

heise meets … Der Entscheider-Talk
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heise meets … Der Entscheider Talk - ist der Podcast mit Entscheidern für Entscheider. Wir besprechen kritische, aktuelle und zukunftsgerichtete Themen aus der Perspektive eines Entscheiders. Wir begrüßen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Immer aktuell und nah am Geschehen.
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Apr 8, 2026 • 25min
KI-Agenten: Context Engineering filtert 10.000 Alarme in Minuten (Gesponsert)
heise meets … Markus Klose, Director Solutions Architecture, EMEA Central, bei Elastic
Wer montags mit 10.000 Alarmen im Dashboard startet, verliert ohne KI-Unterstützung schnell den Überblick. Markus Klose von Elastic erklärt im Gespräch mit „heise meets …“, wie KI-Agenten und Context Engineering diese Herausforderung lösen – und warum moderne KI nicht nur Antworten liefert, sondern direkt Maßnahmen umsetzt.
Der Trend in der KI-Entwicklung geht über reine Zusammenfassungen und Übersetzungen hinaus. Unternehmen setzen zunehmend auf Systeme, die eigenständig Aktionen auslösen: KI erkennt ein Problem in der IT-Infrastruktur, führt das passende Playbook automatisch aus und startet den Server neu – ohne menschliches Zutun. Auch im Security-Analytics-Bereich spart dieser Ansatz wertvolle Zeit, weil Bedrohungen sofort mit aktuellen Informationen abgeglichen und bekämpft werden.
Eine Schlüsselrolle spielt dabei Context Engineering: Je mehr Kontext ein KI-Agent über Datenstrukturen, Anwendungsfälle und Unternehmensumgebungen erhält, desto präziser fallen seine Ergebnisse aus. Mit dem Agent Builder von Elastic lassen sich solche Agenten schnell als Prototyp aufsetzen und schrittweise zur Produktionsreife bringen – etwa für die Wartungsdokumentation im Flugzeugbau, wo Techniker innerhalb von Minuten das richtige Bauteil und die passende Reparaturanleitung finden.
Neugierig geworden? Im Interview verrät Markus Klose außerdem,
wie die Vektorsuche strukturierte und unstrukturierte Daten zugänglich macht,
warum E-Commerce-Plattformen von semantischer Suche profitieren und
welche Rolle automatisierte Entscheidungen in Zukunft spielen werden.
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Apr 1, 2026 • 29min
Cybersicherheit: Automatisierung entlastet Teams und schützt sensible Daten (Gesponsert)
heise meets ... Ari Albertini von FTAPI
KI-gestützte Angriffe, Phishing und Zero-Day-Lücken, die innerhalb von 30 Minuten ausgenutzt werden: Die Bedrohungslage für Firmen verändert sich rasant. Ari Albertini, CEO des Software-Unternehmens FTAPI, fordert deshalb ein radikales Umdenken. Sicherheit dürfe nicht länger auf den Schultern der Beschäftigten lasten, sondern müsse systematisch im Hintergrund ablaufen.
FTAPI schützt den Datenaustausch von über 2.000 Organisationen in Europa – als ganzheitliche Plattform, unabhängig vom Kanal. Ob E-Mails, Dateien oder automatisierte Prozesse: Sensible Daten sollen sicher fließen, ohne dass sich die Angestellten mit Regulierungen oder technischen Details befassen müssen. Denn ein Arzt soll sich um Patienten kümmern, nicht um Datenschutzgesetze.
Für Geschäftsführer heißt das: Sie müssen die digitale Lieferkette genauso professionell steuern wie die physische. Dazu gehört die Frage, welchen Wert die eigenen Daten haben und ob man deren Schutz wirklich selbst gewährleisten kann. Albertini rät, gezielt Dienstleister einzubinden und Risiken bewusst auszulagern.
Auch beim Thema digitale Souveränität nimmt Albertini kein Blatt vor den Mund: Europa sei stark, mache sich aber selbst schwach. Es fehle an Kapital, Mut und der Fähigkeit, Regulierung schnell genug anzupassen. Gleichzeitig habe der europäische Binnenmarkt mit 500 Millionen Kunden eine enorme Stärke, die es zu nutzen gelte.
