

Das Klima
Florian Freistetter, Claudia Frick
Die Klimakrise ist umfassend und global. Sie hat Auswirkungen auf alle und alles und wird ohne Zweifel unser Handeln und unseren Alltag in den nächsten Jahrzehnten in sämtlichen Bereichen bestimmen. Darum ist es nötig, dass möglichst viele Menschen über das Klima und die Wissenschaft hinter der Klimakrise Bescheid wissen. Der Weltklimarat IPCC veröffentlicht regelmäßig sogenannte “Sachstandsberichte” die das jeweils aktuelle Wissen zur Klimakrise zusammenfassen. Diese tausenden Seiten sind schwere Lektüre, die wir euch mit diesem Podcast ersparen wollen. Das gleiche gilt für die vielen anderen neuen Erkenntnisse der Klimaforschung. In jeder Folge wird aktuelle Forschung rund um die Klimakrise so vermittelt, dass sie auch ohne Studium der Klimawissenschaft verständlich sind.
Ein Podcast von Florian Freistetter (Astronom und Autor) und Claudia Frick (Meteorologin und Professorin für Wissenschaftskommunikation).
Wer den Podcast unterstützen will, kann das gerne tun: https://steadyhq.com/de/dasklima/ und https://www.paypal.me/florianfreistetter.
Ein Podcast von Florian Freistetter (Astronom und Autor) und Claudia Frick (Meteorologin und Professorin für Wissenschaftskommunikation).
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Episodes
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Dec 9, 2024 • 57min
DK127 - Der Weltklimarat braucht ein Update!
Und: Wie kann man die Arbeit an den IPCC-Berichten einfacher und angenehmer machen?
DK127 - Der Weltklimarat braucht ein Update!
Und: Wie kann man die Arbeit an den IPCC-Berichten einfacher und angenehmer machen?
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
In Folge 127 geht es für uns back to the roots. Wir beschäftigen uns wieder mit dem Sachstandsbericht des IPCC. Wir lesen das Ding aber nicht nochmal, keine Sorge. Aber wir besprechen, was man beim kommenden Sachstandsbericht besser machen könnte, damit es alle Beteiligten ein wenig leichter haben UND der Bericht am Ende auch besser wird. Dazu gibt es einen Erfahrungsbericht beteiligter Forschenden und den stellt Claudia diesmal vor.
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Der Weltklimarat braucht ein Update
Das IPCC ist per Definition eine enorm große, komplexe und träge Einrichtung. Immerhin müssen hier die Regierungen von 195 Ländern mit der globalen Klimaforschung zusammenarbeiten und das auch noch kooperativ. Das ist nicht leicht, da kommt es zwangsläufig zu Problemen. Einige dieser Schwierigkeiten sind im paper “Back to basics for the IPCC: applying lessons from AR6 to the Seventh Assessment Cycle” zusammengefasst und das hat Claudia sich für diese Folge genauer angesehen.
Es geht um die Erfahrungen der Mitglieder der IPCC-Arbeitsgruppen und die Verbesserungsvorschläge die aus dieser Mitarbeit erwachsen sind. Im Paper wird aufgezeigt, dass trotz der enormen Komplexität und des hohen Drucks, dem die IPCC-Autor:innen ausgesetzt sind, viele Möglichkeiten bestehen, die Kooperation und Effizienz innerhalb der Gruppen zu steigern.
Ein zentraler Aspekt der Episode ist die Notwendigkeit, die Repräsentation innerhalb der IPCC zu verbessern. Es ist auch für die Qualität der Forschung enorm wichtig, dass alle relevant vertreten sind, um legitime Schlussfolgerungen zu ziehen. Dies umfasst die Herausforderungen der Diversität und die Notwendigkeit, auch Stimmen aus dem globalen Süden und unterrepräsentierte Gruppen zu integrieren.
Wir reden auch über das Thema Wissensmanagement und die Bedeutung eines strukturierten Austauschs von Informationen und Erfahrungen, um den Verlust an Know-how zwischen den Arbeitszyklen zu minimieren.Das heißt, es ist wichtig, dass neue Mitglieder der IPCC gut eingearbeitet werden, um die Kontinuität und Qualität der Berichterstattung zu gewährleisten.
Die Arbeit gibt auch eine Reihe konkreter Empfehlungen zur Verbesserung der Prozesse innerhalb des IPCC, darunter der Bedarf an klaren Leitlinien, Technologieunterstützung und Schulungsressourcen für alle Beteiligten. Wir hoffen auf positive Veränderungen im kommenden siebten Assessment Cycle des IPCC - aber vermutlich wird auch das ein wenig länger dauern.
