
Lesart Buchkritik: "Wörterbuch einer Nomadin" von Volha Hapeyeva
Apr 2, 2026
Lara Sielmann, Buchkritikerin und Rezensentin, stellt Volha Hapeyevas „Wörterbuch einer Nomadin“ vor. Es geht um Exil und Nomadentum. Es geht um Vielsprachigkeit, Übersetzung und Hapeyevas linguistischen Hintergrund. Es geht um feministische Perspektiven, lyrische Sprachbilder und den Einfluss japanischer Philosophie.
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Memoir Als Wörterbuch Für Exil und Sprache
- Volha Hapeyeva verknüpft Biografisches mit einem Wörterbuchprinzip, um Exil und Sprache zu erkunden.
- Das Buch kombiniert Memoir-Elemente mit linguistischer Reflexion über Nomadinnentum und Sprachräume aus sechs Jahren Leben im Ausland.
Nomadisches Leben Nach Den Protesten
- Hapeyeva lebt seit 2020 außerhalb Weißrusslands und pendelt nomadisch zwischen Aufenthaltsstipendien in Österreich, der Schweiz und Deutschland.
- Sie blieb im Ausland nach den gewaltsamen Protestniederschlagungen und kann nicht leicht ein Visum oder dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bekommen.
Feministische Perspektive Auf Exil Und Unterdrückung
- Das Buch thematisiert Identität, Exil und weiblichen Widerstand und ordnet Hapeyeva in eine feministischen Tradition ein.
- Sie verknüpft persönliche Erfahrungen mit politischen Beobachtungen zur Unterdrückung von Frauen in Belarus.

