Klassik für Taktlose

Die Presse
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Nov 15, 2025 • 41min

Dieser Pop-Hit klingt nach Vivaldi und mehr: Wir analysieren Rosalías „Berghain“

Das Lied hat eingeschlagen wie kein anderes in diesem Pop-Jahr: „Berghain“ von der spanischen Sängerin Rosalía begeistert weltweit mit seiner orchestralen Wucht - inklusive Chor, Ariengesang, einigen Tempowechseln und treibenden Beats. „Das ist nicht einfach ein Popsong, das ist eine Komposition!“, sagt auch Wilhelm Sinkovicz. Also analysieren er und Katrin Nussmayr gemeinsam, was hinter diesem aufwendigen Lied - was für ein Hilfsausdruck! - steckt. Vivaldi zum Beispiel, aber auch Anklänge an den Barock-Komponisten Purcell, an die „Königin der Nacht“, die „Lustige Witwe“ und Gustav Holsts „Planeten“ kann der Musikkritiker darin erkennen. Und bald spricht das Taktlos-Duo gar nicht mehr über Rosalías Song, sondern über ganz grundsätzliche Fragen: Wer hat die gängigen Pop-Akkordfolgen erfunden? Und wie löst man musikalisch Euphorie aus? >> Hier ist Rosalías „Berghain“ im Ganzen nachzuhören. Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen „Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com Sie haben Anregungen, Feedback oder wollen einfach etwas loswerden? Schreiben Sie uns an podcast@diepresse.com
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Nov 8, 2025 • 1h 8min

Musiksalon: Franz Schuberts Liederzyklen - Matthias Goerne im Gespräch

Hunderte Male hat Matthias Goerne ,,Die schöne Müllerin" und die ,,Winterreise" gesungen. Im Musiksalon erzählt der Bassbariton von seiner Zusammenarbeit mit bedeutenden Pianisten wie Alfred Brendel oder - zur Zeit - Daniil Trifonov. Und gibt Einblicke in die Seelenwelten, die uns Schuberts Musik erschließt.
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Nov 1, 2025 • 1h

Musiksalon. Frauenpower: "Fortissima" von Raphaela Gromes.

Ausschließlich Musik von Komponistinnen vereint die Cellistin Raphaela Gromes auf ihrer jüngsten CD – und stürmte zum zweiten Mal die Klassik-Charts. Vor dem einzigen "Fortissima"-Termin in Österreich – dem 8. November in Schloss Wartholz in Reichenau/Rax – sprachen wir mit der Künstlerin über "Frauen, die komponieren wie ein ganzer Mann" und darüber, wie man mit einem anspruchsvollen Klassik-Programm auf Platz 1 der Charts landet.
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Oct 25, 2025 • 36min

Mit Barbies Hilfe erkennen wir Mozart, Schubert und alle anderen!

Was ist typisch Mozart, Beethoven oder Chopin? Woran kann man sofort erkennen, welcher Komponist hinter einer Melodie steckt? Das will Katrin Nussmayr diesmal von Wilhelm Sinkovicz wissen. Also begeben sich die beiden auf eine Spritztour entlang der Stilmittel und Eigenheiten großer Komponisten. Helfen lassen sie sich dabei von einem Pianisten, der in einem genialen YouTube-Video den typischen Stil diverser Komponisten einander gegenübergestellt hat - und zwar mithilfe der Melodie von "Barbie Girl", jenem fröhlich-trashigen Eurodance-Hit aus den 1990ern… Welches Bass-Muster deutet auf einen Mozart hin, wie erkennt man ein Beethoven'sches Erdbeben oder einen Schubert'schen Jodler? Und was ist unverkennbar Strauss, Debussy oder Ravel? Zum erwähnten Video von Josep Castanyer Alonso geht es hier! Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com
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Oct 18, 2025 • 54min

