detektor.fm | Podcasts

detektor.fm – Das Podcast-Radio
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Oct 23, 2025 • 20min

Forschungsquartett | AgraSim: Eine Zeitmaschine für Pflanzen

Das Forschungsquartett — dieses Mal in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich AgraSim — drei Tonnen Erde, drei Meter hohe Kammern AgraSim ist eine Art Pflanzen-Zeitmaschine: eine Forschungsplattform, die untersucht, wie die Landwirtschaft auf die zukünftigen klimatischen Bedingungen reagiert. Das Herzstück sind sechs Versuchseinheiten, die aus etwa drei Meter hohen Versuchskammern für Pflanzen bestehen. Verbunden sind die Kammern mit jeweils drei Tonnen schweren Lysimetern: Behälter mit intakten Bodenkernen, die aus einem Acker in der Nähe von Jülich ausgehoben wurden — inklusive Regenwürmern, Pilzen und Co. In diesem Boden werden typische deutsche Ackerfrüchte angebaut, die dann in den drei Meter hohen Pflanzenkammern wachsen können. Wetter- und Klimabedingungen wie Lichtverhältnisse, Niederschlag, Temperatur und CO2-Gehalt in der Luft können komplett gesteuert werden. Zahlreiche Sensoren überwachen Pflanzen und Boden dabei genau. So kann ganz praktisch simuliert werden, wie sich Ackerpflanzen und Böden verhalten und verändern werden, wenn es in Zukunft zum Beispiel heißer und trockener wird. Wechselwirkung zwischen Pflanzen und Klima Wenn Boden und Pflanzen auf Klimaveränderungen reagieren, hat das wiederum rückwirkende Effekte auf das Klima. So entsteht etwa ein Großteil des Regens über Land dadurch, dass Pflanzen an Land Wasser verdunsten. Veränderungen in der Pflanzenwelt können also zum Beispiel auch dazu führen, dass es weniger regnet. Und auch, wie viel CO2 Pflanzen aufnehmen, könnte sich verändern — was dann zu einem anderen CO2-Gehalt in der Atmosphäre führen könnte. Die AgraSim-Experimente sollen auch Klimamodelle verbessern. In Computersimulationen werden die Versuche auf größere Flächen hochgerechnet, um so Effekte auf das Klima besser vorhersagen zu können. Anschließend wird in den Versuchseinheiten abgeglichen, ob die bereits vorhandenen Modelle und die Experimente die gleichen Ergebnisse liefern. Wie funktioniert die Pflanzen-Zeitmaschine AgraSim? Was lässt sich in den Versuchseinheiten alles steuern und messen? Und wie können die Experimente letztlich der Klimamodellierung und auch der Landwirtschaft helfen? Darüber hat Prof. Nicolas Brüggemann, Leiter der Forschungsgruppe „Pflanze-Boden-Atmosphäre Austauschprozesse“ am Forschungszentrum Jülich, mit detektor.fm-Redakteur Eduard Bär im „Forschungsquartett“ gesprochen.
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Oct 23, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Nobody Wants This – S2

Zweite Chancen Joanne ist Sex-Podcasterin, Noah ein Rabbi. Nachdem sich die beiden in Staffel eins von „Nobody Wants This“ ineinander verlieben, stellen sie fest, dass ihre Vorstellungen vom Leben unterschiedlicher nicht sein könnten. Als Noah die Möglichkeit erhält, Oberrabbiner zu werden und Joanne nicht zum Judentum konvertieren möchte, scheint ihre Beziehung zu scheitern. Doch sie beschließen, ihrer Liebe eine zweite Chance zu geben. In der neuen Staffel versuchen sie herauszufinden, wie ein gemeinsamer Alltag funktionieren kann, während alte Konflikte und neue Herausforderungen an ihrer Beziehung nagen. Dabei spielen nicht nur ihre eigenen Unterschiede eine Rolle, sondern auch die Dynamiken zwischen ihnen und ihren Familien sowie Freunden. Gegensätze ziehen sich an Auch wenn Joanne und Noah sehr verschieden sind, kämpfen sie für ihre Liebe. Diese wird unter anderem durch Joannes Schwiegermutter in spe und durch eine alte Rivalin aus Schulzeiten auf die Probe gestellt. Adam Brody verkörpert Rabbi Noah und Kristen Bell spielt Joanne. Die zweite Staffel von „Nobody Wants This“ findet ihr ab heute auf Netflix. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Oct 22, 2025 • 35min

Geschichten aus der Mathematik | Leonardo Fibonacci und das indisch-arabische Zahlensystem

