
Kollegin KI Ist ChatGPT die bessere Therapeutin? Mit Christiane Eichenberg
Mar 17, 2026
Christiane Eichenberg, Leiterin des Instituts für Psychosomatik und Autorin zu KI in der Psychotherapie, erklärt die Grenzen von KI in Beziehungsarbeit. Es geht um Stimmanalyse zur Früherkennung, personalisierte Therapie‑Matching, VR‑Training für Therapeut*innen und Risiken durch unregulierte Chatbots. Auch digitale Ethik, Ausbildung und die Gefahr von Abhängigkeiten durch Apps werden diskutiert.
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Episode notes
KI Simuliert Empathie Ohne Reziproke Bindung
- KI-Bots können Empathie simulieren, aber keine echte reziproke Bindung bieten.
- Christiane Eichenberg betont, dass psychische Stabilisierung Gegenseitigkeit und Existenzbestätigung durch ein anderes Bewusstsein braucht.
Chatbots Helfen Kurzfristig Aber Nicht Bei Komplexen Fällen
- Kurzfristige Symptomreduktion durch Chatbots ist möglich, Langzeiteffekte und Wirkung bei komplexen Komorbiditäten unklar.
- TheraBot-Studien zeigen verringerte Depressions- und Angstsymptome, aber keine Befunde für Persönlichkeitsstörungen oder Langzeitstabilität.
Fordere Transparenz Und Risikomanagement Bei KI-Tools
- Anbieter müssen Transparenz über Nichtpersonalität und ein solides Risikomanagement gewährleisten.
- Christiane Eichenberg fordert Erkennung suizidaler Sprache und klare Verantwortungsregelungen seitens Entwickler und Plattformen.


