

Chefgespräch | Der True-Success-Podcast
Varinia Bernau, Konrad Fischer
Varinia Bernau (Ressortleiterin Management & Karriere) und Konrad Fischer (Ressortleiter Unternehmen & Technologie) diskutieren im Wechsel mit den wichtigsten Familienunternehmern, Top-Managerinnen und CEOs Deutschlands, wie es in der aktuellen Situation gelingt, erfolgreich ein Unternehmen zu führen – und wie sie selbst erfolgreich wurden. Dabei geben die Gäste faszinierende und unterhaltsame Einblicke in ihr Leben – als Inspiration für Ihren Karriereweg.
Logodesign: Patrick Zeh
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Feb 11, 2022 • 53min
Personio-Chef Renner: „Unternehmenskultur erkennt man nicht an Rennrädern an den Wänden“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Die globale Jagd nach dem skalierbaren Geschäftsmodell hat längst den alten Kontinent erreicht. Während der unheimliche Geldsegen für vielversprechende Start-ups vor wenigen Jahren noch eine rein amerikanische Erzählung war, pumpen Investoren nun immer öfter europäische und vor allem deutsche Neugründungen auf. Die noch offenen Geldschleusen der Notenbanken machen es möglich. Selten war so viel Liquidität im Markt. Eine Finanzierungsrunde jagt die nächste, bereits macht das böse Wort von der Einhornblase die Runde. Denn Firmenbewertungen von weit über einer Milliarde Euro sind keine Einzelfälle mehr. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er verdiente sich sein Studium als Skipper in der Karibik, hängt sich gerne Rennräder an die Bürowand, vermisst in der Politik ein klares Bekenntnis zum Technologiesektor, schwärmt für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron – und singt mit der Belegschaft im strömenden Regen „It’s raining men“. Hanno Renner ist der CEO und Gründer des Start-ups Personio, das eine ganzheitliche Software für das Personalmanagement im Mittelstand anbietet. Prominente Investoren, die einst beim Aufstieg von Facebook und Spotify dabei waren, bewerten Personio mit sagenhaften sechs Milliarden Euro. Damit gehört es zu den wertvollsten Start-ups Europas, obwohl es erst ein paar Tausend Kunden hat.
Im Podcast erzählt er mir, was der Mittelstand von Gründern lernen sollte, warum die Start-up-Industrie größer als die Automobilbranche werden könnte – und wie sein Besuch bei Macron ablief.
Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter balzli@wiwo.de
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Feb 4, 2022 • 1h 4min
Trigema-Eigentümerfamilie Grupp: „Wir haben in Deutschland keine Neidgesellschaft“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Die Deutschen lieben ihre Familienunternehmen. Sie gelten als solide Arbeitgeber, die Verbraucher trauen ihren Produkten und für viele sind sie die perfekte Projektionsfläche. Die Unternehmerdynastien stehen wahlweise für Glamour, Geld, Gier und Rosenkriege, aber auch für Disziplin, Verantwortung, Bodenständigkeit und überschaubare Strukturen – weit weg von den gesichtslosen Großkonzernen.
Womit wir bei meinen Gästen wären. Sie genießen Kultstatus, fliegen gerne Hubschrauber, stehen auf Krawatten, Kostüme und Einstecktücher, wollen mit Banken nichts zu tun haben, produzieren nur in Deutschland, wirken manchmal aus der Zeit gefallen und sind überzeugt, dass echte Unternehmer trockenes Brot essen, wenn die Firma leidet. Wolfgang Grupp senior, seine Tochter Bonita und sein Sohn Wolfgang führen gemeinsam mit der Mutter das Textilunternehmen Trigema mit Sitz in Burladingen. Gerade läuft das Rennen um die Nachfolge des Patrons respektive den König von Burladingen, wie er auch genannt wird. Ich habe die drei in Schwäbisch Hall getroffen, wo wir das Gespräch beim CEO-Abend des Gipfeltreffens der Weltmarktführer geführt und live mitgeschnitten haben.
