. Sammeln wird als Haltung beschrieben, die Wissen, Aufmerksamkeit und Zeit erfordert.
Besonders greifbar wird das Gespräch dort, wo es um Schutz geht. Christina Dopplinger erläutert, wie Risiken eingeschätzt werden: Transport, Lagerung, Präsentation, Klima, Nutzung. Versicherung erscheint hier als Teil eines größeren Systems, das Prävention, Dokumentation und Beratung umfasst.
Timo Harke beschreibt den Dialog mit Sammler:innen als fortlaufenden Prozess. Schutz beginnt nicht im Schadensfall, sondern bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Bestand. Fragen nach Wert, Nutzung und Verantwortung stehen dabei im Vordergrund.
Kunst, Design, Struktur
Marie Aigner bringt die Perspektive von Gestaltung und Nutzung ein. Designobjekte, Kunstwerke und Architektur werden als miteinander verwoben beschrieben. Schutz bedeutet hier auch, den Alltag mitzudenken: Wie leben wir mit Kunst? Wie integrieren wir sie in Räume, ohne sie zu gefährden?
Kunst und Design erscheinen als Teil eines erweiterten Verständnisses von Sammlung – offen, interdisziplinär und gegenwartsbezogen.
Markt, Versicherung, Vertrauen
Ein wiederkehrendes Thema ist Vertrauen. Zwischen Sammler:innen und Berater:innen, zwischen Versicherung und Objekt, zwischen Markt und Verantwortung. Schutzmechanismen werden nicht als Einschränkung verstanden, sondern als Voraussetzung dafür, dass Kunst sichtbar bleiben kann.
Sammeln und Schützen greifen ineinander – nicht gegensätzlich, sondern komplementär.
Der Munich HIGHLIGHTS Podcast nutzt den Rahmen der Messe zur Reflexion von Praktiken. Gestalten, Sammeln und Schützen werden hier als zusammenhängende Aufgaben sichtbar, die den Kunstbetrieb strukturieren.
Themen dieser Folge
Sammeln und Schützen · Kunstversicherung · Design · Verantwortung · Markt · Sammlung · Prävention
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Weitere Gespräche innerhalb des Munich HIGHLIGHTS Podcast
Links & Credits
Munich HIGHLIGHTSStudio Marie AignerHDILeue & Nill
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Hinweis:Diese Episode des Munich HIGHLIGHTS Podcast entstand in Kooperation mit Munich HIGHLIGHTS und wurde im Herbst 2024 aufgezeichnet.
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026.

Nov 22, 2024 • 1h 14min
Kirchner und seine Rahmen: Wiederentdeckt & Wiedervereint
Kirchner und seine Rahmen – warum der Rahmen zum Werk gehört
Kirchner und seine Rahmen sind das Thema dieser Folge – ein Detail, das im Museumsraum oft übersehen wird und doch entscheidend zum Werk gehört.
Im Gespräch wird deutlich, dass es dabei nicht um Dekoration geht. Für Ernst Ludwig Kirchner war der Rahmen ein integraler Bestandteil. Ein Bild war für ihn erst dann vollständig, wenn es im passenden Rahmen gezeigt wurde. Der Rahmen gehörte zum Werk – und damit auch zur künstlerischen Haltung.
Diese Episode nimmt diesen Gedanken ernst. Und führt hinein in eine Ausstellung, die etwas Seltenes sichtbar macht: Gemälde und Rahmen, die über Jahrzehnte getrennt waren, wurden wieder zusammengeführt.
Wiederentdeckt & Wiedervereint: fast 50 Werke im Buchheim Museum
Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Wiederentdeckt & Wiedervereint“.Hier wurden fast 50 Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner in ihren originalen oder rekonstruierten Rahmen zusammengebracht – und damit eine Idee wieder sichtbar gemacht, die in der Kunstgeschichte oft am Rand erzählt wird: dass Kirchner den Rahmen nicht als Beiwerk verstand, sondern als Teil seines Bilddenkens.
Im Gespräch wird spürbar, wie viel Recherche, Handwerk, Blickschulung und Geduld hinter einem Projekt steht, das auf den ersten Blick „nur“ nach Rahmen klingt – und dann sehr schnell in Fragen von Werkzusammenhang, Materialität und künstlerischer Entscheidung führt.
