

Die Geldfrage
Dezernat Zukunft
Die Geldfrage – Der Podcast des Dezernat Zukunft
„Die Geldfrage“ beginnt dort, wo Polit-Talkshows meist enden – bei den entscheidenden Fragen rund ums Geld. Wir erklären, kommentieren und ordnen ein: Wie finanziert sich der Staat? Wofür gibt er wie viel aus?
Klar, verständlich und auf den Punkt. Für alle, die Finanzpolitik wollen.
Ein Podcast vom Dezernat Zukunft. Für Fragen oder Feedback schreibt an info@dezernatzukunft.org
„Die Geldfrage“ beginnt dort, wo Polit-Talkshows meist enden – bei den entscheidenden Fragen rund ums Geld. Wir erklären, kommentieren und ordnen ein: Wie finanziert sich der Staat? Wofür gibt er wie viel aus?
Klar, verständlich und auf den Punkt. Für alle, die Finanzpolitik wollen.
Ein Podcast vom Dezernat Zukunft. Für Fragen oder Feedback schreibt an info@dezernatzukunft.org
Episodes
Mentioned books

Mar 31, 2026 • 23min
Clusterfuck Wohnungspolitik
Jedes Jahr gibt der Staat rund 30 Milliarden Euro für Wohnen aus und trotzdem wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Wie passt das zusammen?Darüber spricht Philippa Sigl-Glöckner mit Sara Schulte. Gemeinsam klären sie, wie die deutsche Wohnungspolitik heute funktioniert, warum ein Großteil der Mittel gar nicht in neuen Wohnraum fließt und wie politische Entscheidungen der 2000er Jahre die aktuelle Lage geprägt haben.Das Wichtigste:Rund 80 Prozent der staatlichen Ausgaben fließen in die Subjektförderung – also in Wohngeld und die Übernahme von Mieten. Nur 20 Prozent bleiben für die Objektförderung, welche Bau, Erwerb und Modernisierung von Wohnraum unterstützt.Bis Anfang der 2000er Jahre war das Verhältnis von Subjekt- und Objektförderung noch umgekehrt. Seitdem wurde der soziale Wohnungsbau stark zurückgefahren, während die Hartz-Reformen mit den Kosten der Unterkunft ein neues Instrument der Subjektförderung schufen.Wenn der Staat Wohnkosten übernimmt, treibt das die Mieten weiter nach oben – besonders in ohnehin angespannten Wohnungsmärkten. So fördert man sich in eine wohnpolitische Zwickmühle.Eine Reduktion der Subjektförderung ist nicht ohne Weiteres möglich. Echte Entlastung lässt sich nur langfristig erreichen: Es braucht höhere Investitionen in den Wohnungsbau, auch wenn das kurzfristig zusätzliche Mittel erfordert.Zum Nachlesen:Hier der erwähnte Artikel der Zeit über die StudieStudie des Dezernat Zukunft „Eine kurze Fiskalgeschichte der deutschen Wohnungspolitik“Der Bundeshaushaltsmonitor des Dezernat Zukunft