Sie haben mir verraten, wie die Kindheit in einer der bekanntesten Familien Deutschlands war, ob sich Bonita und Wolfgang Grupp junior neben dem Übervater in der Firma behaupten können, was ihre Partnerwahl mit der Karriere zu tun hat, wie sie über New Work und Start-ups denken – und warum Grupp senior keinen Computer auf dem Schreibtisch stehen hat.
Unsere aktuelle Titelgeschichte:
Schutz vor Inflation, Risiken durch steigende Zinsen: Was bietet der Immobilienkauf noch? Die exklusive Analyse der 50 größten Städte.
https://www.wiwo.de/my/finanzen/immobilien/exklusive-analyse-der-grosse-immobilienatlas/28033346.html (wiwo+)
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Jan 28, 2022 • 59min
Norbert Röttgen: „Putin hat nullkommanull Respekt gegenüber den westlichen Nachbarn“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Geopolitik entwickelt sich gerade zum alles bestimmenden Faktor. Alte und neue Großmächte streben nach einer neuen Weltordnung. Russlands Präsident Wladimir Putin sehnt sich nach der Größe der alten Sowjetunion, spielt an der ukrainischen Grenze Powerplay und will die Nato-Osterweiterung stoppen. China rüstet immer weiter auf, schottet sich ab und forciert gleichzeitig seinen Seidenstraßen-Imperialismus. Und die USA wollen die alten westlichen Alliierten ins Boot holen, um den neuen Kampf der Blöcke für sich zu entscheiden. Das wirft ein paar zentrale Fragen auf. Was bedeuten diese drohenden Verwerfungen für Europa? Kann die EU überhaupt Geopolitik oder kann sie nur Statist? Was folgt daraus für Deutschland, seine Wirtschaft und seine Energieversorgung? Die Antworten sind alles andere als einfach. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er trainierte Judo bis zum blauen Gürtel, träumte schon in der Schule lieber vom Kanzleramt als vom Kiffen, wurde einst Muttis Klügster oder der George Clooney vom Rhein genannt, weiß, was es heißt, aus Niederlagen lernen zu müssen und er glaubt, dass Ehrlichkeit, entgegen der weitläufigen Annahme von Macchiavelli, die Basis von Vertrauen in der Politik ist. Norbert Röttgen war bis vor wenigen Monaten Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses und gilt gefühlt als der Chef-Geopolitik-Versteher der CDU.
Röttgen erzählt mir im Podcast, was die Ukraine-Krise für Deutschland, Europa und die Welt bedeutet, was er von Putin und Xi Jinping hält und wie es mit Norstream 2 weitergehen sollte.
Unsere aktuelle Titelgeschichte:
Im wichtigsten Absatzmarkt verliert VW Marktanteile – weil chinesische Autobauer der deutschen Konkurrenz immer öfter technologisch überlegen sind.
https://www.wiwo.de/my/unternehmen/auto/vw-geraet-unter-druck-chinaalarm-bei-volkswagen/28012462.html (wiwo+)
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Jan 21, 2022 • 47min
Voith-Chef Haag: „Atom- und Kohleausstieg kommen zu früh, das funktioniert nicht“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Er ist das schwarze Schaf einer Sportlerfamilie, interessiert sich früh für die Old Economy, glaubt, dass Schweizer prinzipiell um Mitternacht essen, nimmt sich US-Elitesoldaten als Vorbild,
schläft auch mal in der Produktionshalle auf dem Feldbett und geht gerne in die Oper. Toralf Haag ist Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung von Voith, einem Weltmarktführer für Papiermaschinen und Wasserturbinen. Nach Restrukturierungen und Personalabbau will Haag mit dem über 150 Jahre alten Familienunternehmen künftig die Nachhaltigkeitswelle noch intensiver reiten. Er hat mir erzählt, warum er ein guter Bundeswehrgeneral geworden wäre, die harte Kritik an seinen Wasserkraftprojekten in Afrika und Südamerika übertrieben ist, er Wasserstoff als Geschäftschance sieht, ihn die Schweizer Harmoniebedürftigkeit manchmal ein bisschen nervt – und welche Viertausender er noch besteigen will.
