

Das Thema
Süddeutsche Zeitung
Welches Thema bewegt diese Woche besonders? Welchen Schwerpunkt behandelt die Süddeutsche Zeitung ausführlich? Lars Langenau und Timo Nicolas diskutieren mit den Autorinnen und Autoren der SZ das Thema der Woche und die Hintergründe der Recherchen. Das Beste aus den Geschichten der SZ – zum Hören.
Episodes
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Sep 19, 2018 • 29min
Was gegen die Wohnkrise hilft
Gerhard Matzig, Architektur-Experte und Autor für das SZ-Feuilleton, taucht ein in die drängende Wohnkrise in Städten. Er beleuchtet die Problematik der Nachverdichtung und deren Folgen für Bewohner. Matzig diskutiert, wie städtische Vielfalt und Lebensqualität durch Projekte wie das Schwabinger Tor gefördert werden können. Zudem wird die Rolle des Staates im sozialen Wohnungsbau und die Notwendigkeit von Infrastrukturinvestitionen in ländlichen Regionen thematisiert. Die Idee des Tiny House Movements wird als nachhaltige Lösung ins Spiel gebracht.

Sep 12, 2018 • 34min
Wie Schule in Zukunft aussehen kann
Paul Munzinger, Schulpolitiker und SZ-Autor, sowie Mareen Linnartz, Redakteurin beim Magazin SZ Familie, erkunden die Zukunft der Schule. Sie diskutieren dringende Reformen im Bildungssystem und die soziale Spaltung, die durch Reformschulen hervorgerufen wird. Zudem betonen sie die Bedeutung innovativer Lehrmethoden und die aktive Einbeziehung von Schülern in die Gestaltung ihrer Lernumgebung. Utopische Ansätze und kreative Lösungen für ein gerechteres Schulsystem stehen im Fokus, während sie die Stresssituation der Schüler anprangern.

Sep 5, 2018 • 32min
Zehn Jahre später: Wer von der Finanzkrise profitiert hat
Nikolaus Piper, ehemaliger Wirtschaftskorrespondent in New York, und Andrea Rexer, Redakteurin beim Nachrichtenmagazin Profil, beleuchten die Finanzkrise von 2008. Sie diskutieren die Ursachen und weitreichenden Folgen, einschließlich der politischen Polarisierung und dem Aufstieg populistischer Bewegungen. Die beiden Experten analysieren auch, wie die Krise das Vertrauen in die Finanzmärkte erschütterte und welche Ungleichheiten in der Gesellschaft entstanden. Außerdem sprechen sie darüber, was wir aus dieser Krise lernen sollten und wie wichtig verlässliche Politiker sind.

Aug 29, 2018 • 38min
Wie sich die ostdeutsche Provinz gegen Neonazis wehrt
Antonie Rietzschel und Ulrike Nimz, Autorinnen bei der Süddeutschen Zeitung, thematisieren den wachsenden Rechtsextremismus im Osten Deutschlands. Sie berichten von aufsehenerregenden Neonazi-Konzerten, die zum Vernetzungspunkt der Szene werden. Zudem beleuchten sie den Widerstand in Städten wie Themar und Ostritz, wo Bürger und Journalisten gegen rechtsextreme Veranstaltungen kämpfen. Ihre eindringlichen Recherchen geben einen Einblick in die Herausforderungen, die eine Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung von Extremismus meistern muss.

Aug 22, 2018 • 27min
So sinnvoll ist das Grundeinkommen
Silke Bigalke, SZ-Korrespondentin in Skandinavien, berichtet über das faszinierende Experiment mit dem Grundeinkommen in Finnland. Sie schildert die Erlebnisse von Juha Järvinen, einem Arbeitslosen, der durch die finanzielle Unterstützung seine eigene Firma gründen konnte. Charlotte Theile, SZ-Korrespondentin in Zürich, analysiert die Schweizer Volksabstimmung und zeigt, warum das Grundeinkommen umstritten ist. Beide Gäste beleuchten die Vor- und Nachteile des Konzepts und diskutieren dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft und das soziale Sicherungssystem.

Aug 15, 2018 • 28min
Wie CRISPR unsere Gene und die Welt verändern kann
Kathrin Zinkant, Biochemikerin und Expertin für CRISPR, diskutiert die revolutionären Möglichkeiten dieser Gentechnik. Sie hebt hervor, wie CRISPR helfen kann, Hunger zu bekämpfen und Krankheiten zu heilen. Dabei thematisiert sie auch die ethischen Herausforderungen und Risiken der Genmanipulation, insbesondere bei der Embryonenbearbeitung. Zinkant erklärt, wie diese Technologie die Pflanzenzüchtung revolutioniert und welche Rolle sie in der Medizin spielt, um genetische Defekte zu korrigieren.

Aug 8, 2018 • 29min
Wieso wir mehr direkte Demokratie brauchen
Heribert Prantl, Mitglied der SZ-Chefredaktion und Leiter des Meinungsressorts, plädiert für mehr direkte Demokratie in Deutschland. Er diskutiert die Herausforderungen und Chancen von Volksentscheiden und die Gefahren von Populismus, der auch positive Facetten haben kann. Prantl betont die Notwendigkeit einer starken politischen Kultur für funktionierende Demokratie und stellt das Projekt Werkstatt Demokratie vor, welches den Dialog zwischen unterschiedlichen Meinungen fördern soll.

Aug 1, 2018 • 29min
Der weite Weg zum Wunschkind
Ulrike Heidenreich, SZ-Redakteurin, hat für ihre Recherche ein deutsches Paar in einer Kinderwunschklinik in Spanien begleitet. Sie spricht über die Hürden, die Paare in Deutschland aufgrund des Embryonenschutzgesetzes erleben. Heidenreich beleuchtet die emotionalen Herausforderungen der Eizellspende und diskutiert die ethischen Fragen, die sich dabei stellen. Zudem erzählt sie von den Erfahrungen der Spenderinnen und der medizinischen Praxis in ausländischen Kliniken. Einblicke in die Labore erweitern das Verständnis über den Beginn des Lebens.

Jul 25, 2018 • 33min
Raubverlage: Angriff auf die Wissenschaft
Till Krause, Redakteur beim SZ-Magazin, und Katrin Langhans, Reporterin für investigative Recherche, beleuchten die finsteren Machenschaften der Raubverlage. Sie diskutieren, wie dubiose Verlage wissenschaftliche Arbeiten ohne angemessene Prüfung veröffentlichen und welche fatalen Folgen das für die Forschung hat. Die beiden Gäste schildern absurde Konferenzen und die emotionalen sowie finanziellen Belastungen junger Wissenschaftler. Zudem wird die Problematik der Einflussnahme auf wissenschaftliche Glaubwürdigkeit und die Rolle manipulativer Studien kritisch analysiert.

Jul 18, 2018 • 30min
Trump und Putin: Zwei Egos unter sich
Stefan Kornelius leitet die Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung und war beim Gipfel in Helsinki vor Ort. Er erklärt die komplexe Beziehung zwischen Trump und Putin und was hinter ihrem scheinbaren Verständnis steckt. Während das Treffen inhaltlich wenig brachte, zeigt Kornelius die geopolitischen Implikationen auf. Er thematisiert Putins Streben nach nationaler Größe und die Herausforderungen durch Sanktionen. Auch die Auswirkungen auf Europa und die zukünftigen Spannungen zwischen Russland und dem Westen werden beleuchtet.


