F.A.Z. Bücher-Podcast

Frankfurter Allgemeine Zeitung
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May 15, 2022 • 40min

Auch Elstern erkennen sich selbst im Spiegel: Norbert Sachser über „Das unterschätzte Tier“

Kai Spanke spricht mit dem Herausgeber über seinen neuen Sammelband Während man einst mutmaßte, Tiere könnten nicht denken und verfügten nur über ein begrenztes Repertoire an Emotionen, weiß man heute, dass sie uns ausgesprochen nahe sind. Einige stellen vorausschauende Überlegungen an, andere trösten ausgegrenzte Artgenossen – und manche haben sogar eine Art Ich-Bewusstsein. Solche Erkenntnisse sind nicht nur für Biologen interessant, denn sie werfen Fragen auf, die auch in den Zuständigkeitsbereich von Juristen oder Philosophen fallen: Sollte man Tieren beispielsweise Rechte zusprechen? Oder ist es vertretbar, Schweine, Rinder und Hühner massenhaft zu halten, um sie anschließend zur Schlachtbank zu führen? Der Verhaltensforscher Norbert Sachser hat 2018 ein Buch namens „Der Mensch im Tier“ veröffentlicht, das den dramatischen Wandel des Tierbilds nachzeichnet. Nun legt er mit seinen Kollegen Niklas Kästner und Tobias Zimmermann nach. Im Sammelband „Das unterschätzte Tier“ wird aus Sicht von so verschiedenen Disziplinen wie Veterinärmedizin und Ethik, Kunstwissenschaft und Theologie erörtert, welche Konsequenzen die neuesten Wissenschaftsbefunde haben müssten. Über die wichtigsten Aspekte spricht Sachser in dieser Folge des Bücher-Podcasts. Die Adresse für Anregungen, Lob und Kritik „Hunde und Rabenvögel haben einen Sinn für Fairness“: Kai Spankes Besprechung des Sammelbands „Das unterschätzte Tier“ „Ein Ohr für das Rattenlachen“: Kai Spankes Besprechung von Norbert Sachsers Buch „Der Mensch im Tier“
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May 1, 2022 • 32min

Junge Frauen in höchster Not: Die Kalifornien-Krimis von Ross Macdonald

Paul Ingendaay spricht mit Donna Leon und Karsten Singelmann Über die Hochnäsigkeit des literarischen Betriebs gegenüber sogenannter Genre-Literatur muss nicht mehr viel gesagt werden. Oft paart sich Schubladendenken mit Ahnungslosigkeit, wenn einige der markantesten Stimmen der letzten hundert Jahre nicht wahrgenommen werden, weil sie für manche in die Schmuddelecke des Regals gehören. Deshalb lohnt es sich immer wieder, die Bücher selbst hervorzuholen, sie neu und anders zu lesen. Und siehe da: Manche Krimi-Autoren sind schlicht die besseren Schriftsteller. Ein solcher Fall ist der Amerikaner Ross Macdonald (1915-1983), der mit seinen 18 Romanen um den Privatdetektiv Lew Archer nicht nur als legitimer Erbe von Raymond Chandler gilt, sondern die literarische Landschaft Amerikas und besonders Kaliforniens um archetypisch anmutende Familientragödien in der Noir-Tradition bereichert hat. In diesem Podcast spreche ich mit der Macdonald-Bewunderin Donna Leon, die zu den deutschen Neuausgaben Nachworte beigesteuert hat, und mit dem Übersetzer Karsten Singelmann, der mir erzählt, was ihn an Ross Macdonald besonders fasziniert. Lieferbare Macdonald-Titel (Diogenes Verlag) in der Übersetzung von Karsten Singelmann, jeweils mit Nachwort von Donna Leon - in Klammern das Erscheinungsjahr der amerikanischen Originalausgabe: Mutter und Tochter (1961) Unterwegs im Leichenwagen (1962) Gänsehaut (1963) Schwarzgeld (1966) Der Untergrundmann (1971) Dornröschen (1973) Der blaue Hammer (1976)
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Apr 24, 2022 • 49min

Ein Hagestolz vor dem Herrn: Eckhart Nickel über seinen Roman "Spitzweg"