Rajka Knipper: Sammlung, Kirchner, Museumspraxis
Zu Gast ist Rajka Knipper, stellvertretende Direktorin des Buchheim Museums.Sie beschreibt im Gespräch, wie sie zur Kunst gekommen ist – und wie sich ihr Weg nach und nach in Richtung Museum, Sammlung und Ausstellungspraxis entwickelt hat.
Besonders interessant ist dabei ihre Perspektive auf Institution und Sammlung: Wie entsteht ein Ausstellungsthema aus dem Bestand heraus? Welche Werke sind vorhanden? Und wie entwickelt ein Haus eine inhaltliche Linie, die nachvollziehbar wird?
Im Gespräch wird es sehr konkret: Das Buchheim Museum besitzt elf Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner – mit den Rückseiten sind es dreizehn. Und genau diese Werke wurden zu einem Ausgangspunkt: als Brücke, um ein Projekt ans Haus zu holen, das Kirchner über den Rahmen neu erzählt.
Knipper spricht dabei nicht abstrakt über „Vermittlung“, sondern über museumspolitische Realität: wie Ausstellungen entstehen, warum Kooperationen wichtig sind und wie ein Haus Themen entwickelt, die aus der Sammlung heraus plausibel werden.
Werner Murrer: Rahmenforschung und Rekonstruktion
Der zweite Gast ist Werner Murrer, renommierter Rahmenexperte und Kurator der Ausstellung.Er bringt eine Perspektive ein, die im Kunstpodcast selten so ausführlich vorkommt: die Sicht eines Rahmenforschers, der sich seit Jahren mit historischen Künstlerrahmen beschäftigt – und mit der Frage, wie Rahmen überhaupt identifiziert, zugeordnet und rekonstruiert werden können.
Denn ein Rahmen ist selten einfach „da“. Er wird über Jahrzehnte abgenommen, ersetzt, verkauft, getrennt, beschädigt, übermalt oder verschwindet. Um Bild und Rahmen wieder zusammenzubringen, braucht es eine Mischung aus Archivarbeit, Materialkenntnis, Werkvergleich und detektivischer Präzision.
Murrer beschreibt, wie Kirchner mit Rahmen umging, wie er sie behandelte, farblich fasste und wie eng Bild und Rahmen bei ihm gedacht sind. Und er macht nachvollziehbar, warum Rekonstruktion in diesem Fall kein Ersatz ist, sondern eine Möglichkeit, einen Werkzusammenhang wieder lesbar zu machen.
Kirchner und seine Rahmen: Was verloren geht, wenn Bild und Rahmen getrennt werden
Ein zentraler Gedanke dieser Folge:Was verändert sich, wenn ein Werk ohne seinen ursprünglichen Rahmen gezeigt wird?
Bei Kirchner geht es dabei nicht um „Schmuck“, sondern um Proportion, Übergang, Farbwirkung, Präsenz. Der Rahmen gehört zur Art, wie das Bild im Raum steht – und wie es gesehen werden kann.
Das Gespräch zeigt, dass der Rahmen bei Kirchner nicht Rand ist, sondern Entscheidung. Und dass diese Entscheidung über Jahrzehnte unsichtbar werden konnte, weil Bilder oft als „reine Malerei“ betrachtet werden – losgelöst von dem, was sie ursprünglich umgab.
Kirchner, Brücke, Schweiz – und ein Blick auf das Werk als Ganzes
Die Folge verankert Kirchner klar im Kontext: als Brücke-Künstler, als jemand, dessen Werk in Deutschland begann und dessen Biografie später stark mit der Schweiz verbunden ist.
Im Gespräch taucht auch auf, warum diese Ausstellung im Buchheim Museum so gut passt: weil Kirchner in der Sammlung präsent ist, weil die Rückseiten der Werke eine Rolle spielen und weil es eine Verbindung zu einem Kooperationspartner gibt, bei dem die Ausstellung später ebenfalls gezeigt wird.
Der Davos-Bezug wird sachlich genannt – ohne dass er die Folge dominiert. Im Zentrum stehen Kirchner und seine Rahmen: als Blickschulung, als Forschung, als Wiedervereinigung von Werkteilen, die zusammengehören.
