

Klassik für Taktlose
Die Presse
In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Episodes
Mentioned books

Feb 15, 2024 • 32min
Die Geheimnisse von Mahlers Vierter Symphonie
Die Themen der Symphonie klingen tatsächlich wie Kinderlieder, was damit geschieht, verweist allerdings in tief-, ja abgründige Regionen. Sogar die Erzählungen vom „Himmlischen Leben“, mit denen die Symphonie schließt, lassen erschreckend grausame Untertöne hören.
Ausschnitte aus dem Werk aus der 1961 entstandenen Aufnahme durch das Philharmonia Orchestra unter Otto Klemperer. Das Sopransolo singt Elisabeth Schwarzkopf. Und eine kurze Passage aus seinem Werk spielt sogar Gustav Mahler selbst am Klavier!

Feb 8, 2024 • 49min
Auf Deutsch ist Oper am schönsten!
Dann lässt sich Oper wie ein Fernsehkrimi „konsumieren“. Nur mit schöneren Melodien. Wer’s nicht glaubt, sollte hören, was Wilhelm Sinkovicz im aktuellen„Musiksalon“ an Aufnahmen präsentiert: Puccini und Verdi, Mussorgsky und Smetana auf Deutsch – dafür im Gegenzug einmal sogar Wagner auf Italienisch!
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen
Puccini: „La Bohème“ - Lucia Popp, Franciso Araiza – Stefan Soltesz (EMI)
Verdi: „Otello“ – Lauritz Melchior (EMI)
Puccini: „Das Mädchen aus dem goldenen Westen“ – Gerda Scheyrer, Paul Schöffler – Argeo Quadri (ORF)
Richard Wagner: „Die Meistersinger von Nürnberg“ – Giuseppe Taddei – Lovro von Matacic (RAI Turin)
Offenbach. „Hoffmanns Erzählungen“ – Waldemar Kmentt, Wiener Staatsopernchor und Orchester – Josef Krips (Orfeo)
Mussorgsky: „Boris Godunow“ – Peter Schreier, Theo Adam (Erato)
Smetana: „Die verkaufte Braut“ – Fritz Wunderlich, Gottlob Frick – Rudolf Kempe (EMI)
Mozart: „Figaros Hochzeit“ – Irmgard Seefried, Elisabeth Schwarzkopf – Wr. Philharmoniker, W. Furtwängler (EMI)

Feb 3, 2024 • 54min
Klassik für Taktlose: Welches ist das beste Orchester der Welt?
Sind es die Berliner Philharmoniker, die Wiener – oder ganz ein anderes Orchester? Zwei Klassikkritiker der „Presse“ suchen Antworten auf eine fast unmögliche Frage.
Im Fußball ist es einfacher. Da gibt es Tabellen, man kann Tore und Siege zählen. In der Musik ist die Exzellenz einer Mannschaft – also eines Orchesters – nicht so leicht messbar. Wir versuchen es trotzdem: Gleich zwei erfahrene Klassikkritiker der „Presse“, Walter Weidringer und Wilhelm Sinkovicz, suchen gemeinsam mit Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr nach den Kriterien, die ein wirklich großartiges Orchester ausmachen.
Sie erzählen von „Feindbeobachtungen“ unter konkurrierenden Orchestermusikern und davon, wie ihnen „die Ohren aufgegangen“ sind, als sie ein Orchester erstmals im richtigen Saal hörten. Daneben geht es um Grundsätzliches: Ist jedes Orchester nur so gut wie der Dirigent, der vorne steht? Und welcher der beiden Musikkritiker kann in unserem Ratespiel die Wiener Philharmoniker am Klang erkennen?

Feb 1, 2024 • 1h 5min
So klingt Hofmannsthal: Der Dichter und die Musik
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Werken:
Alexander von Zemlinsky: Der Triumph der Zeit
Deutsches Symphonieorchester, Gerd Albrecht (EMI)
Richard Strauss:
Elektra
Inge Borkh, Marianne Schech - Staatskapelle Dresden, Karl Böhm (DG)
Der Rosenkavalier
Lisa Della Casa - Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan (DG)
Irmgard Seefried, Rita Streich - - Staatskapelle Dresden, Karl Böhm (DG)
Ariadne auf Naxos
Irmgard Seefried - Wiener Staatsopernorchester, Karl Böhm (DG)
Josephs Legende
Staatskapelle Dresden, Rudolf Kempe (EMI)
Die Frau ohne Schatten
Wolfgang Koch, Nina Stemme - Orchester der Wiener Staatsoper, Chr. Thielemann (Orfeo)
Die ägyptische Helena
Leontyne Price - Boston Symphony, Erich Leinsdorf (RCA)
Arabella
Gundula Janowitz, Bernd Weikl - Wiener Philharmoniker, Georg Solti (Decca)
Die Liebe der Danae
Berliner Philharmoniker, Zubin Mehta (Sony Classical)