Andrea Diener und Fridtjof Küchemann im Gespräch mit dem Autor Eigentlich, sagt der Erzähler in Eckhart Nickels neuem Roman, habe er sich nie viel aus Kunst gemacht. Das ändert sich im Kunstunterricht, und zwar deshalb, um Rache an der Kunstlehrerin zu nehmen. Zusammen mit Carl ist er empört, wie diese Frau Hügel Kirsten behandelt hat, die als einzige in der Klasse so etwas wie echtes Talent erkennen lässt. Bereits in seinem Roman "Hysteria", der es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat, hat sich Eckhart Nickel mit dem Verhältnis zwischen Natur und Kunst, zwischen dem echten und dem Künstlichen beschäftigt. Diesmal geht es weniger um das Künstliche als vielmehr das Künstlerische, das Abbild, das der Kreativität eines Geistes entspringt. Und vielleicht muss man dafür ein kleines bisschen größenwahnsinnig sein, so wie Carl. Warum er seinen Roman ausgerechnet unter Abiturienten angesiedelt hat, welches seiner Lieblingsbilder es dann doch nicht in das Buch geschafft hat und warum Lehrer manchmal unsere Retter sind, darüber haben wir mit dem Autor gesprochen. Am Ende rundet das Literaturrätsels diese Folge des Bücher-Podcasts ab. Wir verraten die Lösung des Rätsels aus dem Vormonat und geben die Teilnehmerin bekannt, die das Buch gewonnen hat, das wir diesmal unter den richtigen Einsendungen verlost haben. "Spitzweg" auf der Seite des Piper-Verlags Eine Besprechung von "Hysteria", Eckhart Nickels vorigem Roman Eckhart Nickel über das Lesen und Denken in Caféhäusern
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Apr 17, 2022 • 27min

Hier herrscht der Ausnahmezustand: Daniel Damler über „Gotham City“

Kai Spanke spricht mit dem Autor über sein neues Buch Gotham City ist in mancher Hinsicht eine spezielle Metropole. Sie wurde auf Inseln errichtet, besteht aus seltsam schrägen, wild zusammengewürfelten Gebäuden – und versinnbildlicht ein Gemeinwesen, welches die Kontrolle über die öffentliche Ordnung verloren hat. Dass die Polizei hier regelmäßig einen Superhelden um Hilfe bittet, illustriert den Zustand der Rechtsstaatlichkeit in Gotham. Und dann sind da noch die ganzen Wahnsinnigen. Sie gehören fest zum Inventar der Stadt und erklären ihr immer wieder den Krieg. Patienten der örtlichen Psychiatrie sind unter anderen der Joker, Mr. Freeze, der Riddler, Two-Face, Poison Ivy, der Penguin und Scarecrow. Wie lässt sich der zentrale Schauplatz des Batman-Universums nun am besten charakterisieren? Der Jurist Daniel Damler hat eine Abhandlung über die Stadt geschrieben und schildert im Bücher-Podcast, welche Eigenheiten den Gothamschen Dauernotstand auszeichnen, was es mit der Architektur in den Filmen von Tim Burton und Christopher Nolan auf sich hat, und warum Batman eine ganz spezielle Form des Heroismus verkörpert. Die Adresse für Anregungen, Lob und Kritik „Wahnsinn und Gesellschaft“: Kai Spankes Besprechung von Daniel Damlers „Gotham City“
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Apr 3, 2022 • 53min

Dichter im Krieg: Ein Gespräch mit Katharina Raabe über ukrainische Literatur

Juri Andruchowytsch, Serhij Zhadan und andere erzählen von der harten Wirklichkeit dieser Tage Juri Andruchowytsch: „Das letzte Territorium: Essays“. Suhrkamp Verlag, 2003. Juri Andruchowytsch (Hg.): „Euromaidan: Was in der Ukraine auf dem Spiel steht“. Suhrkamp, 2014. Katharina Raabe und Manfred Sapper (Hg): „Testfall Ukraine: Europa und seine Werte“. Suhrkamp, 2015. Serhij Zhadan: „Warum ich nicht im Netz bin. Gedichte und Prosa“. Suhrkamp, 2016. Artur Klinau: „Acht Tage Revolution: Ein dokumentarisches Journal aus Minsk“. Suhrkamp, 2021. Olga Shparaga: „Die Revolution hat ein weibliches Gesicht: Der Fall Belarus“. Suhrkamp, 2021.
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Mar 27, 2022 • 43min

Stimmen im Gemäuer der Tripperburg: Bettina Wilpert über ihr Buch "Herumtreiberinnen"

