

ÄrzteTag
Ärzte Zeitung
ÄrzteTag - der Podcast der "Ärzte Zeitung". Wir blicken kommentierend und persönlich auf den Tag, wichtige Ereignisse und Meilensteine. Wir laden Gäste ein, mit denen wir über aktuelle Ereignisse aus Medizin, Gesundheitspolitik, Versorgungsforschung und dem ärztlichen Berufsalltag reden.
Episodes
Mentioned books

Jan 5, 2023 • 26min
Wie hilft ein fäkaler Mikrobiomtransfer, Professor Stallmach?
Der Gastroenterologe spricht über die Möglichkeiten der FMT
In den USA ist ein erstes Medikament auf Basis eines fäkalen Mikrobiomtransfers (FMT) zugelassen worden. Es soll dort zur Behandlung von Erwachsenen mit rezidivierenden, therapierefraktären Infektionen von Clostridioides difficile zum Einsatz kommen. In Australien wurde ein weiteres Präparat zugelassen. Und auch in Deutschland gibt es immer wieder Nachfragen von Patienten zum Einsatz solcher FMT.
Wie diese Präparate wirken und wie sie hergestellt werden, erklärt Professor Andreas Stallmach im „ÄrzteTag“-Podcast. Stallmach ist Direktor der Klinik für Innere Medizin IV am Universitätsklinikum Jena mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie und Interdisziplinäre Endoskopie.

Dec 20, 2022 • 29min
Hessens Datenschützer Roßnagel: „Forschung und Datenschutz – das geht zusammen“
Behindert Datenschutz Forschung – und die sinnvolle Datennutzung von Patienten?
Einen echten Gegensatz zwischen den Datenschützern auf der einen und medizinischen Forschern und Befürwortern der Digitalisierung des Gesundheitswesens auf der anderen Seite gibt es nicht: Diese These vertritt der oberste hessische Datenschützer Professor, Alexander Roßnagel, im „ÄrzteTag“-Podcast. „Auch Datenschützer haben Interesse an medizinischer Forschung“, betont Roßnagel im Gespräch und führt viele vermeintliche Konflikte und harsche Forderungen, wie „Datenschutz darf keine Leben kosten!“, auf Missverständnisse zurück.
Auch er sieht Probleme im Datenschutzrecht, insbesondere durch unterschiedliche Regelungen zum Datenschutz etwa bei den Landeskrankenhausgesetzen, die es erschweren, bundesweit angelegte klinische Studien zu organisieren und umzusetzen. Doch die Probleme müssten gemeinsam angegangen werden, so das Credo Roßnagels, weil die Interessenlage aller Beteiligten gar nicht so unterschiedlich sei. Nicht „der Datenschutz“ sei schuld daran, dass erst so wenige E-Rezepte eingelöst worden seien oder so wenige E-Patientenakten (ePA) angelegt seien und die Digitalisierung des Gesundheitswesens nicht vorankomme.
Roßnagel erläutert im Podcast auch, wie die Datenschützer zu einer Opt-out-ePA stehen, bei der die Patienten widersprechen müssen, wenn sie keine ePA haben möchten – und wie ein effektiver Schutz der Grundrechte mit den Anforderungen der Forschung an eine effiziente Datennutzung in Einklang zu bringen sein könnte. (Dauer: 28:34 Minuten)

