VertriebsFunk – Vertrieb, Recruiting und Karriere

Christopher Funk – Headhunter und Vertriebsspezialist
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May 16, 2018 • 39min

#162 Vom Studienabbrecher zum Facebook Millionär. Interview mit Said Shiripour

Er ist einer der stärksten Online Marketer im deutschsprachigen Raum: Said Shiripour. In dieser Podcast Episode lernst du direkt vom Profi, wie du mit Online Marketing Geld verdienst. Außerdem erfährst du, welche Werte und Ziele Said zum Erfolg gebracht haben und du hast die Chance sein neues Buch zu gewinnen. **GEWINNSPIEL: Das ist deine Chance auf eines von zehn Exemplaren des Buches „All in: Die Abkürzung zum Erfolg" von Said Shiripour. Du möchtest an der Buchverlosung teilnehmen? Sende eine SMS mit dem Kennwort „Said" und deiner E-Mail-Adresse an folgende Nummer: 0157 359 977 28 und sichere dir dein Exemplar! Die Aktion ist gültig vom 16.05.2018 bis zum 23.05.2018. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. All in: Der Weg zum Erfolg Seine Biografie ist nicht immer von Erfolg geprägt: Said bricht trotz der hohen Erwartungen seiner Eltern sein Studium ab. Auch persönlich muss er einen schweren Schicksalsschlag einstecken: Er verliert die Liebe seines Lebens. Trotzdem gelingt es Said, Trauer zu verarbeiten, Misserfolge zu überwinden. Er setzt sich ein großes Ziel vor Augen, an dem er konsequent festhält: frei sein. Weiterhin definiert er Unterziele: Er will die Welt bereisen, viel Geld verdienen und seiner Familie helfen. Wie er das geschafft hat? Mit viel Fleiß und Disziplin, sagt Said. Mit Online Marketing zum Facebook Millionär Said launcht sein erstes Online Business 2013 ohne jede Berufserfahrung. Er startet mit 100€ und vervielfacht seinen Umsatz schließlich auf 1,4 Mio. €. Wie ist das möglich? Zuerst verkauft er fremde Produkte und verdient durch Provisionen. Diese Form des Marketings nennt man Affiliate Marketing. Said packt all sein Wissen darüber in über 100 Lernvideos, gliedert sie in Lernmodule und erschafft das Evergreensystem - eine Plattform, bei der Nutzer Saids Webinare kaufen können. Dieses digitale Produkt, Saids eigenes Produkt, hat bisher für den größten Umsatz gesorgt. Digitale Produkte bewerben Digitale Produkte (Webinare, Whitepaper, e-Books, …) zu verkaufen hat mehrere Vorteile: Es fallen keine Lagerkosten und lediglich geringe Mitarbeiterkosten an. Außerdem funktioniert das Business 24/7. Saids Erfolgskonzept war es, erfolgreiche Werbeanzeigen u.a. auf Facebook, Spiegel TV und Focus Online zu schalten. Hör in den Podcast und erfahre, welche Anzeige für ihn besonders zielführend war. Er profitiert zudem von regelmäßigen Kundenrezensionen. Die Kritiken der Nutzer an Layout, Wording und technischen Details helfen ihm, sein Produkt stetig zu optimieren. Mit Erfolg und Macht umgehen Saids Weg zum Newcomer des Jahres war steinig, aber steil: Er hat in kürzester Zeit viel gelernt, ist Führungskraft geworden, hat gelernt, Aufgaben zu delegieren und sich selbst und seinen Zielen treu zu bleiben. Mit seinem Einkommen verwöhnt er nicht nur sich und seine Familie, sondern er investiert in Hilfsprojekte, ist Hauptsponsor diverser Organisationen und setzt sich vor allem für Kinder in Not ein. Seine Lebensgeschichte hat er in seinem neuen Buch "All in Die Abkürzung zum Erfolg" niedergeschrieben. Shownotes: Saids Erfolgsgeschichte [1:50] Online Marketing erklärt [9:51] Vom Einzelunternehmer zur Führungskraft [23:23] Saids Buch [28:08]
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May 14, 2018 • 53min

#161 Interview mit Thomas Klußmann: 7 Dinge, die ich über Online Marketing gelernt habe