Warum diese Folge den Blick verändert
Diese Episode ist so interessant, weil sie einen Perspektivwechsel erlaubt: Nach dem Hören schaut man anders auf Bilder.
Nicht, weil etwas „erklärt“ wurde, sondern weil ein Detail plötzlich Gewicht bekommt. Der Rahmen erscheint als Teil einer künstlerischen Haltung. Und Kirchner wird nicht nur über Expressionismus oder Biografie erzählt, sondern über eine konkrete Praxis: wie er Werke abschloss, wie er sie präsentierte und wie stark er das Zusammenspiel von Bild und Umgebung mitdachte.
Kirchner und seine Rahmen: Ein Thema, das lange unterschätzt wurde
Kirchner und seine Rahmen führen direkt zu einer größeren Frage:Wie viele Details in der Kunstgeschichte gelten als „Rand“, obwohl sie in Wahrheit Teil des Werks sind?
Diese Folge macht genau das sichtbar – ruhig, präzise, und mit dem angenehmen Effekt, dass man beim nächsten Museumsbesuch erweitert schaut.
Ausstellung & Termin
Wiederentdeckt & Wiedervereint. Rahmen und Bilder von Ernst Ludwig KirchnerBuchheim Museum, Bernried03.10.2024 – 12.01.2025
Kirchner Museum, Davos
09.02.2025 – 04.05.2025
Gäste
Rajka Knipper – stellvertretende Direktorin, Buchheim MuseumWerner Murrer – Rahmenexperte, Kurator der Ausstellung „Wiederentdeckt & Wiedervereint“
Links & Credits
Werner Murrer
Buchheim Museum
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Vertiefendes Gespräch mit Werner Murrer
Weiterführende Gespräche über Künstler:innen des Expressionismus
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort im Buchheim Museum entstanden.
Letzte redaktionelle Überarbeitung: Februar 2026.

Nov 15, 2024 • 33min
Sotheby's München - Bettina Beckert
Mit dieser Sotheby’s Short Story erhalten wir dank Bettina Beckert Head of Sotheby’s München sowie Spezialisten für Modern & Contemporary Art einen kurzen wie anschaulichen Einblick in den Sotheby’s Kunst- und Kulturstandort München – selbstverständlich lernen wir mit dieser Folge auch Bettina Beckert und ihre ersten Berührungen mit der Kunst näher kennen.
Weitere Gespräche aus der Reihe Sotheby’s
GOOD TO KNOW!
GAST: Bettina Beckert
Zu hören über die Website www.dieleichtigkeitderkunst.de und auch über alle gängigen Podcastplattformen wie z..B Spotify, YouTube oder Apple Podcast
KOLLABORATION: Herzlichen Dank an Sotheby’s Deutschland für diese tolle Zusammenarbeit.
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Nov 8, 2024 • 1h 5min
Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, ZADIK: Kunstmarktgeschichte
Der Kunstmarkt – ein faszinierendes Feld voller Dynamik und … auch Verborgenem…Wie entwickelte sich dieser Markt eigentlich? Was passierte hinter den Kulissen des Kunstmarktes? Gibt es Dokumente, die solche Entwicklungen festhalten? Und wer bewahrt all die Archivalien, die wertvolle Einblicke in Verbindungen und Preisentwicklungen bieten könnten?
Diese Fragen führen uns direkt zu einer spannenden Wissensquelle, die euch vielleicht nicht auf Anhieb bekannt ist: dem ZADIK in Köln, dem Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung. Hier werden Daten zum Kunstmarkt, Galeriearchive und Sammlernachlässe sorgfältig aufbewahrt und wissenschaftlich erforscht. Und wer könnte uns besser durch dieses Thema begleiten als die Direktorin des ZADIK selbst, Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck. Nadine hat sich ganz der Aufgabe verschrieben, Geschichte lebendig zu halten und in der Gegenwart greifbar zu machen.
Herzlichen Dank an die ART COLOGNE für diese tolle Zusammenarbeit.
GOOD TO KNOW!
TERMINE:
ART COLOGNE: 07. bis 10. November 2024, KÖLNMESSE.
