Klassik für Taktlose

Die Presse
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Nov 4, 2023 • 47min

Klassik für Taktlose: Warum man Taylor Swift als Komponistin ernst nehmen muss

Was passiert, wenn ein Klassikkritiker Taylor Swifts Songwriting analysiert? Und was hatten Mozart, Schubert und Prokofieff mit dem derzeit größten Popstar zu tun? Wird Wilhelm Sinkovicz jetzt gar noch zum Swiftie? Von Katrin Nussmayr zu einer näheren Betrachtung der Musik von Popstar Taylor Swift animiert, muss er jedenfalls feststellen, dass es sich hierbei um "handwerklich perfekt gemachte" Arrangements handelt. Was die Kompositionen der 33-Jährigen mit klassischer Musik zu tun haben? Auf den ersten Blick nicht viel, auf den zweiten gibt es aber doch einige spannende Verbindungen: Also widmen sich Nussmayr und Sinkovicz in dieser Folge ihres Podcasts dem Popstar der Stunde. Und erörtern unter anderem, was Taylor Swifts Songwriting - sehr entfernt, aber vielleicht doch - mit den antiken Tragödien von Sophokles zu tun hat, welche „Eras“ Franz Schubert so hatte und ob es die "Bridge" – jenen Bestandteil eines Popsongs, den zu komponieren Swift perfektioniert hat – auch in der Klassik gibt. Swift-"Vorläufer" aus früheren Jahrhunderten lassen sich übrigens einige ausmachen. Nicht nur, dass Taylor Swift mit ihrer "Love Story", in der sie Romeo und Julia ein Happy End verpasst, in einer alten Tradition steht: Wer hätte gedacht, dass das fröhliche Liebhaber-Verschleißen, das sie in "Blank Space" besingt, schon in Mozarts "Don Giovanni" eine Arie inspirierte?
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Nov 2, 2023 • 34min

Bach als Meister der Leichten Muse

Der Thomaskantor hat auch Unterhaltungsmusik komponiert Im Musiksalon führt Wilhelm Sinkovicz diesmal in die bunte Welt von Bachs Orchestersuiten. Die musikalischen "Illustrationen" stammen aus der Aufnahme, die der Concentus musicus unter Nikolaus Harnoncourt in den Sechzigerjahren herausgebracht hat. Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter [www.diepresse.com/podcast] (https://www.diepresse.com/podcast/?utm_source=podigee&utm_medium=podcastshownotes) Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Oct 26, 2023 • 49min

Allerseelen ist immer: So klingt die Apokalypse!

In Zeiten wie diesen braucht es keine Totengedenktage, um an die Letzten Dinge erinnert zu werden. In gewisser Weise ist alle Tage Allerseelen. Grund genug, sich einmal den furchterregendsten Vertonungen der katholischen Totenmesse zuzuwenden. Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen: Heinrich Ignaz Franz Biber Requiem A-Dur Amsterdam Baroque Choir & Orchestra - Ton Koopman (Erato) Carl Heinrich Biber Requiem Concerto Stella matutina, Johannes Hämmerle (Fra Bernardo) Michael Haydn: Requiem c-Moll Cantemus - Deutsche Kammerphilharmonie- Werner Erhardt (Capriccio) J. Haydn: Streichquartett f-Moll op. 20/5 Hagen Quartett (UMG) Luigi Cherubini: Requiem c-Moll Ambrosian Singers, New Philharmonia Orchestra - Riccardo Muti (EMI) Luigi Cherubini: Requiem d-Moll Prager Philharmoniker und Chor - Igor Markevitch (DG) Hector Berlioz: Requiem Boston Symphony Orchestra & Chorus - Charles Munch (RCA) Giuseppe Verdi: Requiem Wiener Singverein, Berliner Philharmoniker - Herbert von Karajan (DG) Benjamin Britten. War Requiem Galina Wischnewskaja. Bach Choir, London Symphony Orchestra - Benjamin Britten (Decca) Alban Berg: Violinkonzert Henryk Szeryng - Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks; Rafael Kubelik (DG) Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Oct 21, 2023 • 30min

