

Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast
Claudia Linzel
Kunstpodcast aus Ausstellungen, Ateliers und Sammlungen – über Prozesse, Entscheidungen, Kunstgeschichte und Gegenwart. Verständliche Gespräche, die die Relevanz von Kunst im Alltag greifbar machen.
Episodes
Mentioned books

Apr 19, 2024 • 52min
Markus C. Hurek: Made in Berlin
Berlin wird als kulturelles Kaleidoskop beschrieben, wo Geschichte und Gegenwart eine faszinierende Einheit bilden. Die persönliche Verbindung des Fotografen zur Stadt spielt eine zentrale Rolle, besonders in Bezug auf den Mauerfall von 1989. Auch die Herausforderungen und Chancen der Kunstkarriere im digitalen Zeitalter werden thematisiert. Bewegende Bilder und Solidaritätskonzerte zeigen, wie Kunst und Musik den Geist der Zeit widerspiegeln. Außerdem reflektieren die Gesprächspartner über die Melancholie und die unvollendeten Projekte der Stadt.

Apr 16, 2024 • 16min
Thyra Herzogin zu Mecklenburg-Solodkoff: Sotheby's Berlin
Hallo Zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast die Leichtigkeit der Kunst in Kollaboration mit Sotheby’s, der weltweit führenden Adresse für Kunst und Luxus.
Mein Name ist Claudia Linzel und ich freue mich, hier auf spannende Menschen der deutschsprachigen Kunst-und Kulturszene zu treffen.
Mit dieser Sotheby’s Short Story erhalten wir dank Thyra Mecklenburg, neue Repräsentantin von Sotheby’s Berlin, einen kurzen wie anschaulichen Einblick in den Sotheby’s Standort in der Kunst- und Kulturmetropole Berlin.
Von ganzem Herzen gratuliere ich Thyra zu ihrer neuen Position als Deputy Director, Head of Berlin und bin nun ganz gespannt, mehr über Thyra und ihre ersten Berührungen mit der Kunst zu erfahren.
Weitere Gespräche aus der Reihe Sotheby’s

Apr 12, 2024 • 1h 2min
Cathrin Klingsöhr-Leroy, Karin Kneffel, Barbara Vinken und Julia Voss: Mit anderen Augen
Sicherlich kennt ihr Platons Mythos, dass der Mensch ursprünglich eine Gestalt bestehend aus 4 Armen, 4 Beinen und 2 Köpfen sei. Eng umschlungen liefen diese Seelenverwandten über die Erde, bis Zeus beschloss, die Menschen in 2 Hälften zu trennen. Seitdem reisen wir durch die Welt in der Hoffnung unseren, diesen einen Seelenverwandten wiederzufinden.
Doch was bedeutet Seelenverwandtschaft eigentlich? Müssen Seelenverwandte stets die gleichen Interessen und Werte teilen? Verbindet sie ein gemeinsames Erlebnis? Ergänzen sich Seelenverwandte inspirierend und komplettieren sich zu einer perfekten Einheit? Geht es gar um ein Selbst-entdecken?
Und wie wirkt sich diese besondere Beziehung auf ein gemeinsames Arbeiten aus?
Mit dieser Folge habe ich nun das ausgesprochen große Glück, auf 4 sehr unterschiedliche und äußerst faszinierende Frauen zu treffen. Deren Seelen geprägt durch ihre tiefe Liebe zur Kunst sowie einer festen Freundschaft sicherlich einen engen Bezug zueinander haben.
Von Herzen erfreut bin ich, gemeinsam mit Cathrin Klingsöhr-Leroy, Karin Kneffel, Barbara Vinken und Julia Voss an einem Tisch zu sitzen, um ihr ko-kreatives Wirken als Kuratorinnen der Ausstellung „Mit anderen Augen“ im Franz Marc Museum am Kochelsee zu erleben.
In dieser faszinierenden Ausstellung, die bis zum 30. Juni 2024 präsentiert wird, offenbaren die 4 den Betrachtenden immer wieder neue Ansichten, wie Seelen, ob künstlerischer, modischer, spiritueller oder pflanzlicher Art in Bezug zu einander stehen.
Ihr lieben Hörende, ziemlich sicher bin ich mir, dass ihr euch buchstäblich angezogen werden fühlt bei diesem beeindruckenden Spiel aus Kunst, Natur und Spiritualität.
Aufrichtigen Dank an Dr. Catrhin Klingsöhr-Leroy, dass ich erneut im Franz Marc Museum zu Gast sein darf, um gemeinsam mit den 4 außergewöhnlichen Kuratorinnen die Gedanken und Perspektiven hinter dieser, der Abschieds-Ausstellung von Cathrin Klingsöhr-Leroy kennenlernen darf.
Als besonderes Highlight verrate ich bereits an dieser Stelle, dass wir uns auch über einen O-Ton der beteiligten Künstlerin Anna Moll freuen dürfen.
Von ganzem Herzen an Dank an Bettina Pauly für das tolle Vernetzen und die gute Zusammenarbeit..

