

AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie
Karl Urban und Franziska Konitzer
Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziskia Konitzer und Karl Urban regelmäßig Geschichten, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Es sind wahre Geschichten aus Astronomie und Astrophysik, Geologie und Geowissenschaften.
Episodes
Mentioned books

May 7, 2020 • 20min
Phantom Methan
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke!
Methan gilt als Hinweis für Leben auf dem Mars. Seit Jahrzehnten wurde es immer wieder nachgewiesen. Eine neue spezialisierte Sonde findet das Gas allerdings nicht. Wieviel Wunschdenken um ungenaue Messwerte war im Spiel?
Musik: CC-BY 3.0 Mike LeiteBild: NASA
AstroGeo ist ein Projekt der Weltraumreporter und entsteht dank eurer Spenden und Abo-Beiträge. Seid dabei: Weltraumreporter.de.
Links
WP: MarskanäleWP: Giovanni SchiaparelliWP: Curiosity RoverWP: MethanJorge Pla-GarcíaSébastien ViscardyWP: Mars ExpressWP: ExoMars Trace Gas Orbiter
Bei den Weltraumreportern
Rettet den MarsmaulwurfSee unter dem Marsgletscher?Podcast: 366 Tage wie auf dem MarsMars im Rückwärtsgang
Quellen
Mumma et al.: Strong Release of Methane on Mars in Northern Summer 2003, Science (2009)Webster et al.: Mars methane detection and variability at Gale crater, Science (2015)Zahnle: Play it again, SAM, Science (2015)Giuranna et al.: Independent confirmation of a methane spike on Mars and a source region east of Gale Crater, Nature Geoscience (2019)Korablev et al.: No detection of methane on Mars from early ExoMars Trace Gas Orbiter observations, Nature (2019)

Jan 9, 2020 • 46min
Arms Race in Outer Space (English episode)
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Without satellites, modern warfare can no longer work. More and more countries are therefore developing weapons to take down enemy satellites in the event of war. But this development potentially has a high price.
Daniel Porras
Karl Urban talks to Daniel Porras who works in Geneva in Switzerland as a researcher at the United Nations Institute for Disarmament Research. Daniel published a paper in 2006. It is called The Common Heritage of Outer Space: Equal Benefits for most of Mankind. But more recently he is more and more involved with the severity of current space diplomacy.
Picture: Wikimedia Commons
Links
WR: Das All wird zum SchlachtfeldWP: UNIDIRUNIDIR: Daniel PorrasPorras 2006: The Common Heritage of Outer Space: Equal Benefits for Most of Mankind
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Dec 20, 2019 • 19min
Astronomie unter tausenden Satelliten
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Die Astronomie sticht unter den Wissenschaften hervor, weil sie alle Menschen aller Kulturen wohl gleichermaßen berührt: Jeder Mensch kann in einer sternenklaren Nacht an den Himmel blicken und die Gestirne auf sich wirken lassen. Doch die Menschheit verändert den Nachthimmel und das wohl mit zunehmendem Tempo: Die Astronomengemeinde warnt derzeit jedenfalls, dass das Ende des Nachthimmels wie wir ihn bisher kannten, bevorsteht. Und das selbst, wenn die Lichter der Stadt fern und die Sicht gut ist.
Die erste Megakonstellation heißt Starlink: Das Unternehmen SpaceX möchte 12000 Satelliten ins All bringen, vielleicht sogar noch viel mehr. Karl Urban erzählt was dran ist an den Sorgen der Astronomen.
Episodenbild: Victoria Girgis/Lowell Observatory
Links
WR: Gefährdet Starlink Astronomie und Raumfahrt?WP: StarlinkESO: Bruno LeibundgutWP: Bruno LeibundgutTwitter: Mark McCaughrean
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Sep 11, 2019 • 1h 5min
Inklusive Astronomie
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Gerhard Jaworek in seinem Büro (Bild: CC-BY-SA 4.0 Karl Urban/Die Weltraumreporter
Wer einmal in seinem Leben in einer richtig klaren Nacht durch ein richtig gutes Teleskop schauen konnte, den dürfte diese Erfahrung nicht mehr loslassen. Die Sterne, Planeten, Gasnebel oder Galaxien sind überwältigend schön. Doch wie wirkt der Sternenhimmel eigentlich auf Menschen, die ihn nie in ihrem Leben gesehen haben?
Karl Urban und Felicitas Mokler haben in Karlsruhe den Informatiker und Hobbyastronomen Gerhard Jaworek besucht, der seit seiner Geburt blind ist, der über seine Erfahrungen ein Buch geschrieben hat und der regelmäßig Jugendliche mit seiner rein akustischen Faszination der Sterne in den Bann zieht.
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Links
Gerhard Jaworek: Blog, Twitter, BuchWP: GravitationswellenWP: Joachim-Ernst BehrendtWP: Johannes KeplerUniverse2Go: PlayStoreWP: Internationale Astronomische UnionWP: SonifikationWP: Pro-RetinaWP: Astronomische Gesellschaft

