ÄrzteTag

Ärzte Zeitung
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Feb 21, 2023 • 33min

Prof. Frosch: Kein Bedarf an mehr Medizinstudienplätzen

Der Präsident des Medizinischen Fakultätentags über den Masterplan Medizinstudium 2020 Als Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach (SPD) zu Jahresbeginn 5.000 zusätzliche Medizinstudienplätze forderte, war das Echo so groß wie unterschiedlich. Eine kritische Haltung zu mehr Studienplätzen nimmt der Medizinische Fakultätentag ein. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert dessen Präsident Professor Matthias Frosch die Position der Fakultäten. Die Anzahl der im Berufsleben tätigen Ärztinnen und Ärzte habe sich in den vergangenen 30 Jahren massiv erhöht, sogar „fast verdoppelt“. Und selbst wenn aktuell rund 54.000 in einem Alter von 60 bis 65 Jahren im Beruf stehen, sei zu bedenken, dass insgesamt mehr als 100.000 Medizinstudierende aktuell an den Universitäten seien, die dann ins Berufsleben strömen werden, betont Frosch. Zudem seien allein in den vergangenen drei Jahren zehn Prozent zusätzliche Studienplätzen entstanden, unter anderem in Bayern und in Baden-Württemberg, aber auch in Nordrhein-Westfalen. Die Forderung, jetzt nochmals einen Aufwuchs um weitere 5.000 Studienplätze zu fordern, bezeichnet Frosch als „Ablenkungsmanöver“ von den wirklichen Problemen. Der Präsident des Medizinischen Fakultätentages spielte damit auch auf den seit Jahren schwelenden Streit um die Reform der ärztlichen Approbationsordnung an, den Masterplan 2020. Dieser geht in diesem Frühjahr in die nächste Runde, nachdem die letzte Bundesregierung diese Neuregelung nicht mehr innerhalb der Legislaturperiode hinbekommen hatte. Frosch sieht aktuell „ein intensives Bemühen und Ringen von Bund und Ländern“ um die Kosten der neuen Approbationsordnung. Nun habe man ein gemeinsames Verständnis um die zu erwartenden Kosten entwickelt. Im Podcast erläutert er, was er sich von einem neuen Referentenentwurf zur Reform erhofft und in welche Richtung das Medizinstudium in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden könnte.
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Feb 16, 2023 • 17min

SpiFa: „Entbudgetierung – das macht etwas mit der Versorgung“

Hauptgeschäftsführer Robert Schneider über den Kabinettsentwurf. Seit Jahren kämpft nicht nur der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) für eine Entbudgetierung der vertragsärztlichen Leistungen. Doch die jetzt geplante Regelung, die Leistungen der allgemeinen Pädiatrie außerhalb der Morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV) zu honorieren, sehen viele Ärzteverbände kritisch. Auch SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider ärgert sich im „ÄrzteTag“-Podcast über die Systematik: Dass nicht, wie zum Beispiel bei den Fällen der offenen Sprechstunde und bei Terminvermittlung durch die Termineservicestellen, die pädiatrischen Fälle aus der MGV herausgerechnet werden und dann einfach über das extrabudgetäre Honorar vergütet werden. Stattdessen müsse nach Quartalsende die erbrachte Leistungsmenge von den KVen nachgewiesen werden. Im Gespräch erläutert er, warum dieses Vorgehen für Krankenkassen und vor allem für die Kassenärztlichen Vereinigungen viel zu aufwändig ist und auf keinen Fall Schule machen darf für andere Leistungsbereiche. Nicht nachvollziehbar ist für Schneider auch, dass die rund 1500 fachärztlich arbeitenden Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte nicht von der extrabudgetären Honorierung erfasst werden – gerade angesichts der Begründung des Kabinettsentwurfs. Warum die Entbudgetierung nicht für Pädiater in allen KVen wichtig ist und wie stark Ärztinnen und Ärzte von der Budgetierung profitieren, führt Schneider im Podcast ebenfalls aus. Und er gibt die Hoffnung nicht auf, dass die Entbudgetierung der allgemeinen Pädiatrie beispielgebend auch für andere vertragsärztliche Bereiche werden könnte. Wenn die Leistungen nicht mehr gedeckelt sind – „das macht etwas mit der Versorgung“, betont Schneider. Diese Erkenntnis müsse sich nun in der Gesundheitspolitik durchsetzen.
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Feb 15, 2023 • 27min

