

Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast
Claudia Linzel
Kunstpodcast aus Ausstellungen, Ateliers und Sammlungen – über Prozesse, Entscheidungen, Kunstgeschichte und Gegenwart. Verständliche Gespräche, die die Relevanz von Kunst im Alltag greifbar machen.
Episodes
Mentioned books

Oct 27, 2023 • 57min
Dr. Katrin Dyballa, Bucerius Kunst Forum: Geniale Frauen
Geniale Frauen… Diese Episode möchte ich gerne all den genialen Malerinnen, Grafikerinnen und Bildhauerinnen der Vergangenheit widmen, über die viel zu lange ein Schleier des Vergessens lag.
Dazu starte ich mit einem Zitat des Philosophen und Kunstkritikers Denis Diderot:
„Es fehlt ihr nicht an Talent, um in einem Land wie dem unsrigen Aufsehen zu erregen; sie besitzt einiges Talent. Es fehlt ihr an Jugend, Schönheit, Bescheidenheit, Koketterie. Sie hätte vom Verdienst unserer großen Künstler schwärmen, bei ihnen Unterricht nehmen, mehr Busen und eine ansehnlichere Hinterpartie haben und beides den Künstlern darbieten müssen. Sie kommt in Paris an. Sie zeigt der Akademie ihre erste Arbeit, ein ziemlich kraftvolles Nachtstück. Die Künstler sind nicht höflich. Taktlos fragt man sie, ob das Bild von ihr sei.“
Wir sprechen über das „Selbstbildnis“, welches um 1776 von Anna Dorothea Therbusch, eine scheinbar nicht ganz demütige Malerin, geschaffen wurde.
Anna Dorothea Therbusch… so richtig häufig bin ich noch nicht auf diesen Namen gestoßen, genauso wie ich noch nicht so viel über Maria Faydherbe, Judith Leyster und Mary Beale weiß, apropos… wer gilt eigentlich als erste Kunst-Professorin?
Kehren wir doch dazu ins Bucerius Kunst Forum zurück und lauschen meiner wunderbaren Gesprächspartnerin Dr. Katrin Dyballa, Kuratorin der Ausstellung Geniale Frauen. Künstlerinnen und ihre Weggefährten.
Die Ausstellung GENIALE FRAUEN. KÜNSTLERINNEN UND IHRE WEGGEFÄHRTEN läuft bis zum 28.1.2024.

Oct 24, 2023 • 1h 8min
Munich HIGHLIGHTS Podcast: Kunstbuch, Verlag und Sammlung | Lothar Schirmer & Robert Eberhardt
Der Munich HIGHLIGHTS Podcast nutzt den Rahmen der Boutiquemesse, um Verbindungen sichtbar zu machen: zwischen Antiquitäten, bildender Kunst, Fotografie, Kunstmarkt, Kunsthandwerk, Sammlungen und Schmuck. Dieser Kunst-Podcast führt mitten hinein in Gespräche, die sich Zeit nehmen: für Geschichte, für Beobachtungen, für Erfahrungen aus Verlag, Buchhandel und Sammlung.
Im Mittelpunkt dieser Folge stehen Kunstbuch, Verlag und Sammlung – als kulturelle Praxis, als materielles Objekt und als Ort der Erinnerung. Das Gespräch richtet den Blick auf Bücher als eigenständige Kunstwerke und auf die Entscheidungen, die bestimmen, was sichtbar bleibt, weitergegeben wird und Bestand hat.
Das Gespräch führt hinter die Kulissen des Schirmer/Mosel-Verlags in München und in die Welt von Felix Jud in Hamburg. Es geht um Generationen, Prägungen und um das Zusammenspiel von Kunst, Literatur und Sammlung.
Gäste
Lothar SchirmerKunstbuchverleger und Sammler. Mitbegründer des Verlags Schirmer/Mosel, geprägt durch langfristige Zusammenarbeit mit Künstler:innen und Autor:innen.
Robert Eberhardt
Galerist, Autor und Inhaber der Hamburger Buch- und Kunsthandlung Felix Jud. Tätig an der Schnittstelle von Literatur, Kunst und Ausstellungspraxis.
Lothar Schirmer und Robert Eberhardt sprechen gemeinsam mit Claudia Linzel über Bücher, die bleiben. Über das Kunstbuch als eigenständiges Werk. Und über eine Praxis, die sich zwischen Verlag, Buchhandel, Sammlung und Öffentlichkeit bewegt.