Vertrieb, Recruiting und Karriere - Die Digitalisierungswelle aus den USA betrifft auch die Themengebiete unseres Podcasts. Mittlerweile ist der Hype aus den USA hierzulande fest verankert. Höchste Zeit also auf den Dampfer aufzuspringen. Die Kunst besteht jedoch darin, sich den aktuellen Trends des Online Markts anzupassen. In dieser Episode erfährst du die wichtigsten Tipps für Vertrieb im Online Marketing aus erster Hand. Unser Gast Thomas Klußmann ist nicht nur ein gefragter Online Marketing Experte, sondern auch Unternehmer, Autor, Geschäftsführer der Plattform www.gründer.de und Veranstalter der Contra Konferenz. Aus Erfahrung weiß er, wie wichtig es für Unternehmen ist, strategisches Online Marketing zu verfolgen. Für einen überzeugenden und zielführenden Online-Auftritt empfiehlt er, den Fokus auf möglichst einen der vielen Online Kanäle zu legen. Überlege dir: Mit welchem Kanal kann ich am besten Neukunden akquirieren? Welcher Kanal passt zu meiner Zielgruppe? Über welchen Kanal kann ich die höchste Reichweite aufbauen? In welchem Medium (Text, Bild, Video, Audio, ...) liegen meine eigenen Stärken? Welche Online Marketing Kanäle Thomas einer Unternehmensberatung empfehlen würde und warum, erfährst du im Podcast. Online Leads generieren Google, Facebook & Co. sind nicht nur optimal für Branding und Kundenpflege, sondern sie bieten auch zahllose Möglichkeiten, um Neukunden zu gewinnen. Die Frage ist hier eher: Wie bekomme ich qualifizierte Kundendaten (Leads)? Die vernünftige Planung einer Lead-Kampagne ist deshalb A und O. Externe Agenturen können dabei helfen. Besser ist es jedoch, das Marketing know How in der eigenen Firma zu haben. Ausgangspunkt für die Leadgenerierung ist eine klar umrissene Zielgruppe. Denn nichts ist unsinniger als blind Werbung zu schalten, keine qualifizierten Kunden zu erreichen und Geld zu verlieren. Methodisch empfiehlt Thomas den Einsatz von sogenannten Funnels. Wie die funktionieren und was dabei zu beachten ist, erfährst du im Podcast. Vertrieb im Online Marketing Um den Vertrieb besser ins Online Marketing zu integrieren, gibt es verschiedene Hacks, von denen Thomas dir 7 als Best Practise Beispiele vorstellt: Email Marketing: Egal ob Online oder Offline ein Kauf stattgefunden hat, der Kunde sollte eine nette, personalisierte Email mit einer Kaufbestätigung und relevanten Links und Kontaktdetails für weiterführende Fragen erhalten. Hörbücher: Viele Leute ziehen Audios Texten vor. Auf kostengünstigen Plattformen wie www.bodalgo.com lassen sich eigene Bücher und Reports schnell vertonen. Upselling: In jedem Kaufvorgang sollte ein weiterführendes Angebot (Premium-Preis oder -Leistung) platziert sein, dass der Kunde kaufen kann, aber nicht muss. Facebook Ads: Werbeanzeigen bei Facebook sind für Thomas der Königsweg, um v.a. im B2C-Bereich große Reichweiten zu erzielen. Instagram Video-Werbeanzeigen: Kurze Werbeanzeigen innerhalb der Stories werden noch nicht so stark genutzt, funktionieren aufgrund der hohen Reichweite ebenfalls sehr gut. Kombination Email Marketing und Telefon: Nach einem Kauf fordert man in der Bestätigungsmail an den Kunden direkt zu einem persönlichen Telefongespräch oder Coaching. Webinare: Wer Webinare anbietet, erreicht direkt interessierte und damit qualifizierte Kunden. Bonus: Der Kontakt zwischen Unternehmen und Kunde ist direkt hergestellt und kann über SMS-Marketing, Chats, Umfragen, Kaufangebote usw. weitergeführt werden. Shownotes: Einstieg in Online Auftritt [8:31] Leads online generieren [16:22] 7 Tipps für Vertrieb im Online Marketing [32:02]
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May 11, 2018 • 35min

