Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast

Claudia Linzel
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Sep 22, 2023 • 1h 1min

Fabian Pfleger & Matthias Kellermann: Metamorphose

Ganz besonders freue ich mich, dass ich auch in diesem Jahr zu Gast in der Düsseldorfer Galerie Kellermann sein darf. Eine Galerie, die neben international bekannten Klassikern der Kunstszene vor allem aufstrebende Künstler innen der Gegenwart präsentiert, die sich für gesellschaftliche und soziale Themen, wie z.B. den Orange Day einsetzt und die auch in besonderem Maße die Entwicklung, quasi die Metamorphose von jungen Künstler: innen unterstützt. Metamorphose, an diesen meist unumkehrbaren Wandel von Gestalt oder Form denken wir in erster Linie an die Entwicklung der dicken Raupe, die sich zum wunderschönen, fliegenden Schmetterling entfaltet. Gerne verknüpfen wir das Wort Metamorphose auch mit Selbstverwirklichung und Selbstentfaltung… doch wie genau kann das aussehen? An welcher Stelle können wir uns Flügel umbinden, an Stärke gewinnen, unseren Blickwinkel erweitern und uns völlig befreit fühlen? Wo ist uns Glauben wichtig und an welcher Stelle gilt es religiöse Mythen zu überdenken? Und wie wichtig ist es dabei auch, an der ein oder anderen Stelle Adieu sagen zu können. Doch bevor ich mich zu einer Küchentisch-Philosophin entwickel, lasse ich lieber meine Gäste – den Galerist Matthias Kellermann und den Künstler Fabian Pfleger – zu Wort kommen, die sich sicherlich schon deutlich intensiver mit diesen Gedanken auseinandergesetzt haben. Für die Vermittlung dieser Zusammenarbeit bedanke ich mich bei Stephanie Jancke.
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Sep 20, 2023 • 1h 6min

