GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

Wer Angst hat, hat Zukunft. Dr. Gunther Schmidt (Folge 321)

Apr 2, 2026
Dr. Gunther Schmidt, Begründer des hypnosystemischen Ansatzes und Leiter des Milton‑Erickson‑Instituts Heidelberg, erklärt Angst als Produkt unwillkürlicher Fokussierung. Er spricht über Angst als Indikator statt Defizit. Veränderung braucht Stärke und Würdigung, nicht Leidensdruck. Es geht um innere Prozesse, systemisches Denken und wie Aufmerksamkeit unser Erleben formt.
Ask episode
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
ANECDOTE

Gomera Frühstücksrunde als kreative Ursuppe

  • Gunther Schmidt beschreibt jährliche Treffen mit Kolleg:innen auf Gomera: intensives gemeinsames Frühstück, Diskussionen und Poolspielen.
  • Diese freien, ungeplanten Begegnungen erzeugen kreative Ideen und tiefe Reflexionen über Therapie und Politik.
INSIGHT

Systemisches Denken erzeugt Veränderung durch Unterschiede

  • Systemisches Denken sieht individuelles Erleben immer im Kontext zirkulärer Wechselwirkungen statt linearer Ursachen.
  • Gunther Schmidt betont Unterschiedsbildung: Veränderung gelingt, wenn man dominante Muster durch neue Unterschiede unterbricht.
INSIGHT

Gefühle entstehen durch unwillkürliche Fokussierung

  • Gefühle sind keine reinen Reaktionen, sondern werden durch unwillkürliche Aufmerksamkeitsfokussierungen erzeugt.
  • Schmidt verweist auf Forschung (z. B. Lisa Feldman-Barrett): Wir produzieren Emotionen sekundenschnell als Ergebnis innerer Fokussierung.
Get the Snipd Podcast app to discover more snips from this episode
Get the app