#160: 5 Fragen, die du dir stellen musst, bevor du mit der Akquise beginnst

Bestandskunden, schlafende Kunden oder doch lieber Neukunden - Im Vertrieb geht es darum, die vorhandenen Kräfte sinnvoll und gezielt einzusetzen. Willst du dein Produkt nicht nur erfolgreich verkaufen, sondern auch dein Unternehmen voranbringen, brauchst du ein strategisches Neukundenakquise-Konzept. Arbeite mit meinen 5 Fragen und starte in die Wachstumskurve! Die Arbeit mit Bestandskunden bringt viel Umsatz, aber die Akquise neuer Kunden ist nachhaltig und stärkt das Wachstum eines Unternehmens. Genau das macht Neukundenakquise auch zu so einem heißen Thema. Stell dir die folgenden 5 Fragen und beginne einen systematischen Prozess, der skalierbare Erfolge für dein Unternehmen bringen wird. 1. Warum willst du Neukunden akquirieren? Nehmen wir mal die Formel von Dirk Kreuter: "1, 3, größer 7". Sie beschreibt den Aufwand, den der Sales im Umgang mit verschiedenen Kundengruppen betreiben muss. Bei der Arbeit mit Bestandskunden ist der Aufwand gleich 1. Schlafende Kunden zu wecken oder verlorene Kunden wiederzugewinnen bedeutet einen dreifachen Aufwand. Neukunden zu akquirieren ist sogar 7 Mal so aufwendig. Hinterfrage deshalb, ob du bei der Arbeit mit Bestandskunden oder schlafenden Kunden bereits alle wichtigen Maßnahmen ergriffen hast. Im Podcast erkläre ich dir grundlegende Maßnahmen wie Upselling, Crossselling, Share-of-Wallets oder Portfoliomanagement. Hör unbedingt rein, um Genaueres zu erfahren. 2. Wie sieht mein idealer Kunde aus? Um deine Produkte nicht blind anzubieten, brauchst du ein präzises Raster, das deinen idealen Neukunden beschreibt. Das ICP (Ideal Customer Profile) muss nicht zwangsläufig den größten und besten Kunden meinen. Denn: Je größer der Fisch, desto länger dauert die Angeltour. Mit einfachen Kriterien findest du vielleicht kleinere Fische, machst dafür aber einen besseren Umsatz. In den USA heißt es: Suche die Low Hanging Fruit. Ein weiteres Modell zur Suche nach dem idealen Kunden ist BANT: Über welches BUDGET verfügt der Kunde? Ist er ein Entscheider (AUTHORITY)? Hat der Kunde überhaupt einen Bedarf (NEED)? Wann macht ein Kauf Sinn (TIMING)? Ähnlich gute Wegweiser sind auch das PACT(T) oder das Jahres-Customer-Profile, über die du mehr im Podcast hörst. 3. Inbound oder Outbound? Ich empfehle Allbound! Bei Inbound verlässt du dich darauf, dass ein meist schon vorinformierter Kunde auf dich zukommt. Das kann durch einen Anruf, eine Mail, am Messestand oder durch eine gut platzierte Online-Werbung geschehen. Inbounds lassen sich schwer skalieren und finden zudem selten statt. Bei Outbounds gehst du selbst auf den Kunden zu. Wobei hier nochmal zwischen warmen und kalten Outbounds unterschieden wird. Bei ersterem besitzt du zumindest einen Kontakt (z.B. eine Visitenkarte). Bei letzterem sind deine eigenen Recherchefähigkeiten gefragt. 4. Welcher Weg führt zum Abschluss? Laut Studien werden zwischen 8 und 15 Kundenkontakten benötigt, bevor es überhaupt zu einem Verkauf kommt. Auf diesem Weg ist es wichtig, geringe Ressourcen möglichst clever einzusetzen. Beantworte zunächst die 5 Warum-Fragen, die dein Kunde dir womöglich stellt, um bestens vorbereitet zu sein: Warum soll ich dir überhaupt zuhören? Warum soll es mich überhaupt kümmern? Warum soll ich wechseln? Warum soll ich bei dir kaufen? Warum jetzt? 5. Welche Metriken habe ich? Damit deine Neukunden-Akquise skalierbar ist, stellt sich die Frage nach verfügbaren Metriken, mit denen du den Prozess messbar machst. Liste alle Erfolge auf und ziehe daraus Konsequenzen für weiteres Handeln. Bspw.: Wie viele Termine wurden bisher vereinbart? Wie viele fanden statt? Wie viele Angebote habe ich? Welchen Umsatz generieren meine bisherigen Mitarbeiter und welchen Umsatz würden x-fach so viele Mitarbeiter leisten? Einer meiner nächsten Themenschwerpunkte ist Kundensegmentierung. Dafür habe ich ein eigenes Modell aufgestellt, das ich dir bald im Podcast vorstellen werde. Bleib also dran und hör schon mal in diese Episode rein! Shownotes: Warum Neukunden akquirieren? [4:34] Der ideale Kunde [11:36] Inbound oder Outbound [20:15] Die 5 Warums [23:38] Wie skaliere ich? [29:16]
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May 9, 2018 • 37min

