Was denkst du denn?

Nora Hespers und Rita Molzberger
undefined
Aug 18, 2017 • 57min

Ich schäme mich für dich!

Wofür wir dieses doofe Gefühl brauchen Bollnow, Otto Friedrich: Über die Ehrfurcht. PDF verfügbar unter www.otto-friedrich-bollnow.de (Datum des letzten Abrufs: 19.09.2017) [Original: 1942] Casimir, Michael J. / Jung, Susanne: "Honor and Dishonor". Connotations of a Socio-symbolic Category in Cross-Cultural Perspective. In: Röttger-Rössler, Birgitt/ Markowitsch, Hans (Hrsg.): Emotions as Bio-cultural Processes. An Interdisciplinary Approach. New York: Springer. 2009 Foucault, Michel: Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. 9. Auflage. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 1991. [Original: Surveiller et punir. La naissance de la prison. 1975.] Scheler, Max: Zur Ethik und Erkenntnislehre. Tod und Fortleben. - Über Scham und Schamgefühl. - Vorbilder und Führer. - Ordo amoris. - Phänomenologie und Erkenntnistheorie. - Lehre von den drei Tatsachen. Schriften aus dem Nachlass, Band 1. Gesammelte Werke, Band 10. Bonn: Bouvier. 2000. [Original: 1933]
undefined
Aug 4, 2017 • 59min

Verhärten kann auch Spaß machen

Von Weichmachervokabeln und Streitkultur Fabian Neidhardt bei "Eine Stunde Talk" mit Sven Preger Die Vielleicht-Ära - Fabian Neidhardt beim TEDex Talk Stuttgart Das Phänomen "Ghosting" (SZ.de vom 09. Juli 2015) Ritas Literaturtipps: Jacques Rancière: Zehn Thesen zur Politik (2008) H-C Koller: Vom Scheitern - Pädagogische Lektüren zeitgenössischer Romane (2013) Gilles Deleuve/Félix Guattari: Rhizom (-> Vielheiten) (1976) Stéphane Hessel: Empört Euch! (2010) Michel Serres: Erfindet Euch neu! (2012)
undefined
Jul 21, 2017 • 55min

Die fiese Schwester von Nietzsche

und Dingprokrastination Eigentlich wollten wir über Minimalismus sprechen, aber da wir beide nachweislich keine Ahnung davon haben, haben wir uns mit unserem Verhältnis zu Dingen beschäftigt. Eine wilde Reise von Design und Kunst. Wir sprechen über die fiese Schwester von Nietzsche, die die Besitztümer ihres Bruders so gnadenlos ausgestellt und vermarktet hat. Von Ritas libidinöser Beziehung zu Stiften, gebatikten (und aufbewahrten) Hosen aus der Teeniezeit, die unverschämterweise auch heute noch passen oder Noras leben als Queen of Chaos und der Idee einer Wall of Nippes, die schreckliche Dekogeschenke nur noch in Form von Fotos aufbewahrt. Und dazu die Frage: Welche Zuschreibungen machen wir Dingen? Warum fällt es uns so schwer, manche Dinge loszulassen? Was daran ist eigentlich Konsum und wann kaufen wir sinnhaft? Und wollen sich Minimalisten der Welt entziehen?
undefined
Jul 7, 2017 • 54min

Das Unglück zurückschlagen

Von Aberglauben und Glück Das fängt ja schon gut an mit der Folge 13 - da vergessen wir glatt uns vorzustellen! Muss an der Zahl liegen! Ein perfekter Anlass, um über Aberglauben zu sprechen. Und wo landen wir? Bei der Frage, ob, wie, wann oder warum wir Glück herstellen wollen oder möchten. Oder eben auch nicht. Denn: Aberglaube versucht in erster Linie, Glück herzustellen, beziehungsweise Unglück abzuwenden. Und natürlich landen wir auch wieder bei dem guten alten Aristoteles. Und der Eudaimonia - den guten Dämonen. Und bei Selbsterhellung. Eine kleine Reise ins Glück - oder das, was wir darunter verstehen. Und weil wir - verflixte Folge 13! - auch noch vergessen haben euch zu sagen, wie und wo ihr uns erreichen könnt, reichen wir das hier nach: Schickt uns euer Feedback gerne via Twitter (@WDDD_Podcast), Facebook, E-Mail (nora (at) wasdenkstdudenn.de oder rita (at) wasdenkstdudenn.de) - und auch im Sendegate sind schon Nachrichten an uns gelandet. Wir freuen uns auf eure Nachrichten!
undefined
Jun 24, 2017 • 57min

Gib dir die Weckschelle!

...oder: Ein Plädoyer für die Buntzone Eine Haltung zu haben, ist gar nicht so einfach. Schon allein körperlich nicht. Aber wie gelangen wir zu einer Haltung? Und wie verwandeln wir Wissen in Taten? Denn mal ehrlich: Jeder von uns weiß, dass Pappbecher nicht so doll gut für die Umwelt sind. Das veranlasst aber trotzdem längst keinen hysterischen Run auf wiederverwendbare Alternativen. Also was hindert uns? Warum lassen wir Gedanken nicht Taten folgen? Und wann tun wir das? Eine Reise vom platonischen Höhlengleichnis zu den Umweltsünden des Alltags.
undefined
Jun 10, 2017 • 54min