Mar 27, 2026 • 28min
Klingbeils Reformrede und warum schnelles Sparen nicht funktioniert
Lars Klingbeil hat bei der Bertelsmann Stiftung eine vielbeachtete Rede gehalten, über Reformen, den schwächelnden Arbeitsmarkt und den Bundeshaushalt. Philippa Sigl-Glöckner und Dr. Florian Schuster-Johnson rechnen die Reformvorschläge einmal durch.Beim Arbeitsmarkt macht Klingbeil konkrete Vorschläge:Ehegattensplitting abschaffen, Transferentzugsraten reformieren, mehr Anreize für Erwerbstätigkeit. Aber ab 2028 fehlen jährlich 60 bis 70 Milliarden Euro, und von den 76 Milliarden, über die der Bund noch frei verfügen kann, geht schon die Hälfte für Unternehmenssubventionen drauf. Was bleibt für Bildung, Kitas, Infrastruktur?Ob Mehrwertsteuer, Schuldenbremse oder neues Wirtschaftsmodell: Diese Folge zeigt, warum kurzfristige Lösungen das Problem oft vergrößern und was wirklich helfen würde.Das Wichtigste:Klingbeils Rede enthält echte Arbeitsmarktansätze –Ehegattensplitting abschaffen, Transferentzugsraten reformieren –, aber die Frage, in welche Jobs die Menschen gehen sollen, bleibt offen.Ab 2028 fehlen jährlich 60–70 Milliarden Euro im Bundeshaushalt – eine historisch einmalige Lücke, die sich weder durch Rasenmäherkürzen noch durch eine Mehrwertsteuererhöhung nachhaltig schließenlässt.Von den 76 Milliarden Euro disponiblem Spielraum fließt bereits über die Hälfte in Unternehmenssubventionen, vor allem Strompreishilfen – für Bildung, Kitas und Integrationskurse bleibt kaum Raum.Echter Haushaltsausgleich braucht mindestens fünf bis zehn Jahre: Subventionen strukturell abbauen, gleichzeitig in Menschen investieren, auch wenn das kurzfristig erst Geld kostet.Österreich zeigt, wie eine Reform der Schuldenbremse hin zu einem mittelfristigen Finanzpfad nach EU-Vorbild funktionieren kann – und Deutschland könnte davon lernen.Zum Nachlesen/Nachhören:Der erwähnte Geldbrief des Dezernat Zukunft zur Mehrwertsteuer „Droht jetzt die Mehrwertsteuererhöhung?“Die Rede von Lars Klingbeil bei der Bertelsmann StiftungDer Bundeshaushaltsmonitor ist ab 31.03. auf https://dezernatzukunft.org zu finden.

Mar 6, 2026 • 30min
Inflationsschock durch Iran-Krieg?
Droht der Welt die nächste Energiekrise? Nach dem US-Angriff auf den Iran ist die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Flüssiggas – faktisch geschlossen. Tanker fahren kaum noch durch die Meerenge, weil Versicherer den Schutz für Schiffe ausgesetzt haben. Gleichzeitig hat der Iran eine zentrale LNG-Anlage in Katar getroffen.Philippa Sigl-Glöckner spricht mit Janek Steitz darüber, was diese Eskalation für die globalen Energiemärkte bedeutet – und wann auch in Deutschland die Preise steigen.Das Wichtigste:Da die globalen LNG-Märkte kaum Überkapazitäten haben, ist der Gaspreis deutlich empfindlicher: Er stieg in der letzten Woche um etwa 50 Prozent, während der Ölpreis um etwa 20 Prozent zulegte.Besonders betroffen ist Asien, das den Großteil des LNG aus der Golfregion importiert. Jetzt entsteht ein globales Wettbieten um alternative Gaslieferungen.Deutschlands Gasspeicher sind aktuell nur zu 20 Prozent gefüllt. Dass das Gas kurzfristig knapp wird, ist dennoch unwahrscheinlich – nicht zuletzt aufgrund des milden Wetters.Infolge der Energiekrise könnte vieles teurer werden: Je nach Dauer des Krieges droht dem Euro-Raum ein Inflationsschock von bis zu 2 Prozentpunkten.Zum Nachlesen:Studie des Dezernat Zukunft „Europe’s Trump Cards“Geldbrief des Dezernat Zukunft „US-Iran-Krieg– Inflationsschock in der EU von 2 Prozentpunkten möglich“Faktenblatt zur Straße von Hormus der IEAGuardian-Artikel über die SchiffsversichererArtikel von History Today „The First Tanker War with Iran”Übersicht GasspeicherDie in der Folge erwähnte Schriftliche Anfrage an die Bundesregierung

