Freiraum für Führungskräfte - für mehr Klarheit im Leben

Nicole Zätzsch
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Sep 5, 2021 • 34min

#28 Wertschöpfung durch Wertschätzung, Interview mit Marcus Schweighart

Was habe ich davon? „Wertschätzung und Wertschöpfung schließen sich nicht aus. Sondern Wertschätzung ist eine wesentliche Voraussetzung für Wertschöpfung.“ sagt Marcus Schweighart. Marcus Schweighart ist Berater, Trainer und Experte für Positive Leadership. Er ist Gesellschafter des Hamburger Beratercontors. Mit Begeisterung und Enthusiasmus begleitet er Teams, Gruppen und Einzelne dabei, ihr volles Potenzial zu heben. https://www.hbcontor.de/ Als ehemaliger Banker stellt er sich bei vielen Coachingansätzen die Fragen: WHID – „was habe ich davon?“ Durch diese Brille geschaut, bekommt das Thema Wertschätzung noch einmal eine andere Bedeutung. Wertschätzung ist ja gefühlt aktuell ein buzz-word wie Achtsamkeit, Resilienz oder Diversität. So gut wie alles soll wertschätzend angegangen werden. Was aber verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff? Und was bringt es? Marcus nimmt uns mit in die verschiedenen Ebenen der Wertschätzung (nach Pof. Dr. Reinhard Haller in seinem Buch „Das Wunder der Wertschätzung“). Danach ist die niedrigste Stufe der Wertschätzung die ungeteilte Aufmerksamkeit. Doch wie häufig schenken wir diese unserem Gegenüber? Und wie häufig erleben wir im hektischen Arbeitsalltag – zwischen Email, Slack und Zoom-Meetings, dass uns jemand seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt? Und WHID – was habe ich davon, wenn ich das tue? Studien zeigen, dass ein wertschätzender Umgang am Arbeitsplatz zu einer besseren, vertrauensvollen Arbeitsatmosphäre beitragen kann. Die Mitarbeiter:innen trauen sich , eher, offen ihre eigene Meinung zu vertreten. Damit kann auch die Kreativität in Teams gesteigert werden. Marcus regt an, als Führungskraft zu schauen, welche Sprache der Wertschätzung für die jeweiligen Mitarbeiter:innen die richtige ist? Vielleicht auch mal zu fragen? Mag die Mitarbeiterin Lob und Anerkennung – auch mal vor anderen? Oder ist ihr das eher unangenehm und sie bevorzugt, einen kurzen Hinweis, dass es läuft? Marcus und ich schauen weiterhin ein Kommunikationsmodel an, dass den wertschätzenden Umgang unterstützt: ACR – active constructive response nach Shelly Gable. In unserem Gespräch geht es um Wertschätzung und Wertschöpfung WHID – was habe ich davon? Die Ebenen der Wertschätzung Formen der Wertschätzung je nach Gegenüber Wertschätzende Kommunikation
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Aug 17, 2021 • 8min

#27 Warum Pausen schlau sind...

In dieser kurzen Folge teile ich mit Dir, was mir nach meiner Sommerpause durch den Kopf gegangen ist. Und warum Pausen etwas für schlaue Menschen sind. Hinweis auf Podcast "whatidoinspiresyou" von Joachim Höhler, insbesondere das Gespräch mit Prof. Dr. Niels Van Quaquebeke zum Thema Digital Leadership. Hör mal rein!
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Jun 21, 2021 • 48min