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Kontakt und weitere Projekte
Wenn ihr Fragen oder Feedback habt, dann schickt uns einfach eine Email an podcast@dasklima.fm. Alle Folgen und alle Shownotes findet ihr unter https://dasklima.fm.
Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast und bei WRINT Wissenschaft”-Podcast zu hören (den es ebenfalls bei Spotify gibt). Mit der Astronomin Ruth Grützbauch veröffentlicht er den Podcast “Das Universum”.
Claudia forscht und lehrt an der TH Köln rund um Wissenschaftskommunikation und Bibliotheken und plaudert im Twitch-Stream “Forschungstrom” ab und an über Wissenschaft.
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Nov 25, 2024 • 48min
DK126 - Overshoot ist gefährlich!
Und: Warum können wir es nicht einfach kurz mal locker angehen beim Klimaschutz?
DK126 - Overshoot ist gefährlich!
Und: Warum können wir es nicht einfach kurz mal locker angehen beim Klimaschutz?
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
In Folge 126 widmen wir uns dem Overshoot. So nennt man die Strategie, ein Klimaziel zwischenzeitlich zu verfehlen, aber mit der Absicht es am Ende doch einzuhalten. Also zum Beispiel zu riskieren, dass die globale Temperaturerhöhung um mehr als 2 Grad ansteigt, solange sie Ende des Jahrhunderts wieder darunter liegt. Warum das aber alles andere als eine gute Idee ist, diskutieren wir in dieser Folge.
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Winzer und wEBtalk
Wir blicken zuerst kurz zurück auf die letzte Folge, zu der wir interessante Mail von Winzern bekommen haben. Und dann erwähnen wir noch den Talk, den Claudia gemeinsam mit Helmut Jungwirth von der Uni Graz über Wissenschaftskommunikation gehalten hat. Kann und soll man sich gerne hier auf YouTube ansehen.
COP 29 und immer noch kein Erfolg
Wir schauen kurz zur Klimakonferenz in Baku (COP29), die vom 11. bis 22. November 2024 stattgefunden hat. Florian beschreibt, wie führende Wissenschaftler und Organisationen, einschließlich Johann Rockström und Ban Ki-moon, einen offenen Brief an die UN gerichtet haben, in dem sie die gegenwärtige Struktur der Klimakonferenzen als ineffektiv bezeichnen. Auch nicht hilfreich: Die problematischen Aussagen des dortigen Präsidenten, die den Ernst der Klimakrise infrage stellen.
Vor gut 10 Jahren war alles noch optimistischer. Die UN-Klimakonferenz 2015 in Paris war ein Meilenstein: Erstmals einigten sich Staaten weltweit darauf, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C, idealerweise auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau (1850–1900), zu begrenzen. Dieses Ziel sollte durch nationale Klimaschutzpläne, internationale Zusammenarbeit und ambitionierte Maßnahmen erreicht werden. Doch knapp ein Jahrzehnt später ist die Bilanz ernüchternd: Länder halten ihre Klimapläne nicht ein, 2024 wird das bisher wärmste Jahr der Messgeschichte mit Rekoremissionen und es wird das erste Jahr, in dem die globale Temperaturerhöhung über 1,5 Grad liegen wird. Der aktuelle Emission Gap Report der UN zeigt deutlich, dass wir massiv am Klimaschutz scheitern.. Allein 2023 wurden 57,1 Gigatonnen CO₂ ausgestoßen – ein neuer Höchststand. Wir müssten eigentlich eine Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2030 um 42 % schaffen und bis 2050 noch mehr. Aber das scheint in weiter Ferne.
Ein weiterer Schlag für die Klimadiplomatie: Argentinien hat sich von den Verhandlungen zurückgezogen, in den USA wird Trump Präsident und Saudi-Arabien boykottiert, wo es nur geht.
Overshoot
Das bedeutet, dass wir uns mit dem Konzept des Overshoots auseinandersetzen müssen: ein temporäres Überschreiten der 1,5-Grad-Grenze (oder der 2-Grad-Grenze), bevor die Temperaturen wieder sinken.
Ein aktuelles Paper in Nature beleuchtet die Risiken und Szenarien des Overshoots. Es unterscheidet vier Hauptpfade:
Standard-Pfad: Die Temperatur steigt, erreicht einen Maximalwert und fällt knapp unter 1,5 °C zurück. Voraussetzung: frühzeitige und drastische Emissionsreduktionen.