Müssen wir keine Angst mehr vor Lieferengpässen bei Medizinprodukten haben?

Der BVMed über die Rezertifizierung von Medizinprodukten Angesichts der bis Mitte 2024 verpflichtenden Rezertifizierung von Medizinprodukten warnte die Industrie jahrelang, dass lebenswichtige Produkte aus dem Markt gehen könnten. Im vergangenen Jahr äußerten auch Ärzteverbände Befürchtungen, dass wichtige Medizinprodukte von der EU-Medizinprodukteverordnung betroffen sein – und vom Markt verschwinden könnten, etwa in der Kinderherzchirurgie, aber auch in der Urologie. Im Januar nun kamen Meldungen von der EU-Kommission, dass über eine Verlängerung der Übergangsfristen nachgedacht werde. Noch sind die Änderungen kein geltendes Recht, aber in der Industrie hat die Ankündigung bereits für Erleichterung gesorgt, berichten Dr. Christina Ziegenberg und Dr. Marc-Pierre Möll vom Herstellerverband Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) im „ÄrzteTag“-Podcast. Das Problem: Seit 2017 ist bekannt, dass alle Medizinprodukte „einen neuen CE-Stempel brauchen“, so Möll, aber bis Ende des Jahres seien erst rund zehn Prozent der 450.000 Produkte rezertifiziert worden. Alle anderen hätten in den nächsten 15 Monaten ein neues Zertifikat benötigt, wenn sie auf dem Markt bleiben wollen. Das sei nicht zu schaffen gewesen, so Ziegenberg und Möll. Doch mit der Verlängerung der Fristen seien noch nicht alle Probleme behoben. Im Podcast erläutern die BVMed-Vertreter, wie es in Brüssel mit dem Verfahren weitergeht, warum die Kosten für die Rezertifizierung für die Industrie wohl bei mehreren Milliarden Euro liegen werden, welche Folgen das für ältere Produkte haben könnte – und nicht zuletzt, inwiefern das Verfahren auch den technischen Fortschritt bei den Medizinprodukten behindern könnte. (Dauer: 27:29 Minuten)
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Feb 14, 2023 • 22min

Ärztliche Suizidassistenz: Worauf kommt es an, Norbert Schürmann?

Der Vize-Präsident der DGS spricht über die Gesetzentwürfe der Regierung. Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 das Recht auf selbst bestimmtes Sterben festgelegt und dabei die Patientenautonomie gestärkt. Nun sieht die Bundesregierung die Notwendigkeit, eine neue Regelung zu finden. Mit den Vorschlägen ist Norbert Schürmann nicht zufrieden. Er leitet das Regionale Schmerzzentrum DGS und die Abteilung für Schmerz- und Palliativmedizin am St. Josef Krankenhaus in Moers und kennt den Alltag mit palliativen Patientinnen und Patienten. An Beispielen macht Schürmann im „ÄrzteTag“-Podcast deutlich, welche Position er in der Diskussion zum ärztlich assistierten Suizid vertritt. Er berichtet zum Beispiel von einem schwerstkranken Patienten, der darum gebeten habe, ein entsprechendes Medikament verschrieben zu bekommen, weil er „dann mehr Freiheit zum Leben hat. Und auch sein Leben selbst bestimmen kann“. Das sei ein wichtiger Punkt, sagt Schürmann: „Der Patient kann selber entscheiden, wann er das Medikament einsetzen möchte und einsetzt und sich nicht von anderen Menschen diktieren lassen, wann er es zu nehmen hat, und wann nicht.“ Schürmann weiter: „Wir sind doch keine Instanz, in der wir den Menschen erklären müssen, was sie machen dürfen und was sie nicht machen dürfen. Wir Ärzte müssen Partner sein!“ Und: Dem Vize-Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) ist die Sicht der Kolleginnen und Kollegen wichtig: Die DGS hat daher eine Umfrage gestartet, unter welchen Bedingungen Ärzte zur Suizidassistenz bereit wären. Einige Ergebnisse verrät er im Podcast schon vor dem Schmerz- und Palliativtag Mitte März. (Dauer: 21:48 Minuten)
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Feb 9, 2023 • 25min