Geruch ist Anwesenheit

oder: Der dressierte Mensch Es ist Sommer und ja - es stinkt! Manchmal zumindest. Zum Beispiel in der U-Bahn. Nach menschlichen Ausdünstungen. Oder nach Parfüm, um eben diese zu überdecken. Und ob wir wollen oder nicht - wir nehmen das wahr. Ritas Nachbar benutzt Parfüm zur biologischen Kriegsführung. Gegen Wühlmäuse. Von der Geruchsprobe, die Rita auf ihrer Hand hatte, war sie allerdings nur mäßig begeistert. Ihr seht schon - zu Gerüchen haben wir ein sehr emotionales Verhältnis. Woher das kommt, ob es eine Verpflichtung zur Hygiene gibt und wie wir nett sagen können: Du stinkst! - darüber sprechen wir in dieser Episode.
undefined
May 26, 2017 • 52min

Passivisch grundgetönte Aktivität

...und moralischer Selbstmord Vielleicht geht es euch ähnlich: Wir leben in wirren Zeiten. Und viele Fragen sich gerade: Muss ich da eigentlich was machen? Muss ich aktiv werden? Nicht wenige Menschen beantworten diese Frage gerade mit: JA! Aber was ist mit denen, die keinen Bock haben auf Aktion? Müssten die nicht - nach aktueller Erkenntnislage - auch aktiv werden wollen? Müssen wir alle wollen - um es mal mit "Wir sind Helden" zu sagen? Oder nehmen wir "Die Ärzte: "Es ist nicht deine Schuld, wenn die Welt ist wie sie ist. Es ist nur deine Schuld, wenn sie so bleibt!" Wir sprechen über die Verpflichtung zur Aktivität, die bewusste Entscheidung zu Passivität, unsere Ahnungslosigkeit, wenn es um bestimmte Entscheidungen geht und die Basis: Beratung, Austausch und Kommunikation.
undefined
May 12, 2017 • 44min

(K)ein Urlaub in Vulgarien

...oder die Kunst des Beleidigens Achtung! Dieser Podcast enthält ganz explizit sehr explizite Beleidigungen! Aber wir müssen halt mal drüber reden. Und das Schöne: Beim Thema Schimpfen und Beleidigen sind wir zwei, Rita und Nora, wirklich sehr verschieden. Ich, Nora, bin da eher impulsiv und - ja, ich muss es wohl so sagen - vulgär. Und Rita hat da weniger den Hang zum Beleidigen. Aber warum machen wir das? Warum beleidigen wir und vor allem, warum benutzen wir dabei völlig unreflektiert Worte, die wir in einem ausgeglichenen Gemütszustand niemals verwenden würden? Für Rita übrigens ganz wichtig beim Thema beleidigen und beschimpfen: Wenn dann bitte kontextbasiert und korrekt! Ein großer Spaß mit Raum für Kreativität. Ach, bei der Gelegenheit: Schickt uns doch gerne eure kreativsten Schimpfworte via Mail oder Twitter. Von Rita habe ich im Nachgang noch folgendes gelernt: "Phallogozentristenarsch" - eine schön feminismuszentrierte Beleidigung ;)
undefined
Apr 26, 2017 • 56min

Ein Eimer voller Krabben

...von Regeln und Regelbrüchen Wir sind ja alle sehr darum bemüht, die Regeln einzuhalten. Welche auch immer das sein mögen. Der Fußballspieler Ansgar Brinkmann ist dagegen eher berühmt und berüchtigt dafür, Regeln zu brechen. Dabei hat er nicht nur die Gabe, sich dabei über sich selbst zu amüsieren. Die Storys erheitern auch ein größeres Publikum. Seine Trainer und Teamkollegen waren hingegen nicht immer so amused über seine Eskapaden. Wir fragen uns in Episode 8, warum wir eigentlich manchen Menschen - gerne Promis - den Regelbruch zugestehen, ja sie sogar dafür feiern! Regeln, die wir nie brechen würden. Oder für die ein Freund sogar ordentlich auf die Mütze bekommen würde. Und wir stellen uns die Frage nach dem Erwachsenwerden. Werden wir alle langweilige Spießer, wenn wir uns an die Regeln halten? Und können Regeln auch erwachsen gebrochen werden - oder vernünftig? Zitiert haben wir übrigens aus folgendem Buch: "Ansgar Brinkmann - Wenn ich du wäre, wäre ich lieber ich" | Autor: Peter Schultz | Werkstattverlag
undefined
Apr 14, 2017 • 48min

Ein unheimliches Gespenst

...von Urbild, Abbild und Vorbild Wenn wir uns bilden, machen wir das natürlich nicht ausschließlich im geistigen Sinne. Bildung existiert auch im optischen Sinne. Wir entwerfen oder entwickeln ein Bild von uns, das wir nach außen tragen. Und das, obwohl wir permanent mit einer falschen Vorstellung unseres Selbst herumlaufen. Schließlich sehen wir uns im Spiegel immer falschherum. Unser Abbild ist also eh nie das, was andere von uns wahrnehmen. Da stellt sich auch die Frage, wie weit wir bei dieser Bilddung unseres optischen Selbst überhaupt gehen dürfen. Sind Schönheitsoperationen eine Form von Bildung? Und dann haben wir festgestellt, dass wir beide auch noch eine Art "Bildstörung" mit uns herumschleppen. Viel Spaß bei unserem erkenntnistheoretischen Weg durch den optischen Teil der Bildung. Ging natürlich auch diesmal nicht ohne Nietzsche...

The AI-powered Podcast Player

Save insights by tapping your headphones, chat with episodes, discover the best highlights - and more!
App store bannerPlay store banner
Get the app