

Klassik für Taktlose
Die Presse
In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Episodes
Mentioned books

Sep 21, 2023 • 35min
Stephen Gould zum Gedenken
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen Stephen Goulds:
Wagner: „Siegfried“
mit Gerhard Siegel (Mime)
Orchester der Bayreuther Festspiele - Christian Thielemann
Beethoven: 9. Symphonie
Atlanta Symphony Orchestra & Chorus - Donals Runnicles
Wagner: „Tristan und Isolde“
mit Nina Stemme (Isolde)
RSO Berlin - Marek Janowski
Strauss: „Die Frau ohne Schatten“
Orchester der Wiener Staatsoper - Christian Thielemann
Wagner: „Die Walküre“
mit Anja Kampe (Sieglinde)
Staatskapelle Dresde - Christian Thielemann
Arnold Schönberg: Gurre.Lieder
Staatskapelle Dresden - Christian Thielemann
E. W. Korngold: „Prayer“
Brucknerorchester Linz - Caspar Richter

Sep 14, 2023 • 49min
Wer war eigentlich Carl Maria von Weber?
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen
Der Freischütz
Karl Chr. Kohn, Chor der Deutschen Oper Berlin, Berliner Philharmoniker - Joseph Keilberth
Klarinettenkonzert Nr. 1
Benny Goodman, Chicago Symphony Orchestra - Jean Martinon
Symphonie Nr. 1
WDR-Orchester - Erich Kleiber
Konzertstück op. 79
Klaviersonate Nr. 1
Claudio Arrau, Philharmonia Orchestra - A. Galiera
Aufforderung zum Tanz (orch. Berlioz)
Philharmonia Orchestra - Herbert von Karajan

Sep 9, 2023 • 51min
Klassik für Taktlose: Warum „Bohemian Rhapsody“ eine meisterhafte Komposition ist
Der „Presse“-Klassikkritiker analysiert eine der außergewöhnlichsten Rocknummern – und ist hörbar begeistert: Waren Queen gar echte Klassik-Profis?
Eine extravagante Mischung aus Hardrock und Opernparodie servierten Queen 1975 in ihrem 6-minütigen Hit „Bohemian Rhapsody“, der bis heute viele Menschen zu gewagten spätabendlichen Stimmmanövern animiert. Steckt ein ausgeklügelter musikalischer Masterplan hinter diesem außergewöhnlichen Stück (denn der Begriff „Song“ trifft es nicht)? Durchaus möglich, meint Wilhelm Sinkovicz, der mit Katrin Nussmayr in dieser Podcast-Folge die legendäre Queen-Aufnahme analysiert und dabei erstaunliche Parallelen zu mehr oder weniger bekannten Stücken der Musikgeschichte findet.
Nicht nur was die musikalische Struktur angeht, gibt es bei „Bohemian Rhapsody“ einiges zu untersuchen. Auch textlich steckt diese Rhapsodie voller Geheimnisse, die wir hier zu ergründen versuchen. Was hat Scaramouche mit einem Fandango zu schaffen, was Galileo mit Figaro – und wurde bei Queen gar aus einem „Halleluja!“ ein „Bismillah?“ Steckt eine tiefere Bedeutung hinter den vielen Metaphern oder stimmt es, wenn Freddie Mercury singt, dass „nothing really matters“? Mamma mia, let me go!
Zu hören sind, neben „Bohemian Rhapsody“ natürlich, Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
C. Monteverdi: La giovinetta piante (aus: „Madrigalbuch Nr. 3)
Le Nuove Músiche (Brillant Classics)
G. F. Händel: Der Messias
Academy & Chorus of St. Martin in the Fields - N. Marriner (Decca)
P. Mascagni: Cavalleria rusticana
Giuseppe di Stefano, Orchester der Mailänder Scala - T. Serafin (EMI)
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.