Leonardo Fibonacci: Mathematiker mit großen Visionen Als Leonardo da Pisa Ende des 12. Jahrhunderts in Pisa geboren wird, befindet sich Europa noch im Mittelalter. Die Wissenschaften stagnieren, gerechnet wird noch mit römischen Zahlen. Von der Null oder negativen Zahlen hat kaum jemand gehört, obwohl beides in der arabischen Welt bereits verbreitet ist. Dass das Zahlensystem mit den Ziffern 0 bis 9 nach Europa kommt, ist auch Leonardo zu verdanken, dem nach seinem Tod der Name Fibonacci zugeschrieben wird: eine Kurzform von „Filius Bonacci“, also „Sohn des Bonaccio“. Der Sohn des pisanischen Kaufmanns Guglielmo Bonaccio reist mit seinem Vater durch die arabische Welt und lernt dort das Rechnen mit den indisch-arabischen Zahlen. Fasziniert von der Eleganz und Einfachheit dieser Ziffern beschließt er, das Wissen zu sammeln und nach Europa zu bringen. In seinem Werk zeigt Fibonacci, dass es sich mit den Ziffern 0 bis 9 viel leichter rechnen lässt, als mit sperrigen römischen Symbolen. Er führt auch negative Zahlen als Ausdruck von Schulden ein und möchte so den Menschen begreiflich machen, wie Mathematik ihren Alltag vereinfachen kann. Doch der Siegeszug des indisch-arabischen Zahlensystems in Europa bleibt zunächst aus. Erst Jahrhunderte später erkennen Mathematiker wie Leonhard Euler oder Pierre de Fermat, wie weit Fibonacci seiner Zeit voraus war — und das, obwohl dieser schon zu Lebzeiten alles versucht hat, um auf sein „Liber Abbaci“ aufmerksam zu machen. Die Fibonacci-Folge und der goldene Schnitt Im Jahr 1225 nimmt Fibonacci an einem Rechenwettbewerb in Pisa teil. Städtische Gelehrte und kaiserliches Gefolge sind im Publikum und auch der Kaiser selbst ist anwesend: Friedrich II., italienisch Federico II di Svevia, Herrscher über das Heilige Römische Reich — und ein Förderer der Wissenschaften. Fibonacci wird mathematisch herausgefordert, löst die Aufgabe und hat einen Wunsch beim Kaiser frei. Er möchte nichts sehnlicher, als dass sein gesammeltes mathematisches Wissen endlich Europa erobert! Trotz der kaiserlichen Unterstützung gelingt dieser Siegeszug noch nicht — stattdessen wird Fibonacci für eine Zahlenreihe berühmt, die das Wachstum einer hypothetischen Kaninchenpopulation darstellt: die Fibonacci-Folge. Bei dieser Zahlenreihe ist jede Zahl die Summe der beiden vorherigen, so ergibt sich die Zahlenreihe 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144 … Und diese Reihe hat eine ziemlich besondere Eigenschaft. Der goldene Schnitt ist ein Verhältnis zwischen zwei Längen, das gerundet etwa 1,618 entspricht. Es findet sich an vielen Stellen in der Natur — etwa in Blüten, Schneckenhäusern und Galaxien. Das zeigt uns: Fibonaccis Ideen reichen weit über Zahlen hinaus. Warum hat sich das indisch-arabische Zahlensystem nicht früher in Europa durchgesetzt? Was haben Engel damit zu tun? Und wie hat Fibonacci die Vorteile des neuen Zahlensystems im „Liber Abbaci“ vermittelt? Darüber sprechen detektor.fm-Moderatorin Karolin Breitschädel, Spektrum der Wissenschaft-Redakteurin Manon Bischoff und Mathematiker Demian Nahuel Goos in dieser Folge von „Geschichten aus der Mathematik“. „Geschichten aus der Mathematik“ ist ein detektor.fm-Podcast in Kooperation mit Spektrum der Wissenschaft. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung.
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Oct 22, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Dirty Money – Geldwäsche-Paradies Deutschland

Dirty Money – Geldwäsche-Paradies Deutschland In Deutschland werden täglich Milliarden von Euros von dem illegalen in den legalen Wirtschaftskreislauf überführt. Und das ist in fast keinem Land so einfach wie in Deutschland. Die Doku „Dirty Money — Geldwäsche-Paradies Deutschland“ zeigt, warum Deutschland weltweit als einer der Hotspots für Geldwäsche bekannt ist. Drogenkartelle, Terrornetzwerke und Oligarchen benutzen Geldkuriere, Nobelrestaurants und Immobilien-Investments, um ihr Geld zu waschen. Sie nutzen Schlupflöcher im deutschen System aus, um aus illegalem Geld legales Geld zu machen. Die Schlupflöcher machen den Kriminellen das Leben einfach und stellen BKA, Zoll und Steuerfahnder vor Herausforderungen. Das Team der Doku begleitet die Ermittlerinnen und Ermittler und zeigt wie sie immer wieder an Grenzen stoßen. Ein Schlupfloch mit fatalen Konsequenzen Der Film zeigt, welche negativen Konsequenzen die Geldwäsche für die gesamte Gesellschaft eines Landes haben kann. Sie sorgt nämlich nicht nur für explodierende Immobilienpreise, kollabierende Unternehmen und einen geschwächten Rechtsstaat. Sie begünstigt auch Terrorismus und Kriege. „Dirty Money — Geldwäsche-Paradies Deutschland“ könnt ihr jetzt in der ARD-Mediathek sehen. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Oct 21, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Who killed the Montreal Expos?