09.11.2024, 11:30–13:00 Uhr, koelnmesse, Europasaal
„Nur für mich oder für alle? Kunst sammeln und sichtbar machen“
09.11.2024 | 14:00 Uhr | ART COLOGNE Talks Lounge, Halle 11.1
„Behind the Scenes. Meet the Art World“ – Kulturerlebnisse ersteigern auf der ART COLOGNE
25.09.2024 bis 28.09.2025 im ZADIK und 07. bis 10.11.2024 auf der ART COLOGNE
Der Weg zur Kunst. Das Hamburger Auktionshaus Hauswedell & Nolte
02.09.-29.11.2024
In Between: König-liche Ansichtskarten im ZADIK
13.12.2024
Das Archiv und die Sammlung Gottlieb Friedrich Reber: Potentiale und Perspektiven im ZADIK
Buchtipp: sediment 33: Barbara Gross. Women Artists as Protagonist.
GAST: Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck
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Nov 5, 2024 • 1h 34min
x POWR! 10: HipHop, Rap & Graffiti
Wie beeinflussen Hip-Hop, Graffiti und Rap unsere Sicht auf Geschichte und Kultur? Wie nutzen Künstler:innen diese Ausdrucksformen, um soziale Gerechtigkeit zu fördern und festgefahrene gesellschaftliche Strukturen aufzubrechen? Und wie können Tanz, Musik und Stylwriting uns helfen, über postkoloniale Themen nachzudenken und gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen?
In dieser Folge freue ich mich auf das Gespräch mit drei faszinierenden Künstler:innen: Virginia Breitenbaumer – Allstyle-Tänzerin – Gökhan Tuncyürek aka Khan – Graffiti-Künstler – und Elikem Anyigba – Schauspieler und Rapper. Ganz besonders freue ich mich, dass auch Emil Imdahl spontan mit dabei ist. Er ist Mit-Organisator des Residenzprogramms „aware!“ von Pottporus e.V., das sieben urbane Künstler:innen zusammenbringt, um sich künstlerisch mit dem Thema Postkolonialismus in Deutschland auseinanderzusetzen.
Dieses Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert im Rahmen von „POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe„.
GOOD TO KNOW!
GAST: Virginia Breitenbaumer Gökhan Tuncyürek Elikem Anyigba und Emil Imdahl
LINKS: Pottporus e.V und LWL-Kulturstiftung
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Nov 1, 2024 • 60min
LBBW Kunstsammlung | Stephan Schorn & Birgit Wiesenhütter | ART COLOGNE Podcast
Die LBBW Kunstsammlung – Eine Sammlung ist mehr als ein Bestand
Sammlungen erzählen Geschichten. Sie entstehen aus Entscheidungen, aus Beziehungen, aus einem langen Atem. In dieser Folge steht die LBBW Kunstsammlung im Mittelpunkt – und mit ihr die Frage, wie institutionelles Sammeln heute zwischen Verantwortung, Öffentlichkeit und künstlerischer Freiheit verortet ist.
Aufgenommen im Kontext der ART COLOGNE, richtet das Gespräch den Blick auf Sammeln als Prozess: nicht abgeschlossen, sondern in Bewegung. Übergänge, Verschiebungen und Kontexte prägen die Präsentation ebenso wie die Gespräche, die Kunst überhaupt erst sichtbar machen.
Gesprächspartner:innen
Stephan Schorn verantwortet das gesellschaftliche Engagement der LBBW und führt die Stiftung Landesbank Baden-Württemberg. Seine Perspektive verbindet institutionelle Verantwortung mit langfristigem Denken – und mit der Frage, wie Unternehmen Kultur unterstützen können, ohne sie zu instrumentalisieren.
Birgit Wiesenhütter arbeitet als freie Kuratorin an der Schnittstelle von Sammlung, Ausstellung und Öffentlichkeit. Für die ART COLOGNE kuratierte sie die Präsentation Transitions der LBBW Kunstsammlung und bringt einen präzisen Blick auf Prozesse, Übergänge und kuratorische Setzungen ein.
