

Was wichtig ist
Die Presse
Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag um 18 Uhr und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.
Ihre Hosts sind Anna Wallner, Christine Mayrhofer, Eva Winroither und Klemens Patek.
Audio und Produktion: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com.
Grafik: Adobe Stock
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Apr 7, 2023 • 21min
Es fehlt nur eine Unterschrift: Wann schafft der Papst den Zölibat ab?
Seit zehn Jahren ist Papst Franziskus mittlerweile im Amt. Immer wieder schafft er es, mit Andeutungen die Welt in Atem zu halten.
Erst kürzlich sagte Papst Franziskus in einer Debatte so nebenbei, der Zölibat könne geändert werden. Auch mit Aussagen rund um die kirchliche Ehe von Homosexuellen sorgte er für für Aufregung. Mal klingt er kritischer, mal weniger.
Dürften sich Gläubige, die sich seit Jahren Reformen wünschen, Hoffnungen machen? Und würde dann die Kirche weniger Anhänger verlieren als bisher? Darüber spricht „Presse"-Kirchenexperte Dietmar Neuwirth in dieser Folge.
Gast: Dietmar Neuwirth
Host: Eva Winroither
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Olsacher
Mehr zum Thema:
Papst Franziskus weckt Hoffnung, die er nicht erfüllen kann - und will
Keine Skandale und trotzdem: Rekord bei den Kirchenaustritten
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Apr 6, 2023 • 21min
"Außer Kontrolle": Warum das Silicon Valley plötzlich Angst vor der KI hat
Führende Entwickler aus der Tech-Szene fordern in einem Memorandum, die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zu bremsen. Tesla-Chef Elon Musk spricht gar von der „größten Bedrohung für die Menschheit.“ Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Und von selbst wird sie sich nicht mehr schließen.
Ob ein Text von Mensch oder Computer stammt, wird immer schwerer zu erkennen.
Die weltweit führenden IT-Köpfe und Entwickler rufen jetzt also um Hilfe, um das losgelassene Monster irgendwie wieder einzufangen. Das klingt alles andere als beruhigend. Über Wirklichkeit werdende Science Fiction, was KI in unserem Alltag alles ändern wird und wie wir uns vor täuschend echten Fälschungen noch schützen können.
Wie das ganze Branchen wie den Journalismus fundamental verändern wird, menschliche Arbeitskräfte so schnell aber wohl nicht überflüssig werden, besprechen "Presse"-Tech-Expertin Barbara Steinbrenner und David Freudenthaler. Auch, wie man in der Masse an Bildern, die täglich die Sozialen Medien schwemmen, erkennen kann, ob es sich dabei um künstlich geschaffene Fakes oder echte Bilder handelt.
Gast: Barbara Steinbrenner
Host: David Freudenthaler
Schnitt: Audiofunnel/Dominik
Credits: DW News
Mehr zum Thema:
Warum Elon Musk plötzlich Angst vor Künstlicher Intelligenz hat
Professor Roboter: Chat GPT bringt Unruhe an die Unis
Chat GPT
Midjourney (Bildbearbeitungsprogramm)
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Apr 5, 2023 • 17min
Twitter versteckt Ukraine-Tweets: Ist das überhaupt erlaubt?
Seitdem der Kurznachrichtendienst seine Algorithmen offengelegt hat, ist klar: Das Gerücht, dass Meldungen, die die Ukraine und den dortigen Krieg thematisieren, auf Twitter schlechter gereiht werden, stimmt. Kommt die Ukraine in einem Tweet vor, wird dieser sogar ähnlich schlecht ausgespielt wie Falschinformation oder Hassrede.
**Welche Änderungen bringt der Digital Services Act? **
Auch das große EU-Gesetzespaket zu digitalen Dienstleistungen, der Digital Services Act DSA und der Digital Markets Act DMA werden daran nichts ändern, wie Brüssel-Korrespondent Oliver Grimm bei der EU-Kommission erfragt hat. Und das, obwohl es große Social-Media-Plattformen wie Twitter mehr Transparenz vorschreibt. „Wenn Musk sagt, hier in meinem Unternehmen will ich nicht so viel von der Ukraine lesen und Ihnen auch nicht so viel über die Ukraine zum Lesen empfehlen, dann ist das seine Sache“, erklärt Grimm als Gast im Podcast.
