
Ist das normal? "Vielen geht es darum, wie Sex aussieht – nicht, wie er sich anfühlt"
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Mar 9, 2026 Johanna Degen, Sozialpsychologin und Sexual- und Paartherapeutin, forscht zu Online‑Dating und Rough Sex. Sonja Bröning, Entwicklungspsychologin und Paartherapeutin, untersucht Beziehungen und Generationeneffekte. Sie sprechen über Pornos, Memes und Dating‑Apps, wie visuelle Skripte Sex formen, warum Konsens oft scheitert und wie junge Menschen stärker von riskanten Praktiken betroffen sind.
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Episode notes
Medien Radikalisieren Sexpraktiken
- Pornos, Memes und Filme radikalisieren Praktiken und normalisieren Gewalt ohne die Kink-Praktiken zu begleiten.
- Johanna dokumentiert Sprünge in Krassheit ab 2015 und 2020 sowie Memes und Popkultur wie Fifty Shades als Verstärker.
Vielfältige Motive Hinter Rough Sex
- Motivationen für Rough Sex sind vielfältig: Lust, Neugier, Partnererwartung und Performance oder Beziehungsdynamiken.
- Sonja fand 90% der Befragten nannten Lust, 50% das Gefühl, dem Partner zu gefallen, und 35% Neugier.
Online Dating Erhöht Gefährdung Bei Rough Sex
- Casual- und Dating-Kontexte erhöhen Risiko, weil es an Vertrauen und nonverbaler Vertrautheit fehlt.
- Sonja und Johanna schildern: erste Stunden mit Fremden, Alkohol und Machtunterschieden sind Warnsignale.