Weltkindertag – Kinderangst in Kindermut

Weltkindertag – Kinderangst in Kindermut mit Andrea Herrmann, Jerome Braun & Klaus Strenge Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst Manchmal genügt ein Satz, um eine Debatte auf eine einfache, unbequeme Spur zu setzen.„Wer etwas will, der findet Wege. Wer etwas nicht will, der findet Gründe.“ Am Weltkindertag richtet diese Sonderfolge den Blick auf Kinderrechte – und auf die Frage, wie Kinder in einer komplexen Gegenwart gestärkt werden können. Nicht abstrakt. Sondern sehr konkret: durch Projekte, die zuhören, begleiten, schützen und Kindern Sprache geben. Im Zentrum dieser Episode stehen zwei Institutionen, die auf unterschiedliche Weise zeigen, wie aus Angst Mut werden kann – und wie Kultur dabei eine Rolle spielt. Zu Gast ist Andrea Herrmann, Gründerin von Härmanz, einem Projektbüro, das Kinderstimmen sichtbar macht. Gleichzeitig ist Jerome Braun zugeschaltet, Gründer der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel. Ergänzt wird das Gespräch durch den Kinderbuchautor Klaus Strenge, der ein paar Worte zu Kinderfressern, Mutmachhörspielen und der Kraft von Geschichten beisteuert. Diese Folge bewegt sich zwischen Prävention, kultureller Bildung und gesellschaftlicher Verantwortung. Und sie stellt eine Frage, die im Alltag oft untergeht:Wie kann ein Kind lernen, sich selbst ernst zu nehmen – ohne sich zu fürchten? Weltkindertag: Kinderangst in Kindermut Angst gehört zum Aufwachsen. Sie ist Teil von Fantasie, Teil von Erfahrung, Teil von Schutzmechanismen. Entscheidend ist, ob Kinder erleben, dass Angst verdrängt wird – oder ob sie spüren: Angst darf ausgesprochen werden. Und sie darf sich verändern. In dieser Episode geht es um Projekte, die genau hier ansetzen. Sie arbeiten mit Geschichten, mit Hörformaten, mit Begegnungen, mit Sprache. Und sie setzen auf eine Haltung, die in der Gegenwart oft selten geworden ist: Geduld. Denn Mut entsteht nicht durch Appelle. Mut entsteht durch Beziehung. Durch Erwachsene, die Verantwortung übernehmen. Durch Strukturen, die Kinder nicht alleine lassen. Und durch Räume, in denen Kinder nicht bewertet werden, sondern wahrgenommen. Härmanz und Hänsel + Gretel zeigen, wie diese Räume aussehen können – einmal aus einer kulturpraktischen Perspektive, einmal aus dem Blickfeld von Kinderschutz und Prävention. Härmanz & Hänsel + Gretel: Zwei Perspektiven, ein gemeinsamer Kern Härmanz steht für Projekte, die Kinderstimmen in den Mittelpunkt rücken. Für Formate, die Kindern nicht erklären, wie die Welt funktioniert – sondern die ihnen zuhören, wenn sie erzählen, wie sich die Welt anfühlt. Die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel bringt den Fokus auf Prävention, Schutz und konkrete Programme, die Kinder stärken. Es geht um Strukturen, um Verantwortung, um den Alltag von Schulen und Familien. Und um die Frage, wie Kinder früh erleben können, dass sie nicht alleine sind. Beide Perspektiven treffen sich in einem gemeinsamen Kern: Kinder sollen erfahren, dass ihre Gefühle ernst genommen werden. Und dass es Wege gibt – auch dann, wenn Angst groß wirkt. Mit Klaus Strenge kommt eine dritte Ebene hinzu: Geschichten als Schutzraum. Als Umweg, der manchmal direkter ist als jede Erklärung. Und als Möglichkeit, Angst zu benennen, ohne sich bloßzustellen. Diese Folge ist deshalb eine Sonderfolge. Sie ist ein kleiner Fokuswechsel. Und sie ist eine Einladung, Kinderrechte nicht als politische Fußnote zu behandeln, sondern als kulturelle Aufgabe. Themen der Folge Weltkindertag · Kinderrechte · Kinderschutz · Prävention · Kinderstimmen · Kulturarbeit mit Kindern · Mutmachhörspiele · Angst · Verantwortung · gesellschaftliche Teilhabe Gäste Andrea Herrmann (Härmanz) · Jerome Braun (Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel) · Klaus Strenge (Kinderbuchautor) Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.Die Stiftung engagiert sich für kulturelle Teilhabe, Bildung und soziale Verantwortung. Sie unterstützt Projekte, die künstlerische Entwicklung ermöglichen, Orientierung geben und gesellschaftliche Zusammenhänge stärken – langfristig, verlässlich und mit Blick auf nachhaltige Strukturen. Weitere Gespräche aus der Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West: Alle Folgen der Zusammenarbeit mit der Sparda-Stiftung Links & Credits Härmanz · deutsche Kinderschutz Stiftung Hänsel + Gretel · Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank-West Hören Der Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst erscheint seit 2020 kostenfrei auf allen gängigen Plattformen: ︎ Kunstpodcast auf Spotify hören Die Leichtigkeit der Kunst auf Spotify hören ︎ Kunstpodcast bei Apple Podcasts Die Leichtigkeit der Kunst auf Apple Podcasts hören ︎ Kunstpodcast auf YouTube Die Leichtigkeit der Kunst auf YouTube hören Weiterhören Weiterhören Weitere Episoden aus der Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West finden sich in der Kategorie Sparda-Stiftung x die Leichtigkeit der Kunst.Passend dazu: Mondo Mio Kindermuseum – Kleine Geste, große Wirkung (Kinder stärken durch Kultur) · New Talents Ruhr  über Nachwuchsförderung · Käpt’n Book – (M)ein wunderbares Ich (Sprache, Identität, junge Perspektiven)
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Sep 19, 2023 • 15min

Alfredo Reyes x Munich HIGHLIGHTS 07: Porzellan

Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast „Die Leichtigkeit der Kunst“ in Kollaboration mit der Munich HIGHLIGHTS, der internationalen Kunstmesse auf höchstem Niveau. Dank unseres HIGHLIGHTS Spezialisten Alfredo Reyes, Inhaber der Kunsthandlung Röbbig in München erhalten wir mit diesem Selected Insight einen ausgewählten Einblick auf das Sammelgebiet erlesener Porzellane des 18. Jahrhunderts. Die HIGHLIGHTS findet vom 18. – 22. Oktober 2023 in den wirklich beeindrucken Räumlichkeiten der Residenz statt. Die Prämisse in der familiären Atmosphäre lautet stets „Kunst von höchster Qualität“.    
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Sep 15, 2023 • 51min

