Lesart

Deutschlandfunk Kultur
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Mar 28, 2026 • 13min

Hoffnung trotz Krise - "Es gibt so viele Lösungen"

Julien Gupta, Autor und Klimajournalist, bündelt konstruktive Perspektiven zu planetaren Krisen. Er spricht über die Neuordnung von Hoffnung angesichts von Kipppunkten. Er erklärt konstruktiven Journalismus und warum praktikable, günstige Lösungen oft blockiert werden. Er betont Selbstwirksamkeit, Erfolgsgeschichten und die Notwendigkeit strategischer Debatten für eine gestaltbare Zukunft.
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Mar 28, 2026 • 6min

Buchkritik: Uwe Neumahr "Die Buchhandlung der Exilanten"

Holger Heimann, Rezensionsschreiber bei Deutschlandfunk Kultur, beleuchtet Uwe Neumahrs Recherche zur Pariser Buchhändlerszene während der Besatzung. Er spricht über Shakespeare & Company und La Maison des Amis de Livre. Er erzählt von Buchläden als Zuflucht und Résistance. Er erläutert Adrienne Monniers Rettungsaktionen, Sylvia Beachs Verhaftung und das moralische Kaleidoskop von Kollaboration und Hilfe.
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Mar 28, 2026 • 9min

Claudia Gordon, Jakob Scherer: Die Villa Aurora

Dr. Jakob Scherer, Geschäftsführer der Villa Aurora und Mitherausgeber des Buches „Die Villa Aurora“, erzählt von der bewegten Geschichte des Exilortes. Er spricht über die Villa als Treffpunkt prominenter Exilintellektueller. Es geht um Erhalt der Einrichtung, das Residenzprogramm und die Bedeutung des Hauses in Krisenzeiten.
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Mar 28, 2026 • 8min

Buchkritik: "Rechter »Rand« und demokratische »Mitte«" von Niklas Krawinkel

Bodo Maushäuser, Kritiker und Rezensent, spricht kurz über ein Buch von Niklas Krawinkel. Er beleuchtet Übergänge zwischen konservativen und extremen Positionen. Er erzählt von historischen Fällen wie der Viking-Jugend, Südtirol-Terror und Debatten im Bundestag. Er diskutiert Radikalisierung, Gewalttransfer und die Verharmlosung rechter Akteure.
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Mar 28, 2026 • 6min

Buchkritik: "Sie wollen uns erzählen" von Birgit Birnbacher

Elke Schlinsorg, Rezensentin und Kritikerin, spricht über Birgit Birnbachers Roman. Sie erläutert die Darstellung von ADHS als flirrende Wahrnehmung. Sie schildert die Familienkonstellation mit Mutter, Sohn und Hippie-Schwester. Sie beschreibt den nervösen, temporeichen Sprachstil und die Road‑Novel-Struktur durch das Salzburger Land. Sie deutet den Titel als Kommentar zur Normgesellschaft.
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Mar 27, 2026 • 11min

"Stunden wie Tage" - ein Mietshaus in Berlin-Schöneberg in den 1940er Jahren

Shelley Kupferberg, Autorin und Journalistin, erzählt von ihrem neuen Roman 'Stunden wie Tage' und der Recherche zu einem Schöneberger Mietshaus. Sie berichtet, wie eine auffällige Frau und Grundbuchakten sie auf die Spur brachten. Themen sind Kiezleben der Roten Insel, die Figur Martha, steigender Antisemitismus und Verbindungen zu Widerstandsgeschichten. Atmosphärische Alltagsdetails prägen den Erzählton.
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Mar 27, 2026 • 7min

Buchkritik: "Auf eine Cola mit dir" von Beñat Sarasola

Maximilian Mengeringhaus, Literaturjournalist und Rezensent, spricht über Frank O'Haras Leben als MoMA-Kurator und seine berühmten Lunch-Poems. Er diskutiert Sarasolas Roman, wie Archivmaterial und fiktionale Tagebuchpassagen verknüpft werden, und gibt Lektüretipps für Leser sowie Hinweise, wer vom Roman besonders profitiert.
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Mar 27, 2026 • 11min

Alexander Kluge - "Er hat sich für alles interessiert"

Thomas Meinecke, Schriftsteller, Musiker und Journalist, erinnert an Alexander Kluge als Freund und Weggefährten. Er erzählt von ihrem ersten Treffen in Kluges Studio. Es geht um Kluges unermüdliche Produktivität, seine Rolle als Förderer jüngerer Künstler und seine dichten Materialsammlungen. Zudem spricht Meinecke über Kluges Interesse an KI und sein politisches Engagement.
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Mar 27, 2026 • 6min

Ein letzter Besuch bei dem Universalgenie Alexander Kluge

Alexander Kluge, deutscher Schriftsteller und Filmemacher, teilt persönliche Erinnerungen und Reflexionen. Kurze Szenen schildern Kindheitserinnerungen an Krieg, die Angst vor Aufrüstung und seine Wut auf eine bestimmte öffentliche Stimmung. Es geht um Erinnerung versus Aufnahmegerät, vertikales Erzählen, das Motiv der Elternscheidung und die poetische Gegenwehr gegen Unvereinbares.
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Mar 27, 2026 • 6min

Buchkritik: John Cassidy: "Der Kapitalismus und seine Kritiker"

Benjamin Knödler, Wirtschaftsjournalist und Rezensent, stellt John Cassidys Überblickswerk vor. Kurze Einordnung klassischer und moderner Kapitalismuskritik. Diskussionen reichen von Marx bis Piketty, Adam Smiths Kritik an Kolonialismus, neoliberale Selbstkritik, feministische Perspektiven und Parallelen zwischen Luditen und heutigen KI-Ängsten.

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