Who killed The Montreal Expos Die Montreal Expos waren Kanadas erstes Major-League-Baseball-Team und der ganze Stolz von Québec. Mitte der 1990er Jahre spielen sie ihre beste Saison und gelten 1994 sogar als das stärkste Team der Liga. Baseball wurde so in Montreal vom Sport zum echten Lebensgefühl. Nach Feierabend ging es für die Fans ins Stadion, wo die Spieler gefeiert wurden wie Popstars. Die ganze Stadt fieberte mit jedem Pitch. Aus und vorbei Von einen Tag auf den anderen Tag ist plötzlich Schluss. Finanzielle Probleme, Rückschläge und umstrittene Entscheidungen führen zum plötzlichen Aus der Mannschaft. Mit dem Ende der Expos verschwindet auch ein Stück Stadtidentität. Zwei Jahrzehnte später bleibt die Trauer über den Verlust bestehen und eine Frage verfolgt Montreal bis heute: Wer ist schuld am Untergang des Teams? Die Dokumentation lässt ehemalige Spieler, Journalisten und Fans zu Wort kommen und zeigt, dass die Antwort komplexer ist, als man denkt. „Who Killed the Montreal Expos?“ ist eine spannende Sportdokumentation mit Krimi-Feeling und auf Netflix zu sehen. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Oct 21, 2025 • 14min

Mission Energiewende: Der Klima-Podcast | Was bedeutet „nachhaltig bauen“?

Nachhaltigkeit in der Baubranche Die Baubranche ist weltweit für rund 40 Prozent der CO2-Emissionen und den größten Ressourcenverbrauch verantwortlich. Um internationale Klimaschutzziele einhalten zu können, muss an vielen Stellen eingespart werden. Das Konzept „nachhaltig bauen“ bietet viele Möglichkeiten, zum Beispiel auf Standorte und deren Ressourcen achten oder Materialien recyceln und/oder wiederverwenden. Zum nachhaltigen Bauen gehört aber auch dazu, auf Menschenrechte und andere Werte innerhalb der Herstellungs- und Produktionsketten zu achten. Klimaneutraler Gebäudebestand Um Deutschlands nachhaltige Entwicklung zu fördern, hat die Bundesregierung das Ziel gesetzt, dass der Gebäudebestand bis 2045 klimaneutral sein soll. Dafür hat die Regierung ein eigenes Qualitätssiegel, eine Ökobilanz-Datenbank und ein spezielles Bewertungssystem entwickelt. Um dem Ziel näher zu kommen, muss vor allem saniert werden. So kann beispielsweise ein Großteil der Energie, die im Bauprozess aufgebracht wird, eingespart werden. Wichtig ist beim Sanieren allerdings nicht nur der Klimaschutz, sondern auch die Klimaanpassung — das betrifft vor allem die Gebäudestruktur. Was bedeutet es, nachhaltig zu bauen? Und wie bekannt ist das Thema in Deutschland? Darüber spricht detektor.fm-Moderatorin Ina Lebedjew mit ihrer Kollegin Alina Metz in dieser Ausgabe von „Mission Energiewende“. Worauf man beim Bauen achten muss und warum Sanieren so wichtig ist, erklärt Tore Waldhausen. Er ist Co-Gründer von R3eleaf und regionaler Sprecher von „Architects for Future“.
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Oct 20, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Maestro Ennio Morricone

Maestro Ennio Morricone In einem fast zweieinhalb stündigen Dokumentarfilm, wird dem italienischen Musiker und Filmkomponisten Ennio Morricone gedacht. Mehr als 60 Jahre war Morricone als Komponist tätig und schrieb unter anderem für legendäre Westernfilme wie „Für eine Handvoll Dollar“ und „Spiel mir das Lied vom Tod“ die Filmmusik. Der Stimme des Westerns Während seiner Karriere arbeitete er mit Regisseuren wie Sergio Leone und Quentin Tarantino zusammen. Für Letzteren schrieb er 2016 einen seiner letzten Soundtracks und gewann den Oscar. In der Doku kommen neben Ennio Morricone auch Freunde, Kollegen und Experten zu Wort. Zum Beispiel Filmkomponist John Williams und der italienische Regisseur Dario Argento. Den Dokumentarfilm „Maestro Ennio Morricone“ könnte ihr in der Mediathek von Arte streamen. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Oct 19, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Mr. Scorsese