Apr 9, 2024 • 49min
Munich HIGHLIGHTS Podcast – Generationenwechsel im Franz Marc Museum mit Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy und Jessica Keilholz-Busch
Franz Marc Museum und Munich HIGHLIGHTS Podcast
Der Munich HIGHLIGHTS Podcast nutzt den Rahmen der Boutiquemesse, um Verbindungen sichtbar zu machen: zwischen Kunstgeschichte, Institutionen, Sammlung, Markt und Gegenwart. Dieser Kunstpodcast führt mitten hinein in Gespräche, die sich Zeit nehmen – für historische Linien, für institutionelle Praxis und für Übergänge, die den Kunstbetrieb nachhaltig prägen.
Im Mittelpunkt dieser Folge steht der Generationenwechsel im Franz Marc Museum. Das Gespräch richtet den Blick auf Verantwortung in Museen, auf Kontinuität und Wandel sowie auf die Frage, wie ein Haus mit klarer kunsthistorischer Identität in die Zukunft geführt wird.
Gäste
Dr. Cathrin Klingsöhr-LeroyDirektorin des Franz Marc Museums. Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt auf Klassischer Moderne, Expressionismus und dem Blauen Reiter. Verantwortlich für Sammlung, Ausstellungen und die inhaltliche Ausrichtung des Hauses.
Jessica Keilholz-BuschDesignierte Direktorin des Franz Marc Museums. Kunsthistorikerin mit Erfahrung in Museumsmanagement, kuratorischer Praxis und strategischer Weiterentwicklung institutioneller Strukturen.
Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy und Jessica Keilholz-Busch sprechen gemeinsam mit Claudia Linzel über Übergänge in der Museumsleitung, über institutionelle Verantwortung und über das Weiterdenken eines Hauses, das eng mit dem Werk von Franz Marc und dem Der Blaue Reiter verbunden ist.
Blicke, Wege, Prägungen
Das Gespräch setzt nicht mit Programmen ein, sondern mit Wegen. Cathrin Klingsöhr-Leroy beschreibt ihren langjährigen Blick auf das Franz Marc Museum: auf Sammlung, Forschung und Vermittlung sowie auf die Verantwortung gegenüber einem zentralen Ort der Klassischen Moderne in Deutschland.
Jessica Keilholz-Busch bringt ihre Perspektive als zukünftige Direktorin ein. Es geht um institutionelles Lernen, um Übergabeprozesse und um das Verständnis von Führung als dialogische Aufgabe. Der Generationenwechsel erscheint hier nicht als Bruch, sondern als bewusst gestalteter Übergang.
Museum als Ort der Kontinuität
Im weiteren Verlauf rückt das Franz Marc Museum selbst in den Mittelpunkt. Seine Lage am Kochelsee, die Nähe zu Landschaft, Natur und Biografie, seine Rolle als Ort des Blauen Reiters – all das wird als Teil einer institutionellen Identität sichtbar.
Das Museum erscheint als Ort der Kontinuität: in der Pflege der Sammlung, in der Forschung zu Expressionismus und Klassischer Moderne sowie in der Vermittlung an unterschiedliche Generationen von Besucher:innen.
Der Blaue Reiter und institutionelle Verantwortung
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Umgang mit dem Blauen Reiter und seinem historischen Kontext. Werke von Franz Marc, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und weiteren Künstler:innen bilden den Kern der Sammlung.
Institutionelle Verantwortung zeigt sich hier in der Balance zwischen Bewahren und Neuverorten. Es geht darum, historische Positionen sichtbar zu halten, ohne sie zu musealisieren – und um die Frage, wie zeitgemäße Vermittlung aussehen kann.
Übergänge gestalten
Besonders greifbar wird das Gespräch dort, wo es um Übergänge geht: in der Leitung, in der Programmatik, in der Ansprache des Publikums. Der Generationenwechsel wird als Prozess beschrieben, der Kommunikation, Vertrauen und klare Strukturen erfordert.
Beide Direktorinnen sprechen über Zusammenarbeit, über geteilte Verantwortung und über die Bedeutung von Zeit im institutionellen Wandel. Museumsarbeit erscheint hier als langfristige Aufgabe – getragen von Kontinuität und Offenheit.
Franz Marc Museum heute
Zum Ende hin öffnet das Gespräch den Blick auf die Gegenwart. Das Franz Marc Museum wird als lebendiger Ort beschrieben, der zwischen Forschung, Ausstellung und öffentlichem Diskurs vermittelt.
Der Rahmen der Munich HIGHLIGHTS macht sichtbar, wie Institutionen, Markt und Öffentlichkeit miteinander verbunden sind. Nicht als Konkurrenz, sondern als Teil eines größeren kulturellen Gefüges.
Themen dieser Folge
Generationenwechsel · Museumsleitung · Expressionismus · Der Blaue Reiter · Institutionelle Verantwortung · Sammlung · Franz Marc Museum
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Weitere Gespräche innerhalb des Munich HIGHLIGHTS Podcast
Franz Marc Museum im Kunst Podcast die Leichtigkeit der Kunst
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Munich HIGHLIGHTSFranz Marc Museum
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Hinweis:Diese Episode des Munich HIGHLIGHTS Podcast entstand in Kooperation mit Munich HIGHLIGHTS und wurde im Frühjahr 2024 aufgezeichnet.
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026

