
heise meets … Der Entscheider-Talk Verkehrssicherheit: Autonome Autos halbieren Unfallzahlen
In den USA finden bereits 450.000 kommerzielle Robotaxi-Fahrten pro Woche statt – in Europa sind wir davon noch weit entfernt. Mario Herger, Technologie-Trendforscher aus dem Silicon Valley, sieht den Hauptunterschied im Mindset: Während Amerikaner zuerst Chancen und Möglichkeiten erkennen, konzentrieren sich die Europäer oft zu früh auf Risiken und Gefahren.
Die Sicherheitsdaten sprechen eine klare Sprache: Ein US-Neurochirurg analysierte die Unfallstatistiken von Waymo-Robotaxis und kam zu dem Schluss, dass es unethisch wäre, diese Fahrzeuge weiter zu blockieren. Sie sind angeblich deutlich sicherer unterwegs als menschliche Fahrer. In der Medizin würde man eine Studie abbrechen, wenn ein Medikament so viel besser wirkt als das Placebo.
Europa kämpft mit strukturellen Nachteilen: strengere Regulierungsmaßnahmen und fehlende Finanzierungsstrukturen. Während Waymo gerade 16 Milliarden Dollar einsammelte, fehlt in Europa eine vergleichbare Venture-Capital-Szene. Dennoch bewegt sich etwas: In Hamburg und München starten Ende 2026 erste Projekte mit autonomen Fahrzeugen.
Neugierig geworden? Im Interview mit „heise meets …“ erfahren Sie außerdem,
- warum der größte Konkurrent des Autos heute das Smartphone ist,
- wie MOIA seine Technologie als schlüsselfertige Lösung an Städte vergibt und
- wann komplett autonome Fahrzeuge auf deutschen Straßen fahren könnten.
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