Dec 14, 2022 • 53min
Ist die Telematikinfrastruktur gescheitert, Dr. Kriedel?
Der für die TI zuständige KBV-Vorstand zieht Bilanz
Dr. Thomas Kriedel war als IT-Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sechs Jahre lang der Arm der KBV in der Gesellschafterversammlung der gematik und damit zuständig für die Telematikinfrastruktur (TI). In der Dezember-KBV-Vertreterversammlung blickte er nach sechs Jahren Amtszeit und fast sechs Jahren TI ernüchtert auf die immer noch kaum vorhandenen Fortschritte des Netzes, über das einmal alle relevanten Daten des Gesundheitswesens laufen sollen.
Im „ÄrzteTag“-Podcast fragten wir bei Kriedel nach: Ist die TI gescheitert? Was hat die Übernahme der Mehrheit der Gesellschafterversammlung durch das Bundesgesundheitsministerium gebracht? Musste die Entscheidung zum Austausch der Konnektoren wirklich sein? Wie kann eine Opt-out-E-Patientenakte zu mehr Patientenautonomie beitragen? Kommt nach der Digitalisierung der Formulare endlich der Durchbruch beim Anwendernutzen?
Kriedel zieht eine offene Bilanz seiner Arbeit als IT-Vorstand, über deutsche Sonder- und Irrwege in der Digitalisierung des Gesundheitswesens und über das Konnektoren-Desaster. Entschieden wehrt er sich gegen den Vorwurf, Ärzte seien hintendran bei der Digitalisierung: „Das, was von der Digitalisierung im Versorgungsalltag nützt, das tun sie“, betont er. Die TI-Anwendungen dagegen seien von oben verordnet und mit Sanktionen belegt worden, „aber der Nutzen ist immer noch nicht da“.
Nur wenige Hoffnungen seien seit 2017 erfüllt worden, Kriedels Resümee daher: „Digitalisierung ist kein Gewinnerthema.“ Aber es ziehe sich durch alle Bereiche und werde in der Arbeit auch der Kassenärzte immer wichtiger.

Dec 12, 2022 • 20min
Was hilft gegen ständiges Grübeln, Professor Ehring?
Ein Ruminationsforscher über permanentes Nachdenken
Schlaflosigkeit, Angespanntheit, Selbstzweifel: Die meisten Menschen kennen wohl Phasen in denen man verstärkt grübelt. Jetzt nimmt unser Gehirn ja nicht nur seine Umwelt war, es interpretiert diese auch: Das Hirn entwickelt positive wie negative Gefühle dazu. Das ist normal – doch manchmal wird das Grübeln krankhaft: Dann sprechen Fachleute von Rumination oder Grübelzwang. Was ist der Unterschied zwischen beidem?
Und bis wann ist das Gedankenkreisen noch im normalen Rahmen – wann ist es eine Erkrankung? Dies und weitere Fragen klären wir im „ÄrzteTag“-Podcast mit Prof. Thomas Ehring. Der Psychologische Psychotherapeut und Ruminationsforscher erklärt, wieso Abstraktheit und Selbstfokussierung für Erkrankte zum Problem werden. Zudem erläutert Ehring, ob eher Männer oder Frauen grübeln – und ob Grübler ein verstärktes Risiko für Depressionen beziehungsweise PTBS haben.
Und wieso wollen manche Menschen überhaupt keine Lösung für ihr Sorgen bekommen? Auch darüber sprechen wir in dieser Episode. Plus natürlich über die Frage überhaupt: Was hilft gegen krankhaftes Grübeln? Zum Teil sind das recht einfache und grundlegende Maßnahmen, die den Grüblern Erleichterung bringen können. Auch eine bestimmte Fragetechnik kann helfen. (Dauer: 20:27 Minuten)