Erdbeben: Wie geht es Ärzten in Kobanê und Idlib, Gerhard Trabert?

Die Erde hat in Nordsyrien gebebt. Professor Gerhard Trabert hat Kontakt mit Ärzten in der Region und beschreibt ihre Lage. Die Situation in Nordsyrien war schon vor dem Erdbeben kritisch: Lebensmittel und Wasser sind knapp, die Cholera wütete im Herbst 2022, Bombardements. Idlib, unter der Kontrolle von Rebellen, wird nicht von der Regierung Syriens unterstützt. Nur ein Grenzübergang zur Türkei ist für UN-Hilfsmittel geöffnet. Nun hat die Erde gebebt, mindestens 16.000 Menschen in Nordsyrien und der Türkei sind gestorben. Und: Die Zufahrtstraßen auf türkischer Seite zum Grenzübergang sind Medienberichten zufolge für Lkw nicht mehr passierbar. Auch der wichtigste Flughafen für Hilfslieferungen hat schwere Schäden davongetragen. Wie ist da noch medizinische Versorgung möglich? Der Verein „Armut und Gesundheit in Deutschland“ unterstützt seit Jahren medizinisches Fachpersonal in Nordsyrien. Unter ihnen: Arzt Dr. Mouheb Kaddor im Akra-bat-Hospital in Idlib. Professor Gerhard Trabert, Gründer des Vereins, hat mit ihm gesprochen: Kaddor könne im Krankenhaus arbeiten, operiere ständig. Viele der Frakturen müssten etwa mit dem System Fixateur externe schnell stabilisiert werden. Die Mittel würden knapp. Nachschub nach Idlib zu bringen, ist aber sehr schwierig, berichtet Trabert im Podcast. Er beschreibt auch, was „Armut und Gesundheit in Deutschland“ bereits unternommen hat. Trabert hat auch Kontakt zum Arzt Dr. Basrawi Ali, der eigentlich in Deutschland lebt und regelmäßig in seine Heimat Kobanê zurückreist. Hier leitet Ali eine von „Armut und Gesundheit in Deutschland“ aufgebaute Ambulanz. Er hat sich nach dem Erdbeben gemeldet, die Ambulanz kann noch arbeiten, berichtet Trabert im Podcast. Ali wolle nun auch in Idlib helfen, er suche einen Weg von Kobanê aus dorthin. Ein mögliches Problem: eine Genehmigung. Noch dazu fallen auch weiter Bomben in der Region, macht Trabert mit Bezug auf Medienberichte aufmerksam. Wie Trabert mit „Armut und Gesundheit in Deutschland“ auch von hier aus weiter helfen will, erklärt er in der aktuellen Episode des „ÄrzteTag“-Podcasts. (Dauer: 25:17 Minuten)
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Feb 8, 2023 • 25min

Was ist eigentlich Alexithymie, Professor Grabe?