Apr 5, 2024 • 50min
Sophie Neuendorf: Kosmopolitin
Abwechslungsreich und vertrauensvoll geht es sicherlich im Leben meiner heutigen Gesprächspartnerin zu… denn sie ist eine wahre weltweit agierende Kunst- und Kultur-Kosmopolitin…
Schon früh hat sie viel von der Welt gesehen, startete in Frankfurt, lebte in New York und nun in Madrid, wurde einfühlsam geprägt durch ihren Großvater – ein Bildhauer und Kunstprofessor – und ihren Vater – Galerist, Mitbegründer der ältesten Kunstmesse für zeitgenössische Kunst sowie Hauptaktionär und Aufsichtratvorsitzender von artnet.
Und sie bringt einfach auch das gewisse Quentchen Know-How mit, was Geschmack, Kultur und natürlich Kunst betrifft.
Sehr, sehr glücklich schätze ich mich, die zauberhafte Kosmopolitin und Kunstexpertin Sophie Neuendorf im Rosewood Hotel in München zu treffen, um mehr über ihr Leben und die Kunst zu erfahren. Besonders gespannt bin ich natürlich auf ihren Weg im Pyjama und im Gespräch mit Leo Castelli hin zur Vizepräsidentin von artnet, dem online Informationsdienst für den Kunsthandel.
Von ganzem Herzen Dank an Charlotte von Oeynhausen für das gelungene Vernetzen.
Von ganzem Herzen an Dank an Charlotte von Oeynhausen für das tolle Vernetzen.