Christoph Graf von der Schulenburg & Rafael Schwarz: 300 Jahre Dorotheum

Wenn ich euch jetzt fragen würde, was ein Versatz- und Fragamt ist, dann würdet ihr möglicherweise den Kopf schütteln… Zumindest erging es mir so;-) Ich gebe es gerne zu, bis vor kurzem hätte ich geschworen, dass ich mit einem Versatz- und Fragamt noch nie etwas zu tun hatte… doch weit gefehlt;-) Drehen wir die Uhr doch einmal um über 315 Jahre zurück in das Jahr 1707. Das ist das Gründungsjahr eines der wohl bekanntesten und ältesten Auktionshäuser, vermutlich der Welt. Ich spreche vom… Dorotheum. Gegründet wurde das Dorotheum von Joseph I. als – genau: Versatz- und Fragamt. Und wie das prunkvolle Traditionshaus zu dem Namen Dorotheum und nicht Josephum kam, welche Rolle die Habsburger, ein Kloster und die Reformen Josephs II spielten, welche Sparten hier bedient werden und welche Anekdoten sich vor dem ein oder anderen berühmten Hammerschlag bzw Glockengeläut abgespielt haben… erfahren wir nun und zwar von Christoph Graf von der Schulenburg, Head of Departement Paintings und Magister Rafael Schwarz, Auktionator und Clientservice für moderne und zeitgenössische Kunst in dem wunderschönen Palais an der Dorotheergasse 17.  
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Sep 12, 2023 • 54min

Munich HIGHLIGHTS Podcast: Altmeisterzeichnung und modernes Sammeln mit Katrin Henkel und Michael Beck