Feb 20, 2026 • 55min
Europas Trümpfe gegen Trump
In der 30. Folge von „Die Geldfrage“ diskutiert Philippa Sigl-Glöckner mit ihren Kollegen Janek Steitz und Dr. Maximilian Paleschke über die Machtposition Europas. Während die USA unter Trump 2.0 oft als übermächtig wahrgenommen werden, zeigt unsere Analyse: Europa hat handfeste Hebel – von der Energieversorgung bis hin zu kritischen Industriekomponenten.Das Wichtigste:Kein zweites Russland-Szenario: Die Abhängigkeit von US-Flüssiggas (LNG) ist nicht mit der früheren Abhängigkeit von russischem Pipeline-Gas vergleichbar. Der globale Markt wird liquider und flexibler, was Europa ermöglicht, im Notfall leichter auf Alternativen auszuweichen.Industrielle Abhängigkeiten: Europa hält technologische Schlüsselpositionen. Ein Beispiel sind Gasturbinen von Siemens Energy, die für den Ausbau amerikanischer KI-Rechenzentren unverzichtbar sind. Exportbeschränkungen könnten dort massiven wirtschaftlichen Schaden anrichten, der die Kosten für Europa bei weitem übersteigt.Die Macht der Märkte: US-Tech-Giganten hängen stark von den Gewinnen ab, die sie in Europa machen. Da diese Unternehmen einen massiven Anteil an den Rentensparplänen (401k) der US-Bevölkerung ausmachen, würde eine restriktive europäische Position direkt die Altersvorsorge amerikanischer Wähler:innen treffen.Strategische Vorbereitung: Um diese Trümpfe gegen Trump auszuspielen, muss Europa das „Anti-Coercion Instrument“ (ACI) schärfen. Die Mitgliedstaaten müssen jetzt klären, wie sie entstehende Lasten teilen, damit nationales Klein-Klein die europäische Handlungsfähigkeit im Ernstfall nicht blockiert.Zum Nachlesen:Studie des Dezernat Zukunft: Europe’s Trump CardsGeldbrief: Europas Trümpfe gegen Trump

Feb 6, 2026 • 38min
Kanonen, Butter und Schulden: Wer bezahlt die Aufrüstung?
Fast jeder dritte Euro im Bundeshaushalt könnte bald in die Verteidigung fließen. Wer zahlt das und was bedeutet das für Schulden, Steuern und Sozialausgaben? Philippa Sigl-Glöckner spricht mit Prof. Dr. Christoph Trebesch vom IfW Kiel darüber, wie Aufrüstung und Kriege seit 1870 finanziert wurden.Das Wichtigste:Historisch werden Aufrüstungsphasen selten durch Kürzungen bei Sozialausgaben finanziert – sondern kurzfristig über Schulden.Mittel- und langfristig führt dies zu erheblichen Steuererhöhungen, wobei vor allem Einkommen- und Konsumsteuern steigen – gezielte „Reichensteuern“ spielen nur eine kleine Rolle.Anders als im Krieg hat Aufrüstung in Friedenszeiten nur einen geringen Effekt auf Konsum und Inflation.Entscheidend für die Tragfähigkeit hoher Verteidigungsausgaben bleibt langfristig das Wirtschaftswachstum – und damit Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation.Zum Nachlesen:Studie von Johannes Marzian & Prof. Dr. Christoph Trebesch „Guns and Butter: The Fiscal Consequences of Rearmament and War”

Jan 28, 2026 • 32min
5-Milliarden-Euro-Chance für den Sozialstaat
Die Vorschläge zur Sozialstaatsreform liegen auf dem Tisch. Sie können bis zu 5 Milliarden Euro Spielraum im Haushalt bringen. Philippa Sigl-Glöckner und Saskia Gottschalk schauen genau hin: Wo könnte der Vorschlag Arbeitsanreize setzen, wo entstehen Probleme und wie steht der öffentliche Haushalt unterm Strich da?Das Wichtigste:Die Sozialstaatskommission schlägt vor, mehrere Leistungen zu einer einheitlichen Grundsicherung zusammenzuführen und die Anrechnungsregeln zu vereinfachen, sodass sich Mehrarbeit bei höheren Einkommen spürbar lohnt.Das aktuelle Zusammenspiel aus Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag führt zu Fehlanreizen, bei denen Menschen trotz höherem Einkommen am Ende weniger Geld haben können, was die Reform gezielt beenden soll.Die Reform könnte 100.000 bis 150.000 zusätzliche Vollzeitäquivalente schaffen und jährliche Mehreinnahmen von rund vier bis fünf Milliarden Euro bringen.Studien zeigen, dass Investitionen in Qualifizierung, Kinderbetreuung und individuelle Unterstützung entscheidend sind, um mehr Menschen dauerhaft in Arbeit zu bringen.Zum Nachlesen:Studie des Dezernat Zukunft zu den Vorschlägen der Sozialstaatskommission „5 Milliarden Spielraum im Sozialstaat gewinnen“