#26 Klug Scheitern - Interview mit Nadine Nentwig

Vom Scheitern, der Scham und das wieder Aufstehen „Kluge Frauen scheitern anders“ sagt Nadine Nentwig – und kluge Männer auch. Nämlich anders als sie damals. Mit Anfang dreißig stand Nadine Nentwig nach der Insolvenz ihrer zunächst sehr erfolgreichen PR-Agentur vor dem finanziellen Ruin. Neben der Enttäuschung darüber, dass ihr Traum geplatzt ist und er der Verzweiflung ob ihrer finanziellen Lage erlebte sie vor allem eines: die Scham darüber, gescheitert zu sein. In unserem Interview teilt Nadine sehr offen ihre Geschichte. Ihre Geschichte, die sie auch in ihrem Buch „Kluge Frauen scheitern anders“ erzählt. Denn sie treibt eines an: Sie möchte in Deutschland mit an einer neuen Kultur des Scheiterns arbeiten. https://www.nadine-nentwig.de/ https://www.nadine-nentwig.de/book/ Der Gedanke ist nicht ganz neu. In der Start-up-Szene hat man diesen Aspekt schon seit Längerem erkannt. In sogenannten „Fuck-up Nights“ teilen Betroffene offen ihre Erfahrungen mit dem Scheitern. Um so andere zu ermutigen, loszugehen, etwas zu wagen, auch wenn man scheitern könnte. Tim Leberecht, scharfsinniger Vordenker für einen neuen Humanismus in Wirtschaft und Gesellschaft, prophezeit: In Zeiten der Digitalisierung müssen wir neue lernen, mit Niederlagen umzugehen. In seinem Buch „Gegen die Diktatur der Gewinner“ schreibt Tim Leberecht „In diesen digitalen Zeiten werden wir alle verlieren: geradlinige Karrieren, materiale Sicherheit, soziale Stabilität, Kontrolle und auch ein Stück Identität. Deshalb wird das Verlieren zur unerlässlichen Kernkompetenz.“ http://timleberecht.de/ Nadine Nentwig hat in den Jahren nach der Insolvenz ihrer Firma auf die harte Tour gelernt, dass Scheitern kein Weltuntergang ist. In diesem Interview teilt sie offen mit uns, wie es zu diesem Scheitern gekommen ist, was das mit ihr gemacht hat und wie sie einen Umgang damit gefunden hat. In ihrem Buch „Kluge Frauen scheitern anders“ gibt sie darüber hinaus viele Tipps und Tricks rund um die Selbständigkeit, Scheitern und wieder Aufstehen. In unserem Gespräch geht es um das Scheitern die dunkle Kraft der Scham das Aufstehen die Erkenntnisse und Lektionen aus einem solchen Tiefschlag.
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May 14, 2021 • 26min

#25 Geburtstagsfolge - Wie Du die Schattenseiten Deiner Stärken in den Griff bekommst

12 Monate Podcast Vor einem Jahr am 13. Mai 2020 kam meine erste Podcast-Folge heraus. Ich war damals unglaublich aufgeregt. Denn das hieß „Raus aus der Komfortzone“. 12 Monate und 24 Folgen später bin ich sehr stolz. Stolz, dass ich mich getraut habe und stolz, dass ich es durchgezogen habe. Die Produktion der Folgen erfordert jedes Mal viel Zeit, Vorbereitung und Liebe fürs Detail. Aber es macht mir unglaublich Freude. Euer Feedback zeigt mir, dass die Themen gut ankommen und Ihr etwas daraus ziehen könnt. Ich bin sehr dankbar für die Menschen, die mich gestupst haben, das Projekt Podcast zu starten und mich aktiv unterstützt haben. Und ich bin Euch dankbar, liebe Hörer*innen! Danke für Eure Treue und Euer Feedback! „Raus aus der Komfortzone“ heißt „Rein in die Wachstumszone“. So trainieren wir unsere Stärken. In der dieser Folge geht es um mein Lieblingsthema: Stärken. Dieses Mal aber um die Schattenseiten der Stärken. Denn jede Stärke hat eine Sonnen- und eine Schattenseite. Die Sonnenseiten sind das, was uns unterstützt. Die Bausteine unserer Erfolge. Die Schattenseiten sind das, was uns im Weg steht, was uns auf die Palme bringt und nervt. Kennst Du das? In dieser Folge erfährst Du Wie es zu der Schattenseite der Stärken kommt Wie Du das erkennst Was Du konkret tun kannst, um sie in den Griff zu bekommen. Wir schauen gemeinsam auf die Schattenseiten verschiedener Stärken. Nimm z.B. das Einfühlungsvermögen. Eine Stärke, die Dir ermöglicht, zu fühlen, wie es anderen geht, mitzufühlen. Schattenseite des Einfühlungsvermögens ist, dass es uns schwerfallen kann, uns abzugrenzen. Wir ziehen uns regelrecht die Gefühle anderer Menschen rein. Die Jalousie ist immer offen, Du lässt alles durch. Oder nimm die Tatkraft. Tatkräftige Menschen sind initiativ, proaktiv und kommen schnell ins Handeln. Sie bewegen damit etwas, sind zielstrebig. Schattenseite der Tatkraft ist die Ungeduld. Es fällt schwer, abzuwarten, in Ruhe alle Optionen zu durchdenken. Nicht selten passieren damit Schnellschüsse. Was kannst Du tun, um die Schattenseiten in den Griff zu bekommen? Stell Dir ein Mischpult vor, wie bei einer Musikanlage. Du hast verschiedene Regler. Diese Regler stehen für Deine verschiedenen Stärken. Du kommst in eine sehr stressige Situation. Du überlegst nicht lange, sondern handelst intuitiv, auf Basis Deiner Hauptstärken. Denn diese sind Muster. Muster im Verhalten, Gedanken und Gefühlen. Nun haben wir aber alle die Tendenz, unsere Hauptstärken zu übertreiben. Dann kann es kippen. Die Schattenseite kommt zum Vorschein. Stell Dir vor, Du würdest auf Deinem Mischpult die Hauptstärken, die Du zu heftig einsetzt, herunter regulieren. Du vermeidest so die Schattenseite. Probiere es mal aus!
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May 7, 2021 • 39min