#159 Zeitmanagement für Verkäufer. Interview mit Ivan Blatter

Es ist schon wieder passiert: Deine To-Do-Liste quillt über und deine Kunden warten. Die wichtigste Aufgabe schiebst du seit drei Tagen vor dir her und deshalb ist an Mittagspause gerade überhaupt nicht zu denken. Den Stress kannst du dir sparen. Ivan Blatter erklärt dir im Interview, wie du dein Zeitmanagement in den Griff bekommst. Zwar ist es sein Beruf – das Wort "Zeitmanagement" nutzt Ivan jedoch nicht gerne. Denn Zeit ist eine demokratisch verteilte Ressource. Du kannst sie nicht managen. Wenn du heute eine Stunde sparst, hast du morgen nicht automatisch 25 Stunden zur Verfügung. Vielmehr kommt es darauf an, wie du deine Zeit nutzt. Ivan greift deshalb neben dem "Zeitmanagement" auch gerne auf die Begriffe "Selbstmanagement", "Aufmerksamkeitsmanagement" und "Energiemanagement" zurück. Drei Bereiche solltest du bei deiner Zeitplanung im Auge behalten: Übersicht: Viele Menschen haben keine Übersicht über ihre Aufgaben. Das erschwert eine Organisation. Du kannst nur dann Prioritäten setzen, wenn du deine Aufgaben kennst. Der Fokus: Sowohl aktuelle Kernaufgaben als auch langfristige Ziele erfordern deine vollständige Konzentration. Prioritäten: Was ist wirklich wichtig in deinem Job und was bringt dir und dem Unternehmen einen großen Nutzen? Zeitmanagement im Vertrieb Wichtige Aufgaben gehen in der Alltagshektik oft unter. Deshalb musst du diese aktiv einplanen. Das gilt insbesondere für dich als Vertriebler. Nimm dir zwischen deinen vielen Terminen Zeit für planerische Aufgaben wie das CRM, aber auch für dein Netzwerk und ja – auch für deinen Urlaub und Pausen. Reserviere dir außerdem genug Zeit für die Vor- und Nachbereitung deiner Termine, sowie für das Schreiben deiner Angebote.Der Vertrieb entscheidet über dein Zeitmanagement? "Die Nachfrage nach unserer Zeit ist unendlich", macht Ivan klar und verweist darauf, dass du deine Zeitplanung selbst bestimmen kannst. Manchmal gehört es auch dazu, "Nein" zu sagen und Alternativen zu bieten. Fokussierte Zeiten Für Ivan sind E-Mails der Inbegriff der Fremdsteuerung. "So wie unser Tag beginnt, wird er auch verlaufen." Deshalb solltest du zu Beginn deines Arbeitstages zuerst eine wichtige Aufgabe erledigen und dann einen Blick ins Postfach werfen. Aufgaben, an denen du fokussiert und ohne Unterbrechung dran bleiben musst, erfordern solche Zeiträume. Fokussierte Zeiten sind heutzutage besonders wichtig, da du Ablenkungen kaum noch entfliehen kannst. Daneben sind auch Pausen essentiell für dein Zeitmanagement. Mit geschickt eingebauten Pausen erledigst du in weniger Zeit mehr Aufgaben. Weshalb das so ist, wie du einen Arbeitsrückstand ohne Stress aufholst und warum du als Verkäufer nicht sofort auf E-Mails antworten solltest, hörst du in dieser Episode. Shownotes: Irrtum "Zeitmanagement" [1:34]Wie du der Fremdbestimmung entgehst [5:44]Selbstbestimmt in den Tag [13:15]Tools für deine Zeitplanung [21:35]Bleib fokussiert [24:00]Warum Pausen deine Ergebnisse verbessern [28:05]Team Performance [32:14]
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May 7, 2018 • 37min

#158 Die 7 Megatrends und wie sie Deinen Arbeitsplatz verändern. Interview mit den Zukunftsagenten

Dein Unternehmen tritt auf der Stelle? Mit Einzellösungen kommst du in dieser Situation meist nicht weit. Vielmehr bedarf es einiger grundsätzlicher Änderungen, denn Megatrends wie die Digitalisierung beeinflussen jeden Unternehmensbereich in jeder Branche. So wird sich auch dein Arbeitsplatz verändern. Wie du den Wandel gestalten kannst, erklären dir die Zukunftsagenten Markus und Judith Klups. Markus und Judith sind Zukunftsagenten. Sie helfen Unternehmen bei der Gestaltung vom Arbeitsplatz der Zukunft. Die Digitalisierung wird die Bedeutung von Arbeit grundsätzlich verändern. Der Vorteil der Zukunftsagenten: Während die Unternehmen von innen heraus oft keinen Veränderungsbedarf erkennen können, haben Judith und Markus den externen Gesamtüberblick. Sie kennen die Trends und Anforderungen, welche die Arbeit 4.0 mit sich bringt. Dazu gehören auch stabil vorausgesagte Trends. Sieben dieser sogenannten "Megatrends" verändern deinen Arbeitsplatz in Zukunft: Digitalisierung Wandel der Geschlechterrollen Individualisierung Flexibilisierung Mobilität Globalisierung Sicherheit Auffällig ist die Gegensätzlichkeit einiger Trends. So stehen sich Flexibilisierung und Sicherheit gegenüber. Viele Unternehmen kennen die Vielschichtigkeit der Trends sowie deren Wechselwirkungen nicht. Die Zukunftsagenten bringen Klarheit von außen in die Unternehmen hinein, indem sie vor allem den HR-Bereich coachen. Der Arbeitsplatz der Zukunft Wie aber sieht dein Arbeitsplatz der Zukunft aus? Die Organisationsstrukturen werden flexibler. So bleiben die Rollen- und Aufgabenverteilung in manchen Unternehmensbereichen gleich, während sie in anderen täglich wechseln. Auch die Rolle der Führungskraft muss neu interpretiert werden. Dabei liegt der Fokus auf der digitalisierten Arbeitswelt. Braucht es überhaupt noch Führung? Manche Unternehmen haben keine Führungskraft mehr oder lassen sie demokratisch wählen – je nach Organisationsstruktur. Agilität und schnelle Reaktion auf die Entwicklungen sind durch den steigenden Marktdruck überlebenswichtig geworden. Deine Mitarbeiter, Strukturen und Prozesse müssen beweglicher sein. Doch Agilität ist nur an bestimmten Stellen sinnvoll, denn sie bedeutet auch Kurzfristigkeit. Das macht in der Buchhaltung weniger Sinn als im Innovationsumfeld oder im Marketing. Merke dir außerdem: Agil sein bedeutet nicht automatisch, führungslos zu sein. Grundsätzliche Fragen klären Fraglich ist, ob jeder Mensch für den agilen Arbeitsplatz geschaffen ist. Viele Menschen arbeiten schon lange in festen Strukturen. Sie müssten Altes vergessen und Neues erlernen. Dazu gehören auch neue Regeln und Werte. Ist dein Unternehmen dafür bereit? Bevor du dein Unternehmen veränderst, musst du grundsätzliche Fragen klären. Veränderung beginnt mit jeder einzelnen Person und deren Verständnis von Arbeit. Was heißt "gute Arbeit" für dich als Mitarbeiter oder Führungskraft? Sprich offen mit deinen Kollegen oder Angestellten. So kannst du Ängste nehmen und Veränderung anregen. Du willst dich selbst auf die Zukunft vorbereiten und wissen, wie der Wandel den Vertrieb verändert? Höre jetzt rein und erfahre mehr. Shownotes: Megatrends: Arbeit 4.0 [1:00]Organisationsstrukturen [8:51]Die Zukunft des Individuums [19:27]Der Verkäufer der Zukunft [29:10]
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May 4, 2018 • 33min