Über die Unfähigkeit, Gefühle zu lesen und auszudrücken Alexithymie bedeutet „Unfähigkeit, Gefühle zu lesen und auszudrücken“. Wer von dieser „Gefühlsblindheit“ betroffen ist, kann seine eigenen Emotionen und die Emotionen anderer nicht deuten und hat auch keine Worte für sie. „Betroffene spüren keinen seelischen Schmerz“, sagt Professor Hans Grabe, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Greifswald, im „ÄrzteTag“-Podcast. Doch obwohl die alexithymen Personen seelische Veränderungen nicht als solche wahrnehmen, wirkten sich diese doch auf die körperliche Gesundheit aus. Die Folge können Anspannung, Schmerzen oder Schlafstörungen sein. Grabe berichtet im „ÄrzteTag“-Podcast, wie Ärztinnen und Ärzte alexithyme Persönlichkeitszüge erkennen und wie sich die „Gefühlsblindheit“ auf die Diagnose anderer Erkrankungen auswirken kann._ (Dauer: 25:01 Minuten)_
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Feb 3, 2023 • 24min

Psychiater Mazda Adli zu Klimafolgen: „Ich kenne die Solastalgie aus erster Hand“

Professor Mazda Adli, Chefarzt und Leiter der Affektiven Störungen an der Charité, teilt seine Expertise zur psychischen Gesundheit im Kontext des Klimawandels. Er erklärt, wie Menschen unter Solastalgie leiden, wenn ihre Heimat durch Umweltzerstörung bedroht ist. Zudem thematisiert er, dass Klimaangst berechtigt ist und nicht ignoriert werden sollte. Adli gibt praktische Tipps, wie Hausärzte Betroffenen helfen können und betont die Bedeutung individueller Maßnahmen, um aktiv gegen den Klimawandel vorzugehen.
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Jan 23, 2023 • 16min

Wird es in Zukunft mehr dringliche Überweisungen geben, Dr. Heinrich?

Der SpiFa-Chef über die Zusammenarbeit zwischen Ärzten Die neuen Regelungen zur Vermittlung schneller Termine beim Facharzt stoßen trotz eines deutlich gesteigerten Honorars nicht in allen Praxen auf Gegenliebe. Auf der anderen Seite üben manche Fachärztinnen und -ärzte kräftig Druck auf ihre hausärztlichen Kolleginnen und Kollegen aus, um vermehrt Patienten dringlich vermittelt zu bekommen. Darüber hat es im Netz auch bereits heftige Diskussionen gegeben, wie weit der „Wunsch“ eines Facharztes oder einer Fachärztin gehen darf, um von der schnellen Terminvermittlung zu profitieren, etwa durch eine verdoppelte Grundpauschale. „Schwarze Schafe“ und Übertreibungen gebe es überall, kommentiert Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands (SpiFa) und des Virchowbundes, im „ÄrzteTag“-Podcast. Der in Hamburg als HNO-Arzt niedergelassene Heinrich – von der Weiterbildung her aber auch Facharzt für Allgemeinmedizin – sieht dennoch Möglichkeiten einer verbesserten Kooperation zwischen der Haus- und Facharztebene durch die Erhöhung des Honorars für den Hausarztvermittlungsfall um 50 Prozent auf rund 15 Euro. Das rechne sich auch betriebswirtschaftlich für Hausärzte, glaubt Heinrich. Im Podcast erläutert er, warum manche Praxen dennoch nichts von der Terminvermittlung wissen wollen, wie der Aufwand für eine solche Vermittlung reduziert werden könnte und was eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten bei überwiesenen Patienten bringen könnte._ (Dauer: 16:06 Minuten)_
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Jan 18, 2023 • 32min

Was wird nach den Reformen aus den Praxisnetzen, Frau Hempen und Dr. Koch?