Der Munich HIGHLIGHTS Podcast nutzt den Rahmen der Boutiquemesse, um Verbindungen sichtbar zu machen: zwischen Antiquitäten, bildender Kunst, Fotografie, Kunstmarkt, Kunsthandwerk, Sammlungen und Schmuck. Dieser Kunst-Podcast führt mitten hinein in Gespräche, die sich Zeit nehmen: für historische Linien, für Beobachtungen aus der Praxis und für Erfahrungen aus Handel, Sammlung und kuratorischer Arbeit. Im Mittelpunkt dieser Folge stehen Altmeisterzeichnungen und modernes Sammeln. Das Gespräch richtet den Blick auf das Zeichnen als künstlerische Grundlage, auf das Sammeln als langfristige Praxis und auf Verantwortung im Umgang mit Werken, Wissen und Weitergabe. Gäste Katrin HenkelSammlerin und Stifterin. Gründerin der Katrin Bellinger Collection und der Tavolozza Stiftung. Langjährige Tätigkeit im internationalen Kunsthandel für Altmeisterzeichnungen, unter anderem in München und London. Heute tätig in institutionellen Zusammenhängen. Michael BeckGalerist und Sammler. Mitinhaber der Galerie Beck & Eggeling in Düsseldorf. Engagiert in kuratorischen und sammlungsbezogenen Kontexten sowie in der Arbeit mit Künstlernachlässen und Institutionen. Katrin Henkel und Michael Beck sprechen gemeinsam mit Claudia Linzel über das Sammeln von Zeichnungen, über den Blick auf Papier und über die Frage, wie sich historische Werke und zeitgenössische Sammlungspraktiken gegenseitig beeinflussen. Blicke, Wege, Prägungen Das Gespräch setzt nicht mit Programmen ein, sondern mit Wegen. Katrin Henkel beschreibt ihren Zugang zur Zeichnung über den Kunsthandel: über Nähe zum Objekt, über jahrelange Beschäftigung mit einzelnen Künstler:innen und über das langsame Schulen des Blicks. Michael Beck ergänzt diese Perspektive aus der Galeriepraxis und aus dem familiären Umfeld, in dem Kunst, Sammlung und Alltag eng miteinander verbunden waren. Sammeln erscheint hier nicht als Besitzform, sondern als Prozess. Entscheidungen entstehen aus wiederholtem Sehen, aus Vergleich und aus der Auseinandersetzung mit Materialität. Zeichnung wird als unmittelbare künstlerische Äußerung beschrieben, die Nähe erlaubt und Verantwortung verlangt. Zeichnung als Zeitdokument Im weiteren Verlauf rückt die Altmeisterzeichnung selbst in den Mittelpunkt. Papier, Linie und Technik werden als Grundlage künstlerischer Arbeit sichtbar. Zeichnungen fungieren als Studien, als Denkraum, als eigenständige Werke. Sie zeigen Arbeitsprozesse, Korrekturen und Entscheidungen. Die Gesprächspartner ordnen diese Werke in kunsthistorische Kontexte ein, ohne sie zu isolieren. Zeichnung erscheint als Medium, das Zeit speichert: den Moment des Entstehens ebenso wie spätere Betrachtungen, Zuschreibungen und Sammlungswege. Brüche, Übergänge, neue Sammlungsformen Besonders greifbar wird das Gespräch dort, wo es um Übergänge geht. Um die Frage, wie Altmeisterzeichnungen heute gesammelt werden. Und wie sich Sammlungspraktiken verändern: durch neue Generationen, durch veränderte Marktbedingungen, durch institutionelle Öffnungen. Altmeisterzeichnung wird nicht als abgeschlossener Bereich beschrieben, sondern als Feld, das weiterhin gelesen, befragt und neu kontextualisiert wird. Moderne Sammlungsformen knüpfen an historische Praktiken an, ohne sie zu reproduzieren. Sammlung, Markt, Verantwortung Ein zentraler Aspekt des Gesprächs ist Verantwortung. Katrin Henkel spricht über die Rolle von Stiftungen, über Leihgaben, über langfristige Zusammenarbeit mit Museen. Sammlung wird als Aufgabe verstanden, die über den privaten Rahmen hinausreicht. Michael Beck ergänzt diese Perspektive durch Erfahrungen aus Galeriearbeit und Marktbeobachtung. Fragen von Provenienz, Qualität und Kontext sind Teil des Alltags. Markt erscheint hier nicht als Gegenpol zur Kunst, sondern als Struktur, in der Entscheidungen wirksam werden. Sammeln heute Zum Ende hin öffnet das Gespräch den Blick auf die Gegenwart. Sammeln wird als Haltung beschrieben, die Zeit, Aufmerksamkeit und Wissen erfordert. Zeichnung bleibt dabei ein Medium, das Konzentration verlangt – im Sehen wie im Bewahren. Die Munich HIGHLIGHTS erscheinen in diesem Zusammenhang als Ort der Begegnung: zwischen Sammler:innen, Händler:innen, Institutionen und Werken. Nicht als Marktüberblick, sondern als Gesprächsraum. Themen dieser Folge Altmeisterzeichnung · Sammeln · Papier · Sammlung · Markt · Verantwortung · Kunstgeschichte Weiterhören Weitere Gespräche innerhalb des Munich HIGHLIGHTS Podcast Links & Credits Munich HIGHLIGHTS Katrin Bellinger CollectionTavolozza StiftungGalerie Beck & EggelingOlaf Gulbransson GesellschaftFondazione Braglia Hören Website · Spotify · Apple Podcasts · YouTube Hinweis Diese Episode des Munich HIGHLIGHTS Podcast entstand in Kooperation mit Munich HIGHLIGHTS im Sommer 2023. Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026. Aufnahmesituation zum Munich HIGHLIGHTS Podcast mit Michael Beck, Katrin Henkel, geb. Bellinger und Claudia Linzel
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Sep 8, 2023 • 49min

