

Auf den Punkt
Süddeutsche Zeitung
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Jan 3, 2024 • 12min
Tod eines Hamas-Führers: Wie reagiert die Hisbollah?
Am Dienstagabend wurde bei einer Explosion in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut Saleh al-Arouri getötet, stellvertretender Leiter des Hamas-Politbüros und Gründer der Kassam-Brigaden, des militärischen Arms der Hamas. Kurz nach seinem Tod gab die Hamas bekannt, al-Arouri sei bei einem "zionistischen Angriff in Beirut zum Märtyrer" geworden. Das israelische Militär hat das nicht kommentiert, aber mehrere israelische Minister haben den Anschlag als Erfolg gefeiert.
Dahieh, der Vorort südlich von Beirut, in dem al-Arouri getötet wurde, gilt als eine Hochburg der schiitischen Hisbollah. Die "Partei Gottes", so ihr Name auf Deutsch, hat als Partei und Miliz großen Einfluss im Libanon. Ihr erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels. Direkt nach dem Anschlag hat die Hisbollah Vergeltung angekündigt. Auf internationaler Ebene ist die Sorge groß, dass der Gaza-Krieg sich nun auf die gesamte Region ausweiten könnte.
Über die Hintergründe des Anschlags und die Rolle der libanesischen Hisbollah im Gaza-Krieg spricht in dieser Folge von "Auf den Punkt" Bernd Dörries, SZ-Korrespondent für den Nahen Osten und Nordafrika mit Sitz in Kairo.
Zum Weiterhören:
Hier geht es zur neuesten Folge des SZ-Podcasts "München persönlich".
Weitere Nachrichten: menschlicher Fehler war Grund für Flugzeugkollision in Tokio, keine Entwarnung für deutsche Hochwassergebiete
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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Jan 2, 2024 • 12min
Ursachen für das Hochwasser: An der "Schnellstraße für Tiefdruckgebiete"
Wer gerade Bilder aus Norddeutschland ansieht, der sieht vor allem: Wasser. Insbesondere in Niedersachsen, NRW und Sachsen-Anhalt regnete es rund um Weihnachten so viel, dass viele Flüsse über die Ufer getreten und riesige Gebiete überflutet sind. Und: Noch ist kein Ende in Sicht. Denn es soll weiter regnen, laut dem Deutschen Wetterdienst mindestens bis Donnerstagnacht.
An jedem einzelnen Tag müsse es dabei gar nicht wahnsinnig viel regnen, sagt Felix Hütten, stellvertretender Leiter der SZ-Wissensredaktion. “Aber dadurch, dass es wirklich über Tage hinweg passiert, kann der Boden irgendwann diese Wassermassen gar nicht mehr richtig aufnehmen.” Im Podcast spricht er über die Ursachen der aktuellen Hochwasserlage und drängende Aufgaben für die Zukunft.
Weitere Nachrichten: Flugzeugunglück und Erdbeben in Japan, Luftangriffe auf die Ukraine
Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Léonardo Kahn, Lars Langenau
Produktion: Jakob Arnu
Zusätzliches Audiomaterial über dpa
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Dec 30, 2023 • 3min
Podcast-Tipp: Dämon – Der Exorzist aus dem Internet
Ein selbsternannter Exorzist namens Nature23 verspricht jungen Frauen, sie von ihren 'Dämonen' zu befreien, und zieht eine wachsende Anhängerschaft an. Reporter Marvin Ku konfrontiert die gefährlichen Rituale und die schweren Vorwürfe gegen ihn. Die Erkundung führt zu rätselhaften Krankheiten und einem Tabu der Kirche. Mutige Frauen setzen sich für ihre Rechte ein, und die Frage bleibt: Wem kann man überhaupt noch glauben?

Dec 27, 2023 • 50min
Jahresrückblick 2023: “Krise für Krise betrachten und die Nerven nicht verlieren”
Krieg in der Ukraine und in Nahost, Haushaltskrise der Ampel-Regierung sowie schwere Unwetter und Naturkatastrophen: 2023 wird als besonderes Krisenjahr in die Geschichte eingehen. Wir sprechen über die wichtigsten Themen des Jahres, was wir daraus lernen können und was uns trotz allem Hoffnung machen kann, für das neue Jahr 2024.