Franz Liszt, der erste Superstar

Die Diskussion beleuchtet die faszinierende Lisztomanie, eine frühe Fankultur, die Franz Liszt zum ersten Superstar erhob. Mit Anekdoten über Ohnmachtsanfälle während seiner Konzerte und seiner beeindruckenden Virtuosität werden die Zuhörer in die Welt seiner musikalischen Magie entführt. Zudem erfährt man, wie Liszt das Klavier neu definierte, emotionale Verbindungen zu seinem Publikum herstellte und als Förderer anderer Komponisten wirkte. Seine ungarischen Wurzeln und innovativen Kompositionen zeigen, wie er die Musikgeschichte nachhaltig prägte.
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Oct 11, 2025 • 57min

Musiksalon: 425 Jahre Oper - Ein Spiegelkabinett der buntesten aller Theaterformen

Wirklich rund ist er ja nicht, dieser Geburtstag. Aber dass sich die Gattung Oper 425 Jahre lang gehalten hat, ist doch ein Grund zum Feiern. So widmen wir unseren 225. „Presse“-Klassik-Podcast dem eigenwilligen Genre und seinen merkwürdigsten Blüten. Getreu unserem Motto, diese Reihe möge Kenner überraschen, aber auch Einsteigern Türen ins geheimnisvolle Reich der sogenannten Klassischen Musik öffnen. Zu diesem Zweck stellt mir Katrin Nussmayr jede zweite Woche in „Klassik für Taktlose“ Fragen frei nach Woody Allen: „Was Sie immer schon über Klassik wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“. Sie bringt mich damit immer wieder wirklich aus dem Takt, kommt sie doch stets aufmunitioniert mit allem, was sie zu ihrem Thema finden konnte, ins Studio und will dann Hintergründe wissen. Womit ich oft gezwungen bin, über Dinge nachzudenken, die mir so selbstverständlich scheinen wie dem heiligen Augustinus einst die Zeit: Jeder wisse doch, was die Zeit sei, meinte er, aber sobald man ihn frage, könne er’s nicht sagen. Vor diesem Dilemma stand ich diesmal, wie bei jeder „Musiksalon“-Folge allein gelassen. Was eine Oper ist, weiß ja auch jeder. Aber jetzt versuchen Sie einmal, die illustre Historie, die von Claudio Monteverdi bis Giuseppe Verdi, von Lully und Gluck bis Wagner und Bizet, von Händel und Mozart bis zu Richard Strauss und Hans Werner Henze führt, in einer Dreiviertelstunde zu erklären. Im Podcast kann der Kritiker beweisen, wovon er schreibt Zugegeben, das Medium Podcast relativiert ein Grundübel des Musikjournalismus. Wie meinte doch Franz Grillparzer? „Beschriebene Musik ist wie ein erzähltes Mittagessen.“ Im Podcast kann ich alles, was ich behaupte, mittels Musikzuspielungen beweisen. Glaube ich zumindest. Vielleicht versuchen Sie’s einmal und klicken über die "Presse“-Homepage, Streamingdienste (z. B. Spotify) oder YouTube die frei zugänglichen Folgen an. 224 behandelten bisher, abwechselnd „taktlos“ und „taktvoll“, alle erdenklichen Themen zwischen jüngsten CD-Alben, Porträts kaum bekannter Komponisten, Einführungen in die Geheimnisse der beliebtesten Meisterwerke, dem Mythos Maria Callas und der Frage, wie viel „Klassik“ in den populärsten Popsongs steckt. Was war jetzt wirklich die erste Oper der Geschichte? Und ab heute plaudere ich also in Folge 225 über die erste Oper, die erhalten geblieben ist, und darüber, was seither im Musiktheater geschehen ist. Das nimmt sich so widersprüchlich aus wie die Tatsache, dass ich in Podcast Nummer 1, wie Sie mühelos nachprüfen können, wenn Sie die lange Liste bis an ihren Anfang zurück scrollen, Monteverdis „Orfeo“ als „die erste Oper“ bezeichnet habe. Was übrigens auch stimmt, wenn man dessen Repertoirewert im Vergleich zu Peris „Euridice“ berücksichtigt – woran sich auch gleich die nächste Anekdote knüpft: Beide Stücke behandeln die Geschichte von Orpheus und Eurydike – und die tanzen wiederum in Podcast-Folge 222 miteinander Cancan, weil Katrin etwas über diesen Pariser Modetanz der Belle Époque wissen wollte. Also dürfen wir bitten: Eintritt frei! Über den Podcast: „Musiksalon“ "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge. Jeden zweiten Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Alternierend mit dem „Musiksalon“ erscheint der Podcast „Klassik für Taktlose“, in dem Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik ergründen: für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner Grafik: Adobe Stock
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Oct 4, 2025 • 19min

