Stimmen auf Abstand

Book •
In 'Stimmen auf Abstand' schildert Gabriela Adameșteanu die Telefonate einer pensionierten Ärztin, die sich während der Corona-Pandemie in ein Berghaus zurückgezogen hat und mit einer Freundin in Frankreich kommuniziert.

Der Erzählstil besteht aus einem lebendigen, umgangssprachlichen Redestrom, unterbrochen von Rückblenden und Alltagsschilderungen, die persönliche und gesellschaftliche Geschichte verknüpfen.

Der Roman verknüpft individuelle Lebensgeschichten mit größeren historischen Ereignissen Rumäniens, insbesondere der Stalinismus- und Ceausescu-Ära sowie der Nachwendezeit.

Erzählerische Perspektivwechsel bringen Rhythmus und Lebendigkeit, insbesondere der Wechsel zur Ich-Erzählung der Protagonistin in der zweiten Romanhälfte.

Adameșteanus Werk bildet damit ein Panorama rumänischer Gesellschaft über mehrere Jahrzehnte.

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Tobias Lehmkuhl
als der neue Roman der Autorin, vorgestellt und inhaltlich erläutert.
Buchkritik: "Stimmen auf Abstand" von Gabriela Adameșteanu

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