

Ganz offen gesagt
DasKollektiv Medien
„Ganz offen gesagt“ wurde 2017 gegründet und ist der erste regelmäßige, unabhängige Podcast für Politikinteressierte in Österreich. Die Journalist:innen Saskia Jungnikl-Gossy, Solmaz Khorsand, Georg Renner und der Medienunternehmer Stefan Lassnig diskutieren mit Expertinnen und Experten tiefgehend und konstruktiv über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. „Ganz offen gesagt“ ist unabhängig, transparent und rein subjektiv. Feedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at
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Apr 29, 2018 • 55min
#15 2018 Pragmatismus und Dogmatik in der Wirtschaftspolitik – mit Markus Marterbauer
Markus Marterbauer, ein renommierter Wirtschaftswissenschaftler und Chefökonom der Arbeiterkammer, diskutiert die Spannungen zwischen Pragmatismus und Dogmatik in der Wirtschaftspolitik. Er plädiert für einen starken Sozialstaat und erklärt, wie Budgets gesellschaftspolitische Auswirkungen haben. Außerdem analysiert er die Pläne der Bundesregierung und spricht über seine Erfahrungen mit Vermögenssteuern. Ein weiterer spannender Punkt ist die Debatte über die Herausforderungen der Erbschaftssteuer und die Bedeutung der Arbeiterkammer für Arbeitnehmer in prekären Situationen.

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Apr 25, 2018 • 1h 6min
#14 2018 Die Zukunft der Medien – mit Hans-Jörg Jenewein
Hans-Jörg Jenewein, Mediensprecher der FPÖ und Nationalratsabgeordneter, diskutiert die Herausforderungen des Journalismus in der Ära der sozialen Medien. Er thematisiert die Finanzierung des unabhängigen Journalismus und die Relevanz des ORF in der heutigen Zeit. Jenewein spricht über die digitale Transformation und hebt die Bedeutung qualitativ hochwertiger Medien hervor. Der Austausch zwischen ORF und privaten Sendern sowie die Rolle der Politik im Mediensektor stehen ebenfalls im Fokus. Es wird eine visionäre Medienpolitik für die Zukunft in Österreich und Europa skizziert.

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Apr 18, 2018 • 1h 3min
#13 2018 Echo-Eklat: Darf Pop alles? - mit Gerhard Stöger
Gerhard Stöger ist Popkritiker der Wiener Wochenzeitung "Falter" und analysiert aktuelle Entwicklungen in der Popmusik. Im Gespräch wird die Kontroverse um den Echo-Preis für Kollegah und Farid Bang hinterfragt. Stöger diskutiert, wie provokant Popmusik sein darf und wo die Grenzen der Kunst liegen. Es wird die Bedeutung von diskriminierenden Inhalten in der Musik beleuchtet und die Verantwortung der Künstler in sozialen Debatten thematisiert. Zudem wird der Einfluss von Musik auf die Gesellschaft und insbesondere auf die Jugend reflektiert.

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Apr 9, 2018 • 47min
#12 2018 Die Kunst des politischen Streits – mit Susanne Schnabl
Susanne Schnabl, ORF-Journalistin und Autorin des Buches "Wir müssen reden", spricht über die Herausforderungen der politischen Kommunikation in einer polarisierten Gesellschaft. Sie betont die Wichtigkeit des Zuhörens und der sachlichen Diskussion. Ein interessanter Dialog mit einer Unternehmerin aus Wien thematisiert den Umgang mit kontroversen Themen. Zudem wird die Rolle des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks bei der Meinungsbildung hervorgehoben und die Notwendigkeit eines tiefgründigen Austauschs im Fernsehen sowie in sozialen Medien diskutiert.

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Apr 2, 2018 • 53min
#11 2018 Was Islamisten und Rechtsextreme gemeinsam haben – mit Julia Ebner
Julia Ebner, Extremismusforscherin und Autorin, beleuchtet die Gemeinsamkeiten zwischen Islamisten und Rechtsextremen. Sie diskutiert deren ähnliche Zielsetzungen und Radikalisierungsstrategien, die insbesondere Jugendliche ansprechen. Spannende persönliche Erlebnisse, wie die Zusammenarbeit mit Ex-Extremisten auf Weihnachtsfeiern oder das Recherchieren auf Neonazi-Demos, werden geteilt. Vom Einfluss sozialer Medien bis hin zu Strategien zur Prävention von Radikalisierung – Ebner fordert mehr Aufklärung und kritisches Denken in Schulen.