Unsere aktuelle Titelgeschichte:
Die Ampelkoalition verzichtet auf Kernkraft und Kohleverstromung – und liefert sich Gaslieferungen aus Russland aus. Für die Deutschen nimmt der kalte Krieg des Kreml daher auch eine wörtliche Bedeutung an: Die Vorratsspeicher leeren sich – und ob die USA im Falle des Falles Flüssiggas liefern könnten, ist völlig unklar.
https://www.wiwo.de/my/politik/ausland/russische-gaslieferungen-deutschlands-dealer/27991272.html (wiwo+)
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Jan 14, 2022 • 1h 7min
Scalable-Capital-Chef Podzuweit: „Mein erstes Geld ist in Telekom-Aktien geflossen“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Selbst in Deutschland ist Aktiensparen jetzt auf dem Weg zum Volkssport. Eine neue Generation hat das Telekom-Aktien-Trauma hinter sich gelassen. Sie will jetzt endlich weg von Negativzinsen, langweiligen Lebensversicherungen und Bausparverträgen. Sie setzt auf ETF-Sparpläne statt auf Sparbücher, zockt auch mal mit Kryptowährungen und glaubt nur noch bedingt, dass die Rente künftig sicher und das Renteneintrittsalter stabil ist, obwohl das Bundeskanzler Olaf Scholz bis heute wider besseres Wissen behauptet. Diese Trend ist der Freund von Online-Brokern und Robo-Advisorn. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er hatte in der Grundschule ein bisschen Mühe mit der Konzentration, wurde beim Windsurfen auf der Nordsee zum Alphatier, stieg bei Goldman Sachs zum Super-Alphatier auf, ist auch mal acht von zehn Tagen genervt und kann nicht schlafen, spielte zusammen mit neuseeländischen Profis um die Deutsche Rugby-Meisterschaft und glaubt, dass gelassene Besessenheit und Joggen mit Kinderwagen zum Erfolg führt. Erik Podzuweit gründete Ende 2014 Scalable Capital. Der Online-Broker und Vermögensverwalter ist heute weit über eine Milliarde wert, hat eine halbe Million Kunden, verwaltet rund drei Milliarden Euro, expandiert laufend in neue Länder, konnte Großinvestoren wie das chinesische Digitalimperium Tencent gewinnen und kämpft gerade mit den juristischen Folgen eines Datenlecks.
Im Podcast erzählt Podzuweit, was die Arbeit bei Goldman Sachs mit Rugby gemeinsam hat, warum er sich einst als Kissenverkäufer versuchte – und wie die Bank der Zukunft aussehen wird.
Unsere aktuelle Titelgeschichte:
Der gesamte deutsche Mittelstand gerät gerade ins Visier einer boomenden Hackerindustrie – mit fatalen Folgen, wie Schadensprotokolle betroffener Unternehmer zeigen.
https://www.wiwo.de/my/technologie/digitale-welt/cyberkriminalitaet-dieser-erpresser-ruiniert-auch-ihre-firma/27970084.html (wiwo+)
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Jan 7, 2022 • 53min
Spezial (Teil 2): So wird das Wirtschaftsjahr 2022
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Wie wird das Wirtschaftsjahr 2022? Das ist die zentrale Frage, die sich derzeit alle stellen. Mit den führenden Köpfen des Politikressorts Sonja Alvarez und Max Haerder und dem Volkswirt-Chef Bert Losse habe ich mich im ersten Teil des Podcast-Spezials darüber unterhalten, was wir von der Ampel-Regierung wirtschaftspolitisch erwarten können, wie lange Deutschland noch auf Fax-Geräte statt Digitalisierung setzt und wann der Post-Corona-Boom endlich kommt. Im zweiten Teil will ich mich nun mit drei weiteren WiWo-Expertinnen und -Experten um das Lieferkettenchaos, das vermeintliche Ende der Globalisierung, explodierende Energiepreise und die richtige Anlagestrategie für das Börsenjahr 2022 kümmern.
