Das Thema

Raubverlage: Angriff auf die Wissenschaft

Jul 25, 2018
Till Krause, Redakteur beim SZ-Magazin, und Katrin Langhans, Reporterin für investigative Recherche, beleuchten die finsteren Machenschaften der Raubverlage. Sie diskutieren, wie dubiose Verlage wissenschaftliche Arbeiten ohne angemessene Prüfung veröffentlichen und welche fatalen Folgen das für die Forschung hat. Die beiden Gäste schildern absurde Konferenzen und die emotionalen sowie finanziellen Belastungen junger Wissenschaftler. Zudem wird die Problematik der Einflussnahme auf wissenschaftliche Glaubwürdigkeit und die Rolle manipulativer Studien kritisch analysiert.
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Episode notes
INSIGHT

Raubverlage verbreiten minderwertige Studien

  • Studien in Raubverlagen sind oft grottenschlecht, erkennen das Experten schnell.
  • Solche Arbeiten sind für Patienten potenziell gefährlich und unzuverlässig.
INSIGHT

Raubjournale umgehen Qualitätsstandards

  • Raubjournale veröffentlichen ohne echte Peer-Reviews und locken Wissenschaftler mit falschem Wissenschaftlichkeitssiegel.
  • Sie sind oft durch universitären Spam und geringe Einstiegshürden gekennzeichnet.
ANECDOTE

Experiment entlarvt fehlende Prüfung

  • Die Redaktion reichte absichtlich einen grob falschen, erfundenen Artikel bei einem Raubverlag ein.
  • Trotz grober Fehler wurde der Artikel schnell und ohne inhaltliche Prüfung veröffentlicht.
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