AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie

Karl Urban und Franziska Konitzer
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Apr 6, 2022 • 43min

Der Ukraine-Krieg vereitelt die Durchmusterung des Universums

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Galaxienhaufen, Dunkle Energie, Supernovaüberreste und Neutronensterne: Auf der To-do-Liste des Weltraumteleskops eRosita stand nicht weniger als eine Kartierung des gesamten Himmels, als es 2019 ins All befördert wurde. Eine Himmelsdurchmusterung im Röntgenbereich hatten sich die Forschenden hinter der vornehmlich deutschen Mission vorgenommen, insgesamt acht Mal sollte eRosita den Himmel abtasten. Doch das ist bisher nicht gelungen: Denn eRosita ist auf einem russischen Satelliten montiert. Ins All geschossen wurde das deutsche Teleskop von Russland. Und auch den Bodenkontakt hat bis Anfang März 2022 Russland übernommen… und was war dann? Franzi erzählt die Geschichte des Röntgenteleskops eRosita, das Jahrzehnte gebraucht hat, um überhaupt da zu sein, wo es heute ist, nämlich am Lagrange-Punkt L2. Und es ist eine Geschichte davon, dass ein Krieg auf der Erde auch im All seine Spuren hinterlässt. Beitragsbild: X-ray: Peter Predehl, Werner Becker (MPE), Davide Mella Bilder Bilder: Jeremy Sanders, Hermann Brunner, Andrea Merloni and the eSASS team (MPE); Eugene Churazov, Marat Gilfanov (on behalf of IKI) Weiterführende Links WP: ROSATWP: eRositaWP: Lagrange-PunkteWelt der Physik: eRositaARDalpha: WeltraumteleskopeBayerischer Rundfunk: Ukraine-Krieg – Und was ist mit der ISS?Space Night News – Neuigkeiten aus dem All: Krieg und Raumfahrt Bei den Weltraumreportern Raumfahrt in der Schusslinie Quellen MPE: Stellungnahme zum aktuellen Status des eROSITA-Instruments an Bord von Spektr-RG (SRG)
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Mar 22, 2022 • 40min

Die rätselhafte Marswolke

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Auf Bildern einer uralten und mäßig guten Kamera entdeckt der spanische Forscher Jorge Hernández Bernal im Jahr 2018 eine gewaltige Wolke auf dem Mars, die bisher niemandem aufgefallen zu sein schien. Die Kamera befindet sich an Bord der betagten Raumsonde Mars Express der ESA. Und eigentlich werden deren Aufnahmen nur verwendet, um für der Öffentlichkeit ein tägliches Bild vom Mars zu liefern. Wissenschaftliche Forschung ist damit nicht geplant. Karl erzählt im Podcast, wie das Bild der Wolke ihn auf einer Konferenz in Beschlag nahm und wie er mit dem Entdecker ins Gespräch kam. In der Geschichte geht es um Vulkane auf dem Mars, die wie alles auf dem Roten Planeten riesenhaft und für Erdenbewohner kaum zu fassen sind und die noch immer für eine Überraschung gut sind. Nachtrag Wann die Wolke das nächste mal auftritt: In den fünf letzten Marsjahren wurde die Wolke beobachtet (Hernández-Bernal 2020). Und da erschien die Wolke immer zwischen 220° und 320° Solar Longitude. Das beschreibt einen Zeitraum: umgerechnet bedeutet das, im Frühling bis Sommer auf der Südhalbkugel. Frühlingsanfang war dort am 24. Februar 2022 und Sommeranfang ist am 21. Juli 2022. Das heißt, grob zwischen April und November 2022 wäre eine neue Wolke am Arsia Mons zu erwarten (Umrechnung via WP: Timing on Mars). Beitragsbild: ESA/DLR/FU Berlin/J. Cowart, CC BY-SA 3.0 IGO Bilder Weiterführende Links WP: Mars ExpressTwitter: VMC – Mars WebcamESA: Visual Monitoring CameraWP: Beagle 2DLR: HRSC – High Resolution Stereo CameraWP: Arsia MonsWP: Volcanism on MarsWP: Tharsis-RegionWP: Olympus MonsWP: Kambrische ExplosionWP: Valles MarinerisDeutscher Wetterdienst: Orografische WolkePlanetary Society: Mars‘ CalendarWP: Staubsturm (Mars) Quellen EPSC 2019: Dynamics of the extremely elongated cloud on Mars Arsia Mons volcanoESA: Mars Express lüftet die Geheimnisse einer seltsamen Wolke
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Mar 9, 2022 • 41min

Wann explodiert endlich die nächste Supernova?