Enhanced-Protection-Pfad: Strengste Maßnahmen, um Overshoot zu vermeiden – benötigt extreme Reduktionen und umfangreiche CO₂-Entnahmen (CDR).
Overshoot-Pfad: Temporäres Überschreiten der 1,5-Grad-Marke mit anschließender Reduktion durch CDR.
High-Risk-Overshoot: Deutliche Überschreitung, hohe Risiken für irreversible Schäden und massive CDR-Anforderungen.
CDR (carbon dioxid removal) ist zentral, um nach einem Overshoot die Temperaturen zu senken. Derzeit liegt die weltweite CDR-Kapazität bei nur 2 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr – eine Zahl, die bis 2050 um das 1000-Fache steigen müsste. Doch der Aufbau dieser Kapazitäten ist mit technischen, finanziellen und politischen Hürden verbunden. Insbesondere Länder des globalen Südens könnten durch den Ressourcenbedarf (Land, Wasser) und die Auswirkungen auf Ernährungssicherheit und Umweltschutz benachteiligt werden.
Das Überschreiten der 1,5-Grad-Marke birgt schwerwiegende Risiken:
Regionale Folgen: Änderungen von Meeresströmungen, Schmelzen von Permafrost mit Freisetzung von Treibhausgasen (zusätzliche 0,02 Grad Anstieg pro 100 Jahre Overshoo) und Meeresspiegelanstieg (40 cm pro 100 Jahre Overshoot).
Soziale und wirtschaftliche Auswirkungen: Besonders ärmere Länder sind betroffen. Klimaextreme wie Hitzewellen während des Overshoots können zu langfristigen Schäden an Gesundheit, Bildung und Wirtschaft führen.
Ethische Fragen: Wer trägt die Verantwortung für die zusätzlichen Verluste und Schäden? Besonders benachteiligte Regionen stehen vor Herausforderungen, die sie nicht allein bewältigen können.
Das paper kommt zu zwei zentrale Schlussfolgerungen:
Beschleunigte Treibhausgasreduktion: Nur durch schnelle und umfassende Maßnahmen können wir das Risiko eines Overshoots minimieren. Der Enhanced-Protection-Pfad ist der einzige Weg, um die gefährlichsten Szenarien zu vermeiden.
Aufbau nachhaltiger CDR-Kapazitäten: Wir benötigen eine Kapazität von mehreren hundert Gigatonnen CO₂ bis 2100. Dies ist technisch machbar, aber die Umsetzung erfordert massive Investitionen, internationale Zusammenarbeit und eine faire Verteilung der Ressourcen.
Die Welt nach einem Overshoot wird nicht dieselbe sein wie davor. Selbst wenn es gelingt, die Temperaturen zu stabilisieren, bleiben langfristige Schäden und Ungleichheiten bestehen. Klimagerechtigkeit muss deshalb im Zentrum jeder Entscheidung stehen.
Hört den Podcast “Jetzt mal ganz in Ruhe”
Der Podcast “Jetzt mal ganz in Ruhe” ist ein Spin-Off von “Sag mal, du als Physiker”. Hört euch die Folgen an, da gibt es noch mal einen ganz anderen Blick auf die Klimakrise.
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Nov 11, 2024 • 47min
DK125 - Verhagelt: Von Graupelgewitter und Hagelstürmen in der Klimakrise
Und: Warum ist Hagel so schwer zu simulieren?
DK125 - Verhagelt: Von Graupelgewitter und Hagelstürmen in der Klimakrise
Und: Warum ist Hagel so schwer zu simulieren?
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
In Folge 125 wird es verhagelt. Claudia hat sich die Wissenschaft von Hagel, Graupel und anderem festen Niederschlag angesehen. Das Zeug ist jetzt schon ärgerlich bis katastrophal und es wäre gut zu wissen, wie sich die Situation mit fortschreitender Klimakrise verändern wird. Spoiler: Es wird nicht besser werden.
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Was ist eigentlich Hagel?
Fester Niederschlag (also Eis) heißt Hagel, wenn die Brocken größer als 5 Millimeter sind. Darunter lautet der wissenschaftliche Fachbegriff (tatsächlich!) “Graupel”. Außerdem gibt es noch Eisregen und gefrierenden Regen, aber der interessiert uns heute nicht so sehr.
Hagel ist durchaus relevant, er kann unsere Landwirtschaft schädigen, Gebäude und Autos zerstören und durchaus auch uns ganz persönlich treffen (buchstäblich).
