

Was wichtig ist
Die Presse
Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag um 18 Uhr und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.
Ihre Hosts sind Anna Wallner, Christine Mayrhofer, Eva Winroither und Klemens Patek.
Audio und Produktion: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com.
Grafik: Adobe Stock
Ihre Hosts sind Anna Wallner, Christine Mayrhofer, Eva Winroither und Klemens Patek.
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Episodes
Mentioned books

Apr 24, 2023 • 27min
D&O-Versicherung - der finanzielle Fallschirm für Manager
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Bereits 2014 zeigte eine Studie des Kreditschutzverbands: 51 Prozent der Insolvenzursachen hatten innerbetriebliche Ursachen und gehen auf Managementfehler zurück. Diese Tatsache wird von einer weiteren Studie des KSV aus dem Jahr 2020 nochmals bestätigt.
Krise erhöht Haftungsrisiko für Manager
Mittlerweile beschleunigen aber auch externe Faktoren wie die Nachwehen der Pandemie, Lieferkettenprobleme und die massiven Erhöhungen der Energie- und Rohstoffpreise die Firmenpleiten. Wirtschaftliche Turbulenzen, die gleichzeitig auch das Risiko der Haftungsansprüche für Manager erhöhen. Denn ein Masseverwalter ist im Insolvenzfall eher dazu geneigt, das Geld der Gläubiger über Schadenersatzansprüche an das ehemalige Management einzufordern.
D&O-Versicherung bringt Haftungsschutz
Die D&O-Versicherung (Directors-and-Officers Versicherung), auch bekannt als Berufshaftpflichtversicherung, schützt das Unternehmen und das Management vor diesen oftmals existenzbedrohenden Schadenersatzansprüchen. Sie bringt Haftungsschutz für Organe von Unternehmen, indem sie unberechtigte Ansprüche abwehrt als auch berechtigte Schadenersatzforderungen übernimmt. In diesem Podcast erklärt Rainer Hörmann, versicherungstechnischer Leiter des Kompositbereichs bei der R+V, wann und in welchem Ausmaß Manager haften, warum die D&O für die Übernahme einer Führungs- oder Aufsichtsrolle unverzichtbar ist und worauf man beim Abschluss einer solchen Versicherung achten sollte.
Zur Person
Rainer Hörmann arbeitet seit knapp 25 Jahren in der Haftpflichtversicherungsbranche. Nach beruflichen Stationen bei AON und dem Gerling- Konzern, wo er sich bereits intensiv mit dem Thema der D&O Versicherung auseinandersetzte, kam er 2010 zur R+V-Versicherung. Dort leitet er seither den Haftpflichtbereich der österreichischen Niederlassung und ist für den D&O Bereich verantwortlich.

Apr 22, 2023 • 42min
Bücherei #11: Wie man Bobo-Jungfamilien in den Wahnsinn treibt
Literaturhinweise:
Robert Seethaler: „Das Café ohne Namen“, claassen
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Dinçer Güçyeter: „Unser Deutschlandmärchen“, mikrotext
https://www.morawa.at/detail/ISBN-9783948631161/G%C3%BC%C3%A7yeter-Din%C3%A7er/Unser-Deutschlandm%C3%A4rchen?bpmctrl=bpmrownr.1%7Cforeign.326542-1-0-0&utm_source=diepresse&utm_medium=referral&utm_campaign=buchempfehlungen_diepresse
Ursula Kirchenmayer: "Der Boden unter unseren Füßen", dtv
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Apr 21, 2023 • 14min
Der heißeste Sommer überhaupt: Warum heizt sich Europa mehr auf als der Rest der Welt?
Es war heiß in Europa im vergangenen Jahr. Heißer als jemals zuvor im Sommer. Die Temperatur lag im Schnitt um 1,4 Grad über den vergangenen Jahren. Mit Rekordtagen von bis zu über 46 Grad im Süden Europas. Das belegt der Bericht des EU-Klimadienstes Copernicus.
**Der Einfluss der Arktis im Klimawandel **
Der Kontinent hatte damit mehr als andere mit hohen Temperaturen zu kämpfen, denn weltweit betrachtet war 2022 eines der kühleren Jahre der jüngeren Vergangenheit. Warum Europa mit besonderen Umständen kämpft, was die Arktis damit zu tun hat und wie sich das alles auf Österreich auswirkt, das besprechen wir in dieser Folge.
Gast: Matthias Auer
Host: Eva Winroither
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Olsacher
Credits: Welt
Noch mehr zum Hören: Der Finanzpodcast "Mein Geld" ist wieder da. Jeden Montag um 6 Uhr Früh. Susanne Bickel beantwortet wichtige Fragen über Geld. Wo? Auf DiePresse.com/Podcast und allen gängigen Podcatchern.