Sep 7, 2023 • 59min
Erich Leinsdorf: Aus der Josefstadt nach New York
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Alben
(Dirigent: Erich Leinsdorf, Label: RCA, wo nicht anders angegeben):
Erich Leinsdorf. Milestones (Intense Media)
Mozart: Sämtliche Symphonien. Royal Philharmonic. (DG)
Wagner: Die Walküre. George London. London Symphony Orchestra
Verdi: Macbeth. Leonard Warren. Leonie Rysanek. Orchester der New Yorker Met
Puccini: Madame Butterfly. Leontyne Price. Rosalind Elias. RCA Orchester.
Korngold: Die tote Stadt. Hermann Prey. Münchner Rundfunkorchester
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6. Boston Symphony Orchestra
Beethoven: Symphonie Nr. 9. Boston Symphony Orchestra
Igor Strawinsky: Der Feuervogel. (Sheffield Lab)
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Aug 31, 2023 • 39min
Max Reger? „Ich halte ihn für ein Genie“, meinte Arnold Schönberg...
Nehmen wir das zum Anlaß, uns im „Musiksalon“ mit dem einst viel gespielten, heute halb vergessenen Komponisten zu beschäftigen: Wer war Reger? welche Geheimnisse birgt seine Musik?
Mit Ausschnitten aus dem Gedenk-Album „Aus meinem Tagebuch. Bildnis eines romantischen Meisters.“ (Warner Classics) und „Max Reger. Orchester-Edition“ (Deutsche Grammopon).
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Aug 26, 2023 • 34min
Klassik für Taktlose: Schräg, schräger, „moderne Musik“
Was man über atonale Musik wissen muss – und warum diese Epoche musikalisch wichtiger war, als wir oft glauben.
Es war ein vergleichsweise kurzes Zeitalter in der Musikgeschichte: Das atonale, in dem alles uncool war, was sich dem bewährten Dur-Moll-System unterwarf. Soll heißen: Die Komponisten taten, was sie wollten. Und schufen musikalisches Kritzikratzi. Oder?
Über schräge Klänge und ihren Sinn sprechen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in ihrer neuesten Folge von „Klassik für Taktlose“. Dabei ergründen sie auch, wie die Komponisten der Avantgarde überhaupt auf die Idee kamen, Melodien zu schreiben, die nirgends hinführen, und Harmonien, die keine sind. Wie Arnold Schönberg dem Chaos ein System gab – und Alban Berg dem Ganzen einen Zweck. Dabei geht es auch um diese wichtigen Fragen: Ab wann klingt etwas „Falsches“ wieder schön? Kann man einen Zwölfton-Akkord spielen, indem man sich aufs Klavier setzt? Und was wäre die Dusch-Szene in „Psycho“ ohne atonale Musik?
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Franz Schreker: „Der ferne Klang
“Deutsches Symphonieorchester Berlin - Christoph Eschenbach (DG)
Richard Strauss: „Elektra“
Staatskapelle Dresden - Karl Böhm (DG)
Arnold Schönberg: Klavierstücke op. 19
Glenn Gould (Sony)
Alban Berg: Violinkonzert 2. Satz
Henryk Szeryng - Symphonieorchester des Bayer. Rundf. - Rafael Kubelik (DG)
Alban Berg: „Lulu“
Dietrich Fischer-Dieskau - Orchester der Dt. Oper Berlin - Karl Böhm
Alban Berg: „Wozzeck“
London Symphony Orchestra - Antal Dorati (Maestoso)
Arnold Schönberg: Variationen für Orchester op. 31
Berliner Philharmoniker - Herbert von Karajan (DG)
György Ligeti: Atmosphères
Berliner Philharmoniker Jonathan Nott (Warner)
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.