Gast: Oliver Grimm
Host: Christine Mayrhofer
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Olsacher
Mehr zum Thema:
Oliver Grimm: Twitter versteckt Ukraine-Tweets, EU ist machtlos
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Apr 4, 2023 • 20min
Trump vor Gericht, Umfragewerte gut: Wie kann das sein?
Ex-Präsident Donald Trump wird heute, um 14.15 Uhr Ortszeit (also um 20.15 Uhr in Österreich), vor dem Strafgericht in New York erwartet. Auslöser: eine Schweigegeldzahlung an Pornodarstellerin Stormy Daniels.
**
Beliebt bei Wählern und in der Partei**
Die Anklage ist im Detail noch nicht öffentlich - und wird viel größer sein als bis jetzt bekannt. Und trotzdem kann Trump bereits jetzt politisches Kapital aus diesem Fall schlagen. In Umfrage liegt er vorne, sein Spendenkonto quillt über. Wieso? Was geht in den Köpfen der Wähler und der republikanischen Politiker vor? Darüber spricht in dieser Folge New-York-Korrespondentin Elisabeth Postl.
Gast: Elisabeth Postl
Host: Eva Winroither
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Olsacher
Credits: ABC
Mehr zum Thema:
Wie Trump seine große Show vorbereitet
Die Taktik des Donald Trump
Das Justizspektakel um Donald Trump

Apr 2, 2023 • 41min
Wie mutig sind Österreichs Unternehmen?
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Angesichts der multiplen Krisen und vielfältigen Risiken braucht es das, was gerne unternehmerischer Mut genannt wird. Unternehmer müssen ihre Geschäftsmodelle überdenken und dazu bereit sein, neue Wege zu gehen, um auf die von Grund auf veränderten Rahmenbedingungen der Wirtschaft zu reagieren.
Aber wo liegt die Grenze zwischen Mut und unbedachtem Leichtsinn? Wie bringt man Risiken und Chancen in eine Balance? Und warum hindert uns Perfektionismus manchmal mehr als er nützt?
Antworten auf diese Fragen geben Gudrun Meierschitz und Michael Kolb, beide im Vorstand von Acredia, dem führenden heimischen Kreditversicherers, Acredia. Das Unternehmen analysiert und bewertet jeden Tag die unterschiedlichsten Risiken und hat sich den Claim „Macht Mut zu handeln“ auf die Fahnen geheftet. Damit soll der Nutzen betont werden, der durch das Auslagern und Versichern von Risiken entsteht – nämlich unternehmerische Entscheidungen schneller, befreiter und mutiger treffen zu können.
Mut ist aber auch, die eigenen Entscheidungen zu hinterfragen und falls notwendig zu revidieren, wie ein Beispiel aus der Unternehmensgeschichte von Acredia zeigt. Mit einer offenen Fehlerkultur gelingt es, aus Erfahrung zu lernen und Möglichkeiten zu nutzen. Denn nur wer in Chancen denkt, wird sie auch erkennen, zeigen sich Gudrun Meierschitz und Michael Kolb im Gespräch überzeugt.
Zu den Personen
Die Ökonomin und Risikoexpertin Gudrun Meierschitz arbeitet seit vielen Jahren für Acredia. Ab April 2013 war sie als Leiterin für den Bereich Risk Underwriting für nationale und internationale Kreditentscheidungen verantwortlich. Seit 1. Juli 2017 ist sie Vorstandsmitglied der Acredia und in der OeKB EH Beteiligungs- und Management.
Der gebürtige Bayer Michael Kolb war in seiner beruflichen Laufbahn unter anderem in leitenden Funktionen bei der Commerzbank in Frankfurt, der Uni Credit Bank in München und dem Kreditversicherungsunternehmen Euler Hermes in Hamburg tätig. Im Oktober 2021 ist der Finanz- und Versicherungsexperte in den Acredia-Vorstand eingezogen.