Jan 15, 2026 • 34min
Was tun bei Nullwachstum? Lehren aus bisherigen Industrie-Turnarounds
Deutschland steckt wirtschaftlich fest, geprägt durch eine schwache Investition und eine rückläufige Industrieproduktion. Kann Deutschland der industrielle Turnaround gelingen? In dieser Folge sprechen PhilippaSigl-Glöckner und Dr. Maximilian Paleschke über die aktuellen BIP-Zahlen und drei internationale Fallstudien: den südkoreanischen Schiffbau, die schwedische Stahlindustrie und die US-Autoindustrie. Sie zeigen, unter welchen Bedingungen industrielle Comebacks gelingen können und warum sie selten sind.Das Wichtigste:Das leichte BIP-Wachstum von 0,2 Prozent wird vom Konsum getragen, während Investitionen und insbesondere Maschineninvestitionen weiter zurückgehen.Historische Beispiele zeigen, dass vollständige industrielle Comebacks aus bestehenden Industrien extrem selten sind und meist nur unter sehr spezifischen Bedingungen gelingen.Erfolgreiche Turnarounds beruhen auf technologischem Vorsprung und hoher Produktivität.In allen untersuchten Fällen spielte der Staat eine zentrale Rolle, allerdings mit sehr unterschiedlichen Instrumenten von strategischer Koordination bis hin zu harter Konsolidierung.Zum Nachlesen/-schauen:Studie des Dezernat Zukunft: "Comeback Deutschland? Industrie-Turnarounds und was wir von ihnen lernen können"Lars Klingbeil bei der DIW 100 Lecture: Rede und VideoPressekonferenz Statistisches Bundesamt, Januar 2026

Dec 19, 2025 • 28min
Jahresrückblick 2025
Philippa Sigl-Glöckner und Dr. Florian Schuster-Johnson ziehen Bilanz. Entlang von sechs Statistiken schauen die beiden auf ein turbulentes Jahr zurück. Drei Zahlen zeigen, wie ernst die Lage für Industrie, Staatshaushalt und Bildung ist. Drei weitere machen deutlich, dass politisches Handeln wirken kann.Die Geldfrage entsteht mit viel Zeit, Recherche und Sorgfalt, um komplexe Finanzthemen für euch verständlich und Geldflüsse sichtbar zu machen. Wenn ihr diese Arbeit und den Podcast unterstützen möchtet, freuen wir uns sehr über eine Spende an das Dezernat Zukunft. Das Wichtigste:Der Verlust von rund 100.000 Industriearbeitsplätzen zeigt, dass das deutsche Export- und Wachstumsmodell strukturell an seine Grenzen gestoßen ist und nicht einfach zurückkehren wird.Der Gestaltungsspielraum im Bundeshaushalt geht verloren, weil spätestens in den 2030er Jahren nahezu alle Mittel durch gesetzliche Verpflichtungen gebunden sind.Wenn ein Drittel der Neuntklässler den Mindeststandard in Mathematik verfehlt, wird Bildung um Engpass für Innovation, Produktivität und künftigen Wohlstand.Das Infrastruktur-Sondervermögen markiert einen fiskalpolitischen Wendepunkt, dessen Erfolg davon abhängt, ob Investitionen pragmatisch priorisiert werden.Der Jobturbo belegt, dass ein aktivierender Sozialstaat mit Beratung, Sprachförderung und Vermittlung zu den wirksamsten Instrumenten effektiver Wirtschaftspolitik gehört.Zum Nachlesen/Nachhören:Die erwähnte Studie zur KI-ForschungBildungstrend 2024Artikel der tagesschau zum wachsenden Anteil der Erneuerbaren Energien am deutschen StrommixZeit-Artikel über den Erfolg des JobturbosDie erwähnte Studie zur Wirkung des Jobturbos im deutschen ArbeitsmarktArtikel des Tagesspiegel zum Verlust von 100.000 IndustriejobsIAB-Stellungnahme zu Veränderungen am deutschen ArbeitsmarktUnsere Folge mit der Chefin des Jobcenter München, Annette Farrenkopf

