Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
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Dec 15, 2023 • 13min

Nahostkrieg: Wie Deutschland versucht, Geiseln zu befreien

Am 7. Oktober hat die Hamas mehr als 240 Geiseln aus Israel in den Gazastreifen verschleppt. Inzwischen sind mehr als 100 Geiseln frei. Auch weil sich in einem Keller unter dem Auswärtigen Amt in Berlin ein besonderer Kreis trifft, der über ihre Freilassung verhandelt. Über die geheime Arbeit des Krisenstabs “Besondere Lagen” geht es in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Investigativ-Journalist Georg Mascolo, der bis 2022 den Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung geleitet hat, gibt Einblicke in die Bemühungen, die Geiseln zu befreien - und spricht darüber, ob Deutschland erpressbar ist. Zu den noch in Gefangenschaft verbliebenen Geiseln sagt er: Die Verhandlungen werden immer schwerer - auch weil es inzwischen vor allem Männer im wehrfähigen Alter sind. Zum Weiterlesen Das Porträt von Ahmed al-Dschaber lesen Sie hier. Weitere Nachrichten: Bundestag verabschiedet Haushalt, EU will Beitrittsverhandlungen mit Ukraine beginnen. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Leonardo Kahn, Christina Lopinski, Lars Langenau Produktion: Benjamin Markthaler Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Dec 14, 2023 • 13min

EU-Gipfel zur Ukraine: Ungarn gegen 26

Unmittelbar vor dem EU-Gipfel hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban seinen Widerstand gegen eine Entscheidung für die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine bekräftigt. "Es geht hier nicht um einen Handel. Es geht hier nicht um einen Deal", sagte er in Brüssel. Ungarn stehe für Prinzipien. Man habe sieben Vorbedingungen gesetzt und selbst nach der Analyse der EU-Kommission seien drei davon zuletzt nicht erfüllt gewesen. Deswegen gebe es derzeit nichts zu diskutieren. Da stehen "26 gegen ein Land", sagt SZ-Brüssel-Korrespondent Hubert Wetzel. Dies sei für Orban "ein wunderbarer Hebel, seine Interessen in der EU durchzusetzen". Orban habe sich seine Zustimmung zu Sanktionen gegen Russland und zu allen Statements pro Ukraine "immer abkaufen lassen". Es "wäre ein verheerendes Signal", sagt Wetzel weiter, wenn Orban den Gipfel an dieser Frage scheitern lasse. Aber immerhin gebe es bei der Unterstützung der angegriffenen Ukraine auch andere Wege. Weitere Nachrichten: EU-Lieferketten-Gesetz, Putin bleibt auf Kriegskurs, Elektronische Patientenakte kommt. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Reuters Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Dec 13, 2023 • 13min

Kürzen und Sparen: Wie die Ampel den Haushalt 2024 stemmen will

Mitte November hatte das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil zur Schuldenbremsen dafür gesorgt, dass der Ampel-Regierung viele Milliarden Euro fehlen – für den Bundeshaushalt 2024 sind es konkret 17 Milliarden. Bei einer Pressekonferenz im Kanzleramt haben Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) am Mittwochmittag präsentiert, wie der kommende Haushalt nun aufgestellt werden soll. Demnach hat sich die Regierung dagegen entschieden, eine "Notlage" zu erklären und so die Schuldenbremse noch einmal auszusetzen. Die finanzielle Lücke soll vor allem durch Kürzungen und Einsparungen, aber auch durch verschiedene neue Einnahmen geschlossen werden. Wo genau gekürzt und gespart werden soll und was dieser offenbar hart erkämpfte Kompromiss für die weitere Zusammenarbeit der Ampel-Parteien bedeutet, erklärt in dieser Folge Paul-Anton Krüger aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ. Zum Weiterhören: Hier geht es zur neuesten Folge des Podcast "Wirecard: 1,9 Milliarden Lügen". Weitere Nachrichten: Abschlusserklärung der COP 28, lebenslange Haft für Täter von Ratingen Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über: phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Dec 12, 2023 • 13min

Machtwechsel in Polen: Was kann Tusk erreichen?

Zwei Monate ist die Parlamentswahl in Polen inzwischen her. Aber erst jetzt ist der Wahlsieger Donald Tusk von der liberal-konservativen Partei “Bürgerplattform” auch offiziell Regierungschef. Die abgewählte Regierung der PiS hatte nämlich mit allerlei Tricks den Machtwechsel hinausgezögert.Tusk hat jetzt vor allem zwei große Aufgaben: Er muss ein sehr gespaltenes Land einen und die illiberale Reformen seiner Vorgänger rückgängig machen. Zum Beispiel die Justizreform, die die Unabhängigkeit der polnischen Gerichte untergraben hat. Die SZ-Polen-Korrespondentin Viktoria Großmann sagt, dass das zwar schwierig wird – aber dass sich Tusk darauf auch schon seit Jahren vorbereitet hat. Schicken Sie uns Ihre Sprachnachricht als Sprachmemo für unsere Jahresrückblickssendung und sagen Sie uns: Was hat Ihnen im vergangenen Jahr Hoffnung gemacht? Wir freuen uns auf Ihre Mail an: podcast@sz.de Zum Weiterlesen und -hören Den Text zum Investoren-Einstieg bei der DFL finden Sie hier. Weitere Nachrichten: Tandler zu Haftstrafe verurteilt, COP 28 geht in Verlängerung. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Tami Holderried Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Wirtualna Polska (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Dec 11, 2023 • 12min