Hagel in der Klimakrise
Damit Hagel entstehen kann, braucht es entsprechende Wolkensysteme, mit den passenden Temperaturen, der passenden Luftschichtung und passende Kondensationskerne. Diese Bedingungen verändern sich durch die Klimakrise, vor allem die Feuchtigkeit in den unteren Luftschichten und die Höhe der Luftschicht, in der Hagel schmelzen kann.
Trotzdem ist das alles schwer zu simulieren, weil Hagel ein sehr kleinteiliges meteorologisches System ist. Wir wissen bisher (“The effects of climate change on hailstorms”): Die Wahrscheinlichkeit für Hagel wird steigen, es wird mehr Hagelstürme in Australien und Europa geben, weniger in Ostasien/Nordamerika.
Eine neue, sehr genaue Simulation (“Hailstone size dichotomy in a warming climate”) hat sich das jetzt im Detail angesehen. Resultat: Die großen Hagelkörner werden mehr, es wird bis zu 200% mehr größeren Hagel geben, dafür aber weniger kleinere Hagelkörner.
Auch der Graupel spielt aber eine Rolle. Er ist nicht so gefährlich, ist aber relevant bei der Entstehung von Blitzen. Und auch hier gibt es eine neuen Arbeit - “Significant increase in graupel and lightning occurrence in a warmer climate simulated by prognostic graupel parameterization” - die zeigt, dass dadurch die Blitzrate um 7 Prozent mehr steigen wird, was durchaus Einfluss auf die Chemie der Atmosphäre und das Auftreten von Waldbränden hat.
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Oct 28, 2024 • 53min
DK124 - Ein persönlicher und wissenschaftlicher Blick auf das Hochwasser
Und: Wann merken wir, dass es uns selbst betrifft?
DK124 - Ein persönlicher und wissenschaftlicher Blick auf das Hochwasser
Und: Wann merken wir, dass es uns selbst betrifft?
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
In Folge 124 erzählt Florian vom Hochwasser, das im September 2024 Mitteleuropa getroffen hat. Florian wohnt selbst mitten im Zentrum des damaligen Krisengebietes und berichtet einerseits aus persönlicher Sicht davon, diskutiert mit Claudia andererseits aber auch die wissenschaftliche Einschätzung des Ereignis. Fazit: Das war erst der Anfang…
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Das Hochwasser vom September 2024
Von 13. bis 17. September 2024 hat es in großen Teilen von Mitteleuropa geregnet. Es gab ein Hochwasser, dass in vor allem in Niederösterreich extrem war. Von 12. bis 16. September ist in Niederösterreich mehr Wasser vom Himmel gefallen als in der Vergangenheit bei ähnlichen Ereignissen. In Wien gab es ein 1000jährliches Hochwasser und Menschen musste evakuiert werden. Ganz Niederösterreich wurde zum Katastrophengebiet erklärt. In St. Pölten fielen 420 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb weniger Tage. 5 Menschen sind in Österreich gestorben, und viel mehr haben ihre Wohnungen und Häuser verloren.
Das alles kam nicht aus dem Nichts. Wir haben in früheren Folgen schon berichtet, was der IPCC-Report zu diesem Thema zu sagen hat (DK018, DK024, DK025). Und auch in Folge 26 haben wir über die Zukunft des Wassers gesprochen und da lohnt sich ein Blick auf Abbildung 12.9 die deutlich zeigt, dass mit solchen Hochwassern zu rechnen ist.
Dass das Hochwasser vom September 24 mit der Klimakrise zusammenhängt, zeigen einerseits die Attributionsanalysen von ClimaMeter, andererseits auch die ausführliche Studie der World Weather Atrribution. Solche Ereignisse sind jetzt schon doppelt so häufig und 10% intensiver als früher und sie werden es noch viel mehr werden, wenn es so weiter geht. Die Vorhersagen waren zum Glück besser als früher, aber trotzdem hat auch die Infrastruktur massiv gelitten, zum Beispiel die Bahnstrecken in Österreich. Nicht gelitten hat in Österreich leider die Unterstützung für die Klimawissenschaftsleugner-Partei FPÖ die bei der Wahl 2 Wochen nach dem Hochwasser stärkste Partei wurde…
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Oct 14, 2024 • 1h 6min
DK123 - Vom Skiprofi zum Klimaaktivisten
Und: Wozu braucht man ein Krisenbier?
DK123 - Vom Skiprofi zum Klimaaktivisten
Und: Wozu braucht man ein Krisenbier?
