F.A.Z. Digitalwirtschaft

Frankfurter Allgemeine Zeitung
undefined
Mar 26, 2026 • 1h 9min

Fraunhofer-Präsident Hanselka: Wir müssen viel mehr für unsere Unternehmer tun

Wie weit ist die Künstliche Intelligenz? Wie steht es um Deutschlands Digitalisierung? Und wieso reicht Umverteilung nicht? Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat – hier geht’s zum Angebot. Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER.
undefined
Mar 20, 2026 • 1h 6min

"One more thing": Apple wird 50 Jahre alt – und nun?

Der iPhone-Hersteller ist ein hochprofitabler Weltkonzern. Abzusehen war das überhaupt nicht. Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat – hier geht’s zum Angebot. Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER.
undefined
Mar 13, 2026 • 46min

Warum chatten Sie mit Maschinen in der Fabrik, Herr Krattenmacher?

Der Geschäftsführer des Familienunternehmens SEW Eurodrive erzählt, wie ihn junge Mitarbeiter überzeugt haben Künstliche Intelligenz bedeutet für viele Menschen derzeit: In allen Lebenslagen ein großes Sprachmodell wie Chat GPT oder Gemini befragen zu können. In einigen Berufen, etwa unter Programmierern oder Rechtsanwälten, gehört KI bereits heute zum Handwerkszeug. Wenig gesprochen wird aber noch über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der industriellen Produktion. Dies ändert sich derzeit, und damit verbinden sich große Hoffnungen für den Standort Deutschland. Doch kann die Warenproduktion in Ländern mit hohen Lohn- und Energiekosten mit Hilfe von KI wirklich deutlich wettbewerbsfähiger werden? Was unter industrieller KI zu verstehen ist und welches Produktivitätspotenzial sich damit bergen lässt diskutieren wir in dieser Folge mit Dr. Hans Krattenbacher, Geschäftsführer Innovation Mechatronik von SEW Eurodive. Als promovierter Elektrotechniker arbeitet er seit einem Viertel Jahrhundert für das Familienunternehmen, das vor allem als Hersteller von Antrieben, sogenannten Getriebemotoren, bekannt ist. Mit einem Umsatz von mehr als vier Milliarden Euro und rund 23.000 Mitarbeiter gehört SEW Eurodrive zu den vielen in der Öffentlichkeit wenig bekannten Anbietern deutscher Automatisierungstechnik, die Fabriken in aller Welt am Laufen hält. Für Krattenmacher hat ist Künstliche Intelligenz der Akkuschrauber der Datentechnik, sie beschleunigt bislang vom Menschen durchgeführte Tätigkeiten deutlich. Das habe sich kürzlich anhand eines internen Projektes gezeigt, als es um die Inbetriebnahme eines Umrichters gegangen sei. Junge Mitarbeiter programmierten einen Chatbot und schafften es, das Gerät innerhalb einer Viertelstunde ans Laufen zu bringen – selbst ein mit der Materie vertrauter Fachmann bräuchte dafür länger. Konsequent angewendet könne Künstliche Intelligenz die Produktivität produzierender Unternehmen um mehr als zehn Prozent steigern, so Krattenmacher. Es ginge aber auch darum, das gegenwärtige Niveau angesichts des drohenden Fachkräftemangels in die Industrie überhaupt zu halten. Menschenleere, nur von Robotern in Gang gehaltene Fabriken hält Krattenmacher aber nur in Sonderfällen für machbar. Der Physiker, sich ehrenamtlich im Branchenverband ZVEI eingagiert, mahnt zur Eile. Zwar habe Deutschland im Maschinen- und Anlagenbau sowie der zugehörigen Automatisierungstechnik noch immer einen technischen Vorsprung und durchaus solides Know-how hinsichtlich Künstlicher Intelligenz. „Wenn wir aber noch 20 Jahre weiter darüber diskutieren, was richtig wäre, dann werden wir diese Dominanz und diesen Wettbewerbsvorteil einfach verlieren.“
undefined
Mar 6, 2026 • 37min

Keine Innovation mehr bei Smartphones und Mobilfunk?