Jan 25, 2024 • 48min
Wer war Edouard Lalo?
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Lalo-Aufnahmen
Symphonie espagnole.
Pierre Amoyal, Orchestre National de l’Opera de Monte-Carlo - Paul Paray
Violinkonzert Nr. 1
Dimitr Smirnov, Kammerorchester Basel - Heinz Holliger (Prospero)
Cellokonzert
Pierre Fournier. Orchestre Lamoureux - Jean Martinon (DG)
Ballett-Suite aus „Namouna“
Rhapsodie norvégienne
Orchestre National de l’ORTF - Jean Martinon (DG)
Symphonie in g-Moll
Orchestre National de l’ORTF - Sir Thomas Beecham
Klaviertrios Nr. 2 und 3
Leonore Piano Trio (hyperion)
Streichquartett op. 45
Quatuor Simon (Pavane Records)

Jan 20, 2024 • 44min
Klassik für Taktlose: Warum die Operette mehr ist als Schlager-Theater
Sie gelten als Guilty Pleasure in der Musikwelt: Operetten sind heiter, leicht und sentimental. Oder?
Die Operette hat nicht den besten Ruf. Fremdenverkehrswerbung mit musikalischen Mitteln? Schlager-Parade mit Happy-End-Gehopse? Es braucht nicht viel böse Absicht, um als seichte Schmonzette abzutun, was viele Musiktheater-Fans – mehr oder weniger heimlich – dann aber doch ganz gerne genießen.
Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gehen also der Frage nach, was die Operette ausmacht und warum diese eigentlich tote Kunstform doch so beständig weiterlebt. Dabei geht es auch darum, warum Jaques Offenbachs Cancan viel bissiger ist als die braven, angepassten Stücke der Wiener Operette, warum gerade das Salzkammergut zum Operetten-Hotspot wurde – und ob man eigentlich noch Operette dazu sagen darf, wenn die Geschichte kein Happy End hat.
Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.

Jan 18, 2024 • 28min
Aus Italien - die erste Tondichtung von Richard Strauss ist ein vierteiliger tönender Reisekatalog
Mit einer viersätzgen Symphonie hat sich der Meister seinen ureigenen künstlerischen Weg gebahnt
Musikbeispiele: EMI Classics
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Jan 11, 2024 • 34min
Die silberne Operetten-Hitparade
Schlager von Oscar Straus und Fred Raymond
Manche Gedenktage lassen sich mit beschwingten Klängen begehen. Anders lassen sich Komponisten vom Schlage eines Oscar Straus oder eines Fred Raymond nicht würdigen. Die beiden Wiener, höchst ungleiche Vertreter der letzten Hochblüte der Operette, sind an zwei aufeinanderfolgenden Tagen vor genau 70 Jahren gestorben: Beide haben sie Schlagermelodien geschrieben, die bis heute gesungen, gesummt und gepfiffen werden.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen
Oscar Straus:
Klavierkonzert
Oliver Triendl – Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, Ernst Theis (cpo)
Ein Walzertraum
Fritz Wunderlich - Antonia Fahberg - RSO Köln, Franz Marschalek. (Art of Singing)
Die Teresina
Gretl Schörg – Ensemble – RSO Köln, Franz Marschalek. (Art of Singing)
Reigen-Walzer, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, Ernst Theis (cpo)
Fred Raymond
Das Fräulein Helen –
Robert Koppel - Boheme Orchester (Jube Pops)
Maske in Blau
Radiotanzorchesster des NWDR - Wilhelm Stephan
Saison in Salzburg
Peter Alexander, Waltraud Haas (Sony)

Dec 29, 2023 • 23min
Klassik für Taktlose: Was bringt das Neujahrskonzert 2024?
Was macht den Dirigenten Christian Thielemann aus - und was hat Bruckner beim Neujahrskonzert verloren?
Was macht den Dirigenten Christian Thielemann aus - und was hat Bruckner beim Neujahrskonzert verloren? Damit Sie beim gemeinsamen Anschauen des Neujahrskonzertes 2024 Freunde und Familie beeindrucken können, haben Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz die beachtenswertesten Stücke "vorgehört" und erzählen dazu Anekdoten und historische Hintergründe.
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.

Dec 28, 2023 • 33min
Beethovens Neunte Symphonie
Die „Ode an die Freude“ und ihr Geheimnis
Zu hören sind Ausschnitte aus der Aufnahme des Werks durch das Philharmonia Orchestra London unter Herbert von Karajan (EMI)
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