Blicke, Wege, Prägungen
Das Gespräch setzt nicht mit Programmen ein, sondern mit Wegen. Lothar Schirmer spricht über frühe Prägungen, über Lesen als Erfahrung und über den Wunsch, Kunst in Buchform zugänglich zu machen, ohne sie zu vereinfachen. Robert Eberhardt erzählt von Literatur, vom Schreiben und von der Bedeutung des Buches als Ort der Konzentration.
Eine gemeinsame Herkunft aus Schmalkalden wird dabei sichtbar – nicht als biografische Anekdote, sondern als Erfahrung von Überschaubarkeit, Nähe und handwerklicher Selbstverständlichkeit. Bücher erscheinen hier als Ergebnis von Lebenswegen, Entscheidungen und langfristigen Beziehungen.
Kunstbuch als Zeitdokument
Im weiteren Verlauf des Gesprächs rückt das Kunstbuch als eigenständige Form in den Mittelpunkt. Nicht als Begleitmedium zur Ausstellung, sondern als Werk mit eigener Logik. Gestaltung, Papier, Typografie und Auswahl bilden ein Gefüge, in dem Inhalte ihre Form finden.
Lothar Schirmer beschreibt Verlagsarbeit als Prozess des Verdichtens und Zusammenbringens. Das Buch wird zum Raum, der Zeit verlangt – in der Herstellung ebenso wie im Lesen. In dieser Langsamkeit liegt seine besondere Qualität.
Brüche, Reibungen, neue Perspektiven
Besonders greifbar wird das Gespräch dort, wo es um Veränderungen geht. Um den Wandel von Buchmärkten, um veränderte Rezeptionsweisen, um digitale Beschleunigung. Bücher behaupten sich hier nicht durch Lautstärke, sondern durch Präsenz.
Das Kunstbuch erscheint als Gegenentwurf zur flüchtigen Bildzirkulation. Gleichzeitig wird deutlich, dass auch diese Form nicht außerhalb von Marktmechanismen existiert, sondern sich in ihnen positionieren muss.
Verlag, Buchhandel, Kooperationen
Ein roter Faden des Gesprächs ist das Zusammenspiel von Verlag, Buchhandel und Sammlung. Robert Eberhardt beschreibt Felix Jud als Ort zwischen Literatur, Kunst und Ausstellung. Bücher werden gezeigt, gelesen, gesammelt und weitergegeben.
Kooperationen zwischen Autor:innen, Künstler:innen, Gestalter:innen und Verlagen erscheinen als langfristige Prozesse. Entscheidungen entstehen im Dialog, getragen von Vertrauen und gemeinsamer Verantwortung für das, was veröffentlicht wird.
Sammlung, Markt, Auswahl
Aus der Praxis heraus wird deutlich, wie Bücher ihren Weg in Sammlungen finden. Es geht um Auswahl, um Nähe zu Künstler:innen und Autor:innen, um Präsentation und Kontext. Editionen, Preise und Zugänglichkeit werden als Teil eines Alltags sichtbar, in dem Bücher zugleich emotionale und ökonomische Objekte sind.
Sammlung erscheint hier als bewusste Form des Bewahrens – nicht als Anhäufung, sondern als Entscheidung.
Buchhandel heute
Robert Eberhardt spricht in diesem Munich HIGHLIGHTS Podcast über Gegenwart: über veränderte Lesegewohnheiten, über Buchhandlungen als kulturelle Orte und über die Bedeutung von Beratung, Auswahl und Atmosphäre. Bücher werden hier nicht nur verkauft, sondern verortet.
Das Kunstbuch behauptet sich als Medium, das Dauer schafft. Als etwas, das bleibt, auch wenn Ausstellungen enden und Märkte sich verändern.
Themen dieser Folge
Kunstbuch · Verlagspraxis · Sammlung · Buchhandel · Generationen · Erinnerung · Verantwortung
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Links & Credits
Munich HIGHLIGHTS · Schirmer/Mosel Verlag · Felix Jud Hamburg
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Hinweis
Diese Episode des Munich HIGHLIGHTS Podcast entstand in Kooperation mit Munich HIGHLIGHTS im Sommer 2023.
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026.
Robert Eberhardt, Lothar Schirmer und Claudia Linzel

Oct 20, 2023 • 1h 32min
Munich HIGHLIGHTS Podcast: Papierarbeiten mit Oliver Jahn und Thole Rotermund
Papierarbeiten, Expressionismus und Munich HIGHLIGHTS Podcast
Der Munich HIGHLIGHTS Podcast nutzt den Rahmen der Boutiquemesse, um Verbindungen sichtbar zu machen: zwischen Kunst, Design, Material, Markt und Sammlung. Dieser Kunstpodcast führt mitten hinein in Gespräche, die sich Zeit nehmen – für handwerkliche Grundlagen, für historische Linien und für Erfahrungen aus Journalismus, Handel und Sammler:innenpraxis.