Unsere aktuelle Titelgeschichte:
Ausgerechnet verpönte Branchen wie Atomkraft, Öl, Waffen oder Tabak bieten Anlegern enorme Kurschancen – sofern sie die richtigen Papiere kaufen.
https://www.wiwo.de/my/finanzen/geldanlage/boese-werte-gutes-geld-die-unmoralischen-superaktien/27946642.html (wiwo+)
Hier geht es zur erwähnten Geschichte von Andreas Menn:
https://www.wiwo.de/my/technologie/mobilitaet/autonomes-fahren-braucht-es-bald-keine-lkw-fahrer-mehr/27897682.html (wiwo+)
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Dec 31, 2021 • 57min
Spezial (Teil 1): So wird das Wirtschaftsjahr 2022
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Selten liefen in einer Zeit so viele Stresstests für Regierung, Demokratie, Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Corona, kaputte Lieferketten, Inflation, Vereinsamung im Homeoffice, die bevorstehende Megatransformation zu einer klimaneutralen Volkswirtschaft und der eskalierende Machtpoker zwischen den USA, Europa, China und Russland sind nur einige Stichworte. Kann das die neue Ampelregierung unter Kanzler Olaf Scholz alles meistern? Sitzen wir bald im Dunkeln, weil uns das russische Gas ausgeht und wir aus der Atomkraft aussteigen? Wie viel Fax-Republik können wir uns in einer digitalisierten Welt noch leisten? Steigt Deutschland im internationalen Standortwettbewerb endlich wieder auf? Geht der Strompreis weiter durch die Decke? Und wie sollen wir in dieser neuen Unübersichtlichkeit unser Geld anlegen? Diese und andere Fragen diskutiere ich im Chefgespräch – einem Chefgespräch, in dem alles ein bisschen anders ist. Ich habe nicht einen Gast eingeladen, sondern gleich sechs. Und alle sind Kolleginnen und Kollegen aus der Redaktion der Wirtschaftswoche. Außerdem können Sie sich auf gleich zwei Teile freuen. Die geballte Fachkompetenz und alle wichtigen Wirtschaftstrends passten einfach nicht in nur eine Folge.
Diese Woche beginnen wir mit Max Haerder, Leiter der Politik-Redaktion, seiner Stellvertreterin Sonja Álvarez und dem Leiter des Volkswirt-Ressorts Bert Losse, mit denen ich darüber spreche, was wir von der Ampel erwarten können, wie die neuen Minister denken, wer Deutschland in Sachen Digitalisierung voranbringen kann und was die steigende Inflation für uns bedeutet.
Hier geht es zu der erwähnten Geschichte von Sonja Álvarez:
In der Verwaltung wird noch gefaxt, gezettelt und geheftet. Christina Lang will das ändern. Mit ihrer Firma digitalisiert sie Ministerien. Damit das gelingt, muss die Ampel mehr bieten als neue Milliarden.
https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/christina-lang-diese-frau-will-deutschlands-ministerien-flottmachen/27898094.html (wiwo+)
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Dec 24, 2021 • 56min
Arend Oetker: „Wer kann außer Deutschen und Schweizern schon ‚Schwartau‘ aussprechen?“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Der Gast dieser Podcast-Folge weist weit von sich, er unterhalte einen Rennstall. Es seien nur drei Pferde, sagt Arend Oetker, der Urenkel von Dr. August Oetker und damit ein Spross der berühmten Bielefelder Backpulverdynastie.
Seine Holding hält Beteiligungen an den Marmeladen-Marken Schwartau und Hero, dem Saatguthersteller KWS, einer Ostsee-Fährlinie und einem Bildungskonzern. Während sich seine Bielefelder Verwandtschaft in den letzten 15 Jahren um die Macht im Familienkonzern zoffte, hat Arend Oetker die meisten Anteile an seiner Holding längst ganz entspannt und ohne Aufsehen an seine fünf Kinder überschrieben.