Neugierig geworden? Im Gespräch mit „heise meets …“ erläutert Albertini außerdem,
warum das Selbermachen bei IT-Sicherheit zu 99 Prozent keine gute Idee ist,
wie Unternehmen mit ihrem Datenschatz Hunderttausende Euro sparen können und
was die CPT-Konferenz 2027 in der Allianz Arena bereithält.
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Mar 30, 2026 • 11min
Endpoint-Security: BSI zertifiziert europäische Cyberabwehr (Gesponsert)
heise meets ... Marius Holmer, Regional Sales Director DACH bei HarfangLab
Im Cybersicherheit-Bereich dominieren traditionell US-amerikanische Anbieter, doch mit HarfangLab drängt ein europäischer EDR-Spezialist auf den deutschsprachigen Markt. Marius Holmer, Regional Director DACH bei HarfangLab, baut seit rund sieben Monaten das Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Er verfolgt ein klares Ziel: die Marke im deutschen Markt zu etablieren.
Ein wichtiger Meilenstein ist die BSI-Zertifizierung, die das Unternehmen auf der secIT by heise erhalten hat. Gerade für öffentliche Auftraggeber und Betreiber kritischer Infrastrukturen spielt dieses Siegel eine entscheidende Rolle. Neben der Cloud-Variante bietet HarfangLab auch eine On-Premise-Lösung an – ein Vorteil für Branchen mit strengen Anforderungen bei der Datenhaltung. Alle Daten bleiben in Europa.
Technologisch setzt die Firma auf Transparenz statt Blackbox: Analysten können nachvollziehen, warum ein Alarm ausgelöst wurde oder eben nicht. Ursprünglich als reiner EDR-Anbieter gestartet, erweitert HarfangLab sein Portfolio um eine Endpoint-Protection-Plattform und ein Attack-Surface-Management. Der Fokus richtet sich dabei auf die Absicherung des Arbeitsplatzes – eine komplette Security-Plattform strebt das Unternehmen bewusst nicht an.
Für den Markteintritt setzt HarfangLab auf ein Partnermodell: Der Hersteller liefert die Lizenz, lokale Partner übernehmen die Dienstleistung vor Ort. In den ersten sechs Monaten konnte das Team bereits über 20 Kunden gewinnen. Noch in diesem Jahr sollen zwei weitere Produktergänzungen folgen.
Neugierig geworden? Im Interview mit „heise meets …“ erfahren Sie außerdem,
warum europäische Cybersicherheitsfirmen bei der Finanzierung benachteiligt sind,
welche Branchen besonders von einer On-Premise-Lösung profitieren und
wie HarfangLab sein Vertriebsteam und Partnernetzwerk in der DACH-Region ausbaut.
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Mar 30, 2026 • 14min
Cybersicherheit aus einer Hand: Deutsche Plattform verteidigt Firmendaten in Echtzeit (Gesponsert)
heise meets ... Nikolas Schran, Vice President Sales & Marketing, G DATA CyberDefense
Anderthalb bis zweieinhalb Prozent ihres Etats investieren mittelständische Unternehmen in IT-Sicherheit. Bei einem 300-Mitarbeiter-Betrieb reicht das nicht für einen 24/7-Schutz aus eigener Kraft. Genau hier positioniert sich G DATA CyberDefense als verlängerte Werkbank: Sämtliche Kundendaten liegen ausschließlich in Deutschland, alle Technikkomponenten entstehen in Bochum und der Support arbeitet rund um die Uhr auf Deutsch.
Das seit 40 Jahren existierende Unternehmen richtet sich gezielt an KMU, öffentliche Auftraggeber und zunehmend an die Verteidigungsindustrie. Nikolas Schran von G DATA CyberDefense betont im Gespräch mit „heise meets …“, dass reine Funktionalität kein Differenzierungsmerkmal mehr sei. Entscheidend sei vielmehr, die Bedürfnisse der Kunden wirklich zu verstehen und Vertrauen aufzubauen – durch Zuverlässigkeit, Transparenz und Kommunikation auf Augenhöhe.
Aktuell durchläuft G DATA ein Rebranding. Ziel ist es, das gewachsene Produktportfolio – von Endpoint-Schutz über XDR bis hin zu Awareness-Trainings – zu konsolidieren und nach außen einfacher zugänglich zu machen. Komplexe Prozesse sollen im Hintergrund bleiben, während Partner und Kunden eine klare, verständliche Lösung erhalten.