Klassik für Taktlose: Wo die „Star Wars“-Musik wirklich herkommt

Für seine Filmmusik hat sich John Williams einiges von früheren Komponisten abgeschaut: Eine Spurensuche in einer weit entfernten Galaxie. Das Imperium hat seinen Marsch, die Rebellen haben ihre Fanfare, selbst der Todesstern hat einen bestimmten Klang: Die Leitmotive der „Star Wars“-Filmmusik gehören zu den einprägsamsten Kompositionen der Welt. Und doch sind sie zum Teil deutlich von früheren Melodien inspiriert – oder soll man gar sagen: abgekupfert? Gemeinsam mit dem „Presse“-Filmkritiker Andrey Arnold gehen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge den versteckten Einflüssen in John Williams’ „Star Wars“-Musik nach. Und erkunden, was die Gefühle zwischen Han und Leia mit einem alten Schlager zu tun haben, was der Wüstenplanet Tatooine mit Igor Strawinsky zu tun hat – und warum Darth Vader womöglich vom Mars kommt. Zumindest musikalisch betrachtet. Zu hören sind Ausschnitte aus dem „Star Wars“-Soundtrack von John Williams und aus folgenden Aufnahmen: Erich Wolfgang Korngold: „Kings Row“ National Philharmonic Orchestra, Charles Gerhardt (Kemdisc) A. v. Zemlinsky: Lyrische Symphonie Berliner Philharmoniker, Lorin Maazel (DG) G. Holst: Die Planeten Wr. Philharmoniker, H. v. Karajan (Decca) I. Strawinsky: Le Sacre du printemps Berliner Philharmoniker, H. v. Karajan (DG) Hans May: Ein Lied geht um die Welt Joseph Schmidt Salonorchester (Parnass) „Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag. Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.
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Oct 19, 2023 • 35min

40 Jahre "Musica Juventutis“

Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen: Loris Tjeknavorian: Violinkonzert Emmanuel Tjeknavorian - RSO Frankfurt, Pablo Gonzales (Berlin Classics) Johannes Brahms: Violinkonzert - 3. Satz Julian Rachlin - BRSO, Mariss Jansons (Warner) Doppelkonzert - 2. Satz Gidon Kremer, Clemens Hagen - Concertgebouw Orchester, N. Harnoncourt (Teldec) „Wie Melodien zieht es“ op. 105/1 Julia Hagen, Annika Treutler (Hännsler) B. Moser/I. Leybach: „La traviata“-Fantasie Barbara Moser (Gramola) Joseph Marx: „Hat dich die Liebe berührt“ Angelika Kirchschlager, Anthony Spiri (cpo) Henri Marteau: Klarinettenquintett Andreas Schablas, Marteau Quartett (Solo Musica) W. A. Mozart Rondo in C-Dur KV 373 Birgit Kolar, Kärntner Symphonieorchester (birgit-kolar.com) Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll op. 34 Till Fellner, Belcea Quartett (Alpha Classics) Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Oct 12, 2023 • 48min

Sergej Prokofieff, die schillerndste Figur der musikalischen Moderne

Zum 70. Todestag des Komponisten gibt man in österreichischen Theatern die Operngroteske ,, Die Liebe zu den drei Orangen“ und das Ballett ,,Romeo und Julia“, die Suite daraus erklingt demnächst in Baden und die Philharmoniker haben in ihr nächstes Konzert-Programm die Fünfte Sinfonie aufgenommen. Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Oct 7, 2023 • 56min

Klassik für Taktlose: Gilt Filmmusik als Klassik?