Mr. Scorsese Kaum ein anderer Regisseur hat das amerikanische Kino so geprägt wie Martin Scorsese. Mit einer Karriere, die schon mehrere der besten Filme aller Zeiten hervorgebracht hat, ist es daher nicht ungewöhnlich, dass die Doku-Serie „Mr. Scorsese“ sein Leben und vor allem seine Arbeit Revue passieren lässt. Von Klassikern wie „Goodfellas“ oder „Wie ein wilder Stier“ bis hin zu modernen Hits blickt die Doku auf sein Lebenswerk. Taxi Driver bis Wolf  of Wallstreet Dabei geht es aber auch um einige kuriose Geschichten aus Scorseses Jugend, in der Kokain und andere Drogen Teil seines Alltags waren. In fünf Teilen bekommt Regisseurin Rebecca Miller eine Menge Kollegen und Begleiter vor die Kamera, die aus dem Nähkästchen plaudern. Unter anderem sind Leonardo DiCaprio, Steven Spielberg und Robert De Niro dabei. Die Doku-Serie „Mr. Scorsese“ findet ihr bei Apple TV+. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Oct 18, 2025 • 12min

Zurück zum Thema | Gibt es bald Heilung für das Chronische Fatigue-Syndrom?

Von Covid zu ME/CFS Viele Menschen kennen eine Person aus dem eigenen Umfeld, die an Long- bzw. Post Covid leidet — also nach wie vor mit Symptomen zu kämpfen hat, die mit einer Corona-Ansteckung begonnen haben. Das Robert Koch Institut schätzt, dass zwischen fünf und zehn Prozent der Menschen in Deutschland betroffen waren oder es noch sind. Viele von ihnen leiden an Myalgische Enzephalomyelitis bzw. dem Chronischen Fatigue-Syndrom, kurz ME/CFS, eine schwere und komplexe Multisystemerkrankung, die das Immun-, Nerven- und Energiestoffwechselsystem betrifft. Die Symptome der Krankheit führen zu massiven Einschränkungen im Alltag und machen Millionen Menschen weltweit teilweise in noch jungem Alter zu Pflegefällen. Ignoranz im Gesundheitssystem Die Liste der Symptome ist lang: Neben der Erschöpfung können auch Schlafstörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, kognitive Probleme — sogenannter Brain Fog, Schwindel, Herzrasen, Blutdruckschwankungen oder Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen, Gerüchen oder Medikamenten auftreten. Unserem Gesundheitssystem fehlt es immer noch an viel Wissen zu ME/CFS, weswegen Betroffene oft zuallererst um die Anerkennung ihrer Krankheit kämpfen müssen. Zwar gab es ME/CFS schon vor Corona, nach wie vor gibt es aber keine zugelassenen Medikamente, nur Ansätze zur Linderung.  Laut Carmen Scheibenbogen von der Berliner Charité nimmt die Forschung jedoch langsam Fahrt auf und Studienergebnisse zu Therapiemethoden zeigen positive Ergebnisse. In Zurück zum Thema berichtet Spektrum der Wissenschaft-Redakteurin Anna Lorenzen von ihrem Gespräch mit der führenden Forscherin auf dem Gebiet ME/CFS.
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Oct 18, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Ellbogen

Ellbogen Der Film „Ellbogen“ basiert auf dem gleichnamigen Debütroman der Autorin Fatma Aydemir. Sowohl im Film als auch im Buch geht es um die siebzehnjährige Hazal, die sich von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlt. Bei der Jobsuche stößt sie wegen ihren türkischen Wurzeln immer wieder auf Vorurteile. Egal wie viele Bewerbungen sie schreibt, sie kassiert nur Absagen. Hazal ist überfordert. Um einfach mal abzuschalten, möchte sie an ihrem 18. Geburtstag mit ihren drei besten Freundinnen die Sau raus lassen. Aber auch beim Feiern bekommen die Teenagerinnen zu spüren, dass sie nicht dazugehören. Der Türsteher lässt sie nicht in den hippen Club, in den sie eigentlich gehen wollten. Alles eskaliert Hazal und ihre Freundinnen machen sich wieder auf den Weg nach Hause. Der ganze Abend hätte schlechter nicht laufen können — denken sie zumindest. Denn auf dem Heimweg eskaliert alles erst so richtig: Ein überheblicher Student belästigt die Mädchen und die Situation gerät außer Kontrolle. So sehr sogar, dass Hazal am nächsten Tag beschließt nach Istanbul zu fliehen. In eine fremde Stadt, in einem unbekannten Land. Hazal weiß, dass das alles andere als einfach wird, aber sie sieht keinen anderen Ausweg. „Ellbogen“ könnt ihr jetzt in der ZDF-Mediathek sehen. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.

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