Dec 12, 2025 • 24min
Deswegen ist Bahnfahren so teuer
Der Bund gibt Geld an die Bahn, fordert Dividende und zahlt diese dann wieder als Zuschuss – ein teurer Kreisverkehr. Philippa Sigl-Glöckner, Niklas Illenseer und Dr. Vera Huwe zerlegen die komplexen Finanzströme bei der Deutschen Bahn zwischen Kernhaushalt, Sondervermögen und Trassenpreisen.Das Wichtigste:Lediglich 20 Prozent aller Bahntickets werden zum regulären Preis verkauft, da die Nachfrage im Fernverkehr ohne Rabatte zu gering wäre.Deutschland leistet sich einen teuren Sonderweg in Europa, indem es versucht, die vollen Kosten der Infrastruktur über hohe Trassenpreise auf die Nutzer umzulegen.Die bisherige Finanzierung über Eigenkapitalerhöhungen hat die Finanzierung der Bahn verteuert, da auf dieses Kapital eine Rendite erwirtschaftet werden musste.Das neue Sondervermögen stellt zwar für 2026 rund 19 Milliarden Euro bereit, bietet aber keine Planungssicherheit über das Jahr 2029 hinaus.Statt der aktuellen "Stop-and-Go-Finanzierung" wäre ein langfristiger Eisenbahnfonds nach Schweizer Vorbild die effizientere Lösung für eine verlässliche Infrastruktur.Zum Nachlesen:Unser Geldbrief „Warum Bahnfahren noch teurer wird“Unsere Studie „Entgleist: Wie eine intransparente und komplexe Finanzierungsstruktur die Kosten der Schiene in dieHöhe treibt“

Dec 4, 2025 • 47min
Was bringt Menschen in Arbeit? Gespräch mit der Chefin des Jobcenters München
Wer bekommt Bürgergeld und wie läuft die Arbeit in einem Jobcenter ab? Philippa Sigl-Glöckner spricht mit Annette Farrenkopf, Leiterin des Jobcenters München, über Menschen ohne Erwerbsarbeit: Es geht darum wer wie mitwirken muss und die Erkenntnis, das jeder Fall seine eigene Geschichte hat, die weit über statistische Merkmale hinaus geht.Das Wichtigste:Viele Menschen, die Bürgergeld beziehen, arbeiten bereits, doch wegen hoher Wohn- und Lebenshaltungskosten reicht ihr Einkommen oft nicht zum Leben.Sprachkurse und Qualifizierungen sind entscheidend, um Jobs zu finden und die Abhängigkeit von Transfers zu senken.Hohe Transferentzugsraten (Einkommen, dass auf Transfers angerechnet wird) führen dazu, dass sich Mehrarbeit für viele finanziell oft wenig lohnt.Jede erfolgreiche Integration in Arbeit spart viel Geld, denn 100.000 Bürgergeld-Empfänger weniger entlasten den Staatshaushalt um rund 3 Milliarden Euro pro Jahr.Zum Nachlesen/Nachhören:Zur Reform der Transferentzugsraten und Verbesserung der ErwerbsanreizeUnsere Folge mit Prof. Dr. Andreas Peichl