Im Podcast erfahren Sie außerdem,
warum G DATA auf ein Direct-Touch-Modell statt auf Direktvertrieb setzt,
welche Rolle geopolitische Verschiebungen für die Nachfrage nach deutscher Cybersicherheit spielen und
wie das Unternehmen sein Partnerprogramm weiterentwickelt.
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Mar 18, 2026 • 23min
Verkehrssicherheit: Autonome Autos halbieren Unfallzahlen
heise meets ... Experten auf der Fachtagung "Meet the cab"
In den USA finden bereits 450.000 kommerzielle Robotaxi-Fahrten pro Woche statt – in Europa sind wir davon noch weit entfernt. Mario Herger, Technologie-Trendforscher aus dem Silicon Valley, sieht den Hauptunterschied im Mindset: Während Amerikaner zuerst Chancen und Möglichkeiten erkennen, konzentrieren sich die Europäer oft zu früh auf Risiken und Gefahren.
Die Sicherheitsdaten sprechen eine klare Sprache: Ein US-Neurochirurg analysierte die Unfallstatistiken von Waymo-Robotaxis und kam zu dem Schluss, dass es unethisch wäre, diese Fahrzeuge weiter zu blockieren. Sie sind angeblich deutlich sicherer unterwegs als menschliche Fahrer. In der Medizin würde man eine Studie abbrechen, wenn ein Medikament so viel besser wirkt als das Placebo.
Europa kämpft mit strukturellen Nachteilen: strengere Regulierungsmaßnahmen und fehlende Finanzierungsstrukturen. Während Waymo gerade 16 Milliarden Dollar einsammelte, fehlt in Europa eine vergleichbare Venture-Capital-Szene. Dennoch bewegt sich etwas: In Hamburg und München starten Ende 2026 erste Projekte mit autonomen Fahrzeugen.
Neugierig geworden? Im Interview mit „heise meets …“ erfahren Sie außerdem,
warum der größte Konkurrent des Autos heute das Smartphone ist,
wie MOIA seine Technologie als schlüsselfertige Lösung an Städte vergibt und
wann komplett autonome Fahrzeuge auf deutschen Straßen fahren könnten.
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Mar 4, 2026 • 17min
Datensicherheit: eSIM-Dienst schützt Geschäftsreisende weltweit (Gesponsert)
Ricardo Rodríguez Sedano, Vertreter von Holafly for Business, erklärt global nutzbare eSIM-Datentarife für Firmenreisende. Kurze Sätze: Er beschreibt einfache Aktivierung per QR‑Code und zentrale Verwaltung im Business Center. Kostenkontrolle mit festen Monats- und Jahrestarifen. Sicherheit durch privates Mobilfunknetz statt öffentliches WLAN. Abdeckung in über 160 Ländern.

Feb 18, 2026 • 31min
Wettbewerbsfaktor KI: Kleine Schritte mit großer Wirkung (Gesponsert)
Florian Richter, KI-Experte und Market Leader Solutions & Services Group bei Lenovo, berät Unternehmen zu KI-Einsatz, Infrastruktur und flexiblen Finanzierungsmodellen. Er spricht über 2026 als Wendepunkt für Geschäftsmodelle. Kleine, pragmatische Schritte statt großer IT-Projekte. Ideation-Workshops zur Identifikation konkreter Use Cases. Nutzungskonzepte wie Miete statt Kauf für mehr Flexibilität.

Feb 4, 2026 • 33min
Gen-AI-Studie: Wie CIOs ihre Jobs zukunftssicher gestalten
Felix Salomon, Wirtschaftsingenieur und IT‑Experte bei kobaltblau, und Jennifer Diersch, Direktorin bei kobaltblau mit Fokus auf IT‑Organisationen, diskutieren eine Gen‑AI‑Studie. Sie sprechen über Reifegrade von Gen‑AI, Datenqualität als zentrale Hürde, den Aufbau kleiner Power‑User‑Teams und die Rolle der IT als Plattformbetreiber. Außerdem geht es um Kosten, Sicherheitsrisiken und konkreten Handlungsdruck für CIOs.