Dec 9, 2022 • 22min
Ist die schnelle Terminvermittlung eine Chance für Hausärzte, Dr. Müller-Glamann?
Was Ärzte nach dem Wegfall der Neupatientenregelung tun können
Der Wegfall der Neupatientenregelung mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz trifft auch Allgemeinmediziner in einigen KV-Regionen – dort, wo immer noch Budgetierungen für die hausärztliche Versorgung gelten. Beispiel Hamburg: Die Hamburger Hausärztinnen und Hausärzte erwarten für das kommende Jahr ohne Neupatientenregelung eine Auszahlungsquote von etwa 80 Prozent. Im „ÄrzteTag“-Podcast befürchtet der 2. Vorsitzende des Hamburger Hausärzteverbands, Dr. Mike Müller-Glamann, aus diesem Grund einen Gewinneinbruch um 20 Prozent für die Praxen.
Die Kompensation, die die Bundesregierung noch im letzten Moment vor Verabschiedung des Gesetzes eingebaut hatte – unter anderem eine Erhöhung der Gebührenordnungsposition GOP 03008 für Facharzttermine, die vom Hausarzt oder von der Hausärztin vermittelt werden, um etwa 50 Prozent – fällt nach Ansicht Müller-Glamanns nicht ins Gewicht: Zu wenig und vor allem zu umständlich seien der Weg der Vermittlung der Termine, meint er. (Dauer: 20:19 Minuten)

Dec 6, 2022 • 33min
Außerklinische Intensivpflege: „Kein großer Wurf von Kassen und KBV“
Außerklinische Intensivpflege jetzt im EBM - doch es gibt auch Kritik
Die Außerklinische Intensivpflege (AKI) hat es in den EBM geschafft – doch der Jubel der Ärztinnen und Ärzte, die diese Patientinnen und Patienten versorgen, hält sich in Grenzen. Der teilweise auch für betreuende Ärzte sehr aufwändige Behandlungsprozess spiele bei den neuen Leistungen im EBM-Abschnitt 37.7 kaum eine Rolle. Vielmehr gehe es vor allem anderen um die Prüfung des Beatmungsentwöhnungs- bzw. Dekanülierungspotenzials, ärgert sich AKI-Pionier Dr. Eckehard Frisch im „ÄrzteTag“-Podcast.
Frisch ist als Pneumologe und Palliativmediziner in Oranienburg bei Berlin niedergelassen. Er hat vorher in einer AOK-Praxis die außerklinische Betreuung von beatmeten Patienten in einer AOK-Praxis im Modellprojekt vorexerziert und sieht den Aufwand für die Betreuung der Patienten nicht abgebildet. Die Hoffnung, über spezielle EBM-Leistungen, hochqualifizierte Beatmungsspezialisten wie Pneumologen Anästhesisten, auch aus dem Krankenhaus, für die Betreuung zu aktivieren, werde sich mit den neuen Leistungen, die zum Teil am 1. Dezember in Kraft getreten sind, zum Teil im Januar gültig werden, nicht erfüllen, glaubt Frisch.
Ein echtes Weaning-Potenzial gebe es längst nicht bei allen beatmeten Patientinnen und Patienten in der Außerklinischen Intensivpflege. Und diejenigen, bei denen es ein solches Potenzial gibt, müssten ambulant gut auf den Entwöhnungsprozess vorbereitet werden. Dieser Anreiz werde mit den jetzt beschlossenen Leistungen nicht unbedingt gegeben. Frisch sieht aber auch positive Aspekte der Umsetzung der AKI-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses, zum Beispiel die Möglichkeit, dass auch Klinikärzte Leistungen aus Kapitel 37.7 erbringen dürfen. Im Gespräch zieht der Pneumologe allerdings auch hier in Zweifel, ob wirklich die richtigen Anreize gesetzt werden.