Moderation, Redaktion: Tami Holderried
Redaktion: Léonardo Kahn, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Benjamin Markthaler
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Dec 22, 2023 • 12min
Einsam an Weihnachten? Das kann helfen
Weihnachten ist das Fest der Liebsten. Zumindest heißt es das immer: in Filmen, in Büchern, in der Werbung - überall sieht man da festlich gedeckte lange Tafeln und strahlend glückliche Familien. Aber für viele Menschen ist Weihnachten vor allem: ein Tag, an dem sie einsam sind. Weil sie eben nicht mit der Familie oder Freunden feiern können - oder wollen. Laut einer Erhebung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention ist jeder vierte Deutsche einsam.
Was tun, wenn an Weihnachten die Einsamkeit zu drückend erscheint? Darüber spricht Eveline Harder in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Die 82-Jährige engagiert sich seit Jahren bei “Silbernetz”, einer Telefonhotline für einsame Menschen ab 60 Jahren.
Zum Weiterlesen:
Über Eveline Harder ist ein Artikel im SZ-Magazin erschienen, Sie lesen ihn hier.
Falls Sie von Einsamkeit betroffen sind und Hilfe suchen: Die bundesweite Telefonseelsorge erreichen Sie unter 0800 1110111. Das “Silbernetz” in Berlin unter 0800 4 70 80 90 und unter diesen Link.
Weitere Nachrichten: Tschechien ruft nach den Morden in Prag Staatstrauer aus
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Christina Lopinski, Lars Langenau
Produktion: Jakob Arnu
Zusätzliches Audiomaterial über Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Dec 21, 2023 • 14min
Corona und das Fest: Worauf man jetzt achten sollte
Mehr als jeder Zehnte leidet laut Robert-Koch-Institut aktuell an einer Atemwegserkrankung. Experten sprechen von einer Dreifach-Welle: Corona, Grippe und das RS-Virus. Und dazu kommen ja noch die ganz normalen Erkältungen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat dazu aufgerufen, Corona wieder ernster zu nehmen – und an die Auffrischungsimpfung erinnert. Aber für wen gilt das? Und: Wie kann man sich jetzt verhalten, damit man an Weihnachten niemanden ansteckt? Christina Berndt, SZ-Corona-Expertin, gibt Antworten – und sagt, dass Dreifach-Wellen, wie sie Deutschland gerade erlebt, in Zukunft normal sein könnten.
Zum Weiterhören
Die Serie “Dämon - Der Exorzist aus dem Internet” finden Sie hier.
Weitere Nachrichten: Europäischer Gerichtshof urteilt zu Kartellvorwurf gegen Fifa und Uefa, Nawalny seit zwei Wochen vermisst
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Christina Lopinski, Nadja Schlüter
Produktion: Annika Bingger
Zusätzliches Audiomaterial über Deutschlandfunk.
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Dec 20, 2023 • 13min
Asylrecht: Wie der EU-Pakt wirken wird
Zehn Jahre hat es gedauert, nun sind sie sich in der Europäischen Union einig: das Asylgesetz wird reformiert - und zwar grundlegend. Im Zentrum steht die Begrenzung irregulärer Migration. Außerdem soll die Verteilung von Flüchtenden in Zukunft anders geregelt und Abschiebungen in Drittstaaten vereinfacht werden. Ein Zeichen europäischer Handlungsfähigkeit, oder doch ein Einknicken gegenüber den starken rechten Kräften in Europa?
Ein bisschen von beidem, findet SZ-Brüssel-Korrespondent Hubert Wetzel, der die geplanten Auffanglager mit Transitbereichen in Flughäfen vergleicht. In dieser Folge spricht er außerdem über die Genfer Flüchtlingskonvention und Verantwortung. Das ganze Gespräch hören Sie bei "Auf den Punkt".
Unseren Recherche-Podcast "Das Thema" über Analphabetismus in Deutschland finden Sie HIER.
Weitere Nachrichten: Trump darf in Colorado nicht antreten, Verhandlungen über neue Waffenruhe in Nahost, Sparpläne der Bundesregierung.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Christina Lopinski, Franziska von Malsen
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über X und ARD
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Dec 19, 2023 • 13min
Eskalation im Roten Meer: Eine weitere Front im Nahost-Konflikt
Seit Wochen greifen die jemenitischen Huthis immer wieder Handelsschiffe im Roten Meer an. Die von Iran unterstützte Miliz will so Druck auf Israel und die internationale Gemeinschaft ausüben und erreichen, dass der israelische Militäreinsatz in Gaza beendet wird.
Vier der fünf größten Container-Reedereien der Welt haben wegen der Eskalation beschlossen, aktuell keine Schiffe mehr über die Route durch das Rote Meer zu schicken. Die ist allerdings enorm wichtig für den Welthandel: Über diesen kürzesten Weg zwischen Europa und Asien, durch die Meerenge von Bab Al-Mandab und den Suezkanal werden zwölf Prozent des weltweiten Handelsvolumens und etwa 30 Prozent des Containerverkehrs verschifft.