Jonas Jansen, Wirtschaftsredakteur mit Fokus Netzwirtschaft und digitale Souveränität, und Marco Dettweiler, Technikreporter vom Mobile World Congress, diskutieren Messe‑Highlights und schräge Produktideen aus Barcelona. Sie sprechen über chinesische Marken, Kameragadgets wie Gimbal‑Handys, KI‑Dienste der Netzbetreiber und Debatten zu Netzausbau, Resilienz und 6G.
undefined
Feb 27, 2026 • 1h 12min

Das neue Terminal 3: Wenn Infrastruktur zur Identität wird

Kurz vor der feierlichen Eröffnung im April 2026, während der Probebetrieb mit Tausenden Testpassagieren auf Hochtouren läuft, blickt diese Spezial-Folge des Digitalwirtschaft-Podcasts das rund 4 Milliarden Euro teure Terminal 3 des Frankfurter Flughafens. Dabei wurde deutlich, dass der für bis zu 25 Millionen Passagiere ausgelegte Neubau weit mehr ist als eine bloße Kapazitätserweiterung; er ist ein Raum, in dem Infrastruktur, Gestaltung und gesellschaftliche Erwartungen zu einer neuen Qualität des öffentlichen Lebens verschmelzen. Die Diskussion war Bestandteil von „Moving Business By Design“, einem neuen neues Diskursformat im Rahmen der Rolle, die Frankfurt in diesem Jahr als „World Design Capital“ innehat. Den architektonischen Grundgedanken des neuen Terminals skizzierte Christoph Mäckler, der Architekt. Anstelle steriler, rein funktionaler Abfertigungshallen entwarf er ein Gebäude, das massiv auf natürliches Tageslicht setzt und künstliche Lichtquellen auf ein Minimum reduziert. Prägend für Mäcklers Ansatz ist die sichtbare Funktionalität, die sich etwa in den offen liegenden Konstruktionsrohren der Decken widerspiegelt. Er beschrieb das Terminal zudem als einen „wachsenden Käfer“, dessen vertikale Erschließung so konzipiert ist, dass das Gebäude in Zukunft nach außen wachsen kann, ohne die komplexen inneren Abläufe zu stören. Doch wie navigiert man Millionen internationale Gäste intuitiv und stressfrei durch ein Gebäude dieser Dimension? Diese Frage beantwortete Sibylle Schlaich, Managing Partner bei Moniteurs und Expertin für komplexe Orientierungssysteme. Sie verdeutlichte, dass moderne Orientierungssysteme sprachliche und kulturelle Barrieren mühelos überwinden müssen, ohne den Raum visuell zu überfrachten. Ein erfolgreiches Orientierungssystem, so Schlaich, verzahnt analoge Leitführung und digitale Informationswelten nahtlos miteinander. Nur so kann den Reisenden ein Gefühl von Sicherheit vermittelt und die oft stressige Reiseerfahrung beruhigt werden. Dass diese Aufenthaltsqualität auch eine harte ökonomische Währung ist, betonte Stephanie Pudwitz, die kaufmännische Geschäftsführerin der Fraport AG. Das Terminal 3 fungiert als eigenständige Erlebniswelt und internationaler Premiumstandort für Marken. Durch die Integration eines zentralen Marktplatzes, innovativer Gastronomiekonzepte und großflächiger digitaler Touchpoints – wie etwa 120 Quadratmeter großer LED-Flächen in der Check-in-Halle – wird die Wartezeit zum Erlebnis gemacht. Diese gezielte Steigerung der „User Experience“ ist für Fraport essenziell, um im harten internationalen Wettbewerb der Luftfahrtkreuze die entscheidenden Einnahmen jenseits des reinen Flugbetriebs (Non-Aviation-Erlöse) zu sichern. Aus landespolitischer Sicht ordnete Kaweh Mansoori, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, das Projekt in das große Ganze ein. Er bezeichnete den Flughafen als den Herzschlag der hessischen Wirtschaft. Das neue Terminal sei nicht nur ein klares Bekenntnis zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts, sondern sichere als Jobmotor direkt und indirekt Tausende Arbeitsplätze in der Region. Zudem stärke die Infrastruktur den boomenden Tourismus im Bundesland. Besonders hob Mansoori hervor, dass die termingerechte Fertigstellung dieses gigantischen Baus ein starkes Signal über die Landesgrenzen hinaus sende: Hessen ist in der Lage, Großprojekte pragmatisch und erfolgreich umzusetzen. Am 22. April findet die offizielle Eröffnung statt, vom 23. April an ist das Terminal für jedermann zugänglich.
undefined
Feb 20, 2026 • 28min