Volker Hermes: Hidden Cover

Zitate sind ja etwas so Wunderbares und ich spiele immer wieder gerne mit diesen auf den Punkt gebrachten Erfahrungsschätzen… In dieser Folge möchte ich daher mit den Worten von Immanuel Kant, aus Kritik der reinen Vernunft starten: »Das Bild ist ein Produkt des empirischen Vermögens und der produktiven Einbildungskraft.« und um gleich noch eins darauf zu setzen… „Die Welt ist eine Maskerade, das Gesicht, die Kleidung, die Sprache, alles ist vorgespielt. Alle wollen etwas vorgeben, was sie nicht sind. Alle legen einander rein und niemand kennt sich selbst.“ Ein Zitat von Francisco de Goya (1746–1828) aus einem seiner achtzig „launigen Einfällen und leicht hingeworfenen Skizzen“ der Caprichos. Doch warum werfe ich Kant und Goya in einen Topf? Weil ich darüber nachdenke, was ein Portrait ausmacht… geht es rein darum, einen authentischen Charakter abzubilden… hmmm sind beispielsweise Selfies immer so authentisch oder spielen sie uns etwas vor? Möchte man in einem Portrait vielleicht sogar die eigenen Geschichten lesen oder etwas über die Sozialisation des Portraitierten erfahren? Was wollen wir beim Betrachten herausfinden und welche Botschaft möchte der Verfasser senden? Geschieht das rein über das Gesicht des Abgebildeten oder gibt es darüber hinaus auch noch weitere Codes? Und was passiert, wenn ein Teil des Gesichts verdeckt, durch eine Maske versteckt ist? Fragen wir doch dazu Volker Hermes, der sich bei der Auseinandersetzung mit seinen Hidden Portraits, sicherlich auch schon den ein oder anderen Gedanken dazu gemacht hat… und damit vom MET bis zum Nationalmuseum in Breslau die Kunstbegeisterten der Renaissance bis zur Gegenwart begeistert hat.   Diese Folge ist zugunsten von Desideria Care e.V. – Demenz menschlich begleiten Der Verein Desideria Care unterstützt die Angehörigen von Menschen mit Demenz und trägt zu einem Bewusstseinswandel zum Thema Demenz in der Gesellschaft bei. Desideria Care ist ein von Desirée von Bohlen und Halbach 2017 gegründeter, gemeinnütziger und eingetragener Verein mit Sitz in München. Der Verein finanziert sich über Stiftungsgelder, Spenden und Mitgliedsbeiträge. Volker Hermes unterstützt mit einem Kunstwerk die Charity-Auktion zugunsten von Desideria Care, organisiert von Michael Schmidt-Ott. Die Auktion findet am 05.Oktober 2023 im Palais Oppenheim in Köln statt. Volker Hermes Werk „Hidden Rotari“ ist auf dem Cover des Katalogs zur Auktion.
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Sep 5, 2023 • 34min

Manuel Ludorff x Munich HIGHLIGHTS 05: Zeitgenössische Kunst

Die Zeitreise durch die Epochen – dank der Kooperation mit der Munich HIGHLIGHTS–  geht weiter. Mit den Selected Insights, präsentieren wir euch weitere Einblicke in die große Bandbreite der HIGHLIGHTS . Mit dieser Selected Insights Folge erhalten wir dank unseres Munich HIGHLIGHTS Spezialisten Manuel Ludorff, Inhaber der gleichnamigen Düsseldorfer Kunstgalerie einen kurzen wie anschaulichen Einblick in die zeitgenössische Kunst.
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Sep 1, 2023 • 59min

Philipp Gravenbach - Law of the instrument

Kennt ihr das Law oft the instrument? Das Gesetz des Instruments? Hmmm… wird es heute juristisch oder musikalisch zugehen? Wer weiß… Vielleicht ein bisschen, in erster Linie aber literarisch. Wie komme ich denn vom Gesetz des Instruments auf Literatur? Ich verrate es euch, das Law of instrument oder Maslows Hammer liegt der Annahme zugrunde, dass eine eine Vorgehensweise, die in der Vergangenheit zum Erfolg geführt hat, künftig auch in allen anderen Fällen zum Erfolg führen werde. So und jetzt sitze ich hier, um mich mit dem Autor Philipp Gravenbach über sein Buch der 8. Kreis zu unterhalten… bei genauerer Recherche habe ich aber herausgefunden, dass Philipp auch juristische Wurzeln prägen und er durchaus auch recht musikalisch ist. Vermutlich wird er dies nun bestreiten… doch lieber Philipp meine Vorfreude dich, dein Buch und deine Bezüge näher kennenzulernen wächst ins schier grenzenlose… ich bin so glücklich, dass du nicht getreu Maslows Gesetz an der ein oder anderen gelernten Sicherheit festhältst sondern dich von deiner Leidenschaft hast leiten lassen.  
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Aug 29, 2023 • 1h 37min