Dec 1, 2022 • 27min
Wie steht es um HIV in Deutschland, Dr. Schmidt?
Der Epidemiologe vom RKI erläutert die jüngsten Zahlen
Deutschland ist es 2021 gelungen, die Fortschritte bei der Beherrschung des HIV-Infektionsgeschehens aus dem Vorjahr zu wahren, kann jedoch nicht auf ihnen aufbauen. Das ist die Quintessenz der jüngst veröffentlichten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zur HIV-Lage (Epid Bull 47/2022; online 24. November). Neu mit HIV infiziert haben sich 2021 hierzulande 1800 Menschen, der gleiche Wert wie im Vorjahr.
Fast unverändert steht Deutschland beim Erreichen der Ziele des Aids-Programmes der Vereinten Nationen (UNAIDS) da. Für das Jahr 2025 hat UNAIDS das Ziel 95-95-95 ausgerufen. Zuletzt hat Deutschland die Werte 90-96-96 erreicht. Das bedeutet: Im Jahr 2021 kannten 90 Prozent aller HIV-Infizierten ihre Diagnose. 96 Prozent davon haben eine Therapie erhalten, die wiederum bei 96 Prozent erfolgreich verlief.
Es ist allerdings falsch, daraus zu schließen, dass vier Prozent der HIV-Infizierten sich einer Diagnose verweigern würden oder dass ihre Therapie nicht anschlage, wie Dr. Daniel Schmidt im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert. Schmidt ist Epidemiologe in der Abteilung für Infektionsepidemiologie mit Fachgebiet HIV und weitere sexuell übertragbare Erkrankungen am RKI und Mitautor des Epid-Bull-Beitrags zu den HIV-Infektionszahlen.
Schmidt betont: „Die vier Prozent nicht erfolgreich Therapierten sind nicht immer die gleichen Personen, die durchweg nicht erfolgreich therapiert sind und sich niemals erfolgreich therapieren lassen. Das ist stattdessen ein Prozentsatz, der sich zu verschiedenen Zeiten immer wieder ergibt, aber aus unterschiedlichen Personen zusammensetzt.“ Dies trete zum Beispiel auf, wenn HIV-Positive mit Therapie für kurze Zeit eine niedrige Virämie haben, bevor sich wieder der Therapieerfolg einstellt.
Wichtig ist Schmidt noch, dass das 0-Stigma-Ziel nicht aus den Augen verloren wird. Denn die Stigmatisierung HIV-Infizierter ist mittlerweile für viele Betroffene gravierender als die Infektion selbst, mit der sich dank moderner Medizin vergleichsweise gut leben lasse. (Dauer: 26:47 Minuten)

Nov 29, 2022 • 32min
TI-Pauschale für Ärzte statt Kostenerstattung – eine gute Lösung, Herr Schick?
Bvitg-Chef über die TI-Pauschale, gematik und Praxis-IT
Es tut sich gerade viel in Sachen Gesundheits-IT: An unerwarteter Stelle, im Pflegepersonal-Entlastungsgesetz hat sich unversehens eine Großbaustelle der Gesundheits-IT aufgetan, die E-Health-Strategie ist im Werden, und das Gesundheitsdatennutzungsgesetz steht ebenso ante portas. Viel zu tun gibt es damit nicht nur für die Ärztinnen und Ärzte als Anwender, sondern auch für die Industrie. Wie die Hersteller in dieser Gemengelage aufgestellt sind, erläutert Gerrit Schick im „ÄrzteTag“ Podcast. Schick ist Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Gesundheits-IT (bvitg) und gerade in seinem Amt bestätigt worden.
In seinem Verband sieht der Geschäftsführer der Cherry Digital Health GmbH, die unter anderem Kartenterminals für Anwendungen der Telematikinfrastruktur herstellt, weit mehr als eine Lobby-Organisation, die die Interessen ihrer Mitglieder vertritt. Im Gespräch erläutert Schick, wie marktwirtschaftliche Ansätze dazu beitragen, gute Lösungen für Anwender und für eine bessere Medizin zu finden.
Wenig überraschend, sieht er die Gesundheits-IT in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern weit im Hintertreffen. In den vergangenen Jahren habe es viele einzelne Aktionen gegeben, es habe aber eine übergeordnete Strategie gefehlt. Schick sieht bei der aktuellen Erarbeitung einer E-Health-Strategie unter Federführung des Bundesgesundheitsministeriums alle am Prozess Beteiligten gut eingebunden.
Beim Konnektortausch der ersten Gerätegeneration, der im laufenden Jahr 2022 so hohe Wellen geschlagen hat, verteidigt er im Podcast die Entscheidung der gematik. Es sei in diesem Zusammenhang viel zu wenig diskutiert worden, dass auch andere IT-Geräte, etwa Smartphones oder Notebooks doch auch nach drei bis fünf Jahren regelhaft ausgetauscht würden.
Viel Aufregung sieht Schick auch in der aktuellen Diskussion über die TI-Pauschale, die nach derzeitigem Stand des Entwurfs zum Pflegepersonal-Entlastungsgesetz die bisherige Erstattung der Kosten nach Verhandlungen zwischen den Akteuren der Selbstverwaltung ablösen soll.
Die Hersteller von Praxisverwaltungssystemen seien für den bevorstehenden Wandel hin zur TI 2.0 und zu sicheren IT-Lösungen gut gerüstet. Es gebe sowohl größere als auch junge, noch kleinere Unternehmen, die technisch auf der Höhe der Zeit seien. (Dauer: 32:25 Minuten)