Mar 29, 2024 • 1h 15min
Sparda Jazz Award – Nachwuchsförderung im Jazz
Sparda Jazz Award – Nachwuchsförderung im Jazz | Nico Brandenburg & Clara Lucas
Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst
Hinweis: Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
Jazz ist eine Kunstform, die nicht auf große Räume angewiesen ist. Manchmal reicht ein Ort, an dem man zuhört. Ein Kontrabass, der den Raum erdet. Eine Stimme, die sich über ein paar Takte traut. Und ein Publikum, das nicht konsumiert, sondern mitgeht.
Diese Folge führt nach Düsseldorf – gedanklich in die Alte Schmiede im Salzmannbau. Ein Ort, der nicht wie eine Bühne wirkt, sondern wie ein Arbeitsraum: konzentriert, nah, offen. Hier entsteht ein Gespräch über Jazz als kulturelle Praxis, über Nachwuchsförderung und über die Frage, wie junge Musiker:innen Sichtbarkeit bekommen – in einem Feld, das von Tradition lebt und gleichzeitig ständig nach neuen Stimmen sucht.
Zu Gast ist Nico Brandenburg, Kontrabassist, Bandleader und Teil der Düsseldorfer Jazzszene. Als Special Guest ist Clara Lucas, Sängerin und Frontfrau, zugeschaltet. Gemeinsam sprechen sie über musikalische Wege, über Haltung, über Auftrittsorte – und über das, was Jazz heute sein kann: in Clubs, auf Festivals, in Wettbewerben.
Sparda Jazz Award: Nachwuchsförderung als Kulturarbeit
Im Zentrum der Folge steht der Sparda Jazz Award, ein Nachwuchswettbewerb, der 2012 von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West ins Leben gerufen wurde. Der Wettbewerb richtet sich an junge Jazzmusiker:innen zwischen 18 und 29 Jahren, mit Lebensmittelpunkt in Deutschland, die noch bei keinem großen Plattenlabel unter Vertrag stehen.
Der Award ist damit mehr als eine Preisvergabe. Er ist eine Form von Kulturarbeit: Sichtbarkeit schaffen, Netzwerke öffnen, Auftrittsmöglichkeiten ermöglichen – und jungen Positionen eine Bühne geben, die in klassischen Förderlogiken oft zu spät auftaucht.
Im Gespräch wird deutlich, wie stark solche Formate das Feld verändern können: nicht über große Versprechen, sondern über konkrete Chancen.
Jazz als Alltag, nicht als Ausnahme
Nico Brandenburg spricht über den Weg in die Musik, über Proben, Konzerte, die Realität von Tourdaten – und darüber, wie sich eine Jazzkarriere heute zusammensetzt. Nicht als romantische Erzählung, sondern als Praxis: mit Disziplin, mit Zusammenarbeit, mit einem sehr klaren Blick auf das, was möglich ist.
Auch Clara Lucas spricht über Stimme als Instrument, über Präsenz – und über die Frage, wie man im Jazz eine eigene Sprache entwickelt, ohne sich zu verkleiden.
Die Folge zeigt Jazz als etwas, das nicht elitär sein muss. Sondern als Kunstform, die im besten Fall genau dort entsteht, wo Menschen sich wirklich begegnen: in kleinen Räumen, in Clubs, in Nächten, die nicht laut sein müssen, um hängen zu bleiben.
Düsseldorf als Jazz-Ort
Neben dem Award öffnet das Gespräch einen Blick auf Düsseldorf als Standort. Auf Clubs, auf Orte wie die Alte Schmiede, auf Festivalstrukturen – und auf die Frage, warum Regionalität in der Musik nicht klein macht, sondern tragen kann.
Es geht um Szene, um Community, um gegenseitige Unterstützung – und um die Rolle von Veranstalter:innen, Förder:innen und Institutionen, die kulturelle Infrastruktur überhaupt erst möglich machen.
Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West
Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Die Stiftung unterstützt Kulturprojekte in Nordrhein-Westfalen mit einem Fokus auf Teilhabe, Bildung und langfristige Sichtbarkeit. Gefördert werden Vorhaben, die kulturelle Orte stärken und neue Formate ermöglichen – in Museen, Institutionen und im öffentlichen Raum. Mit dem Sparda Jazz Award wird Nachwuchsförderung konkret: durch Auftrittsmöglichkeiten, Aufmerksamkeit und eine Bühne für junge Musiker:innen, die Jazz als zeitgenössische Kunstform weitertragen.
Themen dieser FolgeSparda Jazz Award · Jazz Nachwuchs · Nico Brandenburg · Clara Lucas · Düsseldorf · Clubkultur · Festival · Sichtbarkeit · Kulturförderung
GästeNico Brandenburg · Kontrabassist, MusikerClara Lucas · Sängerin
Links & CreditsJazz- Schmiede · Nico Brandenburg · Clara Lucas · Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West
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Der Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst erscheint seit 2020 kostenfrei auf allen gängigen Plattformen:
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Weitere Episoden aus der Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West finden sich in der Kategorie Sparda-Stiftung x die Leichtigkeit der Kunst.Passend dazu: Palastrauschen im Kunstpalast über junge Nächte und kulturelle Bildung · Kunsthalle for Music im Museum Abteiberg über Musik im Kunstraum · Schloss Benrath – Symphonie der Künste über Kulturprogramm und Öffentlichkeit.