Die Acredia Versicherung AG gilt als führender österreichischer Kreditversicherer und ist ein Tochterunternehmen der Oesterreichischen Kontrollbank AG sowie Allianz Trade, der weltweit größten Kreditversicherung.

Mar 31, 2023 • 44min
Digitale Transformation: Wie ein bürgernaher Staat entsteht und welche Herausforderungen zu bewältigen sind
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„Österreich ist ein internationaler Vorreiter, aber wir sind noch nicht dort, wo wir sein wollen“, sagt Florian Tursky, Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen, und bringt damit sowohl den Status quo als auch die anstehenden Herausforderungen auf dem Weg zum digitalen Staat auf den Punkt. Die Zielsetzung lautet, Bürger:innen und Unternehmen einen möglichst unkomplizierten und zeitlich unabhängigen Zugang zu den Leistungen des Staates zu verschaffen.
Der Usability-Ansatz.
Laut Expert:innen geht es dabei in erster Linie um die bestmögliche Usability. Im Raum steht das Idealbild eines Servicecharakters, bei dem nicht die Menschen die Dienstleistungen suchen müssen, sondern die Services die Menschen suchen und ihnen in ihrer jeweiligen Situation in einfacher und angenehmer Weise begegnen. „Es geht in erster Linie darum, dass alles nahtlos und effizient und mit möglichst wenig Aufwand funktioniert. Dieser Ansatz muss im Fokus stehen, dann wird man bei der Digitalisierung auch die richtigen Lösungen finden“, unterstreicht Valerie Albrecht vom Zentrum für E-Governance an der Donau-Universität Krems ebenfalls den Stellenwert von Usability. Was ist noch nicht digitalisiert? Was fehlt noch auf dem Weg zu einem serviceorientierten Staat mit digitaler Verwaltung? Diese Fragen gilt es zu beantworten, denn am Ende, so Wolfgang Pinkl, Director Business Transformation bei EY, „muss ein komplett durchdigitalisierter Prozess stehen, der die Menschen genau dort abholt, wo sie mit ihrem Laptop oder Smartphone die Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen“.
Digitales Denken.
Für Matthias Wodniok, Vorstandsmitglied der Fabasoft AG, ist es in dieser angestrebten Entwicklung von größter Bedeutung, dass Prozesse neu, nämlich digital und End-to-End, gedacht werden: „Nur die analoge Welt in die Digitalisierung zu überführen, das wird nicht reichen“, so Matthias Wodniok, Vorstandsmitglied Fabasoft AG, der zudem das Thema Geschwindigkeit aufs Tapet bringt: „Auch die Verwaltung hat das Thema Time-to-Market, auch hier ist es von Bedeutung, dass die Kund:innen so rasch wie möglich von digitalisierten Prozessen profitieren.“ Dass ein komplexes föderales System wie in Österreich dabei grundsätzlich kein Hindernis sein muss, betont Johannes Ferner, CEO des Wiener Softwareentwicklers fiskaly: „Zumindest, solange bei der Digitalisierungsagenda darauf geachtet wird, ein ordentliches Stammdatenmanagement umzusetzen, damit in allen Bundesländern, Gemeinden, Behörden und Systemen mit den dafür notwendigen Standards auf die Daten zugegriffen werden kann.“
Digitale Bildung, Effizienz, Datenschutz.
Wie viel Digitalisierung darf man bei den Bürger:innen einfordern? Besteht die Gefahr, die Bevölkerung in die digitalisierte und die nichtdigitalisierte Gruppe zu spalten? Was kann zur Heranbildung einer digitalen (Grund )Kompetenz beigetragen werden? Was bedeutet Effizienz in der Verwaltung konkret und welche Rolle wird bei der Automatisierung der Prozesse künftig die künstliche Intelligenz spielen? Und last but not least: Steht eventuell der Datenschutz als Digitalisierungshürde im Weg? Auch diese Fragen wurden beim Expert:innen-Talk im Rahmen der #nextlevel-Initiative im „Presse“-Studio ausführlich diskutiert.
Die #nextlevel-Initiative richtet sich an Unternehmer:innen, die den nächsten Wachstumsschritt gemeinsam mit Fabasoft gehen möchten.