Jan 21, 2026 • 25min
IT-Modernisierung: KI transformiert veraltete Systeme bis zu fünfmal schneller (Gesponsert)
heise meets … Anton Rau, Regional Vice President Europe bei MongoDB
Modernisierungsprojekte scheitern oft nicht am Willen, sondern am Know-how und an fragmentierten Datenstrukturen. Anton Rau, Regional Vice President Europe bei MongoDB, kennt diese Herausforderungen aus der Praxis. Eine aktuelle Studie seines Unternehmens zeigt: Über 80 Prozent der deutschen Organisationen planen oder realisieren bereits Modernisierungsinitiativen. Sie möchten dadurch moderne Technologien wie KI implementieren, die Kosten senken und neue Marktanforderungen abdecken.
MongoDB setzt dabei auf einen KI-gestützten Ansatz, der Legacy-Systeme im laufenden Betrieb transformiert. Die Ergebnisse hinterlassen Eindruck: Ende-zu-Ende-Migrationen gelingen bis zu fünfmal schneller. Architektonische Modelle wie Change Data Capture ermöglichen einen Parallelbetrieb, während die Organisation ihre Applikationen weiterentwickelt.
Der Schlüssel liegt im flexiblen Datenmodell. Während traditionelle relationale Datenbanken aus den 1970er-Jahren stammen, wurde MongoDB hingegen für die Anforderungen der modernen Welt konzipiert: Skalierbarkeit, Performance und Sicherheit – ohne Kompromisse bei der Entwicklerproduktivität. Das zahlt sich auch bei KI-Use-Cases aus, deren zukünftige Entwicklung niemand genau vorhersagen kann.
Neugierig geworden? Im Interview mit „heise meets …“ erläutert Rau,
wie Schweizer Privatbanken ihre Kernsysteme erfolgreich modernisieren,
warum Performance-Verluste von 100 Millisekunden den Umsatz um ein Prozent senken können und
welche Fragen sich Unternehmen vor einer Modernisierung stellen sollten.
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Jan 7, 2026 • 20min
Bedrohungsabwehr: Wie moderne KI-Technologie Cyberangriffe frühzeitig erkennt (Gesponsert)
heise meets … Thorben Jändling von Elastic sowie Patrick Antoun und Kevin Zimmermann von der Leitwerk AG
Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Bedrohungslage in der IT-Sicherheit. „Das Thema KI wird uns sehr stark treiben über die nächsten Jahre“, sagt Patrick Antoun, Consulting-Leiter für den Bereich Cybersecurity bei der Leitwerk AG. Während Hacker KI ohne ethische Bedenken einsetzen, brauchen Unternehmen ebenfalls KI-Technologien zur Abwehr.
Thorben Jändling, Principal Security Specialist bei Elastic, sieht sein Unternehmen hier bereits gut aufgestellt: „Zum Glück sind wir schon an der Spitze dieser Entwicklung.“ Elastic nutzt maschinelles Lernen beispielsweise für die automatische Analyse von Sicherheitswarnungen oder um Security-Analysten mit KI-Assistenten zu unterstützen. Auch bei der Abwehr von Social-Engineering-Angriffen wie Phishing kann KI helfen, indem sie verdächtige E-Mails erkennt.
Leitwerk setzt Elastic für seine Managed-Security-Dienste ein und schätzt dabei vor allem die Flexibilität. „Wir haben die Möglichkeit, alles auf einer Plattform zu vereinen, was uns das Leben massiv einfacher macht“, erklärt Kevin Zimmermann, „CYBER FOX“-Teamleiter bei Leitwerk. Egal, welche Systeme die Kunden einsetzen: Elastic sammelt die Daten und erkennt Anomalien.
Doch wie bleibt diese Lösung auch für den Mittelstand bezahlbar? Laut Antoun ist Pragmatismus gefragt:
Welche Themen haben wir aktuell?
Welchen Herausforderungen begegnen wir?
Wie lösen wir sie am besten?
Statt jedes Detail zu perfektionieren, sollten die Verantwortlichen die drängendsten Probleme zuerst in Angriff nehmen. Außerdem hilft es, wenn der Sicherheitsanbieter auch andere IT-Dienste aus einer Hand liefern kann.
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