Die LBBW Kunstsammlung
Die LBBW Kunstsammlung besteht offiziell seit 1999 und hat sich über mehrere Jahrzehnte kontinuierlich entwickelt. Sie umfasst Positionen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und wird bis heute fortlaufend erweitert. Im Mittelpunkt stehen dabei langfristige Sammlungslinien, die aus kuratorischen Prozessen und institutionellen Entscheidungen entstehen. Die Sammlung ist regelmäßig in Ausstellungen sichtbar, wird in Kooperationen mit Museen und Kunstinstitutionen eingebunden und tritt auch im Rahmen der ART COLOGNE öffentlich in Erscheinung. Sammeln zeigt sich hier als strukturierte, verantwortungsvolle Praxis zwischen Unternehmen, Öffentlichkeit und zeitgenössischer Kunstproduktion.
Kontext: ART COLOGNE und Sammlung
Als älteste internationale Kunstmesse für zeitgenössische Kunst bietet die ART COLOGNE seit Jahrzehnten einen Ort, an dem Markt, Vermittlung und persönliche Begegnung zusammenkommen. Die Einbindung einer institutionellen Sammlung in diesen Rahmen wirft grundlegende Fragen auf: Wie zeigt sich eine Sammlung auf einer Messe? Welche Narrative werden sichtbar? Und wie verändert der Ort den Blick auf die Werke?
Sammeln als Haltung
Im Gespräch wird deutlich, dass Sammeln nicht als Besitz verstanden wird, sondern als Verantwortung. Stephan Schorn beschreibt die LBBW Kunstsammlung als gewachsenes Gefüge – getragen von Partnerschaften, Dialogen und einem Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge. Entscheidungen entstehen nicht isoliert, sondern im Austausch mit Künstler:innen, Kurator:innen und Institutionen.
Birgit Wiesenhütter ergänzt diese Perspektive um den kuratorischen Blick: Transitions versteht Sammlung als Bewegung. Werke treten in Beziehung zueinander, Übergänge werden sichtbar, Chronologien öffnen sich. Die Präsentation verzichtet auf Hierarchien zugunsten von Resonanzen.
Vermittlung, Öffentlichkeit, Partnerschaft
Ein zentrales Thema der Folge ist Vermittlung. Wie wird Kunst zugänglich, ohne vereinfacht zu werden? Welche Rolle spielen Unternehmen als kulturelle Akteur:innen? Und wie lassen sich wirtschaftliche Strukturen mit künstlerischer Autonomie verbinden?
Das Gespräch zeigt, dass Partnerschaften tragend sind – nicht als Sponsoring-Logik, sondern als langfristige Zusammenarbeit. Sammlung wird hier als Gespräch verstanden, das über einzelne Ausstellungen hinausreicht.
Zur Folge
Diese Episode lädt dazu ein, Sammlung neu zu denken: als lebendigen Prozess zwischen Institution, Kunst und Öffentlichkeit. Sie macht sichtbar, wie Verantwortung, kuratorische Praxis und Messekontext ineinandergreifen – und wie Kunst im Dialog bleibt.
Themen der Folge
LBBW Kunstsammlung · ART COLOGNE Podcast · Sammeln als Praxis · Kuratieren · Partnerschaften · Vermittlung · Institutionelle Verantwortung
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Wer tiefer in Strukturen, Preise, Archive, Märkte und Verantwortung im Kunstbetrieb einsteigen möchte:
Kunstmarkt
Innerhalb der ART-COLOGNE-Reihe knüpfen u. a. die Folgen mit Daniel Hug & Benjamin Agert, Christian und Karen Boros sowie Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, ZADiK an.
Links & Credits
LBBW · ART COLOGNE
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Februar 2026.

Oct 25, 2024 • 1h 14min
Galerie Nagel Draxler
Galerie Nagel Draxler im Kunstpodcast die Leichtigkeit der Kunst x Art Cologne
Saskia Draxler & Christian Nagel im Gespräch
Wie lässt sich ein Galerieprogramm über Jahrzehnte hinweg entwickeln, ohne seine Offenheit zu verlieren?Wie bleibt künstlerische Haltung lesbar – im Spannungsfeld von Markt, Institution und gesellschaftlichen Erwartungen?
Diese Folge führt zur Galerie Nagel Draxler, einer der prägenden Galerien für zeitgenössische Kunst in Deutschland, und zu ihrer Präsenz auf der ART COLOGNE.