Das börsennotierte Softwareunternehmen bietet jungen Digitalschmieden eine strategische Partnerschaft an. Entrepreneur:innen profitieren u. a. von Best Practices, Coachings und vom Zugang zu neuen Marketing- und Vertriebskanälen.

Mar 31, 2023 • 23min
Zwischen den Fronten: Was hat Europa mit China vor?
Europa droht im Machtspiel zwischen China und den USA zerrieben zu werden. „Die EU muss sich endlich entscheiden, auf wessen Seite sie steht“, sagt Brüssel-Korrespondent Oliver Grimm. Kommissionspräsidentin Von der Leyen hat das am Donnerstag in einer Grundsatzrede zumindest angedeutet - und tritt Peking überraschend selbstbewusst auf die Zehen. Warum sie China seine „Friedensinitiative“ im Ukrainekrieg nicht abnimmt und warum Peking weder Freund noch Feind ist und irgendwie doch beides zugleich.
Nach ihrer Grundsatzrede am Donnerstag wird Von der Leyen gemeinsam mit dem Französischen Präsidenten Emmanuel Macron nächste Woche nach China reisen. Zu besprechen mit dem Chinesischen Machthaber Xi Jinping gibt es vom Ukrainekrieg über strategische Handelsbeziehungen mehr als genut. Nicht alles wird man dort mit Wohlwollen aufnehmen.
Es ist schwierig, wenn Präsident Xi nach außen versucht, den staatstragenden Schützer des internationalen Systems zu spielen, nach innen aber Parolen ausgibt, die in Europa eher ins rechtsextreme Eck zu stellen wären“, analysiert „Presse"-Brüssel-Korrespondent Oliver Grimm im Gespräch mit David Freudenthaler. Es sei offenkundig, dass China ein ambivalentes Verhältnis zu Europa hat. „Einerseits ist man wirtschaftlich extrem eng miteinander verwoben. Gleichzeitig gibt es in China eine wachsende Herablassung gegenüber Europa, unterfüttert von einem sehr bedenklichen, fast an Rassismus grenzenden Herrenmenschen-Gedanken."
Gast: Oliver Grimm
Host: David Freudenthaler
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Olsacher
Credits: CNN, BR24, DW News
**Mehr zum Thema:
**>>> Leitartikel: Endlich wacht Europa auf: Doch die Stirn kann es China nur geeint bieten
>>> "China wird repressiver": Die neue Strategie der EU
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Mar 30, 2023 • 19min
Überall Beton: Wer stoppt die Bodenversiegelung Österreichs?
„Um einen effektiven Bodenschutz sicherzustellen, ist eine weitere Versiegelung der wertvollen Ressource Boden zu vermeiden.“ Dieser Satz stammt nicht aus dem aktuellen Klimabericht, sondern aus der Ära Schüssel I, man findet ihn in der „Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes“ aus dem Jahr 2002.
Seither sind viele Bundeskanzler am Ballhausplatz ein und ausgezogen, und seither wurde in Österreich viel Boden versiegelt und viel Fläche neu in Anspruch genommen. So viel, dass die NGO Allrise jetzt die Republik Österreich auf Schadensersatz klagen will.
16 Fußballfelder pro Tag
Dabei sagt beispielsweise auch die aktuelle schwarz-grüne Bundesregierung, es sollten eigentlich nur mehr 2,5 Hektar Fläche pro Tag neu in Anspruch genommen werden. In den letzten drei Jahren waren es allerdings etwa 11 Hektar pro Tag, das entspricht einer Fläche von 16 Fußballfeldern. Gesetzliche Vorgaben dazu gibt es keine. Eine im Oktober 2021 von der damaligen Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger angekündigte Bodenschutzstrategie liegt bis heute nicht vor.
Wie gefährlich ist der hohe Flächenverbrauch tatsächlich? Kann eine Klimaklage der Bodenversiegelung Grenzen setzen? Und wo sollen wir die vielen Solaranlagen hinstellen, die wir für die Energiewende brauchen? „Wenn wir saubere, grüne Energie wollen, dann müssen wir ihr auch Platz machen“, meint Matthias Auer, Redakteur für Energie und Umwelt, im Gespräch.