#24 Emotionen im Job - Interview mit Dr. Yana Heussen

Sind Emotionen im Job unprofessionell? Emotionen im Job – ist da überhaupt Raum für? Oder ist das nicht unprofessionell? Hierüber spreche ich mit Dr. Yana Heussen, Neuropsychologin und Führungkräfteentwicklerin. Aktuell sind viele von uns emotionaler denn je. Die Pandemie fordert uns. Das Fehlen von echten sozialen Kontakten, das Home Office und Home Schooling, kein Urlaub in Sicht – das alles schlägt aufs Gemüt. Doch dürfen wir diese Emotionen auch im Job spüren oder gar zeigen? Was ist sinnvoll, was ist erlaubt? Dr. Yana Heussen unterstützt Teams und Führungskräften mit Achtsamkeit und Selbstmanagement zu mehr Fokus, Produktivität und Verbundenheit mit sich selbst und anderen zu finden. Das erhöht die Lebensqualität und letztendlich auch die Marge. https://yana-heussen.de/ In unserem Gespräch erklärt sie, was unter der sog. Emotionaler Intelligenz zu verstehen ist. Emotionen sind Informationen. Von Emotionaler Intelligenz spricht man, wenn man in der Lage ist, die eigenen Emotionen und die von anderen zu verstehen. Quasi die Informationen, die diese Emotionen enthalten, zu lesen. Dr. Yana Heussen erklärt, dass es nicht so sinnvoll ist, die Emotionen – wie Wut oder Verzweiflung – im Job voll auszuleben, sondern eher diese bewusst wahrzunehmen und sie zu regulieren. Wenn wir von Emotionsregulation sprechen, ist damit nicht das Unterdrücken oder Deckeln von Gefühlen gemeint. Sondern vielmehr aufmerksam in den Körper zu horchen, die Emotion wahrzunehmen und zu lesen. Was will die Emotion mir sagen? Eine Emotion dauert an sich nur 10 – max. 90 Sekunden an. Wenn sie länger dauert, passiert das, weil wir sie durch unsere Gedanken „füttern“. Indem wir uns eine Geschichte erzählen, die Emotion mit einem Narrativ füttern, erhalten wir sie aufrecht. So bleibt der Stress weiterhin hoch und unser Gehirn, der Präfrontale Cortex, der für Problemsolving zuständig ist, kann nicht aktiviert werden. Gelingt es uns aber, aus dem negativen Gedankenkarussel auszusteigen, mit der Aufmerksamkeit in den Körper zu kommen, so kann der Stresslevel sinken. Und unser Präfrontal Cortex kann ich mit der Problemlösung beschäftigen. Dr. Yana Heussen erläutert die Wirksamkeit von Mitgefühl. Das Konzept des Mitgefühls und Selbstmitgefühls ist seit vielen Jahren zutiefst erforscht. Indem wir eine Haltung des (Selbst-) Mitgefühls trainieren, kann es uns gelingen, auch in sehr emotionalen, stressigen Situationen in die Ruhe zu kommen. Dr. Yana Heussen zeigt die drei Schritte des (Selbst-)Mitgefühls auf: Anerkennen, dass es mir gerade nicht gut geht Zu verstehen, dass es anderen auch mal so geht Liebevoll mit mir selbst umzugehen. Mit einer solchen Haltung kann man sich auch in emotional fordernden Situationen aus der Schusslinie nehmen. Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, empfehle ich dir das Buch von Kristin Neff „Selbstmitgefühl“ und ihren ted-Talk zu dem Thema. Darüber hinaus gibt es sog. Mindful Selfcompassion Kurse (MSC) – entwickelt von Kristin Neff und Chris Germer. Wenn du diesen Begriff googelst, werden dir Anbieter auch in deiner Region angezeigt. Du findest eine Vielzahl von Meditationen, mit denen du die Haltung des Selbstmitgefühls trainieren kannst, u.a. auf der website von Christine Brähler https://www.christinebraehler.com/de/ Oder bei Insights timer – so auch von Dr. Yana Heussen https://insighttimer.com/dryanaheussen Dr. Yana Heussen teilt ihre persönlichen Erfahrungen zu der Kraft des Mitgefühls mit uns. Danke für das spannende Gespräch!
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Apr 17, 2021 • 25min

