
Ganz offen gesagt #9 2018 Was von #meetoo übrig bleibt – mit Christine Bauer-Jelinek
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Mar 22, 2018 Christine Bauer-Jelinek, Psychotherapeutin und Autorin, spricht über die Auswirkungen der #meetoo-Bewegung fünf Monate nach ihrem Beginn. Sie erklärt die Notwendigkeit einer Clearingstelle im Parlament gegen sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch. Der Einfluss von #meetoo auf die Genderdynamik im Theater und in der Gesellschaft wird beleuchtet. Zudem wird über die Verantwortung der Gesellschaft im Umgang mit unangemessenem Verhalten diskutiert, während die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung zur Unterstützung der Frauenbewegung thematisiert wird.
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Episode notes
Parlament setzt sichtbares Signal gegen Machtmissbrauch
- Das Parlament richtete eine Clearingstelle ein, um Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung niedrigschwellig und präventiv anzugehen.
- Christine Bauer-Jelinek betont, dass die politische Institution als Arbeitgeber Signalwirkung und öffentliche Brisanz besitzt.
Körpernähe erhöht Risiko für Übergriffe
- Machtmissbrauch existiert in allen Bereichen, besonders verführerisch in körpernahen Feldern wie Theater und Sport.
- Bauer-Jelinek nennt Theater und Sport als Beispiele wegen Nähe, Körperkontakt und emotionaler Dynamiken.
Monica Lewinsky als Beispiel für Umdeutung vergangener Erfahrungen
- Monica Lewinskys Essay zeigt, dass einst als einvernehmlich empfundene Beziehungen später als problematisch neu bewertet werden können.
- Bauer-Jelinek nennt Lewinsky als Beispiel für wie frühere Betroffene später Missbrauch erkennen.