Munich HIGHLIGHTS Podcast: Kunsthandwerk im neuen Gewand mit Dr. Frank Matthias Kammel und Christian Eduard Franke-Landwers

Kunsthandwerk im neuen Gewand und Munich HIGHLIGHTS Podcast Der Munich HIGHLIGHTS Podcast nutzt den Rahmen der Boutiquemesse, um Verbindungen sichtbar zu machen: zwischen Kunsthandwerk, Antiquitäten, bildender Kunst, Sammlung und Markt. Dieser Kunstpodcast führt mitten hinein in Gespräche, die sich Zeit nehmen – für historische Linien, für materialbezogene Expertise und für Erfahrungen aus Museum, Handel und Messepraxis. Im Mittelpunkt dieser Folge steht das Kunsthandwerk des 17. und 18. Jahrhunderts – betrachtet aus heutiger Perspektive. Das Gespräch richtet den Blick auf Objekte aus Renaissance, Barock und Klassizismus und fragt, wie kunsthandwerkliche Arbeiten heute gelesen, gesammelt und vermittelt werden. „Kunsthandwerk im neuen Gewand“ meint dabei keine Aktualisierung durch Stil, sondern durch Haltung, Kontext und Blick. Gäste Dr. Frank Matthias KammelGeneraldirektor des Bayerisches Nationalmuseum. Kunsthistoriker mit Schwerpunkt auf europäischem Kunsthandwerk, Sammlungsgeschichte und musealer Vermittlung historischer Objekte. Christian Eduard Franke-LandwersAntiquitätenhändler mit Sitz in Bamberg, spezialisiert auf Kunsthandwerk und historische Objekte. Co-Geschäftsführer der Munich HIGHLIGHTS. Dr. Frank Matthias Kammel und Christian Eduard Franke-Landwers sprechen gemeinsam mit Claudia Linzel über kunsthandwerkliche Objekte, über Sammlungslogiken und über die Frage, wie historische Arbeiten heute präsent werden. Blicke, Wege, Prägungen Das Gespräch setzt nicht mit Epochendefinitionen ein, sondern mit persönlichen Wegen. Dr. Kammel beschreibt seinen Zugang zu Kunst und Handwerk aus der Museumspraxis heraus: aus dem Umgang mit Sammlungen, aus der Verantwortung für Bewahrung, Forschung und Öffentlichkeit. Christian Eduard Franke-Landwers ergänzt diese Perspektive aus dem Kunsthandel. Sein Weg führt vom Connaisseur zum Händler, vom regionalen Bezug bis zur internationalen Messepraxis. Kunsthandwerk erscheint hier als Feld, das Wissen, Erfahrung und Nähe zum Objekt verlangt. Zwischen Renaissance und Klassizismus Im weiteren Verlauf rückt das 17. und 18. Jahrhunderts in den Fokus. Prunkvolle Gefäße, Möbel, Goldschmiedearbeiten und kunstvoll verzierte Alltagsobjekte werden als Ausdruck gesellschaftlicher Ordnungen sichtbar. Diese Objekte erzählen von Repräsentation, von handwerklicher Meisterschaft und von kulturellen Codes ihrer Zeit. Zugleich zeigen sie, wie eng Kunst, Funktion und Material miteinander verbunden sind. Vom historischen Objekt zum heutigen Blick Besonders greifbar wird das Gespräch dort, wo es um den heutigen Blick auf historisches Kunsthandwerk geht. Was bedeutet Qualität? Wie verändert sich Wahrnehmung über Generationen hinweg? Und wie lassen sich diese Objekte jenseits von Nostalgie oder musealer Distanz vermitteln? Kunsthandwerk erscheint hier als eigenständige künstlerische Kategorie – nicht als Nebenfeld, sondern als zentrales Zeugnis kultureller Geschichte. Museum, Markt, Messe Ein roter Faden des Gesprächs ist das Zusammenspiel von Museum, Kunsthandel und Messe. Dr. Kammel spricht über institutionelle Verantwortung, über Sammlungspflege und Kontextualisierung. Christian Eduard Franke-Landwers beschreibt die Messe als Ort der Begegnung zwischen Wissen, Markt und Öffentlichkeit. Die Munich HIGHLIGHTS wird dabei als Plattform sichtbar, die Qualität vor Quantität stellt und kunsthandwerkliche Positionen bewusst in einen zeitgenössischen Dialog bringt. Und heute? „Kunsthandwerk im neuen Gewand“ meint auch die Frage, wie historische Objekte heute anschlussfähig bleiben. Nicht durch Aktualisierung, sondern durch präzise Einordnung, durch Erzählen von Zusammenhängen und durch das Sichtbarmachen handwerklicher Exzellenz. Das Gespräch zeigt, wie historische Objekte neue Resonanzräume öffnen können – im Museum, in Sammlungen und im öffentlichen Diskurs. Themen dieser Folge Kunsthandwerk · Renaissance · Barock · Klassizismus · Sammlung · Museum · Kunsthandel · Munich HIGHLIGHTS Weiterhören Weitere Gespräche innerhalb des Munich HIGHLIGHTS Podcast Links & Credits Munich HIGHLIGHTSBayerisches NationalmuseumFranke Kunsthandel Hinweis Diese Episode des Munich HIGHLIGHTS Podcast entstand in Kooperation mit Munich HIGHLIGHTS im Sommer 2023. Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026. Dr. Frank Matthias Kammel, Christian Eduard Franke-Landwers und Claudia Linzel im Munich HIGHLIGHTS Podcast
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Aug 25, 2023 • 0sec