Apr 20, 2023 • 24min
Autogipfel: Warum die Zukunft Elektroautos sind, ob man will oder nicht
Nach zweieinhalb Stunden war die ganze Sache wieder vorbei. Bundeskanzler Karl Nehammer hatte am Mittwoch zum Autogipfel geladen und mit rund 20 Experten über die Zukunft des Autos diskutiert.
„Alles Lüge“ oder „Kindergarten vor dem Kanzleramt"?
Währenddessen demonstrierten vor dem Kanzleramt Aktivistinnen und Aktivisten der „Letzten Generation“ und von „Fridays for Future“ gegen das von Nehammer mehrmals erwähnte Ansinnen, in Zuikunft vor allem auf E-Fuels, also Alternativtreibstoffe für Verbrennermotoren setzen zu wollen. Die Letzte Generation wirft Nehammer vor, dass die sogenannten „grünen Verbrenner eine Lüge“ sind. Und für Fridays For Future war der Gipfel eine Kindergartenaktion und keine ernstzunehmende Debatte.Norbert Rief, Auto- und Mobilitätsexperte der "Presse“, hat den Gipfel begleitet und stellt fest: "Es war eine erhellende Diskussion, bei der einmal mehr herauskam: Die Zukunft sind nicht E-Fuels, sondern in Europa werden Elektroautos kommen. Ob man will oder nicht."
Gast: Norbert Rief
Host: Anna Wallner
Mitarbeit: Christine Mayrhofer
Schnitt: Audiofunnel/Dominik
Credits: ORF/Ö1
Noch mehr zum Hören: Der Finanzpodcast "Mein Geld" ist wieder da. Jeden Montag um 6 Uhr Früh. Susanne Bickel beantwortet wichtige Fragen über Geld.
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Apr 19, 2023 • 16min
Die große Trockenheit: Wie lange gibt es den Neusiedler See noch?
Der große Regen der vergangenen Woche hat viele im Burgenland aufatmen lassen. Zuletzt ausgetrocknete Lacken wie die Lange Lacke wurden dadurch oberflächlich gefüllt. Der Neusiedler See befindet sich weiterhin auf Tiefststand. „Wenn die Temperaturen steigen wird dieser Wasserbestand versickern und verdunsten, langfristig greift der Niederschlag nicht“, berichtet Chronik-Redakeurin Valerie Heine über die langfristige Situation.
Sie erzählt, welche Maßnahmen Verwaltung und Tourismus ergreifen, um die ökologisch wertvolle Region zu retten, und berichtet vom bereits ausgetrockneten Zicksee: „Rundherum ist eigentlich alles tot.“ Klimaforscher Klaus Haslinger erklärt außerdem, wie die Trockenheit mit dem Klimawandel zusammenhängt.
Gast: Valerie Heine, "Die Presse",
Klaus Haslinger, GeoSphere Austria (vormals ZAMG)
Host: Christine Mayrhofer
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Ohlsacher
Mehr zum Thema:
Valerie Heine: Geröllhalde statt Gewässer: Das lange Leiden der Seen
Valerie Heine: See-Tourismus ohne Wasser? Notplan für den Neusiedler See
Valerie Heine: Der Neusiedler See schreitet auf seinen Untergang zu
Christine Imlinger: Was vom großen Regen bleibt
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Apr 18, 2023 • 19min
Supermacht Indien: Der schlafende Riese erwacht, und ist hungrig
Power durch Masse: Indien rüttelt an der bestehenden Weltordnung
Indien hat China als bevölkerungsreichstes Land der Erde abgelöst. Ein schlafender Riese erwacht, der sich anschickt, an der bestehenden Weltordnung zu rütteln. Was das für Europa bedeutet, das ambivalente Verhältnis zu Russland und welche Rolle Indien im Kampf gegen den Klimawandel spielt.
Mehr als 1,4 Milliarden Menschen zählt Indien, fast dreimal so viel wie die Europäische Union. Und seit vergangenem Wochenende auch mehr, als China, das das Ranking der bevölkerungsreichsten Länder zuvor über Jahrhunderte anführte.
Während die Bevölkerung in China inzwischen wieder schrumpft, wird Indien noch weiter wachsen. Bis 2050 sollen auf dem Subkontinent 1,7 Milliarden Menschen leben.Große Teile des Landes leben heute noch in bitterer Armut. Aber die Wirtschaftslokomotive kommt langsam aber sicher ins Rollen. Und wird dann so schnell nicht mehr aufzuhalten sein.
Der lange schlafende Riese ist aufgewacht. Wirtschaftlich ist das Land auf der Überholspur. Immerhin 15 Prozent wird Indien dieses Jahr zum globalen Wachstum beitragen.
