Monika Wacker, Paar- und Sexualtherapeutin und Gründerin von ‚besserlieben‘, spricht über Kommunikation, Nähe und praktische Wege zu getrennten Schlafplätzen. Dr. Christine Blume, Schlafforscherin und Psychologin, erklärt wissenschaftliche Gründe für Schlafprobleme, Schnarchen und Folgen von Schlafmangel. Gespräche drehen sich um Ursachen von Schnarchen, Geschlechterunterschiede, emotionale Störgeräusche und wie Paare getrennte Betten konstruktiv regeln können.
58:04
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Nutze abendliche Berührung bewusst
Wenn Berührung vor dem Schlafen beruhigt, kann gemeinsames Schlafen die Schlafqualität verbessern.
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Schnarchen als zentraler Störfaktor
Schnarchen und Geräusche stören den Schlaf stark und betreffen häufiger Frauen als Männer.
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Flexible Schlafarrangements ausprobieren
Probiert flexible Lösungen wie zwei Schlafplätze oder wechselnde Nächte, statt strikt zu entscheiden.
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Zu Beginn fast jeder romantischen Verbindung gibt es doch nichts Schöneres, als in Löffelchenstellung und im abgestandenen Atem der Partner:in den neuen Tag zu begrüßen.
Da ist noch jede wache Minute eine willkommene Gelegenheit, sich des jungen Glücks zu versichern, jeder kleine Schnarcher ein Liebesgruß aus dem Gaumensegel.
Aber nicht selten kommt die Zeit, in der man sich in die Abgeschiedenheit seines Kinderzimmers zurücksehnt. Am Ende wird’s wahrscheinlich erstmal nur die Couch.
Und über allem steht die Frage: Ist der Wunsch nach einem eigenen Bett der Anfang vom Ende?
Spoiler: Auf gar keinen Fall.
Ein dauerhaft schnarchender Partner (hier wäre Gendern lieb gemeint, aber nur in Ausnahmefällen zutreffend) ist wahrscheinlich nachvollziehbarerweise ein guter Grund, sich mal über eigene 4 Matratzenecken Gedanken zu machen.
Denn wer nicht gut schläft, kann sich genauso gut täglich ausschließlich von 3 Tüten Erdnussflips ernähren. Dieser zugespitzte Vergleich kommt von uns. Die Grundlage dafür von unserer Flexpertin Dr. Christine Blume.
Die Schlafforscherin und Psychologin wirbt jetzt nicht explizit für getrennte Betten, würde sie aber einem unausgeschlafenen gereizten Partner jederzeit vorziehen.
Ganz geduldige Partnerinnen können natürlich auch auf die Wechseljahre warten, ab dann holen Frauen beim Schnarchen nämlich deutlich auf.
Manchmal ist der Wunsch nach getrennten Betten aber auch die letzte Abfahrt in Richtung Trennung.
Einige Paare werden vorher noch bei Monika Wacker vorstellig. Die Paar- und Sexualtherapeutin hat das Netzwerk „besserlieben“ gegründet.
Von ihr haben wir den beachtenswerten Satz: „Der eine redet mit dem anderen damit er mit ihm schläft, und der andere schläft mit dem einen, damit er mit ihm redet.“
Bähm!
Denn nicht wenige tragen Sorge, dass sie auf Sex verzichten müssen, wenn ein Partner auf ein eigenes Bett besteht.
Wir konnten mit der Sorge jetzt gar nichts anfangen, haben uns ihr aber natürlich mit der gebotenen Ernsthaftigkeit angenommen, und können Entwarnung geben! Auch Monika Wacker sagt: Man kann auch wo- und wann anders Sex haben als um 23 Uhr im gemeinsamen Bett.
Nur gute Nachrichten in diesem Flexikon!
Hier die Zahlen:
https://www.pronovabkk.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2025/besserer-sc…
https://www.pronovabkk.de/unternehmen/presse/studien/schlafen-2024.html
Und die Podcasttipps:
„Über Schlafen“ von Dlf Nova:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/ueber-schlafen/urn:ard:show:61b88fbdaecef007/
“Science TeaTime” vom BR
https://1.ard.de/scienceteatime?podcast=flexikon
Schlaft schön!
flexikon@ndr.de