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Mar 29, 2018 • 1h 2min
#10 2018 Wir müssen über Facebook reden – mit Sarah Kriesche
Sarah Kriesche, Technik-Journalistin bei Ö1 und FM4, beleuchtet die komplexen Probleme rund um Facebook. Sie erklärt, warum der Datenschutzskandal weniger dramatisch ist als vermutet und welche tieferliegenden Ursachen es gibt. Die Verantwortung der Nutzer in sozialen Medien wird ebenso angesprochen wie die gesellschaftlichen Auswirkungen von Plattformen und Algorithmen. Kriesche mahnt zudem zur aktiven Auseinandersetzung mit digitalen Themen und fordert einen kritischen Blick auf die Rolle der Medien und deren Verantwortung in der digitalen Ära.

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Mar 22, 2018 • 49min
#9 2018 Was von #meetoo übrig bleibt – mit Christine Bauer-Jelinek
Christine Bauer-Jelinek, Psychotherapeutin und Autorin, spricht über die Auswirkungen der #meetoo-Bewegung fünf Monate nach ihrem Beginn. Sie erklärt die Notwendigkeit einer Clearingstelle im Parlament gegen sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch. Der Einfluss von #meetoo auf die Genderdynamik im Theater und in der Gesellschaft wird beleuchtet. Zudem wird über die Verantwortung der Gesellschaft im Umgang mit unangemessenem Verhalten diskutiert, während die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung zur Unterstützung der Frauenbewegung thematisiert wird.

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Mar 17, 2018 • 57min
#8 2018 Der Journalist als Politiker – mit Eugen Freund
Eugen Freund, ehemaliger ORF-Journalist und ZIB1-Moderator, spricht über seinen sprunghaften Wechsel von der Medienlandschaft in die Politik. Er schildert die Herausforderungen, die mit seinem Einstieg als EU-Parlamentarier verbunden waren, und reflektiert über die kritischen Reaktionen auf den Wechsel von Eva Glawischnig zur Glücksspielindustrie. Freund diskutiert zudem die Eitelkeit in beiden Berufsfeldern und die Bedeutung kreativer Kommunikation, um politische Themen ansprechend zu präsentieren. Ein spannender Einblick in die Verflechtung von Journalismus und Politik!

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Mar 6, 2018 • 1h 1min
#7 2018 Das Leben nach der Politik – mit Ulrike Lunacek
Ulrike Lunacek, ehemalige Vizepräsidentin des EU-Parlaments und langjährige Politikerin der Grünen, spricht über ihr Leben nach der Politik. Sie äußert ihre Enttäuschung über Eva Glawischnig und ihren Zorn auf Peter Pilz. Lunacek reflektiert auch über ihre Kindheit in Amstetten und die Herausforderungen, die die Grünen heute bewältigen müssen. Zudem diskutiert sie die Notwendigkeit einer stärkeren Unterstützung des Kosovo durch die EU und die Verantwortung Europas für Frieden und Stabilität in der Region.

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Feb 28, 2018 • 1h 3min
#6 2018: Sind die Grünen noch zu retten? Teil II – mit Werner Kogler
Werner Kogler, der Bundesparteiobmann der Grünen und erfahrene Abgeordnete, diskutiert die Zukunft der Grünen Partei. Er reflektiert über die Herausforderungen der letzten Wahlen und die Bedeutung klarer Kommunikation. Kogler teilt, wie die Grünen mit finanziellen Einschränkungen umgehen und Vertrauen bei Wählern aufbauen müssen. Zudem werden interne Konflikte und Strategien zur Erneuerung thematisiert. Kogler spricht auch über die Möglichkeit der Grünen, sich als Volkspartei zu etablieren und die Rolle der Opposition im Parlament.