Im Gespräch mit Saskia Draxler und Christian Nagel geht es um langfristige Galeriearbeit, um institutionskritische Positionen und um die Frage, wie Kunst Räume öffnet, in denen gesellschaftliche Spannungen sichtbar werden.
Die Galerie Nagel Draxler
Die Galerie Nagel Draxler wurde 1990 von Christian Nagel gegründet und hat sich seitdem kontinuierlich zu einer international vernetzten Galerie entwickelt. Von Beginn an stand dabei ein Programm im Fokus, das sich nicht an kurzfristigen Trends orientiert, sondern an künstlerischen Fragestellungen, die gesellschaftliche, politische und institutionelle Strukturen berühren.
Mit dem Einstieg von Saskia Draxler im Jahr 2009 erweiterte sich die Galeriearbeit um neue kuratorische Perspektiven. Heute wird die Galerie gemeinsam geführt – mit Standorten in Köln und Berlin – und verfolgt ein Programm, das etablierte künstlerische Positionen ebenso einschließt wie zeitgenössische Arbeiten, die bestehende Narrative hinterfragen.
Die Galeriearbeit zeigt sich dabei als langfristiger Prozess: Künstler:innen werden über Jahre begleitet, Werke in unterschiedlichen Kontexten präsentiert und Diskurse nicht nur abgebildet, sondern mitgetragen.
Institutionskritik, Identität und gesellschaftlicher Druck
Ein zentrales Thema dieser Folge ist der Umgang mit institutionskritischer Kunst.Wie offen sind Institutionen, Märkte und Publikum für Arbeiten, die Machtverhältnisse, Repräsentation und soziale Strukturen sichtbar machen?
Saskia Draxler und Christian Nagel sprechen über künstlerische Positionen, die sich mit Identität, gesellschaftlichem Druck und strukturellen Ungleichheiten auseinandersetzen – und darüber, welche Verantwortung Galerien tragen, wenn sie solchen Stimmen Sichtbarkeit geben.
Dabei wird deutlich: Galeriearbeit bedeutet nicht, Antworten vorzugeben. Sie schafft vielmehr Räume, in denen Fragen bestehen bleiben dürfen – im Ausstellungsraum, auf der Messe, im Gespräch mit Sammler:innen und Besucher:innen.
Die ART COLOGNE
Die ART COLOGNE bildet in dieser Folge einen wichtigen Bezugspunkt. Als älteste internationale Kunstmesse für zeitgenössische Kunst ist sie seit Jahrzehnten ein Ort, an dem Markt, Austausch und persönliche Begegnung zusammenkommen.
Für Galerien wie Nagel Draxler ist die Messe kein reiner Verkaufsort, sondern ein öffentlicher Resonanzraum. Hier treffen künstlerische Programme auf institutionelle Kontexte, auf internationale Netzwerke und auf ein Publikum mit sehr unterschiedlichen Zugängen zur Kunst.
Im Gespräch wird deutlich, wie sorgfältig Messeauftritte vorbereitet werden – von der Auswahl der Werke über die räumliche Präsentation bis hin zur Frage, welche Gespräche möglich werden sollen.
Zusammenarbeit als Haltung
Ein weiterer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit von Saskia Draxler und Christian Nagel.Die gemeinsame Leitung der Galerie ist geprägt von unterschiedlichen Perspektiven, geteilten Erfahrungen und einem klaren Verständnis von Verantwortung – gegenüber Künstler:innen, Mitarbeitenden und dem Publikum.
Das Gespräch gibt Einblick in Arbeitsprozesse, Entscheidungsfindungen und den Umgang mit Spannungen, die entstehen, wenn persönliche Beziehungen und professionelle Rollen ineinandergreifen.
Zur Folge
Diese Episode ist Teil des ART COLOGNE Podcast von Die Leichtigkeit der Kunst.Sie richtet sich an Hörer:innen, die sich für zeitgenössische Kunst, Galeriearbeit und die Bedingungen interessieren, unter denen Kunst heute sichtbar wird.
