

Klassik für Taktlose
Die Presse
In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
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Mentioned books

Sep 6, 2025 • 33min
Taktlos to go: Die Habanera, die berühmteste Melodie aus „Carmen“, hat Georges Bizet geklaut!
Die Melodie ist weltberühmt: Mit der „Habanera“ tritt die Titelfigur der Oper „Carmen“ zum ersten Mal auf und stellt gleich klar, was sie von der Liebe hält - dass man diese nämlich nicht erzwingen kann. Eine Freiheitshymne, die Carmen im Lauf der Opernhandlung noch ihr Leben kosten wird… Was steckt hinter diesem bekannten Lied, das nicht zufällig nach der kubanischen Hauptstadt Havanna benannt ist? Katrin Nussmayr fragt, Wilhelm Sinkovicz erzählt: Wie es dazu kam, dass ein kubanischer Tanz in eine französische Oper fand, die in Spanien spielt. Wer das Lied eigentlich geschrieben hat - denn es war nicht der Opernkomponist Georges Bizet. Und was man sonst über „Carmen“ wissen sollte.
Mit dieser Folge über die „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ geht unsere kleine Sommerserie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Sommerspritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

Aug 30, 2025 • 45min
Musiksalon. Mahlers Neunte Symphonie.
Die Salzburger Festspiele 2025 enden mit einer "Abschiedssymphonie": Die Berliner Philharmoniker spielen unter Kirill Petrenko Gustav Mahlers Neunte. Sie war eigentlich die Zehnte. Aber das gehört zur Geschichte von Aberglauben, Schicksal und Lebensmüdigkeit, die dieser Podcast ebenso erzählt wie die Geheimnisse von Mahlers heimlichen Vorbildern: Beethoven und Tschaikowsky haben seine Neunte entscheidend geprägt. Die Musikbeispiele dirigiert der Dirigent der Uraufführung der Symphonie, Bruno Walter (CBS).

Aug 23, 2025 • 19min
Taktlos to go: Sind das "Tom und Jerry"? Nein, es ist Rossinis "Wilhelm Tell"!
Stellen Sie sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz als Tom-und-Jerry-ähnliches Duo vor, das cartoonhaft durch die Redaktionsräume der "Presse" rast, begleitet von fliegenden Zeitungen und nur knapp verfehlt von abstürzenden Klavieren. Welche Musik spielt dazu im Hintergrund? Gut möglich, dass auch Sie dabei Rossinis "Ouvertüre zu Wilhelm Tell" im Ohr haben - jene galoppierende Melodie, die schon Bugs Bunny bis Donald Duck in chaotischen Momenten begleitet hat. Was eigentlich hinter der Melodie steckt, erzählt das Podcast-Duo hier in 15 rasanten Minuten.
Mit dieser kurzen Folge über „Wilhelm Tell“ geht unsere kleine Sommerserie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Sommerspritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

Aug 15, 2025 • 60min
Musiksalon. Riccardo Muti. Maestro.
Italienische Oper stand am Beginn, Donizetti in Salzburg, Verdi in Wien. Aber im Gefolge der Festspielpremiere von "Cosi fan tutte" avancierte Riccardo Muti Anfang der Achtzigerjahre zum international gerühmten Mozart-Spezialisten - und wurde für die Wiener Philharmoniker mit bemerkenswerten Schubert-Interpretationen bald "papabile": In seiner Zeit als Musikchef der Mailänder Scala avancierte Muti zum regelmäßigen Dirigenten des Wiener Neujahrskonzerts. Und sein traditionelles philharmonisches Konzert am 15. August ist stets das "ausverkaufteste" Ereignis der Salzburger Festspiele.