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im Jahr 1054 war richtig was los am Nachthimmel. Und 1181 auch. Und was für ein Jahr war 1604, als Johannes Kepler gar ein ganzes Buch über den neuen „Gaststern“ am Himmel schrieb! Doch seitdem:Fehlanzeige! Es gab seither keine einzige Sternexplosione in unserer Milchstraße mehr. Im Universum explodiert gefühlt ständig irgendwo eine Supernova. Und eigentlich sollte es auch innerhalb unserer Milchstraße doch bald irgendwann mal wieder so weit sein – Spektakel am irdischen Nacht- oder sogar Taghimmel inklusive. Oder? Franzi erzählt, warum sie sehnsüchtig auf die nächste galaktische Sternexplosion wartet – und was ihr selbst beobachten könntet, wenn das denn endlich passiert. Titelbild: NASA/CXC/SAO/D.Patnaude, Optical: DSS Empfehlung bei den Weltraumreportern Ukraine-Krieg: Raumfahrt in der Schusslinie Weiterführende Links WP: SupernovaWP: Die Supernova von 1987 in der Großen Magellanschen WolkeSpektrum: Warten auf das galaktische FeuerwerkBayerischer Rundfunk: Beteigeuze: Staub statt Supernovabild der wissenschaft: Hoffen auf die Supernova Quellen SuperNova Early Warning System SNEWS
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Feb 28, 2022 • 59min

Das wertvollste Material der Welt

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im Februar 1968 traf sich auf dem Gelände des Johnson Space Centers in Texas eine illustre Gruppe von Ingenieuren und Wissenschaftlern. Sie wollten beraten, wo schon bald die ersten Menschen auf dem Mond landen sollten. Dabei ging es allerdings nur sehr am Rand um die Geologie des Erdtrabanten. Karl erzählt die Geschichte des Mondgesteins, die nach etlichen erfolgreichen menschlichen und robotischen Missionen erst ihren Anfang nahm. Das Mondgestein wanderte dabei nicht nur in die Labore, sondern geriet auch auf Abwege. Titelbild: NASA Weiterführende Links WP: Oceanus ProcellarumWP: Nördlinger RiesWP: Apollo 15WP: Harrison SchmittWP: Lunar Sample Displays / Goodwill Moon RocksWP: Sowjetisches Luna-ProgrammWP: RegolithWP: Mons RümkerHarald HiesingerWP: Wolf AmendmentWR: Was Chang’e 4 auf dem Mond herausfinden sollWR: Neue Mondsteine für die ErdeWP: Chang’e 6 Quellen NASA: 50 Years Ago: Lunar Landing Sites SelectedNASA: „Scott’s opinion tipped the balance“Buch: Dava Sobel, The PlanetsSmithsonian: Ten Scientific Discoveries from the Apollo MissionsChe et al.: Age and composition of young basalts on the Moon, measured from samples returned by Chang’e-5, Nature (2021)Scinexx: Formte ein Einschlag die Mondseiten?
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Feb 17, 2022 • 46min

Ein Planet namens Poltergeist

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Eigentlich hatte der Radioastronom Alex Wolszczan 1990 in Puerto Rico nach etwas ganz anderem gesucht – und fand stattdessen erstmals Planeten, die einen anderen Stern als unsere Sonne umkreisen. Wobei „Stern“, strenggenommen, nicht ganz richtig ist: Denn dieser Exoplanet umkreist einen Pulsar, also einen Neutronenstern namens PSR B1257+12. Damit ist er bis heute unter den seitdem tausenden gefundenen Exoplaneten ein wahrer Exot. Franzi erzählt die Geschichte dieses Zufallsfunds, von den wohl dichtesten (im wörtlichen Sinne) Objekten im Universum und warum diese allerersten Exoplaneten zu richtig gruseligen Namen gekommen sind. Titelbild: NASA/JPL-Caltech Weiterführende Links WP: Pulsar PSR B1257+12 WP: Aleksander Wolszczan WP: Pulsar WP: Exoplanet YT: Einsturz Arecibo-Radioteleskop PSR B1257+12 c im Exoplanet Catalog der NASA Quellen Wolszczan & D. A. Frail: A planetary system around the millisecond pulsar PSR1257 + 12, Nature (1992) Konacki, Maciej; Wolszczan, Alex: Masses and Orbital Inclinations of Planets in the PSR B1257+12 System, The Astrophysical Journal (2003) Alex Wolszczan: Discovery of pulsar planets, New Astronomy Review (2012) M. Bailes, A. G. Lyne & S. L. Shemar: A planet orbiting the neutron star PSR1829–10, Nature (1991)
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Feb 10, 2022 • 16min

