Lesart

Buchkritik: "Alle meine Mütter" von Lena Gorelik

Mar 16, 2026
Miriam C. (Miriam Zeh), Journalistin und Buchrezensentin, spricht kurz über Lena Goreliks Roman. Sie erklärt, welche unterschiedlichen Mutterbilder vorkommen. Sie beschreibt die mosaikartige Struktur des Textes und die Verbindung von Biografischem mit historischen und sozialen Kontexten. Konkrete Alltagsszenen und auch zärtliche Momente werden hervorgehoben.
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Episode notes
INSIGHT

Mutterschaft Als Vielstimmige Realität

  • Lena Gorelik weitet das Mutterbild, indem sie verschiedene Formen von Mutterschaft gleichberechtigt nebeneinanderstellt.
  • Im Roman tauchen ältere Mütter, Emigrantinnen, Stief- und Bonusmütter sowie Tanten als mütterliche Figuren auf.
INSIGHT

Collagenhafte Erzählweise Statt Kulturgeschichte

  • Gorelik verzichtet auf eine historische Abhandlung und setzt auf literarische Collage aus gesammelten Geschichten.
  • Sie formt längere und kürzere Szenen, etwa die Mutter mit behindertem Sohn im Freibad mit Sesselkran.
ANECDOTE

Freibad Szene Mit Sesselkran

  • Beispielszene: Eine Mutter wartet auf den dunkelhaarigen Bademeister, damit er den Sesselkran bedient.
  • Die knappe Schilderung erzeugt sofort das Bild der Mutter mit ihrem behinderten Sohn im einzigen Freibad der Stadt.
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