#23 Auch so "mütend"? Wie Du nicht in der Wut stecken bleibst

„Morgens immer mütend“ titelte die Süddeutsche Zeitung am 24. März 2021. Die Mischung aus „wütend“ und „müde“ beschreibt gerade ein allgemeines Gefühl. Mütend soll das neue pandemische Kollektivgefühl sein. Mit diesem Begriff beschrieb in einem vielbeachteten Facebook-Post die Ärztin Carola Holzner, was 13 Monate Pandemie und das „politische Rumgeeiere“ bei ihr auslöst. Die Müdigkeit, das Gefühl der Erschöpfung kann ich sehr gut nachvollziehen. Mit Wut kann ich persönlich nicht so viel anfangen. In dieser Podcastfolge setzen wir uns mit der Emotion Wut auseinander. Wut ist eine Kraft – wie Wasser oder Strom. Eine Kraft, die Großes schaffen kann, aber auch zerstören kann. Wut entsteht aufgrund der Bewertung „Das ist falsch!“. Voraussetzung dafür ist, dass man selbst eine klare Position hat. In unserer Gesellschaft erlebe ich den Umgang und die Bewertung von Wut als ambivalent. Zum Teil wird Aggressivität des Managers in Verhandlungen durchaus geschätzt („jetzt hat er aber mal mit der Faust auf dem Tisch gehauen“). Zum Teil wird Wut aber auch als unkontrolliert und kindisch angesehen. Nicht von ungefähr sprechen wir abwertend von „Wutbürgern“. Sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig an Wut kann schaden. Wenn wir nicht in der Lage sind, Wut zuzulassen, zu spüren, fällt es uns eher schwer, Position zu beziehen. Es kann schwierig sein, Grenzen zu setzen, „Nein“ zu sagen. Wenn wir allerdings cholerisch, aggressiv reagieren, können wir anderen und auch uns schaden. Der bewusste Umgang mit der Emotion ist daher hilfreich. Das gelingt uns, indem wir „Emotionsforscher“ werden, unseren Emotionen mit Neugier, Mut und Mitgefühl begegnen. Indem wir anstatt „Ich bin wütend“ sagen „Ich fühle mich wütend“ kann ich Abstand zu der Emotion herstellen. Hierzu sehr spannend Susan David in ihrem Buch „Emotionale Beweglichkeit“ und Marc Brackett in „Permission to feel“. Emotionen sind wie Tunnel: sie haben einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. So Emily und Amelia Nagoski in ihrem Buch „Burnout – Solve Your Stress Cycle”. Die zwei Autorinnen zeigen auf, wie wichtig es ist, den Stress-Kreislauf aufzulösen. Sie sprechen in ihrem Buch davon, dass wir viele Stress-Kreisläufe in unserem Körper gespeichert haben als Reaktion auf stressige Situationen. Um durch den Tunnel bis zum Ende durchzukommen und damit die Emotion zu beenden, empfehlen die Autorinnen 7 Aktionen: Körperliche Bewegung – Sport, Tanzen, um die körperliche Anspannung zu lösen Bewusste Atmung – tiefe Bauchatmung reguliert das vegetative Nervensystem und aktiviert den Parasympathikus Positive soziale Interaktionen – ein Lächeln, ein Kompliment, Wertschätzung gibt dem Körper das Signal, das er entspannen kann Lachen – lautes, echtes, unkontrolliertes Lachen löst Stressymptome Umarmung – schon 20 Sekunden sorgen für einen Wechsel der Hormone Weinen – the good old cry – lost emotionale und körperliche Anspannung Kreative Aktivitäten – Malen, Töpfern, Stricken, Fotoalben kleben, … verändert die Hormone im Körper und entspannt. Probier es aus! Was bringt Dich runter? Wie kannst Du regelmässig die im Körper angesammelten Stress-Kreisläufe wieder auflösen? Wie kommst Du durch den Tunnel?
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Apr 5, 2021 • 27min