In dieser Folge spricht David Freudenthaler mit dem Wifo- und WU-Ökonomen Harald Oberhofer und „Presse"-Wirtschaftsressortleiter Jakob Zirm über den Aufstieg Indiens zur neuen Supermacht, was dieser für Europa und die Welt bedeutet und warum der Kampf gegen den Klimawandel mit Indien steht und fällt. Jetzt anhören!
Gast: Harald Oberhofer und Jakob Zirm
Host: David Freudenthaler
Schnitt: Audiofunnel/Dominik
Credits: France24
Jakob Zirm: Indien wird zur vierten Weltmacht
Leitartikel Matthias Auer: Wieso Indien kein zweites China werden darf
Susanna Bastaroli: Wie sich Indien in der neuen Weltordnung etablieren will
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Apr 14, 2023 • 35min
Mercosur-Handelsabkommen: „China ist längst unterwegs.“
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Die EU wäre weltweit der erste Handelspartner, der mit den Mercosur-Staaten in Südamerika ein Wirtschaftsabkommen abschließt, das den gegenseitigen Handel für beide Partner vereinfacht. Das bereits in anderen Abkommen dieser Art erprobte Erfolgsrezept dafür ist der Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen – etwa auch die Öffnung öffentlicher Beschaffungsmärkte oder die vereinfachte Anerkennung technischer Standards. Teil der Partnerschaft ist auch eine verstärkte politische Kooperation, etwa in Menschenrechts-, Bildungs-, Migrations- und Umweltschutzfragen. Warum Europa diese historische Chance dringend nutzen sollte, bevor es andere tun, wie etwa China, erklärt Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, im „Presse“-Podcast.
Die EU und der Mercosur-Raum verhandeln die Rahmenbedingungen und Details des Abkommens bereit seit 20 Jahren. Wann es zur Ratifizierung kommen wird, ist derzeit noch unklar, denn das Handelsabkommen stößt in einigen EU-Ländern, insbesondere in Österreich, auf Widerstand. Kritiker – in erster Linie Umweltschutzverbände und die heimische Landwirtschaftslobby – sehen im EU-Mercosur-Abkommen eine Gefahr für Umwelt und Menschenrechte. Neumayer sieht diese Sorge unbegründet und meint: „Wir sind auch weiter Herr im eigenen Haus“, Europa – und jeder einzelne Mitgliedsstaat – bestimme also auch trotz des Abkommens, welche Produkte auf den heimischen Märkten angeboten werden könnten. Die Partnerschaft mit Südamerika würde, wie bereits viele Freihandelsabkommen zuvor, die Wirtschaft in Europa und Österreich ankurbeln, zahlreiche Arbeitsplätze schaffen und damit den Wohlstand in Europa sichern, wovon nicht zuletzt auch Österreich profitieren wird.
Beziehung mit Europa
Mercosur steht für Mercado Común del Sur. Der „gemeinsame Markt des Südens“ ist eine Wirtschaftsorganisation, die die Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay vereint. Der Mercosur-Block mit seinen 266 Millionen Einwohnern ist der elftwichtigste Markt außerhalb der EU.
Seine ökonomische Bedeutung für die Europäische Union lässt sich in Zahlen fassen. Gemeinsam stehen die EU (ohne Intra-EU-Handel) und Mercosur für 14,5 Prozent des Welthandels an Waren und Dienstleistungen. Sie erbringen 23,7 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. 2021 erreichten die europäischen Warenexporte in den Mercosur-Raum einen Wert von 44,6 Milliarden Euro und die Importe aus Mercosur 43,5 Milliarden Euro. Mit einem Anteil am Gesamthandel von 16,2 Prozent ist die EU nach China der zweitbedeutendste Warenhandelspartner für Mercosur.
Bedeutung für Österreich
Im Mercosur-Raum sind etwa 1400 österreichische Unternehmen aktiv, wovon rund 230 mit einer Niederlassung oder Produktion vertreten sind. 2022 erreichten die heimischen Warenexporte nach Mercosur einen Wert von 1,34 Milliarden Euro und die Importe aus der Region betrugen 689,1 Millionen Euro, wobei ein Großteil auf Brasilien entfällt. Österreichische Direktinvestitionen in Brasilien und Argentinien betrugen 2021 zusammengerechnet 1,1 Milliarden Euro, brasilianische und argentinische Investitionen in Österreich 1,2 Milliarden Euro (für Paraguay und Uruguay sind hierzu keine Daten erfasst). Laut Europäischer Kommission sichern EU-Exporte nach Mercosur aktuell etwa 32.000 Arbeitsplätze in Österreich.