Gesprächspartner:innen
Saskia DraxlerGaleristin, Mitinhaberin der Galerie Nagel Draxler
Christian NagelGalerist, Gründer der Galerie Nagel Draxler
Themen dieser Folge
Galerie Nagel Draxler · ART COLOGNE · zeitgenössische Kunst · institutionskritische Positionen · Galeriearbeit · Kunstmarkt · Zusammenarbeit · Sichtbarkeit
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Kunstmarkt
Innerhalb der ART-COLOGNE-Reihe knüpfen u. a. die Folgen mit Daniel Hug & Benjamin Agert, Christian und Karen Boros sowie Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, ZADiK an.
Links & Credits
Galerie Nagel Draxler · ART COLOGNE
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Februar 2026.

Oct 18, 2024 • 1h 3min
Dr. Roland Mönig: Lucio Fontana
In dieser Folge dreht sich alles um den faszinierenden Lucio Fontana, dessen Name auf Italienisch „Licht“ und „Quelle“ bedeutet. Doch wie spiegelt sich dieses Licht in seiner Kunst wider? Welche Rolle spielte Erwartung in seinen Werken? Und wie können wir Fontanas ikonische Schnittbilder als Schlüssel zu seinem Denken und seiner Vision verstehen?
Fontana war nicht nur ein Meister der Form, sondern auch ein visionärer Denker, der die Grenzen der Kunst sprengte und neue Perspektiven eröffnete. Wir werden außerdem beleuchten, wie sein Werk im Austausch mit jüngeren Künstlergenerationen geprägt wurde. Welche Stimmen haben ihn inspiriert? Und welche Künstler, gerade im deutschsprachigen Raum, wurden durch ihn beeinflusst?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, reisen wir heute nach Wuppertal ins das Von der Heydt-Museum zu Dr. Roland Mönig. Hier wird derzeit die erste große Einzelausstellung seit fast 30 Jahren zu Lucio Fontana gezeigt. Doch bevor wir uns in die Welt von Fontana vertiefen, möchte ich zunächst Dr. Roland Mönig näher kennenlernen…
GOOD TO KNOW!
TERMINE: Lucio Fontana, Von der Heydt-Museum, 05. Oktober 2024 — 12. Januar 2025
GAST: Dr. Roland Mönig
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Oct 11, 2024 • 1h 33min
Dr. Stefan Kraus - Kolumba: Kunst, Geschichte, Köln
In dieser Folge geht es um das faszinierende Spannungsfeld zwischen Produktion und Reflexion in der Kunst. Wie entstehen Kunstwerke? Reicht der Fleiß der Hand oder braucht es nicht auch das Innehalten, um neue Perspektiven zu finden? Und was sagt uns der kreative Umgang mit Materialien – von kostbaren Pigmenten bis hin zu gefundenen Objekten und Alltagsgegenständen, die plötzlich zur Kunst werden? Wie wichtig ist ein Ort für Inspiration – eher das Atelier oder vielleicht auch ein Museum wie das Kolumba in Köln, wo Geschichte und Gegenwart verschmelzen? Und welche Rolle spielen dabei Tradition und Innovation?
Um diese und viele weitere Fragen zu ergründen, freue ich mich heute besonders, Dr. Stefan Kraus begrüßen zu dürfen. Seit 1994 ist er Leiter des Kolumba-Museums in Köln, einem einzigartigen Ort, der Kunst, Architektur und Geschichte in einen spannenden Dialog zusammenführt. Mit seiner Leidenschaft für das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart wird er uns durch die Ausstellung „Artist at Work“ begleiten und zeigen, wie Kunst durch die Verbindung von Geschichte, Material und Ort neu interpretiert wird. Sicherlich erfahren wir durch ihn auch mehr zum Kunststandort Köln, der Stadt, in der die älteste Messe für zeitgenössische Kunst beheimatet ist: die ART COLOGNE.
Ganz herzlich begrüße ich Dr. Stefan Kraus und bedanke mich für seine Gastfreundschaft. Bevor wir mehr über die Geschichte, Architektur und Ausstellung des Kolumba-Museums erfahren, bin ich natürlich gespannt, mehr über ihn zu erfahren und was ihn inspiriert hat, hier an das Diözesanmuseum zu kommen…
GOOD TO KNOW!
TERMINE:
ART COLOGNE: 07. bis 10. November 2024, KÖLNMESSE.
Kolumba: Artist at work: 15. September 2024 — 14. August 2025
GAST:Dr. Stefan Kraus
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