Im Mittelpunkt dieser Folge steht Papier. Das Gespräch richtet den Blick auf Papier als künstlerisches Material, als Träger von Ideen und als eigenständige ästhetische Entscheidung. Es geht um unterschiedliche Papiersorten, um ihre Wirkung im Werk – und um die besondere Rolle von Papierarbeiten im Expressionismus und in der Klassischen Moderne.
Gäste
Oliver JahnJournalist und Autor mit Schwerpunkt Design, Kunst, Möbel und Architektur. Beschäftigt sich mit Materialität, Gestaltung und kulturellen Kontexten von Form und Oberfläche.
Thole RotermundKunsthändler mit Sitz in Hamburg, spezialisiert auf Papierarbeiten des deutschen Expressionismus und der Klassischen Moderne. Arbeitet eng mit Sammler:innen, Künstlernachlässen und Institutionen.
Oliver Jahn und Thole Rotermund sprechen gemeinsam mit Claudia Linzel über Papier als Material, über seine Wirkung im künstlerischen Prozess und über den besonderen Stellenwert von Arbeiten auf Papier im Sammeln.
Blicke, Wege, Prägungen
Das Gespräch setzt nicht mit Definitionen ein, sondern mit persönlichen Zugängen. Oliver Jahn beschreibt Papier aus journalistischer und gestalterischer Perspektive: als Oberfläche, die Wahrnehmung lenkt, als Material, das Nähe herstellt und Entscheidungen sichtbar macht.
Thole Rotermund ergänzt diese Sicht aus der Praxis des Kunsthandels. Papier erscheint hier als unmittelbarer Träger künstlerischer Handschrift – fragil, direkt und oft näher am Entstehungsprozess als andere Medien. Der Blick auf Papier entwickelt sich aus Erfahrung, aus Vergleich und aus dem Umgang mit Originalen.
Papier als künstlerisches Material
Im weiteren Verlauf rückt die Vielfalt der Papiersorten in den Mittelpunkt. Bütten, Pergament, Chinapapier, Velin oder Chamois werden nicht technisch erklärt, sondern in ihrer Wirkung beschrieben. Papier beeinflusst Linie, Farbauftrag, Licht und Tiefe.
Papier ist hier kein neutraler Untergrund, sondern Teil der künstlerischen Entscheidung. Künstler:innen des frühen 20. Jahrhunderts begannen bewusst mit unterschiedlichen Qualitäten zu experimentieren – und eröffneten damit neue Ausdrucksräume.
Expressionismus und Klassische Moderne
Besonders greifbar wird das Gespräch dort, wo es um Papierarbeiten des Expressionismus und der Klassischen Moderne geht. Zeichnung, Aquarell und Druckgrafik erscheinen als eigenständige Werke, nicht als Vorstufen zur Malerei.
Papier wird zum Ort des Experiments: schnell, direkt, oft risikoreich. Diese Arbeiten zeigen Nähe zum Denken, zum Moment, zur Bewegung der Hand. Für Sammler:innen eröffnen sie einen Zugang, der weniger repräsentativ und stärker prozessual ist.
Sammeln von Papierarbeiten
Thole Rotermund beschreibt das Sammeln von Papierarbeiten als bewusste Praxis. Fragen von Zustand, Lagerung, Licht und Klima spielen eine zentrale Rolle. Papier verlangt Aufmerksamkeit – im Umgang ebenso wie in der Präsentation.
Sammeln wird hier als Beziehung verstanden: zum Material, zum Werk und zur Geschichte, die es trägt. Markt und Wert sind Teil dieser Realität, stehen aber im Dienst der langfristigen Bewahrung.
Papier, Design, Gegenwart
Oliver Jahn erweitert den Blick auf Gegenwart und Design. Papier bleibt auch heute ein relevantes Material – in Kunst, Architektur und Gestaltung. Seine Qualitäten stehen im Kontrast zur digitalen Bilderflut und eröffnen Räume für Konzentration und Wahrnehmung.
Papier erscheint als Medium, das Zeit verlangt – in der Herstellung, im Sehen und im Sammeln.
Der Munich HIGHLIGHTS Podcast nutzt den Rahmen der Messe, um solche Materialfragen sichtbar zu machen. Papier, Markt und Sammlung werden hier nicht getrennt verhandelt, sondern als miteinander verbundene Felder.