Aug 24, 2023 • 47min
Mozarts aufregender Weg zur großen Symphonie
Die Aufnahmen, die zu hören sind, stellen eine Verbeugung vor einem der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts dar, dem 1938 ins Exil getriebenen Wiener Erich Leinsdorf.
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Aug 17, 2023 • 34min
Salzburgs Erfolgsgarant heißt nicht Mozart, sondern Martinů
Mit ihren Opernpremieren hatten die Festspiele heuer wenig Glück. Einzige Ausnahme: Das Flüchtlingsdrama „Griechische Passion“ von Bohuslav Martinů empfand das Publikum als beeindruckend und bewegend. Die Frage „Wer war Bohuslav Martinu?“ versucht der akt
Mit ihren Opernpremieren hatten die Festspiele heuer wenig Glück. Einzige Ausnahme: Das Flüchtlingsdrama „Griechische Passion“ von Bohuslav Martinů empfand das Publikum als beeindruckend und bewegend. Die Frage „Wer war Bohuslav Martinu?“ versucht der aktuelle Musiksalon zu beantworten.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Werken Martinůs:
„Griechische Tragödie“
Chor der Grazer Oper Grazer Philharmoniker Dirk Kaftan (Oehms)
„Der Schatten“ - Ballettmusik
Sinfonia Varsovia - Ian Hobson (Toccata Classics)
Streichquartett Nr. 2
Kocian Quartett (Praga Digitals)
Quartett für Klarinette, Horn, Violoncello und Trommel H 139
V. Mares, V. Klanská, V. Koci, David Rehor (Harmonia Mundi)
Doppelkonzert für Klavier, zwei Streichorchester und Pauken
Tschechische Philharmonie - Karel Sejna (Supraphon)
Die Fresken des Piero della Francesca
Royal Philharmonic - Rafael Kubelik (EMI)
„Julietta“
Juanita Lascarro, Kurt Streit
Frankfurter Museumsorchester - Sebastian WEigle (Oehms)
Symphonie Nr. 1
BBC Symphony Orchestra - Jiri Belohlavek (Onyx)

Aug 12, 2023 • 41min
Klassik für Taktlose: Woran man Barock-Musik erkennt
Von Cembalo-Gezirpe und den allerersten „Schlagern“: Über die Musik von Bach, Händel & Co.
Eine Erkenntnis dieser Podcastfolge über die Musik des Barock: So weit weg von einem klassischen Schlagzeug-Bass-Gitarre-Rocksong ist das, was Bach, Händel, Vivaldi und Monteverdi komponiert haben, auf gewisse Weise gar nicht. Warum der Rock im Barock schon vorweggenommen wurde, ist nur eine Frage, der sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz diesmal stellen. Daneben geht es auch darum, wie im Barock die musikalischen Regeln geschaffen wurden, die bis heute gelten, wie eine Musik zugleich als überladen gelten und dabei ganz reduziert sein kann – und wie die älteste Oper klingt, die heute noch gespielt wird. Außerdem hören wir uns genau an, woran man Barock-Musik erkennen kann: Das typische Cembalo-Gezirpe ist ein, aber nicht der einzige Hinweis.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
J. S. Bach (nach A. Vivaldi): Concerto für vier Cembali (Karl Richter Münchner Bachorchester, DG)
Frank Martin: Petite Symphonie concertante (Orchestre de la Suisse romande, Ernest Ansermet, Decca)
Claudio Monteverdi: „Orfeo“ (Alice Coote, Emanuelle Haim, EMI)
G. F. Händel: „Ariodante“. Annes Sofie von Otter, Les Musiciens du Louvre - Marc Minkowski (DG)
J. S. Bach: Orchestersuite Nr. 3 & Brandenburgisches Konzert Nr. 6, Musica antiqua Köln (DG)
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.

Aug 10, 2023 • 53min
Musikalische Wetterkapriolen
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Joseph Haydn: Die Jahreszeiten
Gundula Janowitz, Peter Schreier, Martti Talvela
Singverein, Wiener Symphoniker - Karl Böhm (DG)
Hans Pfitzner: Die Rose vom Liebesgarten
Orchester der Oper Chemnitz - Frank Biermann (cpo)
Arnold Schönberg: Gurrelieder
Hans Hotter
Dt. Symphonieorchester - Riccardo Chailly (Decca)
Joseph Marx: Eine Herbstsymphonie
Philharmonisches Orchester Graz - Johannes Wildner (cpo)
Hans Werner Henze: Elegie für junge Liebende
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks - H. W. Henze (DG)
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