
Lesart International Booker Prize: Shida Bazyar und Daniel Kehlmann auf der Shortlist
Apr 1, 2026
Shida Bazyar, deutsch-iranische Schriftstellerin und Autorin von „Nachts ist es leise in Teheran“, spricht über ihre überraschende Shortlist-Nominierung zum International Booker Prize und die Reise ihres Romans in die englische Sprache. Sie erzählt von Netzsperren und aktueller Sorge um den Iran. Außerdem geht es um Übersetzung, die Arbeit mit Ruth Martin und die vier Stimmen ihres Buchs.
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Warum Kehlmann Englischsprachige Leser Fesselt
- Daniel Kehlmanns Erfolg im englischsprachigen Raum beruht auf Witz, Intelligenz und hoher Lesbarkeit seiner Texte.
- Ross Benjamin betont, dass Kehlmanns Bücher ernst sind und zugleich sehr zugänglich wirken, was englische Leser besonders anzieht.
Bazyars Überwältigung Nach Booker Nominierung
- Shida Bazyar fühlt sich von der Nominierung zum International Booker noch überwältigt und findet das Ereignis fast absurd.
- Sie erklärt, dass die Longlist sie schon überrascht hat und die Shortlist inmitten aktueller Krisen in Iran die Freude schwer verdaulich macht.
Wie Iranische Krisen Bazyars Schreiben Bestimmen
- Die politische Lage im Iran beeinflusst Bazyars literarische Arbeit unmittelbar und erhöht ihren "Workload" als Autorin.
- Durch Internetabschaltungen und Berichte über Hinrichtungen sammelt sie Material, um Verbrechen des Regimes literarisch zu verarbeiten und sichtbar zu halten.