Florian Holzherr: Licht am Ende des Tunnels | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst

Wer von euch war schon einmal in New York? Mir ist eine Reise in diese absolut faszinierende Stadt erst einmal vergönnt gewesen und zwar über meinen 30.sten Geburtstag … ja, das liegt schon ganz schön lange zurück und bereits damals ahnte ich, dass es möglicherweise sehr lange dauern wird, bis ich wieder in die kontrastreiche Stadt der Kunst und Kultur, von Licht und Schatten und der Schluchten und Achsen zurückkehren würde. Daher wollte ich damals wirklich alles möchtegern-ikonografisch fotografieren, die Wassertanks auf den Dächern, das Solomon R. Guggenheim Museum von innen und außen, das strahlende Licht des Sternenhimmels von Van Gogh im Moma, das Empire State Building von unten und oben, den Blick auf die Skyline von der Staten Island Fähre, die Ziegelhäuser in Soho und Brooklyn, natürlich die Brooklyn Bridge sowie den Central Park und natürlich auch den ausgefallenen Street-Style der Menschen… einfach alles… und da ich damals analog unterwegs war, und ich Filme als recht preisintensiv empfand, habe ich gemeint, mir gut genau überlegt zu haben, wie ich was in meinen Fokus setze… ich habe mir sogar Bücher gekauft, um alles richtig zu machen… ja… das Ergebnis war ein bisschen ernüchternd… Stürzende Fassaden und ein mehr oder weniger interessant-geplantes Spiel mit Licht und Schatten… naja – ich hab‘s mit Humor genommen… schließlich gibt es ja verdammt gute Bücher und Poster über die Architektur New Yorks und natürlich auch über fast alle anderen spannenden Bauten berühmter Architekten und Künstler wie z.B. Herzog und de Meuron oder James Turrell… schauen wir uns eben die Werke der Profifotografen an…  apropos… hätte ich es gut hinbekommen – wäre ich dann eigentlich als Architekturfotografin eine Künstlerin oder eine Dokumentarfotografin? Naja… die Frage stellt sich mir ja zum Glück nicht mehr – und für alle anderen, die noch ungeahnte Talente in sich schlummernd vermuten, denen verspreche ich heute Licht am Ende des Tunnels… Denn mit dieser Folge lernen wir einen der bekanntesten Architektur – und Kunstdokumentationsfotografen kennen. Ich freue mich so sehr, Florian Holzherr, heute vor meinem Mikro begrüßen zu dürfen und bin ganz gespannt mehr über seine ganzen licht- und liniengeprägten Reisen zu erfahren. Kulturpartner dieser Episode ist die Galerie Zink Waldkirchen, herzlichen Dank für euer Engagement.

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