Der Mann, der de facto die Champions-League erfand, hat mir verraten, wie er mal einen Saftladen sanierte und die Schweizer National-Marmelade eroberte, dass ihm der Papst kürzlich eine Privataudienz gewährte und „We are the Champions“ sein Lieblingslied ist – und einen Trick, wie man mit einer Fähre auf der Ostsee unglaublich Steuern sparen kann.
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Dec 17, 2021 • 49min
Mercedes-Digital-Chefin Scheunert: „Wenn Sie gut fahren, haben Sie demnächst eine günstigere Versicherung“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Die Disruption der deutschen Autoindustrie läuft und läuft und läuft. Dekarbonisierung und Digitalisierung sind eine historische Herausforderung für die traditionellen Hersteller. Nach analogen CO2-Schleudern sind nun vollvernetzte E-Autos die Zukunft. Das heißt: Elektro first und Digital first. Plötzlich drängen völlig neue Produzenten auf den Markt, sogar Handyhersteller attackieren nun Daimler, BMW & Co. Das Auto ist bald nur noch ein Gerät, auf dem eine Software läuft. Und alle fragen sich, ob uns das glücklicher macht und wem am Ende die Daten gehören. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Sie wollte als Kind Lehrerin werden, ließ als Sängerin der Schulband die Aula kochen, empfand Studieren in Paderborn als Zeitverschwendung, gilt als Totengräberin der Bedienungsanleitung im Handschuhfach, beginnt gerne Jobs in fremden Ländern, ohne die Sprache zu können, und glaubt, dass man sich auch nach vorne bewegt, wenn man stolpert. Sabine Scheunert ist bei Mercedes-Benz als Vice-President für ein Team mit 2000 Leuten verantwortlich, das sich um die Digitalisierung von Vertrieb und Marketing kümmert sowie das digitale Kundenerlebnis definiert.
Sie hat mir erzählt, warum sie Einblick in die Autopläne der chinesischen Regierung hatte, was Jingle Bells mit neuen digitalen Geschäftsfeldern zu tun hat, ob das Autohaus eine Zukunft hat – und warum Daimler-Fahrer bald über chinesische Satelliten vernetzt werden.
Unsere aktuelle Titelgeschichte:
Mit teuren Imagekampagnen und Lobbyarbeit will der Internetriese Politiker milde stimmen. Doch eine harte Regulierung scheint unausweichlich – vor allem aus einem Grund.
https://www.wiwo.de/my/unternehmen/handel/schrecklich-nett-amazons-unheimliche-charmeoffensive/27897912.html (wiwo+)
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Dec 10, 2021 • 1h 11min
Thyssenkrupp-Chefin Merz: „Unsere Stahl-Jungs in Duisburg brauchen unendliche Mengen Wasserstoff“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Die studierte Maschinenbau-Ingenieurin trinkt gerne Bier, ist seit Jahrzehnten Mitglied bei Greenpeace, stammt aus den Tiefen des
Schwarzwalds und kann laut eigenen Aussagen „durchaus rustikal“ sein. Diese Fähigkeit braucht sie mehr denn je. Martina Merz saniert seit zwei Jahren den einst größten Industriekonzern Europas. Als CEO von Thyssenkrupp hat sie Konzernteile wie etwa das Aufzugsgeschäft abgespalten, Tausende Arbeitsplätze abgebaut, Töchter börsenreif gemacht, aber bislang noch keine definitive Lösung für das volatile Stahlgeschäft präsentiert. Sie erzählt mir, warum sie einst aus der Dorfkirche geflogen ist, ihren Bonus gespendet hat, die Sache mit den Wasserstoff-Pipelines zu langsam vorangeht – und sie alle Bücher von Simone de Beauvoir liebt, mit einer Ausnahme.
Unsere aktuelle Titelgeschichte:
Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente, der Fachkräftemangel verschärft sich. Roboter könnten die Lücke schließen – unter bestimmten Bedingungen.
https://www.wiwo.de/my/technologie/digitale-welt/roboter-gegen-den-fachkraeftemangel-die-erben-der-babyboomer/27876306.html (wiwo+)
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