Weltklimakonferenz: Das laute Schweigen der Opec

Die Weltklimakonferenz in Dubai neigt sich ihrem Ende entgegen - und bislang ist unklar, ob es überhaupt Ergebnisse geben wird. Zentrales Thema der COP 28 - und ein wichtiger Schritt in Richtung 1,5 Grad Ziel - ist der Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Doch nicht alle Anwesenden sind damit einverstanden. Die Opec-Staaten, die von der Erdölförderung immens profitieren, stellen sich quer. "Wir sind jetzt heute an einem Punkt angelangt, wo hier gar nichts mehr vorwärts geht", sagt Michael Bauchmüller. In dieser Folge von "Auf den Punkt" spricht der SZ-Redakteur, der die Entwicklungen in Dubai vor Ort verfolgt, über den Verlauf der diesjährigen COP. Gleichzeitig zeichnet er ein ernüchterndes Bild. Auch Länder des globalen Südens hadern mit der Vorstellung, aus fossilen Energieträgern auszusteigen, weil es ihren Fortschritt behindern würde. Weitere Nachrichten: Selenskij reist nach Washington, FDP will trotz Haushaltsstreit in Regierung bleiben, CDU stellt ersten Entwurf für neues Grundsatzprogramm vor. Schicken Sie uns Ihre Sprachnachricht für unsere Jahresrückblickssendung und sagen Sie uns: Was hat Ihnen im vergangenen Jahr Hoffnung gemacht? Wir freuen uns auf Ihre Mail an: podcast@sz.de Den Link zu unserem Sportpodcast finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Christina Lopinski, Johannes Korsche Produktion: Imanuael Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über ARD
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Dec 9, 2023 • 30min

Am Wochenende: Pisa-Studie: “Das eigentliche Problem in Deutschland heißt Armut”

Die Ergebnisse der Pisa-Studie haben in der vergangenen Woche ein großes Echo ausgelöst: So schlecht haben die deutschen Schülerinnen und Schüler noch nie abgeschlossen. Nicht mal beim Pisa-Schock in den 2000er Jahren. Welche Gründe gibt es dafür - und vor allem: Was würde zu einer besseren Bildung in Deutschland führen? Darüber spricht Bob Blume in dieser Folge von “Auf den Punkt – am Wochenende”. Er ist Gymnasiallehrer für Deutsch, Englisch und Geschichte sowie Bildungsinfluencer mit einem SWR-Podcast zu Bildungsthemen. Er sagt: Das eigentliche Problem im deutschen Bildungssystem sei Armut. Wie kann die Bildung in Deutschland besser werden? Zum Weiterlesen und -hören Die “Auf den Punkt”-Folge zur Einstufung der AfD in Sachsen-Anhalt als “gesichert rechtsextremistisch” hören Sie hier. Das Interview mit Keith Richards lesen Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 8.12.2023 um 16:30 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Christina Lopinski Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über tagesschau, phoenix, @ICRCPresident (X), Welt Nachrichtensender, Washington Post.
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Dec 8, 2023 • 13min

SPD-Parteitag: Über Politik im Krisenmodus

Die SPD trifft sich zum Parteitag in Berlin – und es gibt viel zu besprechen. Nicht nur das Haushaltschaos, auch die sinkenden Zustimmungswerte beschäftigen die Partei. 2021, als Olaf Scholz Kanzler wurde, war die SPD noch stärkste Kraft. Davon kann sie heute nur noch träumen. Wie geht es weiter für eine Partei im Krisenmodus? In dieser Folge spricht Claudia Walther, Vorsitzende der SPD Köln, über Sozialkürzungen, Asylpolitik und die Zusammenarbeit aller Demokraten gegen die AfD. Vom Parteitag erhofft sie sich ein "dringend benötigtes Aufbruchsignal", denn ihr sei klar: so kann es nicht weitergehen. Das ganze Gespräch hören Sie bei "Auf den Punkt". Schicken Sie uns Ihre Sprachnachricht als Sprachmemo für unsere Jahresrückblickssendung und sagen Sie uns: Was hat Ihnen im vergangenen Jahr Hoffnung gemacht? Wir freuen uns auf Ihre Mail an: podcast@sz.de Weitere Nachrichten: GDL-Bahnstreik, AfD-Sachsen als rechtsextrem eingestuft, neue Anklage gegen Hunter Biden, Krisenmodus Wort des Jahres. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Christina Lopinski, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über SPD
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Dec 7, 2023 • 14min

Zwei Jahre Ampel: Halbzeit oder Endzeit?