#22 Finde Deinen Stil - Interview mit Stefanie Diller, DillerYourself

Selbstsicherer Auftritt in Wohlfühlklamotten „Mode kann man kaufen – Stil muss man haben.“ Coco Chanel. „Stil hat für mich nichts mit Mode zu tun. Stil – das bedeutet den Mut zum eigenen Charakter zu haben und sich zur eigenen Persönlichkeit zu bekennen.“ Tom Ford Das drückt für mich gut aus, was der persönliche Stil mit Freiraum zu tun hat. Wenn ich meinen eigenen Stil finde und lebe, schaffe ich mir Freiraum. Dann fühle ich mich wohl in meiner Haut und in meinen Klamotten. Um diese Themen geht es in dem Interview mit Stefanie Diller von DillerYourself. Stefanie Diller ist Stilberaterin. Sie berät seit fast 20 Jahren in Sachen Stil und Auftreten. Sie unterstützt Menschen dabei, ihren persönlichen Stil zu finden und wie sie sagt „die Wohlfühlkleidung zu finden“. Denn wenn wir uns in unserer Kleidung und mit unserem Auftritt wohl fühlen, können wir uns auf das Inhaltliche konzentrieren. Sich in seinen Outfits wohl zu fühlen, hilft einem, selbstsicherer aufzutreten. Ich selbst bin nach vielen Monaten Homeoffice und Online-Coachings einfallslos geworden. Immer wieder trug ich Dunkelblau oder Schwarz. Meine Outfits fingen an, mich zu langweilen. Anders als im „realen“ Leben vor Corona, wo ich täglich auf Menschen getroffen bin, hatte ich kaum noch Lust und Ideen, mir zu überlegen, was ich morgens anzog. Immer gleich aussehen ist eben wenig inspirierend. Dabei sollte es doch möglich sein, schicke alltagstaugliche Looks zu stylen, die nicht immer nur aus Jeans und Pulli bestehen. Stefanie Diller sagt dazu: „Auch, wenn wir im Homeoffice sitzen, können wir großartig aussehen!“ Sie unterstützt in Einzelberatungen und in ihren sog. Kleiderschrank-Projekten Frauen und Männer dabei, ihren Kleiderschrank zu strukturieren, neue Kombinationen zusammenzustellen und mit mehr Freude den eigenen individuellen Stil zu finden. Stefanie Diller ist neugierig auf Menschen. Sie begeistert sich für die Individualität von Menschen und strebt danach, durch ihre Stilberatung diese zu unterstreichen. Im Vorfeld zu jeder Einzelberatung fragt sie, welche Aussage man mit seinem Auftritt vermitteln möchte. Auch wenn ich mit meinen 51 Jahren ein gutes Gespür für meinen eigenen Stil und Auftritt habe, fand ich es sehr hilfreich und erhellend, mich hierüber mit Stefanie auszutauschen. Über folgende Themen erfährst du hier mehr: Wie schaffe ich selbstsicheres Auftreten in Outfits, in denen ich mich wohlfühle? Was bringt eine Stilberatung und wie funktioniert das online? Warum ist die Frage nach dem persönlichen Stil gerade auch für Führungskräfte relevant? Wie kann ich meinen Auftritt in Videokonferenzen verbessern? Welche Tipps hat Stefanie für das Frühjahr? Vielleicht bekommst auch du nach dieser Folge wieder mehr Lust auf kreativere Outfits und magst deinen individuellen Stil entdecken oder wieder aufpolieren. Wenn du mehr über Stefanie Diller und ihre Angebote erfahren willst: https://www.diller-yourself.de/ Viel Freude dabei!
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Mar 14, 2021 • 29min

