
Lesart Buchkritik: "Stimmen auf Abstand" von Gabriela Adameșteanu
Mar 23, 2026
Tobias Lehmkuhl, Kritiker und Rezensent, skizziert Gabriela Adameșteanus Werk kurz und stellt ihren neuen Roman vor. Es geht um die ungewöhnliche Telefonstruktur und die zurückgezogene Erzählerin Ander. Gespräche über Gesundheit, Vergangenheit und Beziehungen werden thematisiert. Zudem spricht er über den umgangssprachlichen Erzählfluss und einen abrupten Perspektivwechsel, der dem Roman Rhythmus gibt.
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Großes Panorama Rumänischer Geschichte
- Gabriela Adameșteanu hat ein über sechs Romane gespanntes Panorama der rumänischen Gesellschaft geschrieben.
- Die Bücher verknüpfen Personal und Epochen vom Ersten Weltkrieg bis zur Corona-Pandemie und bilden so ein Gesellschaftsbild.
Telefonmonolog Als Erzählstruktur
- Stimmen auf Abstand folgt einer pensionierten Ärztin, die während der Pandemie aus Bukarest wegzieht und per Telefon mit Letizia in Frankreich spricht.
- Die Telefonstruktur lässt die Protagonistin monologisch reflektieren über Gesundheit, Vergangenheit und Männer.
Letizia Kehrt Als Telefongeist Zurück
- Letizia Branea ist eine wiederkehrende Figur in Adameșteanus Romanen und erscheint hier als fast telefonischer Geist.
- In früheren Büchern war sie Hauptfigur; jetzt lebt sie in Paris und versuchte erfolglos Immobilienerbe zu erstreiten.