Die ADA-Vorsitzenden über die Zukunft der Kooperationsform Seit einem guten Vierteljahrhundert übernehmen in vielen Regionen Arzt-, Praxis- oder Gesundheitsnetze eine wichtige Rolle in der Weiterentwicklung der Patientenversorgung. Sie kümmern sich um die digitale Vernetzung der angeschlossenen Praxen, schließen Verträgen mit Krankenkassen und betreiben MVZ. Außerdem organisieren sie die Betreuung von Pflegeheimen sowie interprofessionell aufgestelltes Case- und Caremanagement für chronisch Kranke, helfen bei der Personalakquise und vieles andere mehr. Zusammengeschlossen sind viele der regionalen Versorger im ADA – Bundesverband der Arzt-, Praxis- und Gesundheitsnetze, der bis vor Kurzem noch Agentur deutscher Arztnetze (AdA) hieß. Der jüngst gewählte neue Vorstand des Verbands wird angeführt von der Doppelspitze Dr. Thomas Koch und Annette Hempen, die in Regensburg und Bünde die jeweiligen Netze als Geschäftsführer leiten. Angesichts der Reformpläne des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD) will der Verband der Politik künftig „stärker als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“ und die eigenen Vorstellungen einbringen, so der Vorsitzende Koch im „ÄrzteTag“-Podcast. „Wir wollen unsere Expertise in der Gesundheitspolitik einbringen, zum Beispiel bei der Entwicklung der Digitalisierungsstrategie“, ergänzt Stellvertreterin Hempen. Die Reformen werden viel Flexibilität von den Netzen in den Regionen verlangen, denkt sie. Im Podcast erläutern die beiden Vorstände die Standpunkte ihres Verbands zu den Reformplänen der Ampel-Koalition, etwa zu den Gesundheitskiosken, zu den Digitalisierungsplänen, zur Klinikreform und zu Primärversorgungszentren – mit oder ohne Ärztinnen und Ärzte – und auch zur Krankenhausreform, die für Netze durchaus interessante Optionen bieten könnten. Der Reformstau sei „riesig“, so Koch, die Gefahr sei allerdings, in eine „Regelungswut“ zu verfallen. (Dauer: 32:18 Minuten)
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Jan 13, 2023 • 21min

DGIM zur elektronischen Patientenakte: Lieber schnell als perfekt

PD Dr. Sebastian Spethmann von der DGIM erklärt, was in die ePA gehört – und wie der aktuelle Stand aussieht. Noch steht nicht einmal die E-Health-Strategie – und nur 550.000 Patienten haben bereits eine eigene elektronische Patientenakte (ePA) angelegt. Doch der Transfer in den Versorgungsalltag rückt näher, spätestens dann, wenn die Opt-out-ePA kommt. Wohl auch deshalb beschäftigen sich Fachgesellschaften und Berufsverbände zunehmend intensiv mit der E-Patientenakte. Im Dezember kam dazu vom Deutschen Hausärzteverband ein Eckpunktepapier, vor einigen Tagen hat nun die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) ihre „Empfehlungen für Inhalte der ePA aus Sicht der Inneren Medizin“ vorgelegt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert PD Dr. Sebastian Spethmann, Sprecher der Arbeitsgruppe Digitale Versorgungsforschung bei der DGIM, die Hintergründe und Ziele der Initiative: Die Fachgesellschaft sei davon überzeugt, dass Ärzte eine gute ePA für die medizinische Versorgung brauchen, dass die Opt-out-ePA, sobald sie da ist, die Patientenakte in die Breite bringen wird, und dass damit die Relevanz für den Praxisalltag gegeben sein wird, so der an der Charité beschäftigte Kardiologe. Im Podcast-Gespräch beschreibt Spethmann, warum und in welchen Bereichen die ePA die Versorgung verbessern könnte, welche Befunde, Daten und Vorinformationen in die ePA gehören und wie weit die aktuell realisierte Akte noch vom Idealbild entfernt ist. Der DGIM sei es aber wichtig, dass nicht darauf gewartet wird, dass die perfekte ePA umgesetzt ist, sondern es müsse lieber schnell in die Tat umgesetzt werden, beschreibt Spethmann den Standpunkt seiner Fachgesellschaft. (Dauer: 21:20 Minuten)

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