Das Handelsabkommen
Um die Handelsbeziehungen weiter zu vertiefen, haben die EU und die Mercosur-Staaten am 28. Juni 2019 eine grundsätzliche Einigung für ein Assoziierungsabkommen erzielt, bestehend aus einer Freihandelsvereinbarung und politischer Kooperation. Damit das Abkommen in Kraft treten kann, müsste es in weiterer Folge durch die Mercosur-Staaten, die EU und ihre Mitgliedstaaten unterzeichnet und ratifiziert werden. Für die Ratifikation braucht es auf EU-Ebene die Zustimmung des Europäischen Parlaments sowie des Fachministerrates und in Österreich einen Beschluss des Ministerrates, die Zustimmung des Nationalrates und die Unterschrift des Bundespräsidenten.
Zur Person
Christoph Neumayer ist seit 2011 Generalsekretär der Industriellenvereinigung, wo er zuvor bereits als Pressereferent und Chefredakteur vom „Pressedienst der Industrie“ tätig war. An der Universität Wien studierte er Geschichte und Kommunikationswissenschaften. Außerdem hat er mehrere postgraduale Managementausbildungen abgeschlossen. Er ist Mitglied des Executive Committee von BusinessEurope, dem europäischen Industrie- und Arbeitgeberverband, sowie im Vorstand der Ludwig Boltzmann Gesellschaft.

Apr 14, 2023 • 20min
Afrika drückt auf Europa: Wie soll Italien mit den vielen Flüchtlingen umgehen?
Italien erlebt derzeit eine neue Migrationswelle. Die Zahl der Ankünfte von Asylwerbern hat sich innerhalb kurzer Zeit vervielfacht. Wegen der Rekordzahl an Flüchtlingen aus Nordafrika verhängte Rom den Notstand. Die rechtsaußen Regierung von Giorgia Meloni steht vor ihrer ersten Krise. Eine Krise, die freilich ganz Europa betrifft. Was hat die große Wanderbewegung ausgelöst und was will Giorgia Meloni mit diesem Notstand erreichen? Darüber sprechen wir in dieser Folge.
Gast: Susanna Bastaroli
Host: Eva Winroither
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Olsacher
Credits: ZDF
Italien im Ausnahmezustand
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Apr 13, 2023 • 17min
Weltwirtschaft: Welche Krisen stecken hinter den Zahlen?
Derzeit tagen Weltbank und der Internationale Währungsfonds gemeinsam in Washington, dort geben IWF und Weltbank ihre jeweiligen Prognosen für die Weltwirtschaft ab. Und es sind gedämpfte Aussichten, die da präsentiert wurden. Die Weltwirtschaft wird in diesem Jahr nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds noch etwas langsamer wachsen als ohnehin schon gedacht. Der IWF kappte seine Prognosen für 2023 auf 2,8 Prozent. Laut der Weltbank wird die globale Wirtschaft um 2 Prozent wachsen. „Diese Diskrepanz zeigt schon die Unsicherheiten, die wir derzeit spüren“, erklärt Jakob Zirm, Wirtschaftsressortleiter der „Presse“ im Gespräch.
Die derzeitige Zinspolitik der Europäischen Zentralbank und der Federal Reserve hemmt das Wirtschaftswachstum in den westlichen Industriestaaten, Indien und China wachsen hingegen kräftig. „Trotzdem ist es wichtig, bei der derzeitigen Zinspolitik zu bleiben, das hat auch IWF-Chefökonom Pierre-Olivier Gourinchas noch einmal bestätigt“.
**
Wie Geopolitik und Schuldenstände zusammenhängen**
Sorgen bereiten IWF und Weltbank auch die Schuldenstände mancher Entwicklungsländer. Die derzeitige geopolitische Lage, der Krieg in der Ukraine und das angespannte Verhältnis zwischen den USA und China erschwert es ärmeren Ländern ihre Schulden loszuwerden. Wie lenkt die Geopolitik die Kapitalflüsse? Und könnte die Weltbank bald das Klima retten?
Gast: Jakob Zirm
Host: Christine Mayrhofer
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Ohlsacher
Credits: IMF
Mehr zum Thema:
>>> Aloysius Widman: Wie der Kampf der Großmächte der Weltwirtschaft schadet
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Aloysius Widman: Weltwirtschaft wächst 2023 um zwei Prozent](https://www.diepresse.com/6274052/weltwirtschaft-waechst-2023-um-zwei-prozent/?utm_source=podigee&utm_medium=podcastshownotes)
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Apr 12, 2023 • 24min
Wie blutig wird der 1. Mai? Der rot-rot-rote Wahlkampf geht jetzt erst richtig los
Gast: Klaus Knittelfelder
Host: Anna Wallner
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Olsacher
Mehr zum Thema:
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