Nov 28, 2022 • 20min
Warum braucht es den Fragebogen zur Suizidprävention für Hausarztpraxen?
Carolin Haas erarbeitet mit Hausärztinnen und Hausärzten sowie Patientinnen und Patienten ein Hilfsmittel für die Suizidprävention
In der aktuellen Diskussion um die ärztliche Suizidassistenz wird der Ruf nach mehr Suizidprävention laut. Auch in der Hausarztpraxis? Carolin Haas, M.Sc. Psychologie und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeinmedizin des LMU-Klinikums München, sieht hier besonders gute Chancen für die Suizidprävention.
Internationale Studien zeigten nämlich: Die Hälfte derer, die einen Suizid begehen, habe in den vier Wochen zuvor Ärztinnen und Ärzte der Primärversorgung aufgesucht. Allerdings sprächen die Betroffenen das Thema eher selten von sich aus an, wie Haas beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde in Berlin berichtete.
Genau aus diesem Grund arbeitet sie an einem Fragebogen, der Hausärztinnen und Hausärzte dabei unterstützen soll, das Thema anzusprechen. Für die Fragebogenentwicklung hat sich Haas Ärztinnen und Ärzte wie auch Patientinnen und Patienten mit ins Boot geholt – sie hatten zum Beispiel Einfluss auf den Aufbau des Bogens. In dieser Episode des ÄrzteTag-Podcasts erläutert sie, wie weit sie ist und was diesen Fragebogen noch auszeichnet. (Dauer: 19:38 Minuten)

Nov 22, 2022 • 17min
Wie stehen Sie persönlich zur Suizidassistenz, Dr. Schulz?
Das DGHO-Vorstandsmitglied über die Sterbehilfe
Die Suizidassistenz ist wieder in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt: Bereits im Februar 2020 hielt das Bundesverfassungsgericht fest, dass Staat und Gesellschaft auch die Entscheidung, sterben zu wollen, „als Akt autonomer Selbstbestimmung“ zu betrachten haben. Der Gesetzgeber will die Lücke schließen. Dem Bundestag liegen mittlerweile drei Gesetzesanträge zur Neuregelung der Suizidbeihilfe vor.
Dr. Carsten-Oliver Schulz würde die Suizidassistenz nicht für immer und unter allen Umständen ausschließen, obwohl er generell eher nicht bereit ist, diese Assistenz zu leisten. Der Internist mit Spezialisierung Hämatologie und Onkologie kennt den Alltag sowohl aus der Klinik als auch aus der Praxis: 2018 ist er von der Charité Berlin in die „Praxis am Volkspark“ in Berlin Wilmersdorf-Friedenau gewechselt. Seit 2022 ist er Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO).
Seine persönliche Meinung: Die ärztliche Suizidassistenz fände seltener am Krankenhausbett einer schwerkranken Person statt, sondern mehr in der Praxis hinter verschlossenen Türen. Warum, erklärt der Internist im „ÄrzteTag“-Podcast.