#157 Time to say Goodbye? Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Jobwechsel?

Du quälst dich jeden Morgen ins Büro und lebst nur noch für das Wochenende? Das schreit nach einem Jobwechsel. Vorher solltest du dir aber selbst ein paar Fragen stellen um besser entscheiden zu können, wann du kündigen solltest und wann deine Situation vielleicht gar nichts mit deinem Arbeitgeber zu tun hat. Inspiriert zur heutigen Folge hat mich eine Studie in der Wirtschaftswoche. Diese besagt, dass ganze 46% einen Jobwechsel für das Jahr 2018 planen. Davon geben 23% zu wenig Geld, 17% fehlende Wertschätzung und 14% ein schlechtes Arbeitsklima als Grund an. Natürlich besteht noch ein Unterschied zwischen „Ich plane einen Jobwechsel" und „Ich habe tatsächlich gekündigt". Dennoch finde ich es spannend, dass fast die Hälfte der Befragten ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenkt. Wann kündigen und wann lieber nochmal in dich gehen? Aus meiner Erfahrung im Re-Hiring kann ich dir sagen, dass viele Arbeitnehmer früher oder später wieder in ihren alten Job zurück wollen. So ein Fall ist ein echter Gewinn für das Team, weil der Rückkehrer neben neuen Erfahrungen auch die Erkenntnis mitbringt, dass das Gras im Vorgarten des Wunscharbeitgebers offensichtlich auch nicht immer grüner ist. Wann also hilft dir ein Jobwechsel wirklich und wann drohst du Gefahr zu laufen, in eine Abwärtsspirale mit ständigen Kündigungen zu geraten? Weglaufen bringt nichts! Ich glaube, dass in oben genannter Studie klar erkennbar ist, dass sich in unserer Arbeitskultur gerade einiges tut. Wir wollen nicht mehr stumpf in unseren 9 to 5-Job gehen und für das Wochenende leben. Wir möchten im Beruf gefordert werden und Anerkennung für unsere erbrachten Leistungen bekommen. Unser Job soll dazu beitragen, dass wir ein erfülltes Leben führen! Deshalb ist es umso wichtiger, dass du ganz genau in dich hinein hörst und herausfindest, woher dein Unbehagen in deinem aktuellen Job kommt und ob das miese Gefühle nicht sogar selbst von dir ausgeht. Als Unterstützung habe ich hier einige Fragen für dich, die dir dabei helfen sollen, eine bessere Entscheidung zu treffen. Ich habe das Gefühl, dass ich meinen aktuellen Job kündigen muss und frage mich deshalb… …stört mich etwas? Wenn ja, was genau? Und hat es mit meinem Arbeitgeber zu tun? …fehlt mir in meinem Job etwas? Ist es Wertschätzung, Geld oder gute Führung? Fehlt mir der Spirit in meiner Abteilung oder habe ich das Gefühl, dass ich bei meinem aktuellen Arbeitgeber definitiv nicht weiter komme? …wurde mir etwas versprochen und später nicht gehalten? …fehlen mir neue Projekte und Herausforderungen? …kommt mein schlechtes Gefühl definitiv nicht aus einer anderen Richtung? Oder projiziere ich meine bröckelnde Beziehung oder familiäre Umstände auf meinen Job? …geht mein Arbeitgeber in eine für mich falsche Richtung? Oder folgt meine Abteilung gerade einem wichtigen Trend, dem ich selbst aber nicht folgen möchte? …ist das Klima in meiner Abteilung schlecht? Oder geht mein Team nur durch eine anstrengende Phase, um ein wichtiges Ziel zu erreichen? Liegt es möglicherweise an mir, dass ich diesem Stress nicht gewappnet bin? …trage ich meine Sorgen schon lange mit mir und ziehen mich diese konstant runter? Oder neige ich eher zu einer Kurzschlusshandlung, weil ich gerade in diesem Moment provoziert wurde? Wenn du eine oder mehrere dieser Fragen mit einem ehrlichen „Ja!" beantworten kannst, sind die Chancen hoch, dass es tatsächlich an deinem Arbeitgeber liegt. Wie sollte dein nächster Schritt dann aussehen? „Love it! Change it! Or leave it!" Nimm dir nochmal einen Moment und sorge für Klarheit: Schnappe dir Stift und Papier und lege eine Skala an. Bewerte dort die oben stehenden Punkte wie Wertschätzung, Perspektive und deinen Verdienst von 0 bis 10. Hat sich diese Skala in der letzten Zeit definitiv verschoben? Prüfe ganz genau, ob deine Sorgen nicht von dir selbst ausgehen. Dafür hilft es auch immer, mit den richtigen Leuten aus dem privaten aber auch beruflichen Umfeld zu sprechen. Möglicherweise bist du in deinen Ansichten schon so festgefahren, dass du eine frische Perspektive von außen brauchst, um dann eine gute Entscheidung treffen zu können. Am Ende musst du dich selbst fragen: „Was will ich? Was sind meine Stärken und Schwächen? Wo will ich hin?" Prüfe auch deinen Wunscharbeitgeber ganz genau. Analysiere das Bewerbungsgespräch und hake lieber noch einmal mehr nach um nicht am ersten Arbeitstag schon festzustellen: „Oh, hier ist ja alles doch nicht so rosig!" Ich hoffe, dass ich dir in dieser Folge hilfreiche Impulse geben konnte, die dir die Entscheidung, ob und wann du kündigen solltest, leichter machen. Ich freue mich wie immer auf dein Feedback und bin gespannt auf deine Erfahrungen im Thema Jobwechsel. Show Notes Time to say good bye [9:14] Weglaufen bringt nichts [15:03] Neige nicht zu Kurzschlusshandlungen [25:56] Unsere heutigen Learnings [29:45]
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May 2, 2018 • 23min

