F.A.Z. Digitalwirtschaft

Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Jan 23, 2026 • 32min

Was sind die Lehren aus Davos?

Ob mit oder ohne Donald Trump: Das Weltwirtschaftsforum ist inzwischen auch ein Technologie-Treffen - worum es diesmal ging. Natürlich war das Weltwirtschaftsforum in diesem Jahr so weltpolitisch wie lange nicht mehr. Der vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump losgetretene Streit um Grönland, seine Rede in Davos und die Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney standen im Mittelpunkt: Und mit ihnen die Frage, wie es um das transatlantische Verhältnis eigentlich steht und ob die bestehende Weltordnung zusammen gebrochen ist oder zumindest kurz davor steht. Zugleich ist Davos aber nach wie vor ein Treffen auch der wichtigsten Manager der Welt, es geht eben um Wirtschaftsfragen, um unternehmerischen Erfolg. Und um Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Wer in dieser Schlüsseltechnologie die Nase vorne hat, wird sich nicht nur kommerziell durchsetzen. Der Nvidia-Vorstandsvorsitzende Jensen Huang war in Davos, der Palantir-Chef Alexander Karp, SAP-Chef Christian Klein. Gezeigt hat sich in diesem Jahr: Die Amerikaner blicken zunehmend bemitleidend auf Europa - eben auch die Unternehmer. Das war vor 10 Jahren noch anders. Wie also steht es technologisch um Deutschland und Europa? Was für eine Beziehung besteht gerade zwischen Europa und Amerika? Reden amerikanischen Manager hinter vorgehaltener Hand anders, als wenn Donald Trump ihnen zuhört. Über all das sprechen wir in dieser Episode.
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Jan 16, 2026 • 38min

Google lässt die anderen Tech-Konzerne hinter sich - woran das liegt

Holger Schmidt, Leiter von FAZ Pro Digitalwirtschaft und langjähriger Beobachter der Digitalisierung, erklärt Googles Aufstieg durch KI und Full‑Stack‑Kompetenz. Er spricht über Gemini als Treiber für Siri, Googles eigene Chips und das Universal Commerce Protocol. Außerdem geht es um Agentic Commerce, Auswirkungen auf Händler sowie den Druck auf andere Tech-Konzerne und OpenAI.
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Jan 9, 2026 • 33min

Wenn die KI den Chatbot verlässt

Wer noch geglaubt hat, die Auswirkungen der Künstliche Intelligenz (KI) beschränkten sich vor allem auf schlaue Textgeneratoren auf dem Bildschirm, ist auf der CES 2026 endgültig eines Besseren belehrt worden. Im Gespräch beschreibt unser Amerika-Korrespondent Roland Lindner die Atmosphäre in Las Vegas als den Startschuss für die Ära der „Physical AI“. Das war das allgegenwärtige Schlagwort der Messe: KI-Modelle, die nicht mehr nur dichten und malen, sondern die physikalischen Gesetze unserer Welt verstehen, um Roboter, Fahrzeuge und ganze Fabriken zu steuern. Deutlich wurde dies unter anderem beim Auftritt des Chefs des amerikanischen Chipherstellers Nvidia, Jensen Huang. Die Auswirkungen sind sofort spürbar: Mercedes-Benz nutzt diese Plattform für den neuen CLA, der im ersten Quartal 2026 startet. Das System soll sich in den kommenden Jahren schnell weiterentwickeln, folgt keinen starren Regeln mehr, sondern „versteht“ Verkehrssituationen – ein Sprung, den Experten als den „ChatGPT-Moment“ der Automobilbranche bezeichnen. Doch nicht nur auf der Straße, auch in der Industrie vollzieht sich dieser Wandel. Im „Industrial Metaverse“ werden Fabriken künftig vollständig simuliert, bevor auch nur ein Stein gesetzt wird, was Planungsfehler drastisch minimieren soll. Hier ist Siemens vorne mit dabei. Das vielleicht überraschendste Thema der CES war jedoch die massive Präsenz der US-Regierung. Unter dem Titel „Genesis Mission“ treibt sie Initiative voran, die man als aggressivste staatliche Intervention in den Tech-Sektor seit Jahrzehnten bezeichnen muss. Ziel ist die Verdopplung der US-Forschungsleistung binnen zehn Jahren durch den Einsatz von KI. Michael Kratsios, der Wissenschaftsberater des Präsidenten, trat gemeinsam mit AMD-Chefin Lisa Su auf, um diese Verzahnung von nationalem Interesse und Privatwirtschaft zu demonstrieren. Während die Stimmung im B2B- und Regierungsgeschäft euphorisch ist, zieht für den normalen Konsumenten ein Gewitter auf. Ein Thema, das wie eine dunkle Wolke über der Messe hing, ist die Preisentwicklung bei Speicherchips. Samsung und andere Hersteller haben Preiserhöhungen von bis zu 60 Prozent durchgesetzt. Der Grund ist der unersättliche Hunger der KI-Rechenzentren, der die Kapazitäten verknappt. Die Situation ist so angespannt, dass AMD sogar erwägt, ältere Plattformen künstlich am Leben zu erhalten, um preissensible Märkte überhaupt noch bedienen zu können.
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Jan 2, 2026 • 46min

KI, Soziale Netzwerke und mehr: Wie geht es weiter?