#21 Wer oder was ist Frau Wertvoll? Interview mit Daniela Fonrobert

Frau Wertvoll? Wer, was? Daniela Fonrobert, 44, TV-Journalistin mit langjähriger Führungserfahrung und Mutter von einer Tochter und einem Sohn, hatte eine Idee. Seit Jahren beobachtete sie in ihrem persönlichen wie beruflichen Umfeld das gleiche Phänomen: Frauen sind stark. Frauen sind mutig. Frauen sorgen jeden Tag dafür, dass das Leben von anderen besser wird. Nur leider wissen sie gerade im beruflichen Umfeld selbst oft nicht, wie wertvoll sie sind – und ihren wahren Wert einzuschätzen! Zusammen mit dem Frau-Wertvoll-Team möchte sie andere Frauen ermutigen, nicht länger hinter ihren Möglichkeiten zurückzubleiben. Ihre eigenen Bedürfnisse nicht immer hintenan zu stellen. Ihre Fähigkeiten besser zu nutzen und selbstbewusster aufzutreten. Ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Hierfür hat Daniela mit Kolleginnen ein Netzwerk gegründet: Frau Wertvoll. https://frauwertvoll.de/ Ein Netzwerk für Frauen, die (noch) nicht netzwerken. Zwischennotiz an die Männer: Bitte weiterhören. Dieses Gespräch ist bestimmt auch für Euch spannend! Viele Frauen jonglieren täglich den ganz normalen Wahnsinn zwischen Job und Alltag und nehmen sich keine Zeit zum netzwerken. Doch das kann helfen. Mal nicht nur mit der Freundin austauschen und/ oder auch mal jammern. Sondern mit anderen Frauen, die weiter weg sind, aber Ähnliches erleben, sich auszutauschen. Zu spüren, es geht anderen auch so. Und voneinander zu lernen. Von Frauen mitten im Leben, nicht mehr die Jüngsten, mit Kindern oder ohne, Karriere und manchmal Kopfchaos – aber dem festen Glauben: Gemeinsam sind wir einfach besser. In diesem Interview erzählt Dani, wie sie diese Idee entwickelt hat und was genau nun Frau Wertvoll bietet. Und sie teilt Ihre Wahrnehmung, wie unterschiedlich Männer und Frauen netzwerken. Und wir erzählen, wie es zu meinem Video "Burnout als Chance" kam. https://www.youtube.com/watch?v=_NKvP8z7KF8
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Feb 28, 2021 • 21min