#156 Hast Du die Verkäufer DNA? Interview mit Marco Adelt II

"Wenn du ein 'Ja' willst, musst du Standesbeamter werden." Im zweiten Teil des Interviews erklärt Marco Adelt, welche Faktoren für ihn einen guten Verkäufer ausmachen und woran er diesen sofort erkennt. Jeder ist ein Verkäufer, ob in der Beziehung, im Hobby oder im Beruf. Marco ist Versicherungsmakler. Er hat den Verkauf von der Pike auf gelernt. Diese Fähigkeiten und Fertigkeiten helfen ihm heute. Er kann ein "Nein" leichter akzeptieren und weiß, dass es viele Versuche braucht, um erfolgreich zu sein. Das ist wichtig im Wettbewerb um Investoren. Außerdem hat er früh die Scheu vor dem Telefon verloren. In seinem heutigen Unternehmen ist der Telesales ein essenzieller Bestandteil. Marcos Vertriebsmannschaft besteht aus zwölf Mitarbeitern. Der gute Verkäufer: Begeisterung, Fleiß, Erfolgs DNA Da Marcos Unternehmen Clark Germany GmbH schnell wächst, ist er auf der Suche nach neuen Verkäufern. Für die Einstellung von Mitarbeitern hat er einige Kriterien. So setzt er auf eine fundierte Ausbildung als Versicherungsmakler. "Was du im Versicherungsbereich wissen musst, das kannst du nicht im Crash-Kurs lernen." Begeisterung, das richtige Mindset und ein Cultural Fit sind ebenso wichtig, wie die Sachkunde. Einen guten Verkäufer erkennt er schnell – an den glänzenden Augen. Laut Marco ist der Erfolg eines Verkäufers abhängig von dessen Schlagzahl, Schlagkraft und der sogenannten Erfolgs DNA. Während die ersten beiden Punkte Fleiß und Erfahrung aufgreifen, bezieht sich die Erfolgs DNA auf die persönliche Einstellung des Verkäufers. Folgende Faktoren sind hier entscheidend: Demut: Du bist trotz all deiner Erfolge noch längst nicht am Ziel. "Marathonqualität": Der Vertrieb erfordert Durchhaltevermögen. Keine Ausreden: Du selbst bist für dein Glück verantwortlich. Fokussierung und Disziplin: Vermeide Ablenkungen bei der Arbeit. Du entscheidest, wie du deine Zeit nutzt. Ein neuer Verkäufertyp Die neue Form des Vertriebs in einem Startup erfordert einen neuen Verkäufertypen für die Firma Clark. Auf der Suche danach hat Marco letztes Jahr viele Fehlentscheidungen im Recruiting getroffen. Mittlerweile weiß er, wen er suchen muss und hat die Fehlerhäufigkeit so reduziert. Welche Möglichkeiten du als Verkäufer bei Clark hast und was Marco von Arnold Schwarzenegger gelernt hat, hörst du in dieser Episode. Shownotes: Wir sind alle Verkäufer [1:48]Die Erfolgs DNA [4:40]Clark als Arbeitgeber [20:30]
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Apr 30, 2018 • 32min