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
In Folge 123 machen Claudia und Florian nochmal kurz Pause. Deswegen gibt es stattdessen einen Mitschnitt einer Benefizveranstaltung vom Juni 2024, bei der die Science Busters gemeinsam mit Menschen aus Wissenschaft, Kunst und Aktivismus ein wenig Geld für die Unterstützung der “Letzten Generation” gesammelt haben. Florian erzählt dort, wie man mit Bier das Klima besser verstehen kann, Peter Iwaniewicz spricht von Tieren und der Ex-Skifprofi Julian Schütter darüber, wie er durch die Klimakrise zum Ex-Skiprofi wurde.
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Klimabenefizmitschnitt
Der Benefizabend für den Klimaaktivismus fand am 17. Februar 2004 in der “Kulisse Wien” statt. Im Mitschnitt zu hören sind Moderator Martin Puntigam von den Science Busters gemeinsam mit Florian, der Biologe und Journalist Peter Iwaniewicz und
und der ehemalige Profi-Skifahrer Julian Schütter, der mittlerweile Klimaaktivist geworden ist.
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Sep 30, 2024 • 47min
DK122 - Wie gefährlich kann eine Sturzflut werden?
Und: Wie bastelt man einen Sturzflutindex?
DK122 - Wie gefährlich kann eine Sturzflut werden?
Und: Wie bastelt man einen Sturzflutindex?
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
In Folge 122 geht es um Sturzfluten. Das ist was anders als Hochwasser, aber nicht weniger gefährlich. Was das genau ist, wie gefährlich eine Sturzflut werden kann und wie man ein vernünftiges Warnsystem aufbaut, erklärt Claudia in dieser Folge.
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Der Sturzflutindex
Eine Sturzflut ist ein “wild abfließender Oberflächenabfluss”. Anders gesagt: Wenn zB durch starken Regen mehr Wasser vom Himmel fällt, als im Boden versickern kann, dann muss es anderswo hin. Und wenn zu viel Wasser zu schnell dort lang fließt, wo es nicht soll, dann ist das eine Sturzflut. Um das etwas genauer zu definieren, arbeitet man einem “Sturzflutindex” (“Konzeption, Ermittlung und Anwendungsmöglichkeiten des Sturzflutindexes (SFI)”). Das Ganze ist Teil des AVOSS-Projekts und wie das schematisch aussieht, zeigen diese beiden Abbildungen aus dem Arbeitspapier zum SFI:
Ob wir in Zukunft SFI-Karten im Wetterbericht sehen werden, wird sich zeigen. Sturzfluten wird man aber auf jeden Fall ernst nehmen müssen, denn die werden nicht weniger werden…
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Sep 16, 2024 • 42min
DK121 - Die Klimakrise verändert die Erdrotation
Die Auswirkungen der Klimakrise auf die Erdrotation stehen im Mittelpunkt der Diskussion. Es wird erklärt, wie menschliche Aktivitäten, wie der Bau von Dämmen, die Tageslänge beeinflussen können. Ein faszinierendes hypothetisches Szenario zeigt, was passiert, wenn alle Menschen in China gleichzeitig von ihren Tischen springen. Der Internationale Erdrotationsdienst wird vorgestellt und dessen Bedeutung für präzise Zeitmessungen hervorgehoben. Zudem wird die Relevanz präziser Zeitmessungen für Satellitennavigation und Raumfahrt diskutiert.
Sep 2, 2024 • 44min
DK120 - “Dürfen Veganer mit dem Flugzeug fliegen?” und Antworten auf andere Klimafragen
Und: Wie modelliert man das Klima?
DK120 - “Dürfen Veganer mit dem Flugzeug fliegen?” und Antworten auf andere Klimafragen?
Und: Wie modelliert man das Klima?
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In Folge 119 machen Claudia und Florian immer noch ein wenig Pause. Deswegen gibt es stattdessen einen Mitschnitt einer der Radiosendung “Frag die Science Busters” von Radio FM4 (vom 25.9.2023). Da haben Claudia, Florian und Reinhard Steurer alle möglichen Fragen zum Klima beantwortet. Unter anderem über die Rolle von CO2, Fliegen vs. Veganismus, Klimapolitik und was die Leute sonst noch so wissen wollten. Außerdem: Ein Sommerloch!
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Frag die Science Busters
Die Sendung “Frag die Science Busters” wurde live am 25.9.2023 auf Radio FM4 ausgestrahlt. Die Fragen und Antworten sind aber immer noch spannend.