Mar 26, 2024 • 45min
x POWR 03: Performance und Postkolonialismus
Dank gemeinschaftlicher Produktion mit der LWL-Kulturstiftung in ihrem Themenjahr POWR! Postkoloniales Westfalen Lippe erfahren wir mit diesem mehrteiligen Podcast-Spezial mehr über die deutsche Kolonialgeschichte sowie ihre Spuren und Folgen. Darüber hinaus erfahren wir, wie Akteur:innen aus Kunst und Kultur sichtbare und nachhaltige Zeichen setzen, um kolonialen Relikten entgegenzuwirken.
Diese Folge soll unseren Appetit wecken. Den Appetit auf ein vermeintlich regionales Nahrungsmittel, in dem doch viel mehr internationale Geschichte steckt als zumindest mir bewusst war. Ich spreche von des Deutschen liebster Knolle… der Kartoffel. Wusstet ihr, liebe Hörende, dass dieses leckere und angeblich urdeutsche Superfood eigentlich ein Gemüse mit kolonialer Wurzel ist?
Keine Sorge, ich möchte niemandem den Appetit auf Kartoffelsuppe, Kartoffelgratin oder gar Pommes verderben…vielmehr möchte ich euch mit dieser Folge ein Künstlerkollektiv vorstellen, die sich intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie man performativ kolonial geprägte Strukturen von globalen Lebensmittellieferketten vermitteln kann
Seid ihr auch hungrig auf dieses Wissen?
Dann kommt mit mir nach Bochum, an den reich gedeckten Tisch des Künstlerkollektivs notsopretty, die mit ihrem Gemusical die Geschichte der Kartoffel mit Witz und Ernst auf die Bühne bringen.
Also Bon Appetit beim Genuss dieser Folge…
Doch vorab möchte ich euch natürlich meine Gäste Anna Julia Amaral, Nina Weber sowie Marcel Nascimento vorstellen… Ganz herzlich begrüße ich das inspirierende Ensemble des notsopretty Kollektivs aus Bochum.
Weitere Infos findet ihr auf www.lwl-kulturstiftung.de oder Instagram @lwlkulturstiftung
Dieses Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert im Rahmen von „POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe„.

Mar 22, 2024 • 1h 4min
Dr. Georg Kokkotidis, Landesmuseum Württemberg: Grabkult
Das Grab… eigentlich ist es doch nur eine, für eine geliebte verstorbene Person ausgehobene Grube… oder? Versehen mit einem kleinen Stein, Kreuz, Kerze oder einer Blume inszenieren wir über den Tod hinaus unsere Zuneigung zu dem fortgereisten Menschen und halten die Erinnerung lebendig. Gerne fügen wir heutzutage dem Verstorbenen eine liebgewonnene Habseligkeit oder Kuriosität bei. Ein schöner, ein wichtiger Kult um uns, den Hinterbliebenen den Abschied leichter und das Erinnern erträglicher zu machen. Ob man dank dieser liebevollen Mitgebsel in 500 oder 1000 Jahren etwas über unsere heutigen Lebensumstände sagen kann… hmm ganz sicher bin ich mir dabei nicht…
Wobei.. wenn wir den Blick zurückwerfen, dann erfahren wir dank Schmuck – und Schwertgrabbeigaben ganz schön viel über die Anthropologie der letzten Jahrhunderte und Jahrtausende…
Werfen wir in dieser Folge doch einmal – so gruselig es klingen mag – den ein oder anderen Blick in Gräber… In Gräber von Alamannis und Merowinger und erfahren dadurch mehr über Rituale, Kult und Machtverhältnisse des frühen Mittelalters…
Erneut darf ich im Landesmuseum Württemberg zu Gast sein und spreche dort mit Dr. Georg Kokkotidis, Referatsleiter Archäologie des Frühen und Hohen Mittelalters des Landesmuseum Württemberg, um die Vergangenheit besser deuten zu können. Ich freue mich sehr, dass wir mit ihm das frühe Mittelalter näher kennenlernen werden.
Weitere Gespräche aus der Reihe Landesmuseum Württemberg