Themen dieser Folge
Papier · Materialität · Expressionismus · Klassische Moderne · Arbeiten auf Papier · Sammeln · Kunsthandel
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Weitere Gespräche innerhalb des Munich HIGHLIGHTS Podcast
Links & Credits
Munich HIGHLIGHTSThole Rotermund Kunsthandel
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Hinweis:Diese Episode des Munich HIGHLIGHTS Podcast entstand in Kooperation mit Munich HIGHLIGHTS und wurde im Sommer 2023 aufgezeichnet.
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026.
Thole Rotermund, Oliver Jahn und Claudia Linzel

Oct 17, 2023 • 1h 9min
Prof. Dr. Bernhard Maaz und Bernd Schreiber x Munich HIGHLIGHTS 11: Kunst und Kultur in Bayern
Welche drei Highlights zum Thema „Kunst und Kultur in Bayern“ erscheinen spontan vor eurem geistigen Auge? Vermutlich denkt ihr – ohne langes Überlegen – an Dürers Selbstbildnis in der Alten Pinakothek, Schloss Neuschwanstein sowie die Wagner Festspiele in Bayreuth.
Doch darüber hinaus gibt es im Freistaat noch so viel mehr zu entdecken, beispielsweise das Gesamtkunstwerk Residenz Würzburg, die Inseln im Chiemsee sowie die Meisterwerke des 19. Jahrhunderts der Sammlung Schack in München.
Daher freue ich mich in besonderem Maße, mit euch gemeinsam in dieser Folge und dank meiner wunderbaren Gäste eine gedankliche Reise durch den Kunst-und Kulturstandort Bayern samt seinen Schlössern, Gärten und Seen zu unternehmen.
Ganz herzlich begrüße ich nun Dr. Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sowie Bernd Schreiber, Präsident der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.
Danke für eure Zeit, die wir hier im Schloss Nymphenburg verbringen dürfen – natürlich bin ich ganz gespannt, mehr von euch und euren Prägungen zu erfahren. Bitte stellt euch und eure Wege einmal vor.
Die Munich HIGHLIGHTS findet vom 18. – 22. Oktober 2023 in den wirklich beeindrucken Räumlichkeiten der Residenz München statt. Die Prämisse in der familiären Atmosphäre lautet stets „Kunst von höchster Qualität“.

Oct 13, 2023 • 1h 3min
Käpt’n Book: (M)ein wunderbares Ich – mit Clarissa Corrêa Da Silva
Käpt’n Book: (M)ein wunderbares Ich mit Clarissa Corrêa Da Silva, Julia Henke & Verena Münsberg
Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst
Manchmal wirkt Literatur wie ein leiser Gegenentwurf zur Gegenwart. Während draußen vieles schnell, hart und ungeduldig ist, entsteht zwischen Buchseiten ein anderer Takt: ein Raum, in dem Fragen stehen bleiben dürfen. Und in dem junge Menschen nicht „Zielgruppe“ sind, sondern Publikum – mit eigener Wahrnehmung, eigener Intelligenz, eigener Sprache.
Diese Podcastfolge führt nach Bonn zu Käpt’n Book, dem Kinder- und Jugendbuchfestival. Ein Ort, an dem Literatur nicht als pädagogisches Werkzeug auftaucht, sondern als kulturelle Praxis: neugierig, präzise, offen.
Im Mittelpunkt steht das Thema „(M)ein wunderbares Ich“. Ein Titel, der freundlich klingt und gleichzeitig ernst gemeint ist. Denn das eigene Ich ist kein fertiger Zustand. Es ist etwas, das wächst. Das sich verändert. Das sich manchmal behaupten muss. Und das oft genau dann Unterstützung braucht, wenn es in der Öffentlichkeit zu laut wird.
In dieser Episode treffen drei Perspektiven aufeinander:
Clarissa Corrêa Da Silva, Autorin und Moderatorin, spricht über Sprache, Identität und die Frage, wie man über das eigene Leben erzählen kann, ohne sich zu erklären.Julia Henke (Kulturamt Stadt Bonn) und Verena Münsberg (Kommunikation, Lese- und Literaturpädagogik) geben Einblick in die Arbeit hinter Käpt’n Book – und in die Verantwortung, ein Festival zu gestalten, das Kinder und Jugendliche ernst nimmt.
Käpt’n Book
Käpt’n Book zeigt, wie Kulturarbeit wirken kann, wenn sie nicht auf Effekt setzt, sondern auf Beziehung. Denn Literatur schafft keine schnellen Antworten. Sie schafft Perspektiven. Sie verschiebt Blickwinkel. Sie kann Trost sein, Widerstand, Spiegel, Mutmacher – manchmal alles gleichzeitig.
Gerade bei jungen Menschen ist das entscheidend: Wer früh erlebt, dass Geschichten vielfältig sein dürfen, lernt auch, dass Identität vielfältig sein darf. Und dass Zugehörigkeit nicht über Anpassung funktionieren muss.