#20 Frust im Home Office

Frust, Erschöpfung, Einsamkeit – das bekomme ich aktuell bei vielen meiner Klienten im Coaching rückgemeldet. Die Zeit im Home Office dauert bereits verdammt lang an. Die Vorteile werden geschätzt. Aber es gibt auch viele Faktoren, die belasten. Aktuelle Studien zeigen auf, dass die Zahlen derer, die sich in 2020 nahe einem Burnout gefühlt haben, ansteigen. Hierzu u.a. die aktuelle Studie von Asana, einer führende Work-Management-Plattform für Teams. Jährlicher Bericht zur Anatomie der Arbeit: https://apnews.com/article/42a343f4a2d2446bb25da809a0fb4e4f Die Anzahl an Stressfaktoren hat während der Krise massiv zugenommen. Dies wird langfristig Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiter*innen haben und sich auch auf die Produktivität der Unternehmen auswirken. Stressfaktoren sind exemplarisch die fehlende Grenze zwischen Arbeit und Privatleben, der Anstieg von Bildschirmarbeitszeit und Online Meetings, unklare Aufgabenverteilungen und wenig „echte“ Interaktionen innerhalb der Teams. Damit auch zu wenig Einzahlungen auf das Beziehungs- und Anerkennungskonto. Hinzu kommt, dass viele Familien seit Wochen die Doppelbelastung von Home Office und Home Schooling bzw. Betreuung von Kita-Kindern erleben. In dieser Folge schaue ich mit dir darauf, was du tun kannst – für dich und dein Team, um besser durch diese Zeit zu kommen. Du erhältst ganz konkrete Tipps für deinen Alltag. Hierfür steigen wir in das sog. PERMA-Modell von Martin Seligmann ein. Du erhältst einen Fragenkatalog, mit dem du deine Online-Meetings eröffnen kannst und weitere Hinweise. Weiterhin empfehle ich dir das Kartenset „Positive Leadership Challenges“ von Silke C. Cramer und Marcus Schweighart. Erhältlich über die websites der Zwei: https://www.silkecramer.com/ https://www.schweighart-training.de/
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Feb 14, 2021 • 30min

#19 Selbstführung durch Entschleunigung - Interview mit Patricia Thielemann

Patricia Thielemann ist Unternehmerin, Autorin und Yoga Lehrerin. Die 1967 geborene Hamburgerin gründete 2004 „Spirit Yoga“ und eröffnete ihr erstes eigenes Yogastudio in Berlin am Hackeschen Markt. Heute gehört Spirit Yoga zu den größten Yogaschulen Europas. Seit mehr als 16 Jahren prägt Patricia Thielemann mit ihrem aufgeklärten Yogastil entscheidend die Identität vom modernen Yoga im deutschsprachigen Raum. Nein, es geht in diesem Interview nicht nur um Yoga. Es geht um so spannende Themen wie Selbstführung und Entschleunigung. Um die Frage, wie es gelingen kann, einen Gegenpol zu setzen, gegen das Nur-noch-Funktionieren im Alltag. Patricia steht als Unternehmerin mit Verantwortung für mehrere Studios und Mitarbeiter mit beiden Beinen im Leben. Wir sprechen über das Stichwort Entschleunigung. Das Wort ist oft weltfremd besetzt. Vielleicht schlagen daher bei vielen Managern die „Eso-Alarmglocken“ an, wenn sie den Begriff hören. Patricias Anspruch ist es, das Thema Entschleunigung anpackender, moderner zu vermitteln. Aufzuzeigen, dass Yoga als Baustein zur Selbstführung dienen kann. Gerade in der sogenannten Lebensmitte, in der für die meisten von uns das Maß an Verantwortung exponentiell steigt, die Lebensenergie aber langsam abnimmt, zu erkennen, wie man die Vitalität erhalten kann. Patricia betont, wie wichtig es ist, „sich den Kämpfen des Alltags zu stellen“ und gleichermaßen Wege zu finden - z.B. durch Yoga - einen Gegenpol zu setzen. Patricia und ich sprechen auch über die Schwierigkeit, in die innere Stille zu gehen. Da fällt es leichter, sich abzulenken, ins Außen zu gehen, in Gesprächen in Clubhouse zu versacken, im Netz zu surfen oder Netflix zu frönen. Und dann werden wir noch ganz praktisch: Wir sprechen über die Frage, ob es aktuell überhaupt sinnvoll ist, mit Yoga zu starten und wie das konkret aussehen kann. Patricia gibt hierzu Tipps und macht Vorschläge. Vielleicht wirst du ja durch unser Gespräch inspiriert, dich mit Yoga zu beschäftigen, selbst wenn du dazu bislang keinen Bezug hattest. Oder du machst dir Gedanken, was für dich der Gegenpol zu deinem hektischen Alltag sein könnte. Was ist deine Strategie, um deine Ressourcen wieder aufzufüllen, bei dir einzuchecken, dich einzusammeln?

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