Am 7. Dezember 2021, vor genau zwei Jahren, haben SPD, Grüne und FDP ihren Koalitionsvertrag unterzeichnet. Einen Tag später hat der Bundestag Olaf Scholz als neuen Bundeskanzler gewählt. Wären es normale Zeiten, würde man jetzt also sagen: Halbzeit für dieses Kabinett. Doch nach Corona, Ukraine-Krieg und Energiekrise steckt die aktuelle Bundesregierung jetzt in einem massiven Hausshaltsstreit. Hält die Koalition also noch bis Ende 2025? Und wie hat sich Bundeskanzler Scholz bisher im Amt geschlagen? Darüber spricht in dieser Folge Nico Richter, Leiter des Berliner Büros der SZ. Weitere Nachrichten: EuGH und die Schufa, Krankschreibung per Telefon erlaubt Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag
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Dec 6, 2023 • 13min

Verschleierte Bilanzen: Was hinter der Pleite der Signa Holding steckt

Seit vergangener Woche steht es fest: Die Signa Holding des österreichischen Unternehmers und Milliardärs René Benko ist pleite. Die Signa ist ein Immobilien- und Handelsunternehmen, unter dessen Dach Benko mehrere hundert Unterfirmen versammelt hat. Ihm gehören unter anderem die Kaufhäuser von Galeria Karstadt Kaufhof, das KaDeWe in Berlin, ein Luxushotel in Österreich und das Chrysler Building in New York. Er hat laufend in große Bauprojekte investiert, wie den Elbtower in Hamburg, dessen Fertigstellung nun vorerst auf Eis liegt. Die Signa-Gruppe hält auch Anteile an Medien, zum Beispiel an der Kronen-Zeitung in Österreich. Der Konzern hatte zuletzt einen Bruttovermögenswert von 27 Milliarden Euro angegeben und Benko stand auf der "Forbes"-Liste der reichsten Menschen der Welt auf Platz 425. Doch heute hat die Signa Schulden in Milliardenhöhe. Es gibt eine Liste mit 273 Gläubigern, denen Benko Geld schuldet, darunter Prominente wie der österreichische Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ). Wieso ist die Signa in die Insolvenz gestürzt? Und wie hat Benko die Holding eigentlich so groß gemacht? Das erklärt in dieser Folge von "Auf den Punkt" Cathrin Kahlweit, die Österreich-Korrespondentin der SZ. Weitere Nachrichten: Bundesregierung überprüft Zeitplan für die Kindergrundsicherung, Klage wegen mutmaßlichen Impfschadens abgewiesen Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Christina Lopinski, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Youtube (WDR).
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Dec 5, 2023 • 12min

Pisa-Bildungsstudie: Achtung, Ihre Zukunft ist gefährdet

Die Ergebnisse der Pisa-Bildungsstudie sind da – und sie sehen für deutsche Schülerinnen und Schüler nicht gut aus. Ihre Kompetenzen in den Basisfächern sind bundesweit gesunken – vor allem in Mathematik tun sich die 15-Jährigen zunehmend schwer. Gründe dafür gibt es einige: die Schulschließungen während der Pandemie, aber auch dass immer mehrSchülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in deutschen Schulen lernen und dort nicht die Unterstützung bekommen, die sie bräuchten. In dieser Folge spricht Bildungsexpertin Lilith Volkert aus dem SZ-Politikressort über die Ergebnisse der Studie und die Langzeitfolgen von Corona im Bildungssektor. Es sei höchste Zeit, die Förderprogramme wieder aus den Schubladen zu holen, ansonsten, so Volkert, heißt es für deutsche Schülerinnen und Schüler: "Achtung, Ihre Zukunft ist gefährdet." Das ganze Gespräch hören Sie bei "Auf den Punkt". Volkerts Text zu der Bildungsmisere finden Sie HIER und ihren Kommentar dazu HIER. Weitere Nachrichten: Israelische Armee dringt in den Süden des Gazastreifens vor, CO2-Emmissionen steigen weiter Den Text zur Wahl der Miss Nicaragua zur Miss Universe finden Sie HIER. Schicken Sie uns Ihre Sprachnachricht für unsere Jahresrückblickssendung und sagen Sie uns: Was hat Ihnen im vergangenen Jahr Hoffnung gemacht? Wir freuen uns auf Ihre Mail an: podcast@sz.de Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Franziska von Malsen, Christina Lopinski Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Franziska von Malsen, Christina Lopinski Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix

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