Im Gespräch wird spürbar, dass Käpt’n Book nicht einfach „Programm“ ist. Sondern eine Haltung: Kindern und Jugendlichen wird zugetraut, komplex zu denken. Und sie werden eingeladen, ihre eigenen Fragen zu stellen.
(M)ein wunderbares Ich: Clarissa Corrêa Da Silva über Identität, Sprache und Selbstbild
Clarissa Corrêa Da Silva bringt in dieser Folge eine Qualität ein, die man selten hört: eine klare, ruhige Selbstverständlichkeit. Keine Überhöhung, keine moralische Pose. Sondern ein echtes Interesse daran, wie Menschen zu sich selbst finden – und wie Sprache dabei helfen kann.
Das „Ich“ erscheint hier nicht als Ego, sondern als etwas, das geschützt werden will. Und als etwas, das gesellschaftlich ständig verhandelt wird: durch Rollenbilder, Zuschreibungen, Erwartungen.
Das Gespräch berührt Themen wie Selbstbild, Sichtbarkeit, Epigenetik und die Frage, wer eigentlich entscheidet, was „normal“ ist. Es geht um das Erzählen für junge Menschen – und darum, wie man Kinder nicht unterschätzt, ohne sie zu überfordern.
Und es geht um das Festival selbst: Julia Henke und Verena Münsberg erzählen, wie Käpt’n Book organisiert wird, wie Themen entstehen, wie Programmentscheidungen getroffen werden – und warum Literatur gerade heute eine Form von kultureller Infrastruktur ist.
Themen der Folge
Käpt’n Book Bonn · Kinder- und Jugendliteratur · Identität · Epigenetik ·Selbstbild · Zugehörigkeit · Sprache · Festivalarbeit · Kultur für junge Menschen · Literatur als gesellschaftlicher Raum
Links & CreditsKäpt’n Book, das rheinische Lesefest für Kinder und Jugendliche · Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank-West
GastClarissa Corrêa Da Silva
Julia Henke (Kulturamt Stadt Bonn)
Verena Münsberg (Kommunikation, Lese- und Literaturpädagogik)
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Der Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst erscheint seit 2020 kostenfrei auf allen gängigen Plattformen:
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Weitere Episoden aus der Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West finden sich in der Kategorie Sparda-Stiftung x die Leichtigkeit der Kunst.
Passend dazu: Mondo Mio Kindermuseum oder New Talents Ruhr über Nachwuchsförderung

Oct 10, 2023 • 1h 15min
Munich HIGHLIGHTS Podcast: Mode und Fotografie zwischen Kunst und Kommerz mit Petra Winter und Ira Stehmann
Munich HIGHLIGHTS Podcast
Der Munich HIGHLIGHTS Podcast nutzt den Rahmen der Boutiquemesse, um Verbindungen sichtbar zu machen: zwischen Antiquitäten, bildender Kunst, Fotografie, Kunstmarkt, Kunsthandwerk, Sammlungen und Schmuck. Dieser Kunst-Podcast führt mitten hinein in Gespräche, die sich Zeit nehmen: für Geschichte, für Beobachtungen, für Erfahrungen aus Redaktion, Galerie und Kunstmarkt.
Im Mittelpunkt dieser Folge stehen Mode und Fotografie zwischen Kunst und Kommerz – als Bildform, als Spiegel ihrer Zeit und als Feld, in dem sich künstlerische Autonomie und Marktlogiken begegnen. Das Gespräch richtet den Blick auf Bilder, die weiterwirken – und darauf, wie Modefotografie erzählt, wie wir uns zeigen und was erinnert wird.
Gäste
Ira StehmannKunsthistorikerin, Galeristin mit Schwerpunkt Fotografie. Verortet fotografische Arbeiten im Spannungsfeld von künstlerischer Praxis, Markt und Sammlung.
Petra WinterUnternehmerin, Gründerin von Beautiful Minds Media sowie Chefredakteurin von MADAME und MONSIEUR. Arbeitet an der Schnittstelle von Redaktion, Bildkultur und Gegenwart – mit einem Blick für Einordnung, Tempo und Haltung.
Petra Winter und Ira Stehmann sprechen gemeinsam mit Claudia Linzel über ikonographische Bilder, die bleiben. Über Modefotografie, die mehr ist als Illustration. Und über eine Praxis, die seit jeher zwischen Nähe und Distanz, Auftrag und Autonomie, Magazin und Museum pendelt.