Mar 15, 2024 • 1h 15min
Eva Donnerhack, Sotheby's Köln: Bildnis einer Frau
Stellt euch einmal vor, ihr würdet das Bildnis einer euch sehr wichtigen Frau darstellen wollen.
Was würde dieses Bildnis enthalten… ihr Abbild, ihren Ausdruck, ihre Formen, ihr Strahlen, ihre Melancholie? Oder würdet ihr eher ihre Geschichte, ihre Prägungen, ihre Gedanken, ihre Stärken und ihre Wege in das Werk einfließen lassen?
Welche Dame würdet ihr portraitieren bzw… welche Damen würden sich portraitieren lassen?
Eher Damen aus feinsten Kreisen oder eher extrovertierte Backfische, die es auf ein besonderes Selfie abgesehen haben? Würdet ihr sogar soweit gehen und eine andere Dame dafür übermalen?
Stellt euch weiter vor, dieses für euch recht wichtige und wertvolle Werk wäre verloren gegangen . Wie groß würde die Emotion sein, wenn es wieder auftaucht… Welche Geschichten euer Bildnis einer Frau wohl in dieser Zeit erlebt hätte…
Jaja… wie spannend doch die Geschichten hinter den Werken sind…. Und wie sehr diese Geschichten dazu beitragen, dass diese Werke sogar im Wert steigen….
Ihr habt mich durchschaut… ich kokettiere mit Gustavs Klimt „Bildnis einer Frau“ und schlage damit eine Brücke zu meiner heutigen wunderbaren Gesprächspartnerin.
Ich möchte euch eine Frau vorstellen, deren eigener Weg durch bedeutende Werke geprägt wurde, die das Leben in Krefeld, Wien, London, New York und auch Köln zu schätzen weiß, die fasziniert ist von Damenportraits sowie eine Magisterarbeit über Klimt geschrieben hat.
Mit dieser Folge darf ich nun zum ersten Mal zu Gast sein im beeindruckenden Palais Oppenheim in Köln, dem Hauptsitz von Sotheby’s in Deutschland und erfahre von Eva Donnerhack, seit 2021 Direktorin des Kölner Standorts mehr über das Geschehen hinter den Kulissen von Sotheby’s.
Doch vorab möchte ich erst mehr über meinen wunderbaren Gast Eva Donnerhack und ihre Passion zur Kunst erfahren.
Weitere Gespräche aus der Reihe Sotheby’s

Mar 12, 2024 • 41min
Esther & Alexander Sairally und Nanna Preußners x Munich HIGHLIGHTS 14: Drawing Room & Galerie Nanna Preußners
Vom 17. -20 Oktober 2024 präsentieren die erlesenen Aussteller der Boutiquemesse Munich HIGHLIGHTS wieder wahre Meisterwerke von der Antike bis zur Gegenwart in der unvergleichbaren Münchner Residenz.
Mit den Selected Insights schenken wir euch kurz, anschaulich und persönlich Wissen über die unterschiedlichen Sammelgebiete in die große Bandbreite der HIGHLIGHTS.
In diesem Selected Insights erhalten wir gleich 2 ausgewählte Einblicke in das Wirken exquisiter Galerien – und zwar in Hamburg.
Wir freuen uns sehr, euch Esther und Sacha Sairally, Inhaber von Drawing Room sowie Nanna Preußners Inhaberin der Galerie Nanna Preußners vorzustellen.