May 31, 2019 • 52min
Journalismus im Schwarzen Loch
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Es war vom ersten Moment an ein ikonisches Bild: Am 10. April 2019 präsentierten Forscher die erste Aufnahme eines Schwarzen Loches. Es befindet sich 53 Millionen Lichtjahre von uns entfernt im Zentrum der Galaxie M87. Es eröffnete ein neues Fenster für die Astronomie, die diesen exotischen Typ einer Sternenleiche erstmals direkt beobachten konnten, dank eines weltumspannenden Verbundes gekoppelter Radioteleskope.
Mit diesem wissenschaftlichen Ereignis war auch ein enormes Medienereignis verbunden: Sechs wissenschaftliche Studien erschienen zeitgleich, ohne dass Journalisten sich vorab ein Bild machen konnten und den zu erwartenden Hype einordnen konnten. Karl Urban unterhält sich mit der Wissenschaftsjournalistin (und Astrophysikerin) Felicitas Mokler darüber, was das Bild bedeutet – und wie es in die Welt kam.
Dieser Podcast geht wie gehabt weiter, allerdings unter einem neuen Banner: AstroGeo ist von nun an ein Podcast der Weltraumreporter.
Bei den Weltraumreportern
Weltraumreport: Der Newsletter der WeltraumreporterLeseproben der WeltraumreporterDossier: Schwarze LöcherEin Bild eines Schwarzen Lochs: Interview mit Prof. Michael KramerEin Nobelpreis für Gravitationslinsen
Links
Twitter: WeltraumreporterTwitter: Felicitas MoklerYoutube: Pressekonferenz: BrüsselWP: Carlos MoedasWP: RelativitätstheorieWP: GravitationswellenWP: SpaghettifizierungWP: Sagittarius AWP: M87WP: Event Horizon TelescopeSpektrum.de: BasislinieWP: Gravitationslinseneffekt

Oct 2, 2018 • 55min
Analog zum Mars
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366 Tage lang verbrachte Christiane Heinicke wie auf dem Mars: Sie lebte und arbeitete unter einer Kuppel aus Kunststoff und ging nur in einem Schutzanzug nach draußen. Über ein Jahr lebte sie mit fünf anderen Analogastronautinnen und -astronauten zusammen. Eine Nachricht zum Rest der Welt brauchte wie auf dem Mars ungefähr 20 Minuten – eine Antwort genauso lange.
Obwohl das Habitat nur auf einem Vulkan von Hawaii lag, dürften der emotionale und soziale Stress ähnlich wie auf dem Mars gewesen sein. Die Geophysikerin spricht über ihre Erlebnisse während des Jahres in Isolation – und wie sie heute an der Universität Bremen selbst Habitate entwirft.
Bild: CC-BY-SA 3.0 Brian Shiro
Links
Christiane Heinicke: Blog
WP: Mars Analog Habitat
WP: HI-SEAS
Webseite: HI-SEAS
WP: Mars Society
WP: Pāhoehoe-Lava
WP: ʻAʻā-Lava
Simulation in Polen: ICAres-1
WP: ZARM
ZARM: MAMBA

Apr 19, 2018 • 52min
Raumfahrt mit China
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Die Raumfahrt ist im Umbruch. Die Internationale Raumstation (ISS) könnte schon in einigen Jahren an private Betreiber übergeben oder sogar auf dem Grund des Pazifiks landen. Daher bereitet sich Matthias Maurer derzeit auf weit mehr vor als nur auf seinen ersten Flug zur ISS. Erst kürzlich in das europäische Astronautenchorps berufen, beschäftigt er sich längst mit den Anforderungen neuer Bündnisse. Der gebürtige Saarländer ist es gewohnt, sich mit verschiedenen Kulturen zu beschäftigen. Er spricht fünf Sprachen, neben Russisch neuerdings auch Chinesisch. Und er absolvierte im Sommer 2017 mit seiner Kollegin Samantha Christoferetti ein Überlebenstraining in China, als erste ausländische Raumfahrer überhaupt.
Bild: ESA
Das Interview ist als Teil des AstroGeo Podcast frei verfügbar. Das Transkript und weiteres Zusatzmaterial ist bei Riffreporter für 2,49 € zu erwerben. Der Kauf unterstützt mich bei meiner weiteren Recherche.