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Aug 19, 2024 • 1h 5min
DK119 - Korrektes Klimakleben und andere interessante Geschichten über die Klimakrise
Und: Wie leugnet man die Krise am besten?
DK119 - Korrektes Klimakleben und andere interessante Geschichten über die Klimakrise
Und: Wie leugnet man die Krise am besten?
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In Folge 119 machen Claudia und Florian ein wenig Pause. Deswegen gibt es stattdessen einen Mitschnitt einer Benefizveranstaltung vom Februar 2024, bei der die Science Busters gemeinsam mit Menschen aus Wissenschaft, Kunst und Aktivismus ein wenig Geld für die Unterstützung der “Letzten Generation” gesammelt haben. Dort konnte man unter anderem lernen, wie man die Klimakrise am besten leugnet und wie man sich am besten die Hand auf der Straße festbetoniert.
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Klimabenefizmitschnitt
Der Benefizabend für den Klimaaktivismus fand am 17. Februar 2004 in der “Kulisse Wien” statt. Im Mitschnitt zu hören sind Moderator Martin Puntigam von den Science Busters, die Wissenschaftler Reinhard Steurer, Franz Essl und Andreas Jäger und Anja, Mina und Anna von der Letzten Generation.
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Aug 5, 2024 • 48min
DK118 - Endboss Klimakrise: Mit Games dem Klimaschutz helfen (Teil 2)
Und: Was hat der vegane Bär mit der Klimakrise zu tun?
DK118 - Endboss Klimakrise: Mit Games dem Klimaschutz helfen (Teil 2)
Und: Was hat der vegane Bär mit der Klimakrise zu tun?
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
In Folge 118 gibt es den zweiten Teil unserer Folge über Videospiele und die Klimakrise. Nachdem wir in der ersten Folge die Theorie der Klimakommunikation mit Computerspielen mit unserem Gast Jan Steinhauser besprochen haben, sind jetzt die konkrete Spiele an der Reihe. Wir schauen uns fünf Spiele an, die auf die eine oder andere Weise mit der Klimakrise zu tun haben.
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Jan Steinhauser zu Gast
Zu Gast ist in dieser Folge Jan Steinhauser vom International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA). Dort beschäftigt er sich unter anderem mit Klimakommunikation uns Videospielen.
Endboss Klimakrise
Wir beschäftigen uns zuerst noch kurz mit den unterschiedlichen Gamer-Typen nach dem BrainHex-Modell und stellen fest, dass Florian eher ein “Mastermind” ist und Claudia und Jan vermutlich eher die “Seeker” sind.
Danach kommen die Spiele an die Reihe. Und zwar diese:
Half-Earth Socialism: Ein Spiel mit viel theoretischem Unterbau, bei der man die Zukunft der Erde gestalten soll. Definitiv ein Klimaspiel, allerdings mit viel Technologiegläubigkeit-
Terra Nil : Hier geht es nicht darum, eine Welt aufzubauen, sondern eher abzubauen. Die zerstörte Erde soll wieder in eine grüne Welt verwandelt werden, so dass am Ende alles wieder auf Anfang ist, ohne Menschen und mit intakter Natur.
Beecarbonize: Ein Kartenspiel, bei dem, ausgehend vom 20. Jahrhundert ein Weg gefunden werden muss, eine vernünftige Zukunft für die Welt zu finden.
ECO: Ausgehend von einem Beet mit ein bisschen Gemüse muss eine nachhaltige Zivilisation aufgebaut werden, um die Erde vor einem Meteoriteneinschlag zu retten.
Bear & Breakfast: Ein Bär eröffnet ein Hotel im Wald, wo es nur veganes Essen um möglichst viele Menschen anzuziehen, die Müll hinterlassen. Klingt absurd, kann aber auch als Klimaspiel betrachtet werden.
Außerdem reden wir auch noch kurz über andere Spiele die mit dem Klima zu tun haben, wie “Horizon Zero Dawn”, “The Cub” oder “Gibbon: Beyond the Trees”.
Climate Survivors
Jan hat selbst auch ein Spiel gebastelt: “Climate Survivors”, wo man die Klimakrise quasi wegballern kann. Aber alles ökologisch nachhaltig natürlich und hoffentlich mit Lerneffekt!
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Claudia forscht und lehrt an der TH Köln rund um Wissenschaftskommunikation und Bibliotheken und plaudert im Twitch-Stream “Forschungstrom” ab und an über Wissenschaft.
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