Blicke, Wege, Prägungen
Das Gespräch dieses Munich HIGHLIGHTS Podcast setzt nicht mit Thesen ein, sondern mit Biografien. Petra Winter erzählt von Musik, Theater und frühen Reisen. Ira Stehmann von Kunstgeschichte, London, New York und dem Moment, in dem Fotografie zum eigenen Feld wurde. Schnell wird klar: Der Blick auf Modefotografie entsteht aus Erfahrung – aus Sehen, Vergleichen, Wiedererkennen.
Mode und Fotografie tauchen hier nicht getrennt auf. Sie wachsen zusammen, entwickeln sich gemeinsam, reagieren auf gesellschaftliche Veränderungen.
Mode und Fotografie als Zeitdokument
Im weiteren Verlauf dieses Munich HIGHLIGHTS Podcast entfaltet sich eine lebendige Zeitreise. Von frühen fotografischen Porträts über die ersten Modebilder in Magazinen bis zu ikonischen Studioaufnahmen der Moderne. Fotograf:innen wie Edward Steichen markieren eine Phase, in der Modefotografie Eleganz, Licht und Körper ins Zentrum rückt.
Mit der Nachkriegszeit verändert sich das Bild. Mode verlässt das Studio, tritt auf die Straße, wird beweglicher. Fotografie reagiert auf gesellschaftliche Umbrüche – und macht sie sichtbar. Fotograf:innen wirken zwischen Inszenierung, Auftrag und Autonomie.
Brüche, Reibungen, neue Bildsprachen
Besonders greifbar wird das Gespräch dort, wo es um Brüche geht. Um die 1960er-Jahre, um neue Körperbilder. Um die 1970er mit Helmut Newton, Macht, Inszenierung und Provokation. Um die 1980er mit Peter Lindbergh, Reduktion und Nähe. Und um die 1990er, in denen Fotograf:innen wie Juergen Teller oder Wolfgang Tillmans Glamour bewusst auflösen.
Hier zeigt sich: Modefotografie erzählt immer auch etwas über gesellschaftliche Veränderungen, wie Gesellschaft sich selbst betrachtet – und wie sie gesehen werden möchte.
Designer, Künstler, Kooperationen
Ein roter Faden des Gesprächs ist das enge Zusammenspiel von Mode, Kunst und Markt. Petra Winter und Ira Stehmann sprechen über Designer:innen wie Coco Chanel, Elsa Schiaparelli, Yves Saint Laurent oder Giorgio Armani – und über ihre bewussten Bezüge zur Kunst. Und sie sprechen über Kunst und Kommerz als verflochtene Systeme
Künstlerische Kooperationen mit Salvador Dalí, Piet Mondrian, Andy Warhol, Yayoi Kusama oder Jeff Koons erscheinen hier nicht als Effekt, sondern als Teil einer langen Geschichte gegenseitiger Inspiration. Mode greift Kunst auf. Kunst wird durch Mode sichtbarer. Kommerz ist dabei kein Störfaktor, sondern Struktur.
Galerie, Markt, Auswahl
Aus der Galeriepraxis heraus beschreibt Ira Stehmann sehr konkret, wie Fotografie ihren Weg in Sammlungen findet. Sie spricht über Vertrauen, über Nähe zu Künstler:innen, über Auswahlprozesse – und darüber, warum Präsentation, Kontext und Nachbarschaften eine Rolle spielen.
Im Gespräch geht es um Editionen, um Zugänglichkeit, um Preise – und um die Erfahrung, dass Fotografie zugleich ein emotionales und ein ökonomisches Feld ist. Nicht als Widerspruch, sondern als Realität, mit der Galerien, Sammler:innen und Künstler:innen täglich umgehen.
Magazine heute
Petra Winter spricht über Gegenwart: über veränderte Produktionsbedingungen, über Social Media, Bewegtbild, Tempo. Über Magazine als Orte der Einordnung – nicht der Lautstärke. Modefotografie erscheint hier als etwas, das sich ständig neu behaupten muss, ohne ihre Geschichte zu verlieren.
Themen dieser Folge
Modefotografie · Bildgeschichte · Künstlerische Autonomie · Marktlogik · Sammlung · Gegenwart
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Links & Credits:
Munich HighlightsMadameIra Stehmann Fine Art
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Hinweis:
Diese Episode des Munich HIGHLIGHTS Podcast entstand in Kooperation mit Munich HIGHLIGHTS und wurde im Sommer 2023 aufgezeichnet.
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026.