Unser Jahresrückblick und Jahresausblick zur Digitalisierung. Können Sie sich noch erinnern, wie das chinesische KI-Unternehmen Deepseek die Tech-Welt schockte? Wie ein Modell aus Fernost infrage stellte, ob wirklich noch mehr Daten und Rechenleistung nötig sind, um noch bessere Sprachmodelle zu konstruieren? Beine ein Jahr ist inzwischen vergangenen seitdem die Deepseek-Ingenieure auch in Europa neue Hoffnung auslösten, in der KI mithalten zu können, die häufig Milliardeninvestitionen erfordert. Das vergangene Jahr stand technologisch, wirtschaftlich, aber zunehmen auch politisch im Zeichen der KI. Niemand kommt an dieser Schlüsseltechnologie noch vorbei. Die gute Nachricht für die Nutzer: Der Wettbewerb ist groß. Es gibt eine ganze Reihe kompetenter KI-Modelle, kein einzelnes Unternehmen oder KI-System dominiert den Markt oder droht, ihn auf sich zu vereinen. Abgesänge auf Google haben sich als verfrüht erwiesen, Open AI verfügt über Spitzenmodelle, Microsoft, Meta und Anthropic konkurrieren. Und dann sind da eben auch die Anbieter aus China und manche aus Europa, die mithalten können. In unserem Jahresrückblick diskutieren wir aber nicht nur über KI. Der Fortschritt in diesem Bereich führte auch zu wachsender Sorge über Desinformation, Datenschutz und soziale Auswirkungen. Staaten reagierten unterschiedlich: Australien reguliert sozialer Medien deutlich strenger und schützt gerade Kinder und Jugendliche. Andere Länder, nicht zuletzt in Europa, denken über ähnliche Schritt nach. Und schließlich sprechen wir auch über digitale Souveränität und was das heute bedeutet. Denn auch dieser Diskurs geht weiter - und bleibt wichtig. Einen guten Start ins neue Jahr.
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Dec 23, 2025 • 37min

Ein neues Lernzentrum für die digitale Zukunft der Jugend

Armenisches Erfolgsmodell Tumo startet in Frankfurt Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat – hier geht’s zum Angebot. Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER.
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Dec 19, 2025 • 41min

Roboter und KI für junge Entdecker

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Dec 12, 2025 • 40min

Welche Zukunft hat Wasserstoff?

Thomas Power, verantwortlich für Brennstoffzellen- und Antriebstechnologien bei Bosch, spricht über die revolutionären Entwicklungen im Bereich Wasserstoff. Er erklärt, wie Bosch Brennstoffzellen erfolgreich in China einführt und warum das Land in der Wasserstofftechnologie führend ist. Power diskutiert die Vorteile von Wasserstoff für den Schwerlastverkehr und die Herausforderungen in Deutschland, einschließlich der hohen Kosten und fehlenden Anreize. Zudem beschreibt er die Bedeutung von Elektrolyseuren und die Notwendigkeit eines Ausbaus von Wasserstoffpipelines.
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Dec 5, 2025 • 40min

Digital First bei der F.A.Z.: Warum ein neues Redaktionssystem den Unterschied macht

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Nov 28, 2025 • 52min

Funktioniert der Umstieg ins Elektroauto?

Der Dialog beginnt mit persönlichen Erfahrungen im Elektroauto nach 10.000 Kilometern. Carsten teilt seine Wahl eines Ford-Modells und die Vorteile des Ladeplatzes am Arbeitsplatz. Die Diskussion über Reichweite zeigt Unterschiede zwischen Stadt und Autobahn auf. Praktische Ladeerfahrungen und Infrastrukturprobleme werden beleuchtet, während Johannes die Bedeutung der 800-Volt-Technik erläutert. Außerdem beleuchten sie, wie sich das Fahren mit einem E-Auto auf Alltag und Stresslevel auswirkt und welche Nutzerprofile am besten geeignet sind.
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Nov 21, 2025 • 28min

Nvidia verdient weiter prächtig – gibt es jetzt eine KI-Blase oder nicht?

Roland Lindner, Korrespondent in New York für die FAZ, beleuchtet Nvidias beeindruckende Quartalszahlen, die Erwartungen übertreffen und einen optimistischen Ausblick bieten. Er diskutiert die Kontroversen um Circular Deals mit OpenAI, die erhebliche Risiken mit sich bringen. Auch die Marktposition von Nvidia gegenüber Konkurrenten wie AMD sowie geopolitische Herausforderungen in China sind zentrale Themen. Lindner äußert sich zur Nervosität der Börsen bezüglich möglicher Blasen und zitiert kritische Stimmen aus der Branche.

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