#155 Versicherungsvertrieb der Zukunft? Interview mit Marco Adelt I

Revolution im Versicherungsvertrieb – mit seinem Startup bringt Marco Adelt Klarheit in deine Versicherungsunterlagen. Werden Versicherungsvertreter bald von Robotern ersetzt? Wie sich die Versicherungsbranche in den nächsten Jahren verändert und welche Rolle der Faktor Mensch dabei spielt, erzählt er im Interview. Marco ist CEO bei Clark Germany GmbH, einem Versicherungs-Startup. Als Online-Versicherungsmakler revolutioniert er aktuell die Versicherungsbranche, in der er seit 20 Jahren tätig ist. In Deutschland ist der Versicherungsvertrieb unbeliebt. Das liegt vor allem daran, dass sich viele Menschen unsicher sind, ob sie die richtige Versicherung zu einem guten Preis abgeschlossen haben. Auch das Provisionssystem stimmt misstrauisch. Immerhin verdienen Versicherungsmakler mit dem Abschluss deiner Versicherung viel Geld. Marcos Firma hat eine App entwickelt, die einen Überblick verschafft und Struktur in deine Versicherungen bringt. Ein Roboter prüft deine Versicherungsdokumente und gibt dir eine Rückmeldung zum Stand deiner Versicherungen. Anschließend hast du die Möglichkeit, diese zu optimieren und mit einem Versicherungsexperten zu sprechen. Mensch und Maschine Clark setzt auf finanzielle Transparenz und das Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Die Betreuung deiner Versicherungen bringt dem Unternehmen bereits Geld. Clark muss also nicht zwingend Versicherungen verkaufen, sondern einen guten Service bieten. Filialen hat das Startup keine. Kundengespräche finden telefonisch, per Messenger oder per Mail statt. Versicherungen kannst du trotzdem abschließen. Dafür erhält Clark eine Provision. Die Bestandsprovision sowie die Abschlussprovision finanzieren das Geschäft. Mittlerweile hat Marcos Unternehmen fast 100.000 Kunden. Versicherungsvertrieb in fünf Jahren Ist das die Zukunft der Versicherung? Während Banken schon seit vielen Jahren digitale Produkte anbieten, liegen Versicherungen beim Thema Digitalisierung noch hinterher. Über 90 Prozent des deutschen Versicherungsmarktes spielen sich immer noch offline ab. Aber Marco ist sich sicher, dass auch die Versicherungswelt in fünf Jahren digitaler sein wird. Wie wirkt sich das auf den Versicherungsvertrieb aus? Der Mensch wird im Verkauf immer eine Rolle spielen, denn ein Roboter kann nicht alle dafür relevanten Aufgaben übernehmen. Clark hat mittlerweile fast 100.000 Kunden und vermarktet sich unter anderem mit Fernsehwerbung. Marco rät Firmengründern: "Plant nicht zu viel." Sich auf die Idee zu versteifen, bringt wenig, da sie sich in der Umsetzung meist verändert. Wie er selbst zum Startup kam und was ihm dabei geholfen hat, verrät er im ersten Teil des Interviews. Shownotes: Versicherung digital [00:51]Werbung im Startup [12:39]Die Zukunft der Versicherung[16:48]Eine Firma gründen [22:42]
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Apr 27, 2018 • 34min

#154 Als Mitarbeiter unersetzlich – so geht's

iTunes, Facebook oder auch Xing. Nicht nur dein Feedback erreicht mich über verschiedenste Kanäle, sondern auch deine Fragen, die ich dir in dieser Q&A Episode ausgiebig beantworte. Erfahre, wie du als Mitarbeiter unersetzlich wirst, welche Fehler dir unterbewusst als Mitarbeiter passieren und wie du dezent deinen Wunschkandidat abwirbst. Special: Top Performer im Vertrieb sind der Inbegriff von New Work Das letzte Event möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten: Die Konferenz New Deal – Vergütung im modernen Vertrieb. Dort habe ich sowohl einen Workshop geleitet als auch an der Podiumsdiskussion teilgenommen. Besonders das Thema New Work stand im Vordergrund. Was bedeutet eigentlich New Work? Geleitet von den drei Werten Selbständigkeit, Freiheit und Teilnahme an der Gesellschaft, spiegelt sich New Work beispielsweise in den neuesten Bürokonzepten unter office sharing oder auch als Coworking Spaces wider. Wie lässt sich das mit dem Vertrieb in Verbindung bringen? Fakt ist: Top Verkäufer im Vertrieb sind der Inbegriff von New Work. Denn als Top Performer, der seine Leistung bringt, von Kunden gemocht wird und verlässlich ist, bist du mobil, flexibel, machst Kundenbesuche, bist unterwegs, im home office oder auch im Büro. Also alles, was das New Work Konzept beinhaltet. The heat is on: Dein Feedback zahlt sich aus Du erreichst mich auf zahlreichen Plattformen. Mittlerweile bekomme ich täglich Nachrichten mit deinem Feedback. Bitte weiter so! Denn so kann ich auf deine Wünsche eingehen und stetig besser werden. Mehr Mehrwert für den VertriebsFunk führt zu einem größeren Mehrwert für dich! Also: Suche den VertriebsFunk auf iTunes und gebe hier eine Rezension ab! Gerne auch mit Themenvorschläge, die ich nach und nach für dich bearbeite. Mit diesen 9 Punkten wirst du zum unersetzlichen Mitarbeiter Sei der Fels in der Brandung! Denn dein/e ChefIn kann sich auf dich verlassen, da du ihr/ihm sowohl den Rücken freihältst als auch deine Themen, Prozesse und Kunden vollkommen im Griff hast. Ein großer Fehler ist, dass der Fleiß zwar vorhanden ist, jedoch die Erfolge nicht kommuniziert werden. Daher kommuniziere deine Leistungen und Ergebnisse! Nicht nur bei diesem Aspekt ist Kommunikation das A und O. Auch wenn du zu viele Aufgaben hast, ist es wichtig, deinem Chef zu signalisieren, dass deine Kapazitäten für weitere Themen ausgelastet sind. Setze Grenzen, um deine Auslastung zu zeigen. Zusätzlich steigerst du deine Unersetzlichkeit durch Weiterbildungen, um eine persönliche Entwicklung zu erzielen. Zu guter letzt ist es von großer Bedeutung Probleme im Unternehmen bzw. deinem Bereich zu erkennen und im besten Falle hast du sogar schon Lösungen ausgearbeitet. Dich interessiert zusätzlich welche unterbewussten Fehler ein Mitarbeiter macht? Wie sich die Sales Provision zukünftig entwickelt? Und: Worauf ich bei Mitarbeitern achte? Dann scrolle hoch und klicke auf Play. Shownotes: New Deal – Führung, Karriere und Vergütung im modernen Vertrieb [01:18]Vertriebler & New Work [02:40]Sales Provision [04:35]Deine VertriebsFunk Rezensionen [11:14] Welche nicht offensichtliche Fehler machen Mitarbeiter am häufigsten? [23:00]Wie werbe ich jemanden dezent ab? [ 28:38]Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei Christopher Funk aus [30:24]
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Apr 25, 2018 • 35min