Munich HIGHLIGHTS Podcast: Petra Winter, Ira Stehmann und Claudia Linzel über Mode, Fotografie, Kunst und Kommerz

Oct 6, 2023 • 48min
Julian Khol: Puzzleteilchen
Wer von euch hat ein heimliches Mantra? So einen kleinen Satz, der euch Tag für Tag durch das Leben trägt – in leichten wie in melancholischen, in albernen wie in nachdenklichen Momenten. Ein persönlicher Satz, der Halt gibt, beispielsweise an einem Tag, der das Gefühl schenkt „oje, ich falle gerade durch das Leben“?
Ich spreche mir in solchen Momenten gerne selber leise Mut zu mit den Worten: „ein Weg entsteht im Gehen“ oder „es ist wie es ist“. Das wirkt für viele banal doch auf mich beruhigend und motivierend.
Auch betrachte ich gerne „die vielen Puzzleteilchen die das Leben so schenkt“ und freue mich, wenn sich aus dem ein oder anderen noch so kleinen Puzzleteilchen etwas Bedeutendes zu dem großen Ganzen heraus entwickelt.
Neulich ließ mich der Titel eines Bildes mit dem Motiv eines Hundes innehalten– jetzt wird s lustig… – ich habe mich sofort in meinem Denken verstanden gefühlt. Ich verrate ihn euch „some thoughts are persistant“ persistant bedeutet so viel wie andauernd, stetig abrufbar. Und es stimmt schon – in manchen guten wie anstrengenden Gedanken hänge ich in Dauerschleife fest – entweder weil ich von ihnen wirklich ein Stück weit sehr überzeugt bin, oder weil ich mich aus irgendeinem Grund einfach noch nicht von ihnen lösen kann. Geht euch das auch so?
Ganz gespannt bin ich auf die Gedanken des Wiener Künstlers Julian Khol und bin sehr dankbar, dass er mich heute an seinen Gedanken zu seinen Puzzleteilchen und seinem Werk teilhaben lässt.
Kulturpartner dieser Episode ist das Wiener Architekturbüro BWM Designers & Architects, herzlichen Dank für euer Engagement.

Oct 3, 2023 • 16min
Florian Sundheimer x Munich HIGHLIGHTS 09: Papier, Plastik und Skulpturen des 20. Jahrhunderts
Wir freuen uns sehr, dass wir euch mit den Selected Insights weitere Einblicke in die große Bandbreite der HIGHLIGHTS präsentieren können. In den selected insights wird uns dank der HIGHLIGHTS Spezialisten, Wissen über die unterschiedlichen Sammelgebiete kurz und knapp und wie gewohnt ganz anschaulich und persönlich vermittelt.
In diesem Selected Insight schenken wir Florian Sundheimer,, Inhaber der gleichnamigen Kunstgalerie und unserem Experten für Papier, Plastik und Skulpturen des 20. Jahrhunderts das Wort.
Die HIGHLIGHTS findet vom 18. – 22. Oktober 2023 in den wirklich beeindrucken Räumlichkeiten der Residenz statt. Die Prämisse in der familiären Atmosphäre lautet stets „Kunst von höchster Qualität“.

Sep 29, 2023 • 47min
Désirée von Bohlen und Halbach & Michael Schmidt-Ott: Wenn einer eine Reise tut...
„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen“, formulierte einst der Dichter Matthias Claudius im Jahr 1775.
Damals konnten es sich nur wenige erlauben konnten, überhaupt zu reisen. Glücklicherweise leben wir heute in einer Zeit in der das Reisen in den meisten Regionen als selbstverständlich wahrgenommen wird. Häufig geht es dabei um das schnelle Ankommen am Ziel…
Doch wie gehen wir mit den Unabwägbarkeiten, wie z.B. Verspätungen um… Ärgern wir uns darüber? Verlieren wir über all den Ärger den Gedanken des „das Weg ist das Ziel“ aus unseren reisefreudigen Augen?
Auf einer meiner Reisen, um genau zu sein, auf dem Weg zur Aufnahme dieser Folge, habe ich von meinem Sitznachbarn folgendes schönes Zitat annehmen dürfen: „Ich bin in einem Alter, da habe ich mehr Gestern als morgen, also fokussiere ich mich auf den heutigen Tag“. Robert, ein Amerikaner in Bayern mit italienischen Wurzeln und noch keine 60 Jahre alt.
Im gleichen Abteil saßen auch eine sehr gut aussehende und absolute Herzlichkeit ausstrahlende Rothaarige, eine durch und durch humorvolle Mitt-Siebziegerin, die den Spitznamen Netzwerk-Engel tragen könnte, der bayerische Amerikaner, der die lustig-nachdenklichsten Geschichten aus dem Leben erzählte und eine Schweizerin, die eigentlich in Indien lebt.
