
Organisationen entwickeln. becomebetter podcast 263. Engagement: Mehr Produktivität oder Störung? (Sven Kette)
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Mar 4, 2026 Sven Kette, Organisationssoziologe und Senior Consultant bei Metaplan sowie Dozent, diskutiert Irritationen rund ums Engagement. Er spricht über Initiativen als abweichende oder anschlussfähige Formen von Einsatz. Es geht um Entscheidungsprozesse, kulturelle Resonanzböden und eine Vierfelder-Typologie von Engagement. Empfehlungen zu Führungsspielräumen und qualitativer Bewertung runden das Gespräch ab.
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Episode notes
Initiativen Offenbaren Systemische Lücken
- Initiativen sind Engagement, das neben oder gegen die gesetzte Ordnung der Organisation läuft und dadurch Anpassungsbedarf sichtbar macht.
- Sven Kette erklärt, dass Initiativen Organisationen zwingen, zu entscheiden: fördern, tolerieren oder unterbinden, weil sie Bedarf anzeigen, den Strukturen nicht abdecken.
Die Tote Taube Als Initiativbeispiel
- Die tote Taube auf dem Werksgelände illustriert, wie informelle Tätigkeiten Organisationslücken kompensieren.
- Sven Kette beschreibt, wie eine Person Tauben wegräumt, bis jemand Initiative ergreift, das Thema formell zu lösen.
Lass Führung Spielraum Für Initiativen
- Beschränke den Möglichkeitsraum nicht zu früh und halte Führungsspielräume offen, damit situativ über Initiativen entschieden werden kann.
- Sven Kette empfiehlt Strukturen, die Entscheidungen nah an den lokalen Kontext bringen und Führungskräften Ermessensspielraum lassen.