Am Montag war US-Verteidigungsminister Lloyd Austin in Israel und hat angekündigt, dass die USA von nun an eine multinationale maritime Sicherheitsallianz anführen werden, die die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten soll. "Irans Unterstützung der Huthi-Attacken auf Handelsschiffe müsse aufhören", so Austin.
Über das neue Engagement der USA in der Region und die Hintergründe der Angriffe im Roten Meer spricht in dieser Folge von "Auf den Punkt" Stefan Kornelius, Leiter des SZ-Politik-Ressorts.
Weitere Nachrichten: Bundestagswahl in Berlin muss zum Teil wiederholt werden, Vulkanausbruch in Island
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Lars Langenau, Christina Lopinski
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über Voice of America und New York Post.
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Dec 18, 2023 • 13min
Bauernproteste: Sind Landwirte die Fußabtreter der Nation?
Aus Protest gegen die geplante Streichung von Steuervergünstigungen haben Tausende Landwirte am Montag gegen die Ampelregierung mobil gemacht. "Wir nehmen das nicht hin", rief Bauernpräsident Joachim Rukwied bei einer Kundgebung in Berlin. Ein Aus für Regelungen zu Agrardiesel und für die Kfz-Steuerbefreiung sei "eine Kampfansage", die man annehme.
Die Bauern protestieren zu Recht, sagt Michael Bauchmüller, Agrarexperte der Berliner SZ-Redaktion. "Die Landwirte sind ohnehin schon die Gekniffenen, das sieht man auch am massiven Höfe-Sterben der vergangenen Jahre." Da aber auch Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) Verständnis für den Unmut äußert und weitere Beratungen in der Koalition in Aussicht stellt, sei das letzte Wort nicht gesprochen, glaubt Bauchmüller.
Wir freuen uns sehr über Sprachnachrichten von Ihnen. Segen Sie uns, was Ihnen 2023 Hoffnung gemacht hat. Bitte senden Sie uns die an podcast@sz.de.
Weitere Nachrichten: EU eröffnet Verfahren gegen X, AfD stellt Oberbürgermeister im sächsischen Pirna, Vatikan erlaubt Segnung homosexueller Paare.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Nadja Schlüter, Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
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Dec 16, 2023 • 27min
Am Wochenende: CO2-Speicherung: Mit Technik gegen die Klimakrise?
Auf der diesjährigen Weltklimakonferenz, der COP28 in Dubai, haben mehr als hundert der fast 200 teilnehmenden Staaten gefordert, dass die Weltgemeinschaft den Ausstieg aus Kohle, Gas und Öl beschließt. Ganz so weit ist es nicht gekommen, aber es gibt einen Kompromiss: Die Staaten verpflichten sich zum "Übergang weg von fossilen Energieträgern". Das Ziel lautet, bis 2050 netto null Emissionen zu erreichen. Das ist – nach Einschätzung vieler Experten – mehr, als die meisten erwartet hatten.
Allerdings haben vor allem jene Staaten den Kompromiss ausgehandelt, die selbst große Mengen an fossilen Energieträgern fördern – etwa Dubai, das Gastgeberland der COP. Außerdem haben sie erreicht, dass eine bestimmte Technologie mit in die Abschlusserklärung aufgenommen wurde: das sogenannte "Carbon Capture and Storage", kurz CCS.
Damit soll CO2 aus Emissionen herausgefiltert und anschließend sicher gelagert werden. So würde es gar nicht erst in die Atmosphäre gelangen – und die CO2-Emissionen lägen bei netto null. Klimaforscher setzen auf ähnliche Lösungen, die sogar für negative Emissionen sorgen sollen: Technologien, die CO2 von schon getätigten Emissionen aus der Atmosphäre saugen und sie auf diese Weise rückgängig machen.
In diesen Bereichen wird aktuell viel geforscht. Warum wir CO2-Filterung und -Speicherung in Zukunft dringend brauchen, warum sie uns aber auch nicht von der Notwendigkeit befreien werden, die CO2-Emissionen drastisch zurückzufahren, das erklärt in dieser Folge von "Auf den Punkt am Wochenende" die Wissenschaftlerin Jessica Strefler. Sie leitet am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung das Team für "Carbon Management".
Zum Weiterlesen:
Hier geht es zum SZ-Text über die Möglichkeiten, auf dem Mond oder dem Mars zu leben.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 15.12.2023 um 18 Uhr.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über DW News, NBC News, Reuters, AFP Deutschland und The White House.
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