#153 So funktioniert Telefonverkauf – Ein Blick hinter die Kulissen. Interview mit Jörg Wolff

"Neues wagen." So könnte das Motto von Jörg Wolff lauten. Als Vertriebsleiter hat er sein Team vervielfacht und den Außendienst zu einer Ausnahme gemacht. Das Telefon ist jetzt das wichtigste Werkzeug. Aber worauf kommt es beim Telefonverkauf wirklich an? Und wie lassen sich das trockene Rechnungswesen und der dynamische Verkauf vereinen? Jörg blickt mit dir hinter die Kulissen des Telefonverkaufs. Jörg ist Vertriebsleiter der Firma "Agenda Informationssysteme GmbH". Mit 25 Personen im Vertrieb verkauft er Software an Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Die Abteilung setzt dabei seit langem auf den Telefonverkauf, da dieser mehr Kontakte generiert. Auch online präsentiert das Unternehmen seine Produkte. Das gibt Interessierten die Möglichkeit, sich vorab zu informieren und anschließend mit dem Unternehmen per Chat und Telefon zu kommunizieren. Jörgs Mitarbeiter führen dann eine Bedarfsanalyse durch: Was sucht der Kunde und welches Problem möchte er lösen? Auf das Telefonat folgt eine Online-Präsentation. Da Jörgs Kunden aber nicht immer von sich aus auf die Produkte aufmerksam werden, spielt der Outbound weiterhin eine wichtige Rolle. Das Vertriebsteam teilt sich auf in die Bestandskundenpflege und in die Neukundenakquise verschiedener Marktsegmente. Telefonverkauf: Die Stimme zählt Als gelernter Steuerberater landete Jörg durch Zufall im Vertrieb. Seine Faszination für IT und Software wies ihm den Weg in den Verkauf. Schließlich kam seine heutige Firma auf ihn zu. Den Telefonverkauf hat er mit Aufzeichnungen seiner Verkaufsgespräche trainiert. Das brachte die Erkenntnis: Am Telefon zählt nur die Stimme. Die Körpersprache fällt weg. Aus diesem Grund hat sich Jörg intensiv mit den Themen Kommunikation und Coaching befasst. Daraus haben er und die Firma mittlerweile ein Ausbildungsset aufgebaut. Vertrieb und Fachwissen Die Entwicklung einer speziellen Ausbildung war aus einem weiteren Grund wichtig: Jörg benötigt auf der einen Seite Mitarbeiter, die das Rechnungswesen kennen. Auf der anderen Seite müssen sie den Verkauf beherrschen. Menschen, die sich für den Beruf des Steuerberaters entscheiden, wechseln jedoch nur selten in den Vertrieb. Deshalb rekrutiert Jörg nun junge Absolventen eines wirtschaftlichen Studiums und bereitet diese mit der internen Ausbildung auf den Verkauf der Software vor. Neben den Basics des Vertriebs erhalten sie auch das nötige Fachwissen. Praktische Erfahrungen im Telefonverkauf sammeln die Mitarbeiter dabei schon früh. "Man muss einfach machen", lautet Jörgs Begründung. Warum seine Verkäufer keine Provision erhalten und trotzdem zufrieden sind, erfährst du in dieser Episode. Shownotes: Software verkaufen [1:01]Telefonverkauf [8:44Es geht auch ohne Provision [16:25]Die Zukunft [26:51]

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