Vorsicht vor fragwürdigen KI-Weiterbildungen

Maximilian Sachse, Redakteur mit Schwerpunkt Digitalisierung und KI, berichtet recherchierend über fragwürdige KI-Weiterbildungen. Er spricht über Schwindel und Fördermittelmissbrauch im Markt. Außerdem geht es um Qualitätsmängel, Prüfungs­lücken bei Zertifizierungen und praktische Kriterien zur Kurswahl. Abschließend diskutiert er, wann Firmen besser intern schulen sollten.
undefined
Feb 12, 2026 • 32min

Auterion: Das Android der Lüfte

Dr. Lorenz Mayer, CEO und Mitgründer von Auterion und früherer ETH-Forscher und PX4-Entwickler, spricht über Auterion OS als Android für Drohnen. Kurze Sätze zu Gründungsidee, App-Store-Ansatz und Kunden wie Bahn und SpaceX. Diskussionen zu Schwarmtests, GPS-unabhängiger Autonomie, Ethik bei Zielwahl und NATO-Interoperabilität. Außerdem Produktion in Europa und Lizenzmodell pro Drohne.
undefined
Feb 6, 2026 • 32min

Wie eine Redaktion auf KI-Reise geht

Sina Solveig Söhren, Deputy Head Team AI bei der FAZ, leitet KI‑Strategie und Schulungen im Verlagshaus. Sie erzählt vom internen KI‑Tag: Programmaufbau mit Impulsen, Werkstätten und Diskussionen. Es geht um konkrete KI‑Tools, Agenten wie LangDoc‑Agents, DSGVO‑konforme Plattformwahl und Formate zur langfristigen Verankerung von KI‑Wissen im Haus.
undefined
Jan 30, 2026 • 35min

Wie schlimm steht es um Tesla und warum boomt das iPhone wieder?

Roland Lindner, FAZ-Korrespondent in New York, berichtet zu US-Techkonzernen. Er spricht über Teslas Modellkürzungen, Musks Fokus auf Robotik und die Frage, ob Tesla noch ein Autohersteller ist. Er erklärt, warum das iPhone plötzlich wieder boomt und wie Apples KI-Strategie aussieht. Außerdem geht es um Metas massive KI-Investitionen und deren Folgen für Werbung und Struktur.
undefined
Jan 23, 2026 • 32min

Was sind die Lehren aus Davos?

Ob mit oder ohne Donald Trump: Das Weltwirtschaftsforum ist inzwischen auch ein Technologie-Treffen - worum es diesmal ging. Natürlich war das Weltwirtschaftsforum in diesem Jahr so weltpolitisch wie lange nicht mehr. Der vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump losgetretene Streit um Grönland, seine Rede in Davos und die Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney standen im Mittelpunkt: Und mit ihnen die Frage, wie es um das transatlantische Verhältnis eigentlich steht und ob die bestehende Weltordnung zusammen gebrochen ist oder zumindest kurz davor steht. Zugleich ist Davos aber nach wie vor ein Treffen auch der wichtigsten Manager der Welt, es geht eben um Wirtschaftsfragen, um unternehmerischen Erfolg. Und um Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Wer in dieser Schlüsseltechnologie die Nase vorne hat, wird sich nicht nur kommerziell durchsetzen. Der Nvidia-Vorstandsvorsitzende Jensen Huang war in Davos, der Palantir-Chef Alexander Karp, SAP-Chef Christian Klein. Gezeigt hat sich in diesem Jahr: Die Amerikaner blicken zunehmend bemitleidend auf Europa - eben auch die Unternehmer. Das war vor 10 Jahren noch anders. Wie also steht es technologisch um Deutschland und Europa? Was für eine Beziehung besteht gerade zwischen Europa und Amerika? Reden amerikanischen Manager hinter vorgehaltener Hand anders, als wenn Donald Trump ihnen zuhört. Über all das sprechen wir in dieser Episode.

The AI-powered Podcast Player

Save insights by tapping your headphones, chat with episodes, discover the best highlights - and more!
App store bannerPlay store banner
Get the app