Neue Staffel mit Geschichten

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Vor einem Jahrzehnt ist AstroGeo gestartet: Im Mai 2012 erschien die erste Episode. Seither hat an dieser Stelle der Journalist Karl Urban Einblicke in seine Recherchen und seine Interviews gegeben. All das wird bleiben, aber AstroGeo geht einen neuen Weg. Ab sofort sind wir zu zweit. Karl Urban wird von seiner Kollegin Franziska Konitzer unterstützt. Wir starten diese zweite Staffel in einem regelmäßigen Rhythmus. Alle zwei Wochen erzählen wir uns abwechselnd eine Geschichte. Und wie gehabt, geben wir dabei tief Einblicke in unsere Recherchen. Dabei verfolgen wir die Idee des Podcast zwischen den Welten sogar noch stringenter als bisher: Denn Franzi ist Astrophysikerin, Karl ist Geologe. Wir erzählen euch das beste aus beiden Welten, der Astrophysik wie den Geowissenschaften. AstroGeo in Reinform.
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Jun 15, 2021 • 23min

Sonnensegel

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Der Wind bläht die Segel und das Schiff nimmt Fahrt auf, neuen Abenteuern entgegen. Eine solche Reise ist auch im All möglich: Mit Segeln ließen sich nach dem Raketenstart Planeten, Asteroiden oder Kometen ganz ohne Treibstoff erreichen. Es sind sogar ganz andersartige Umlaufbahnen möglich. Noch aber steht die Technologie am Anfang: Seit 2019 segelt LightSail-2 um die Erde, langsam übernimmt auch die NASA die Technologie. In dieser Episode geht es um den aktuellen Stand der Sonnensegel: Wir haben mit Expertinnen und Experten gesprochen, was die Planer noch davon abhält, im All Segel zu setzen – und warum manche diesen Schritt mittlerweile wagen. In dieser Folge kommen zu Wort: Bruce Betts (Planetary Society), Jeanette Heiligers (TU Delft), Roman Kezerashvili (City University New York), Tom Sproewitz (DLR Bremen), Les Johnson (NASA). Titelbild: NASA AstroGeo ist ein Projekt der Weltraumreporter und entsteht dank eurer Spenden und Abo-Beiträge. Seid dabei: Weltraumreporter.de. Links Weltraumreporter: Wann segeln wir zum Jupiter?Planetary Society: LightSail ProgramSpencer et al.: The LightSail 2 solar sailing technology demonstration, Advances in Space Research (2021)Vergaaij & Heiligers: Solar-Sail Trajectory Design to Planetary Pole Sitters, Engineering Notes (2019)Popular Mechanics: Light Sails Will Unlock Interstellar TravelWP: Solar Cruiser
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Dec 15, 2020 • 1h 10min