Aug 9, 2025 • 51min
Was macht eine gute Melodie aus?
Katrin Nussmayr stellt diesmal die schwierigste Frage: Was macht eine schöne Melodie aus? Gibt es Regeln, die für eingängige Tonfolgen gelten? Und Qualitätsunterschiede auch auf der höchsten Ebene der absoluten Ohrwürmer? Wilhelm Sinkovicz versucht zu antworten. Zuerst sagt er: Nein, man kann alle wesentlichen Elemente der Musik "nachrechnen", den Rhythmus, die Harmonie – aber nicht das Alleressentiellste, die Melodie. Und dann kommen die beiden ins Reden – und spielen ihre Lieblingsmelodien…
Am Ende sind sie nicht nur um einige brauchbare Qualitätsindikatoren schlauer, sondern wissen auch, wie man sich ein Lied schönhört, was "Happy Birthday" mit "Freude schöner Götterfunken" und mit Gloria Gaynor gemeinsam hat, und warum Beethoven sinngemäß gesagt hat: "Besinnt euch auf den Klingelton!"
Zu hören sind folgende Hörproben:
Die Fragmente aus Beethovens Neunter spielten die Wiener Philharmoniker unter Leonard Bernstein (DG)
Den Klingelton spielt das Handy von Katrin Nussmayr
Die Arie der Dalila singt Christa Ludwig (RCA)
Die Arie des Tamino singt Fritz Wunderlich (DG)
Das „Dies irae“ stammt aus der Aufnahme der „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz unter Igor Markevitch (DG)
Die Stimme des Hirtenknaben gehörte Alvaro Cordova. Sie erklingt auf der Aufnahme von Puccinis „Tosca“ unter Victor de Sabata (EMI)
Das Thema aus Arnold Schönbergs Variationen op. 31 spielen die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan (DG)
Gloria Gaynor singt „I Am What I Am“ aus Jerry Hermans „La Cage aux Folles“ (Silver Bue Productions)
Die Ausschnitte aus Igor Strawinskys „Sacre du printemps“ dirigiert der Komponist selbst (CBS)
Den Beginn von Beethovens „Mondscheinsonate“ spielt Friedrich Gulda (Gramola)
Über den Podcast
In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

Aug 2, 2025 • 46min
Musiksalon: Rudolf Buchbinder und sein Festival in Grafenegg
Rudolf Buchbinder wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Im Podcast-Studio bei Wilhelm Sinkovicz zu Gast erzählt er, wie er zum Festspiel-Intendanten von Grafenegg geworden ist - und wie er einst vom Wunderkind aus einfachen Verhältnissen zum international renommierten Interpreten avancierte.

Jul 26, 2025 • 22min
Taktlos to go: Was es mit Orffs „Carmina Burana“ auf sich hat
Chöre lieben sie, Filmemacher ebenso: Die „Carmina Burana“, vor allem deren Anfang und Ende („O Fortuna"), sind die perfekte musikalische Untermalung für alles Dunkle und Wuchtige. Hier hört man das Schicksal zuschlagen! Dass mehr dahintersteckt, darüber reden Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge.
Denn die „Carmina Burana“, aus denen Carl Off eines der berühmtesten Chorwerke überhaupt machte, waren eigentlich recht bunte Snapshots aus dem mittelalterlichen Leben. Hören Sie hier, was das Stück mit den Orff-Instrumenten zu tun hat, die viele von uns noch aus dem Musikunterricht kennen (Stichwort: Klangstäbe!). Was dran ist an dem fiesen Urteil, Orff sei ein „Strawinksy für Arme“. Und was der Text dieser Lieder eigentlich aussagt.
Mit dieser kurzen Folge über „O Fortuna“ geht es weiter mit unserer kleinen Serie: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Sommerspritzer für zwischendurch!
Über den Podcast
In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

Jul 19, 2025 • 1h
Musiksalon: Ödipus geht in die Oper
Seit Sigmund Freud heißt ein Komplex nach dem antiken König und Vatermörder, der seine eigene Mutter geheiratet hat. Auf die Opernbühne haben es Vertonungen der beiden Ödipus-Tragödien des Sophokles selten geschafft. Umso erstaunlicher ist der inhaltliche Reichtum der unterschiedlichen musikalischen Bearbeitungen. Der Bogen spannt sich von Rossini und Mendelssohn bis George Enescu und Carl Orff.

Jul 12, 2025 • 41min
Wer war Haydn?
Was man über den musikalischen „Papa“ von Mozart und Beethoven wissen muss.
Drei Komponisten bilden zusammen das Triumvirat der Wiener Klassik: Mozart, Beethoven und Haydn. Die beiden ersteren sind in aller Ohren, der dritte geht oft unter. Dabei hat Joseph Haydn quasi im Alleingang die Symphonie und das Streichquartett erfunden, Mozart und Beethoven den Weg gezeigt und die Klassik überhaupt erst begründet! In dieser Folge von „Klassik für Taktlose“ erforschen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz also, was Haydn angetrieben hat, was man von ihm gehört haben muss – und wie man mit einem kleinen Trick leicht erkennen kann, ob eine Melodie von Haydn stammt.
Über den Podcast
In „Klassik für Taktlose“ ergründen „Die Presse“-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.
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Jul 5, 2025 • 35min
Musiksalon: Meine Lieblingsaufnahmen - Sir John Barbirolli dirigiert Mozart
Kein Dirigent hat je wieder so drastisch vermitteln können, was "Sturm und Drang" in der Musikgeschichte bedeutet.
Wahrlich historisch. 1941 in New York aufgenommen. Aber für meine Begriffe hat kein Dirigent je wieder so drastisch vermitteln können, was "Sturm und Drang" in der Musikgeschichte bedeutet. Man hört, wie der junge Mozart als Ausdrucksmusiker das erste Mal aufs Ganze geht.