Andrea Diener und Fridtjof Küchemann im Gespräch mit der Romanautorin Für die meisten klingt das Wort Herumtreiberinnen heute harmlos, man denkt an Kinder, ans Draußensein. Im Nationalsozialismus war Herumtreiberei ein Grund für die Einweisung in Arbeitserziehungslager. Er wurde vielfach auf junge Frauen angewandt und mit sittlicher Verwahrlosung und sexueller Freizügigkeit verbunden. Die Schriftstellerin Bettina Wilpert hat ihren zweiten Roman "Herumtreiberinnen" genannt. Ihre Erzählerin, Manja, 17 Jahre alt, landet im Sommer 1983 – nicht in einem Arbeitserziehungslager, aber in einer geschlossenen Venerologischen Anstalt in Leipzig. Sie wurde von Vopos im Wohnheimszimmer eines Vertragsarbeiters aus Mosambik gefunden. Dass die beiden keinen Sex gehabt hatten, wird ihr nicht geglaubt, sie kommt in die Tripperburg. So wurden diese Venerologischen Anstalten in der DDR genannt. Heute geht man davon aus, dass weniger als zwanzig Prozent der Eingewiesenen aus medizinischen Gründen hätten dort sein müssen. Und dass es eine entsetzliche Form der Maßregelung junger Frauen in der DDR war. Wir haben mit Bettina Wilpert über ihren Roman gesprochen, über seine weiteren Erzählstränge, die in die Vierzigerjahre und fast in die Gegenwart führen, über seine Hintergründe. Danach rundet ein neues Literaturrätsel diese Folge des Bücher-Podcasts ab, die Lösung des Rätsels aus dem Vormonat und die Bekanntgabe der Teilnehmerin, die das Buch gewonnen hat, das wir diesmal unter den richtigen Einsendungen verlost haben. "Herumtreiberinnen" von Bettina Wilpert auf der Website des Verbrecher Verlags "#MeToo im Elfenbeinturm": Shou Aziz über Bettina Wilperts Debütroman "nichts, was uns passiert" faz.net/literaturraetsel: Die neue Seite für Ihre Teilnahme am Literaturrätsel Die Adresse für Anregungen, Lob, Kritik
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Mar 20, 2022 • 40min

Die Wurzeln dieser Figur liegen im Spießertum: Annekathrin Kohout über „Nerds“

Kai Spanke spricht mit der Autorin über ihr neues Buch Wer heute über Nerds spricht, muss schon genau sagen, auf wen er sich eigentlich bezieht. Ist die Rede von Sonderlingen, die Taschenrechner, Comics, Actionfiguren und Würfel für Rollenspielabende horten? Sind Computer-Enthusiasten wie Gamer oder Hacker gemeint? Oder ist längst jeder ein Nerd, der sich mehr oder weniger intensiv mit einer Sache beschäftigt? Schließlich sind wir umgeben von – zum Teil selbsternannten – Sport- und Food-Nerds, Fashion- und Wander-Nerds, Yoga- und Musik-Nerds. Die Figur büßt ihr Profil langsam, aber sicher ein und kann kaum noch überraschen. Das, was einen Nerd ausmacht, hängt auch mit den historischen Umständen zusammen. Die Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout hat eine Abhandlung über den Nerd geschrieben und zeichnet im Bücher-Podcast dessen Entwicklung nach – von den fünfziger Jahren, als er noch ein recht facettenloser Streber war, bis heute, da seine Konturen verschwimmen. Außerdem verrät sie, was der Nerd mit anti-intellektuellen Ressentiments zu tun hat und warum er inzwischen als durchaus unzeitgemäß gelten darf. Die Adresse für Anregungen, Lob und Kritik „Der Held, der aus der Garage kam“: Berit Glanz' Besprechung von Annekathrin Kohouts „Nerds“
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Mar 13, 2022 • 1h 41min

Wie man aus der Mühle des Magiers entkommt: Ein Abend zu Otfried Preußler

Eine Sonderfolge mit Christian Brückner und Tilman Spreckelsen aus dem Freien Deutschen Hochstift Wer hätte als junger Leser nicht mitgefiebert, ob Kasperl es den Bannsprüchen des großen und bösen Zauberers Petrosilius Zwackelmann zum Trotz schafft, dessen Schloss wieder zu verlassen und Hilfe zu holen? Wer hätte nicht innigst gehofft, dass dem kleinen, zu seinem Entsetzen in ein Taggespenst verwandelten Nachtgespenst gelingen möge, seine Truhe künftig wieder im Schutz der Dunkelheit zu öffnen? Dass der starke Wanja im Kampf um die Zarentochter und der Müllersbursche Krabat gegen seinen Meister und dessen finstere Mächte obsiegen möge? Im kommenden Jahr jährt sich der Todestag Otfried Preußlers zum zehnten, sein Geburtstag zum hundertsten Mal. Seine Figuren sind farbig, plastisch, lebendig wie eh: Allein ihre Namen wecken Erinnerungen an Bücher, die Generationen über Jahre der Kindheit hinweg begleitet haben. Am 9. März lieh Christian Brückner an einem "Abend zu Otfried Preußler" Texten des beliebten Kinder- und Jugendbuchautors im Freien Deutschen Hochstift in Frankfurt seine unverwechselbare Stimme. Tilman Spreckelsen ordnete das Werk, das auch vor dem Hintergrund des Aufwachsens im deutsch-böhmischen Grenzgebiet entstanden ist, ein. Programmübersicht auf der Website des Freien Deutschen Hochstifts Die Adresse für Anregungen, Lob und Kritik "Nachrichten vom wendischen Faust": Tilman Spreckelsen über die Arbeit Otfried Preußler an seinem "Krabat", wie ein Blick in den unbekannten Nachlass sie offenbart "Wenn Sie nicht stillhalten, Herr Hotzenplotz, geht es nicht!": Fridtjof Küchemann über "Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete", einen aus Preußlers Nachlass vom Theaterstück zum Kinderbuch umgeschriebenen Stoff "Zaubersprüche, im Wald ersonnen und geprüft": Frank Schirrmacher zum Tod Otfried Preußlers "Die vollkommene Sicherheit des Erzählers": Tilman Spreckelsen zum Tod Otfried Preußlers
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Mar 6, 2022 • 47min