Ist es Kunst oder schnöde Gebrauchsmusik, was in Filmen wie „Jurassic Park“ und „Der weiße Hai“ erst für die richtige Wirkung sorgt? Zu Gast im Studio: Filmkritiker Andrey Arnold. „Das klingt ja wie Filmmusik . . .“ Ein Satz, den Komponisten klassischer Musik nicht gerne hören. Dabei erzielt kaum eine Musik eine solche Wirkung. Also widmen sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge den Klängen von John Williams, Hans Zimmer und Co. – und haben sich dafür einen Gast geholt, der sich damit auch wirklich auskennt: Andrey Arnold, Filmkritiker der „Presse“. Schnöde Gebrauchsmusik oder Kunstwerke von symphonischer Qualität? Zwischen vielen Hörproben – von „Harry Potter“ zu den „Simpsons“, von Erich Wolfgang Korngold zu Trent Reznor, von „Escape from New York“ zu „Oppenheimer“ – geht es um die umstrittenen Verbindungen zwischen Filmmusik und Klassik, um geschickt Geklautes und das ewige Match zwischen Regisseuren und Komponisten. Und es wird besprochen, warum Richard Wagner – wie an so vielem – auch an einem wesentlichen Aspekt der „Star Wars“-Filmmusik Schuld ist, warum eine Filmfirma Arnold Schönberg einst den sprichwörtlichen Vogel gezeigt hat und wie in „Der weiße Hai“ Versatzstücke von Bruckner, Dvořák und Strawinky so genial kombiniert wurden, dass man beim Zuhören schon Angst vor tiefen Gewässern bekommt. Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen: Richard Strauss: Also sprach Zarathustra (Berliner Philharmoniker, Karl Böhm) Anton Bruckner: 9. Symphonie (Wr. Philharmoniker, Carl Schuricht) Gustav Mahler: 5. Symphonie (NY Philharmonic, Bruno Walter) Hanns Eisler: Kuhle Wampe (Kabarett-Orchester Berlin, H. Eisler) R. Wagner „Das Rheingold“ (Berliner Philharmoniker, H. v. Karajan) Und aus den Filmen „Jurassic Park“, „Escape from New York“, „Der weiße Hai“, „Harry Potter“, „Die Simpsons“, Tim Burtons „Batman”, „The Girl with the Dragon Tattoo”, “Oppenheimer”. Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.
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Oct 5, 2023 • 46min

Béla Bartók - Ein tönendes Komponistenporträt

Vom Revoluzzer zum Grandseigneur der Moderne Zu hören sind Ausschnitte aus der Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte mit Géza Anda und dem Berliner Rundfunkorchester unter Ferenc Fricsay. (DG) Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter [www.diepresse.com/podcast] (https://www.diepresse.com/podcast/?utm_source=podigee&utm_medium=podcastshownotes) Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Sep 28, 2023 • 44min

Grand Opera, wienerisch. Auf den Spuren von Carl Goldmark.

Auf den Spuren von Carl Goldmark. Carl Who? Der Brahms-Zeitgenosse war mit seiner Oper »Die Königin von Saba« einer der meistgespielten Komponisten der Ringstraßen-Epoche. Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten war seinem Nachruhm ein jähes Ende gesetzt – eine »Renaissance« gab es nie! Bis heute vermisst man seinen Namen auf den Programmzetteln der Opernhäuser und Konzertsäle. Die Geschichte eines Mauerblümchens aus dem ungarischen Kesthely am Plattensee, das zum Weltstar wurde, dann aber wieder der Vergessenheit anheimfiel. **Mit Beispielen aus folgenden Aufnahmen: ** Suite für Violine und Klavier I Ulf Wallin, Bruno Canino (cpo) Streichquartett B-Dur op. 8 Haydn Quartett (Gramola) Konzertouvertüre »Sakuntala« Bamberger Symphoniker – Fabrice Bollon (cpo) Die Königin von Saba Katarina Hebelková, Nuttoporn Thommathi, Irma Mihelic, Karoly Szemer´dey - Chor des Theaters Freiburg Philharmonisches Orchester Freiburg; Fabrice Bollon (cpo) *Leo Slezak, Tenor Symphonie Nr. 1 Es-Dur (»Ländliche Hochzeit«) New York Philharmonic (CBS) Violinkonzert Nathan Milstein, Philharmonia Orchestra – Harry Blech (EMI) Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter [www.diepresse.com/podcast] (https://www.diepresse.com/podcast/?utm_source=podigee&utm_medium=podcastshownotes) Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Sep 23, 2023 • 55min

Die vielen Gesichter des Gioacchino Rossini

Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen: Streichersonaten. Academy of St. Martin in the Fields - Neville Marriner (Philips) Tempesta aus „La Cenerentola“ Orchestra del Teatro Comunale Bologna - Riccardo Chailly (Decca) Ouvertüren zu „Der Barbier von Sevilla“ und „Wilhelm Tell“ Chicago Symphony Orchestra - Fritz Reiner (RCA) Rendezvous de Chasse Budapest Festival Orchestra - Ivan Fischer (Channel Classics) Stabat mater Catherine Malfitano, Orchester des Maggio musical - Riccardo Muti Petite Messe solenelle Lucia Popp, King’s College Choir, K & M Labeque - Stephen Cleobury Péchés de Vieillesse Stefan Irmer (MDG) Alessandro Maaragnoni, Ars Cantica - Marco Berrini (Naxos) Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.

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