Wir 5 haben uns auf Reisen begeben, mit den unterschiedlichsten Zielen und Gedanken, wir kannten uns nicht, willkürlich und aufgrund von Verspätungen zusammengewürfelt … für ein paar Stunden haben wir zusammen gesessen und festgestellt, wie viele Parallelen unsere vermeintlich absolut unterschiedlichen Leben doch haben und wie schön es ist und wir dankbar wir sind, dass wir mit genau diesem verspäteten Zug die Möglichkeit haben uns kennenzulernen, auszutauschen und in Zukunft im Kleinen wie im Großen miteinander zu wirken.
Wir haben schnell festgestellt, dass uns das Interesse an der Kunst und dem Reisen eint und dass wir durchaus persönliche Bezüge ziehen können, zu Menschen, die sich bald nicht mehr an ihr gestern erinnern können. Wir haben uns stark gefühlt und waren fasziniert davon, was das Reisen durch das Leben an positiven und verbindenden Momenten bietet, wenn man nur hinschaut und zulässt.
Wie lässt sich nun also schöner eine Brücke bauen zwischen Reisen, Kunst und Erinnern als durch diese kleine Anekdote.
Wie ihr wisst, ihr lieben Hörenden liegt mir der Verein Desideria Care und das damit verbundene Engagement von Désirée von Bohlen und Halbach sowie von Michael Schmidt-Ott besonders am Herzen…
Und mit dieser Folge erfülle ich mir einen Herzenswunsch – denn ich darf sowohl Désirée als auch Michael hier begrüßen und bin mehr als gespannt, mehr über die Reisen von Michaels Tour de Art und Désirées Reisen hin zum Erinnern erfahren.
Diese Folge ist zugunsten von Desideria Care e.V. – Demenz menschlich begleiten. Am 05.Oktober 2023 findet im Palais Oppenheim die Charity-Kunstauktion zugunsten von Desideria Care, organisiert von Michael Schmidt-Ott statt. Schaut euch gerne hier den Auktionskatalog an und bietet fleißig mit
Der Verein Desideria Care unterstützt die Angehörigen von Menschen mit Demenz und trägt zu einem Bewusstseinswandel zum Thema Demenz in der Gesellschaft bei. Desideria Care ist ein von Desirée von Bohlen und Halbach 2017 gegründeter, gemeinnütziger und eingetragener Verein mit Sitz in München. Der Verein finanziert sich über Stiftungsgelder, Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Sep 26, 2023 • 1h 10min
Matthias Kunz, Georg Laue und Dr. Wolfgang Heubisch x Munich HIGHLIGHTS 08: Von München in die Welt
Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast „Die Leichtigkeit der Kunst“ in Kollaboration mit der Munich HIGHLIGHTS, der internationalen Kunstmesse auf höchstem Niveau.
Widmen wir uns mit dieser Folge doch einmal der Frage, welche Möglichkeiten, Galeristen, Kunsthändler und auch Politiker ergreifen können, um Kunst und Kultur in einer Stadt zu unterstützen und sie gleichzeitig als internationalen Kunststandort zu etablieren. Wie wird ein weltoffenes Flair erreicht?
Ich freue mich daher nun außerordentlich, dass ich euch im Rahmen der Kollaboration mit der Munich Highlights, ein Gespräch mit Matthias Kunz, Partner der Galerie Knust Kunz, mit Georg Laue, Inhaber der gleichnamigen Kunstkammer sowie mit Dr. Wolfgang Heubisch, ehemaliger bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst und nun amtierender Vizepräsident des Bayerischen Landtags präsentieren darf, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.
Wolfgang Heubisch ist in München aufgewachsen und wurde durch seine Künstler-Onkel in die Kunstwelt eingeführt, was sein Interesse an Ästhetik prägte. Nach einem Umweg über Zahnmedizin und Betriebswirtschaft trat er schließlich 2008 in die Politik ein und wurde Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, was er als bedeutende Chance wahrnahm.
Georg Laue, ebenfalls gebürtiger Münchner, wuchs in einem kunstaffinen Umfeld auf und spezialisierte sich auf Kunst und Wunderkammern der Renaissance; neben seiner Tätigkeit als Kunsthändler ist er auch als Kurator und Verleger aktiv.
Matthias, in Würzburg geboren, fand durch Aufenthalte in New York und die Begegnung mit Joseph Beuys zur Gegenwartskunst und entschied sich letztlich für München, um sich intensiv mit moderner Kunst auseinanderzusetzen und aktiv als Galerist zu arbeiten.
Die HIGHLIGHTS findet vom 18. – 22. Oktober 2023 in den wirklich beeindrucken Räumlichkeiten der Residenz statt. Die Prämisse in der familiären Atmosphäre lautet stets „Kunst von höchster Qualität“.