1,8 Milliarden Sterne

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Stiege man in ein Raumschiff und flöge hinaus ins All, so würde es schon bald dunkel werden. Die Sonne würde zu einem unauffälligen Lichtpunkt schrumpfen, die in einem Meer anderer Sterne kaum noch auffallen würde. Welche Sterne aber zur Nachbarschaft der Sonne gehören, war bis weit ins 19. Jahrhundert noch unbekannt. Zwar leuchten am Himmel manche Sterne heller als andere, aber ob die uns besonders nah sind oder trotz immenser Entfernung einfach besonders stark leuchten, war ein lange unlösbares Rätsel. Das Rätsel über unsere kosmische Nachbarschaft gelöst. Zwischen 1989 und 1993 lieferte der Satellit Hipparcos zunächst genaue Entfernungen für rund 100.000 Sterne. Doch dann startete startete im Dezember 2013 der ESA-Satellit Gaia, der die bis dahin existierenden Sternenkataloge weit hinter sich lassen sollte. Zwei Teleskope des Satelliten tasten ständig den Himmel ab und übertragen das Licht jedes einzelnen Sternes auf hochempfindliche CCD-Chips. Gaia kann messen, wohin sich ein Stern wie schnell auf seiner Bahn ums Zentrum der Milchstraße bewegt, ob er angeschubst durch die Schwerkraft unsichtbarer Begleiter hin und her schwingt und wie die stellaren Atmosphären chemisch zusammengesetzt sind. Am 3. Dezember 2020 wurde nun die nächste Version des Katalogs veröffentlicht, das Gaia Early Data Release 3, das nun Daten zu 1.811.709.771 kosmischen Lichtpunkten enthält. In unserem Podcast sprechen wir mit vier Astronomïnnen über ihre Forschungsarbeit im Zeitalter des Gaia-Katalogs: Stefan Jordan und Emily Hunt von der Universität Heidelberg, Boris Gänsicke von der University of Warwick in England und Thomas Kupfer von der Texas Tech University in den USA. Musik: Cepeheid, CC-BY 3.0 StellardroneTitelbild: ESA/Gaia/DPAC; CC BY-SA 3.0 IGO. Acknowledgement: A. Brown, S. Jordan, T. Roegiers, X. Luria, E. Masana, T. Prusti and A. Moitinho Links und mehr zur Gaia-Revolution gibt es hier.
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Oct 23, 2020 • 1h 6min

Zukunft astronomischer Forschung

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Die meisten Wissenschaftler treibt der Wille an, die Welt zu verbessern und den menschlichen Horizont zu erweitern. Was ist aber, wenn die eigene Arbeit dazu führt, dass sich der Zustand der Erde verschlechtert? In sechs Kommentaren in einer Sonderausgabe des Magazins Nature Astronomy machten sich nun etliche Astronomen sehr selbstkritische Gedanken darüber, wie sie mit ihrer eigenen Arbeit zur Klimakrise beitragen. Karl Urban sprach für diesen Podcast mit Astronomin Victoria Grinberg, dem Astronomen Knud Jahnke und der Umweltphysikerin Kira Rehfeld, die ihre Kollegen derzeit aufrütteln wollen, indem sie den ökologischen Fußabdruck ihrer Arbeit für das Klima sichtbar gemacht oder indem sie die Folgen einer wärmeren Erde für die astronomische Beobachtung selbst berechnet haben. Musik: Mike LeiteTitelbild: CC-BY 2.0 Mbtrama / Flickr Links und mehr zu Waldbränden rund um astronomische Observatorien gibt es hier. AstroGeo ist ein Projekt der Weltraumreporter und entsteht dank eurer Spenden und Abo-Beiträge. Seid dabei: Weltraumreporter.de.
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Jul 21, 2020 • 41min

Der größte Steinmeteorit

Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Blaubeuren liegt am Fuß der Schwäbischen Alb, knapp 20 Kilometer westlich von Ulm. Hier grub der Telekom-Mitarbeiter Hansjörg Bayer 1989 einen 30 Kilogramm schweren, aber sonst erstaunlich kompakten Stein aus. Er lag jahrelang in seinem Garten. Beinahe hätte er ihn entsorgt. Am Ende entschied sich Bayer, ihn von Experten untersuchen zu lassen. Erst da wurde klar: Es handelt es sich um den größten Steinmeteoriten, der bislang in Deutschland gefunden worden ist. Wir sprechen mit Dieter Heinlein, der für das Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Meteoriten untersucht. Im Januar kam der Fund aus Blaubeuren zu ihm. Und zu Beginn war er nicht sicher, ob der ungewöhnlich große Brocken überhaupt ein Meteorit ist. Bild: Gabriele Heinlein / DLR AstroGeo ist ein Projekt der Weltraumreporter und entsteht dank eurer Spenden und Abo-Beiträge. Seid dabei: Weltraumreporter.de. Links Weltraumreporter: Meteorit mit Spuren des Menschen?AstroGeo 004: Meteoriten und das Rieskrater-MuseumDLR: Größ­ter deut­scher Stein­me­teo­rit in Blau­be­u­ren ge­fun­den

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