Denken im Schnee: Paul Ingendaay spricht mit Durs Grünbein über Robert Walsers Wanderungen

Neues Licht auf Carl Seeligs legendäres Walser-Buch „Nach seinem 50. Geburtstag hörte Robert Walser mit dem Schreiben auf und gab sich mit dem Leben eines Irrenhauspatienten zufrieden.“ So stand es viele Jahre lang auf dem Schutzumschlag des legendären Buches „Wanderungen mit Robert Walser“ (1957). Der Feuilletonist und Philanthrop Carl Seelig erzählt darin von den sonntäglichen Ausflügen, die er mit Walser zwischen 1936 und 1956 unternahm. Eine Neuausgabe dieser fundamentalen biographischen Quelle erzählt jedoch eine viel spannendere Geschichte, nämlich wie der rührend besorgte Carl Seelig, dem selbst die Gaben zum Dichter fehlten, nach und nach die Deutungshoheit über das Leben seines „verstummten“ Freundes übernahm und seinen eigenen Namen für immer mit dem Robert Walsers verband. Helfersyndrom? Übergriff? Aneignung? Ein Gespräch mit dem Dichter Durs Grünbein über Gehen, Denken, Schreiben und die dunklen Winkel der Biographie. Die Neuausgabe der „Wanderungen mit Robert Walser“ von Carl Seelig ist bei Suhrkamp erschienen, hat 252 Seiten und kostet 22 Euro.
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Feb 27, 2022 • 1h 1min

Eine Liebe, die zu blutigen Wunden führt: Nino Haratischwili über ihr Buch "Das mangelnde Licht"

Andrea Diener und Fridtjof Küchemann im Gespräch mit der Roman- und Theaterautorin Mit ihrem Roman "Das achte Leben (für Brilka)" ist Nino Haratischwili vor sechs Jahren endgültig bekannt geworden. Auf fast 1300 Seiten erzählt diese Geschichte von sechs Generationen, acht Leben und einem ganzen Jahrhundert. Der neue Roman der in Georgien geborenen Schriftstellerin, "Das mangelnde Licht", führt in die georgische Hauptstadt Tbilissi. Vier Freundinnen wachsen dort in den Achtziger- und Neunzigerjahren miteinander auf, zerstreiten sich, versöhnen sich, eine wird berühmt, eine sehr erfolgreich, und Jahrzehnte später treffen sie sich wieder in Brüssel auf einer Fotoausstellung, die auch Bilder ihrer Jugend zeigt. Aber da sind sie nur noch zu dritt. "Meine Liebe", hält eine von ihnen fest, "habe ich in einer Welt zurückgelassen, die nicht mehr existiert und die mich heute Abend von diesen imposanten Wänden angestarrt hat." Wir haben mit Nino Haratischwili über die Stadt und über Erlebnisse ihrer jungen Jahre gesprochen, über eine Generation in Georgien, denen die Kindheit genommen wurde, über das Schreiben in Bildern, das Schreiben für die Bühne oder den Lesesessel und über die Erfahrung, von den selbst erdachten Figuren durch die eigene erfundene Geschichte geführt zu werden. Die Auflösung des Literaturrätsels aus dem Januar, die Bekanntgabe des Preisträgers und ein neues Rätsel von Tilman Spreckelsen runden diese Episode des Bücher-Podcasts ab. "Das mangelnde Licht" von Nino Haratischwili auf der Website der Frankfurter Verlagsanstalt "Wenn die Zeit seitwärts geht": Tilman Spreckelsen über "Das mangelnde Licht" von Nino Haratischwili Nacht, Gesang und Apokalypse: Nino Haratischwili über ihr Leben in zwei Welten "Immer diese verfluchte Schokolade!" Tilman Spreckelsen über Nino Haratischwilis Roman "Das achte Leben (Für Brilka)" Der Preis des Literaturrätsels im Februar Die Teilnahmebedingungen des Literaturrätsels Die Adresse für Anregungen, Lob, Kritik und des Rätsels Lösung

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