Taktlos to go: „La donna è mobile“? Na Mahlzeit!

Wer von Fernsehwerbung aus den letzten Jahrzehnten leicht geschädigt ist – und seien wir uns ehrlich, wer ist das nicht –, der kommt wohl nicht umhin, an Tiefkühlpizza zu denken, wenn die Arie „La donna è mobile“ aus Verdis Oper „Rigoletto“ erklingt. Wer sich dagegen erwehren konnte, hat vielleicht wirklich eine Opernszene dazu im Kopf. Wilhelm Sinkovicz gehört dazu - und Katrin Nussmayr will von ihm wissen, wofür die berühmte Arie eigentlich steht, was bitte eine „mobile“ Frau sein soll (und was das über den singenden Herzog verrät). Nebenbei ist zu erfahren, warum sich das Publikum bei „La donna è mobile“ einen Abschlusston erwartet, der gar nicht in den Noten steht. Und noch etwas darf festgehalten werden: Oper hilft gegen nervige Werbebilder! Mit dieser Folge über „La donna è mobile“ aus „Rigoletto“ geht unsere kleine Serie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Spritzer für zwischendurch! Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.
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Sep 27, 2025 • 52min

Musiksalon. Joseph Haydns "Schöpfung"

Über den Podcast: „Musiksalon“ "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge. Jeden zweiten Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Alternierend mit dem „Musiksalon“ erscheint der Podcast „Klassik für Taktlose“, in dem Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik ergründen: für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner Grafik: Adobe Stock
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Sep 20, 2025 • 24min

Taktlos to go: Beim „Cancan“ fliegen die Unterröcke in der Unterwelt

Er ist nicht der einzige, aber doch DER Cancan schlechthin: Der rasante „Höllencancan“ aus Jacques Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“ ist eine Melodie, die wohl jeder kennt. Und so manchem fliegen dabei – zumindest vor dem inneren Auge – auch die Beine in die Luft. Der Tanz, der zu seinen Anfängen in den Pariser Varietés als regelrecht obszön galt, begeistert in „Orpheus“ die griechischen Götter. Da hat Katrin Nussmayr natürlich Fragen – und Wilhelm Sinkovicz Antworten: Wie schaffte es der Cancan aus dem Moulin Rouge auf die Operettenbühne? Was hat Offenbach, der Erfinder der Operette, da nur aus dem antiken Orpheus-Stoff gemacht? (Spoiler: „Alles verdreht!“) Wie viel Rebellion gegen die guten Sitten steckt dahinter – und wie klingt es eigentlich, wenn Schildkröten den Cancan in Zeitlupe tanzen? Mit dieser Folge über den „Cancan“ geht unsere kleine Serie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Als musikalischer Spritzer für zwischendurch! Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.
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Sep 13, 2025 • 37min

Musiksalon. Meine Lieblingsaufnahmen: Furtwängler dirigiert Bruckner.

mit Wilhelm Sinkovicz. Von der aufregendsten Aufführung der selten gespielten Sechsten Symphonie existiert nur ein Fragment. Und doch: Wer das nicht gehört hat, ahnt nicht, was in einer Brucknersymphonie stecken kann! Über den Podcast: „Musiksalon“ "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge. Jeden zweiten Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Alternierend mit dem „Musiksalon“ erscheint der Podcast „Klassik für Taktlose“, in dem Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik ergründen: für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner Grafik: Adobe Stock

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