Gast: Matthias Auer
Host: Christine Mayrhofer
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
Mehr zum Thema:
Matthias Auer: Zu viel Asphalt: Klimaklage gegen die Republik
Matthias Auer: Energiewende braucht Platz: Neuer Kampf um alten Boden
Zur Klimaklage von Allrise
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Mar 29, 2023 • 20min
Minimum Monday, Quiet Quitting, Downshifting: Will hier niemand mehr arbeiten?
Der „Bare Minimum Monday“ sorgt derzeit für Applaus unter Fans und Kopfschütteln bei Arbeitgebern. Die Start-up-Gründerin Marisa Jo Mayes ruft darin via Tik-Tok-Video auf, im Job möglichst wenig Aufwand an einem Montag zu betreiben. Skurrilerweise, um dem „unentspannten“ Sonntag entgegenzuwirken.
Dabei ist die Kritik an der Arbeitswelt keine neue: Quiet Quitting, Workation, Downshifting sind alles Begriffe, die eines zum Ziel haben: die Work-Life-Balance neu zu definieren und mehr Freizeit zu schaffen. Zugunsten der Arbeitnehmer.
Aber ist das Arbeitsleben wirklich um so viel anstrengender geworden oder will die Generation Z, von der viele diesen Trends anhängen, einfach nicht mehr arbeiten? Darüber diskutieren wir in dieser Folge.
Gast: Esther Reiserer
Host: Eva Winroither
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Olsacher
Credits: TikTok/Marisa Jo Mayes
Mehr zum Thema:>>> „Bare Minimum": Wir machen jetzt am Montag blau
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Mar 28, 2023 • 17min
Verbrenner-Kompromiss: Setzt die EU auf E-Autos oder E-Fuels?
Eigentlich war schon fix vereinbart, dass ab 2035 in der EU keine neuen Fahrzeuge mit Verbrennermotor mehr zugelassen werden sollen. Der deutsche Verkehrsminister Volker Wissing hat es sich dann aber doch noch anders überlegt und eine Einigung rund um sogenannte E-Fuels als Bedingung eingefordert. „Die Frage ist, was wollte Deutschland?“, erklärt dazu Michael Laczynski aus dem Europa-Ressort der „Presse“. „Wenn da unausgesprochen die Idee mitgeschwungen ist, sich vom Verbrenner-Aus zu verabschieden, um später zu schauen, ob man nicht doch noch Benzin und Diesel verwenden könne, dann hat Deutschland absolut nicht bekommen, was es wollte.“
Taugen E-Fuels für den Individualverkehr?
E-Fuels sind synthetische Kraftstoffe aus Wasserstoff und CO₂. Anders als herkömmliche fossile Kraftstoffe wie Benzin oder Diesel setzen sie keine zusätzlichen klimaschädlichen Gase frei. Der Einsatz von E-Fuels im Individualverkehr ist allerdings umstritten. Kritiker bemängeln, dass sie in der Schiff- und Luftfahrt dringender gebraucht und zudem sehr energieintensiv hergestellt werden. Unter dem Schlagwort der „Technologieneutralität“ öffnet sich die EU nicht gegenüber den CO₂-neutralen E-Fuels für PKW, sondern auch gegenüber mit Atomkraft erzeugtem Wasserstoff. Sind E-Fuels und der grüne Verbrennermotor tatsächlich die Zukunft des Individualverkehrs? Was bedeutet denn das Schlagwort „Technologieneutralität“? Und welche Implikationen hat Deutschlands Verhalten für die Entscheidungsprozesse der EU?
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Oliver Grimm, Wolfgang Böhm: Umstrittener Deal: Atomkraft rettet Verbrenner
Norbert Rief: E-Auots gegen E-Fuels: Warum es im Verbrenner-Streit geht
Norbert Rief: Technikprofessor Thomas Koch: „E-Fuels für ganz Europa sind möglich“
Christoph Zotter: Dudenhöffer über den Verbrenner: „Europa wird zur Insel“
Gast: Michael Laczinsky
Host: Christine Mayrhofer
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Olsacher
Credits: DW, BR24, Die Welt, Ö24TV