Sep 18, 2017 • 1h 9min
Die Alpen
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Sie sind erhaben, gewaltig und anziehend: Die Bergkette in der Mitte Europas war lange das bestuntersuchte Hochgebirge der Welt – zum Schaden vieler Geologen. Denn lange hielten sie die Alpen für einen Archetyp eines Gebirges. Als aber Geologen aber im Laufe der Geschichte zunehmend die Welt bereisten, stellten sie das genaue Gegenteil fest: Die Alpen sind ein geologischer Sonderfall unter den Gebirgen. Wie genau sie entstanden, konnten die Forscher erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts richtig beschreiben.
In dieser Folge erzählt David Bressan von der geologischen Forschungsgeschichte der Alpen, die voll von Irrungen und Irrtümern ist. Das Gespräch entstand in Südtirol in Norditalien, wo David zu Hause ist.
Überschiebung von Glarus nach H. C. Escher (1812): Dunkle Permische Gesteine liegen auf jüngeren Jura- und Kreisesedimenten – für damalige Geologen ein Widerspruch.
Links
AG 018: Geschichte der GeologieDavid Bressan: Geschichte der Geologie / History of Geology / Storia della GeologiaWP: AlpenWP: Continental Collision (en.)WP: Tektonische DeckeWP: Goethes Italienische ReiseWP: BrennerpassWP: Geologische KartenWP: Magmatisches GesteinWP: Metamorphes GesteinWP: BergkristallWP: SintflutWP: NeptunismusWP: PlutonismusWP: KontraktionstheorieWP: ÄtnaWP: VesuvWP: PlattentektonikWP: Alfred WegenerWP: FaltenWP: HimalayaWP: TethysWP: DolomitenWP: Nördliche KalkalpenWP: GondwanaWP: LaurasiaWP: PangäaWP: SubduktionWP: TauernfensterWP: AbscherungWP: MurenWP: Gotthard-BasistunnelWP: Louis AgassizWP: FindlingeWP: Abraham Gottlob WernerWP: Bergsturz von GraubündenWP: ErosionYoutube: Bergsturz von Frana (Drohnenüberflug)

Feb 2, 2017 • 18min
Militär im All
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Seit den ersten Tagen der Raumfahrt scheint das All ein friedlicher Ort zu sein: Satelliten kreisen, um die Erde zu untersuchen, Daten zu übertragen – oder zu spionieren. Aber bewaffnete Konflikte gab es bis heute nicht.
Tatsächlich aber verfolgten die ersten Weltraummächte – USA und UdSSR – zu Beginn auch aggressive Strategien und entwickelten Waffen für die Umlaufbahnen. Mit dem Weltraumvertrag von 1967 und dem atomaren Gleichgewicht wurden solche Entwicklungen allerdings gestoppt, bevor sie US-Präsident Ronald Reagan schließlich wieder aufnehmen ließ.
Musik: Take It Apart And Start All Over Again, CC-BY-SA-NC junior85
Bild: Ronald C. Wittmann / public domain
Links
WP: Sputnik-1WP: WeltraumvertragOriginaltext: WeltraumvertragBrian Weeden, Secure World FoundationTheresas Hitchens, University of MarylandWP: Ronald ReaganWP: Strategic Defense Initiative (SDI)WP: Anti Satellite Weapons

Apr 26, 2016 • 49min
Tschernobyls Wildschweinbraten
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Am 26. April 1986 verteilt sich von Tschernobyl in der heutigen Ukraine radioaktives Material über große Teile Europas. Obwohl bei uns vergleichsweise wenig Nuklide ankommen, sind die Folgen bis heute messbar und beeinträchtigen teilweise sogar Lebensmittel aus den Wäldern Deutschlands.
In dieser Folge unterhält sich Gastmoderator Faldrian mit Karl Urban über die Auswirkungen von Tschernobyl. Die waren zwar besonders für die Landwirtschaft in Deutschland kein Thema mehr, aber in den Wäldern gibt es bis heute gegentlich erhebliche Belastungen. Bei Wildschweinen scheinen die Messwerte aus unbekannten Gründen sogar zuzunehmen.
Bild: gemeinfrei / Bernie / Wikimedia Commons
Links
Faldrian: Twitter / Blog / FlattrWP: Nuklearkatastrophe TschernobylDer Spiegel: Molke, In Toto, 16.02.1987WP: Iod-IsotopeWP: Cäsium-IsotopeWP: Liste von KernwaffentestsWP: FalloutSpektrum.de: Der Wald erinnert sich (Recherche dieser Folge)LFU: Bayerisches Landesamt für UmweltLFU: Datenportal, Überwachung der allgemeinen Umweltradioaktivität in BayernFood Watch: Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittelxkcd: RadiationWP: Becquerel (Einheit)WP: Sievert (Einheit)WP: DestruentenWP: Mykorrhiza-PilzeWP: Weißer RaslingWP: BioremediationWP: ParasoleWP: WildschweinG. Steinhauser: 137Cs in the meat of wild boars: a comparison of the impacts of Chernobyl and Fukushima, Journal of Radioanalytical and Nuclear Chemistry (2016)G. Steinhauser: Comparison of the Chernobyl and Fukushima nuclear accidents: A review of the environmental impacts, Science of the Total Environment (2014)Deutscher JagdverbandLGL: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und LebensmittelsicherheitLGL: Cäsiumbelastung in Wildfleisch und Wildpilzen aus BayernCRE: Die Jagd


